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Sozialdarwinismus

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Autor Escuchar
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#1 | Gesendet: 2 Jan 2016 23:19 | Edited by: Escuchar
Der Geist entsteht aus einer ultrakomplexen Anordnung von materiellen Einzelteilen, was kaum mehr anfechtbar ist.

Aber wenn wir einander geistig unterdrücken, unterdrücken wir doch auch bei uns gegenseitig das Material, aus dem der Geist erwächst. Ich verstehe Unterdrückung psychisch: Aversion, Hass, Ausgrenzung, Beschneidung von Meinungen, "Mundtot" machen.

Wenn wir das tun, dann nehmen wir auf der geistigen Ebene eine Unterdrückung vor. Wir unterdrücken das, was in Abhängigkeit von uns als SCHLECHT definiert wird.

Diese Unterdrückung ist aber auch eine biologische Unterdrückung. Damit vertreten wir einen indirekten Sozialdarwinismus. Wir unterdrücken den Geist und damit das Material.

Kann sein, dass jeder wohl mehr oder weniger sozialdarwinistisch ist und das ohne es zu wissen oder sich eingestehen zu wollen.
Autor Escuchar
registriert
#2 | Gesendet: 2 Jan 2016 23:37 | Edited by: Escuchar
Wikipedia:
Aus philosophischer Sicht wird die Gleichsetzung eines biologischen Ist-Zustandes mit einem moralischen Soll-Zustand grundsätzlich abgelehnt (Humes Gesetz, Naturalistischer Fehlschluss). Insbesondere der im Rahmen des Biologismus anzutreffende Versuch, aus der Natur Wertvorstellungen für die menschliche Gesellschaft abzuleiten, stellt als „Appell an die Natur“ logisch gesehen ein irrelevantes Argument (Ignoratio elenchi) dar, siehe auch Moralistischer Fehlschluss.

Hier wird der Trugschluss erläutert, der in der herkömmlichen Ideologie des Sozialdarwinismus liegt. Ich sehe den Sozialdarwinismus hingegen auch als der Natur des Menschen eigen an.

Denn: Die Psyche, mit der wir denken, fühlen, handeln und wahrnehmen, entsteht im Hirn, welches aus Materie aufgebaut ist. Demnach ist ein geistiger Ist-Zustand a priori ein materieller Ist-Zustand. Also ist die Forderung eines geistigen Soll-Zustands auch die Forderung nach einem materiellen Soll-Zustand. Durch die Forderung wird dem Hirn eine Änderung seiner Struktur befohlen. Der Appell an die Psyche ist ein Appell an den materielle Struktur des Hirns und damit ein Appell an die Natur.

Das ist unbewusster Sozialdarwinismus. Es ist die Bevorzugung oder Unterdrückung von Teilen der materiellen Anordnung, aus denen der Geist entsteht. Ein weiterer Beleg für die grotesken und respektlosen Eigenarten der Natur des Menschen.

Es muss nicht mal ein bewusstes oder unterbewusstes Verlangen sein. Bei einem Bestreben ist das marginal.
Autor Escuchar
registriert
#3 | Gesendet: 2 Jan 2016 23:42
Ich lehne das ab.
Autor malloy
registriert
#4 | Gesendet: 3 Jan 2016 11:31
Hallo :)

ich lehne das auch ab, doch weil Es nun einmal unbewusst ist, surreal, so hofft oder so hoffe ich immer, noch, oder wieder, auf den "Gedanken", der vielleicht ein "Nein" zu etwas ist, das zu einem "Ja" werden kann, also auch ja zu Aggression, die scheint mir wichtig zu sein, sonst "platzt-einem-da-wohl-irgendwann-sprichwörtlich-der Kragen" und, ob das nun individuell oder kollektiv sein kann, platzt da lieber der "Gedanke", der Knoten, der Halten und Loslassen kann, sich halt öffnen..

...tragisch ist halt, das wir nicht oder halt nicht mehr konkreten Gefahren ausgesetzt sind oder sie auch weniger fürchten, sondern wir, die Skizogemeinde, sind ja irgendwie hellhörig für´s menschliche Geschick, Schicksal..

verzeih die vielen Kommas..

lieben Gruß
malloy
Autor Escuchar
registriert
#5 | Gesendet: 3 Jan 2016 20:13 | Edited by: Escuchar
Hallo, malloy. Aber ist das Es denn immer unbewusst? Ich mein, bei der Selbstreflexion kann ES ja bemerkt werden.

Ich wollte diesen Gedankengang schildern, weil es mir komisch und doppelmoralisch vorkommt, wenn richtige Sozialdarwinisten von selbst ernannten Nicht-Sozialdarwinisten harsch angegangen werden. Das harsche Angehen ist ja selbst noch eine Unterdrückung des Materials auf psychischer Ebene.

Wölfe im Schafspels. Komischerweise waren es auch immer die selbst ernannten Nicht-Sozialdarwinisten, die in Schizoforen den meisten Ärger und die meiste Unterdrückung veranstaltet haben. Da frage ich mich halt, woher sowas kommt. Bösartig-triebhaft bis aufs Mark ist sowas doch. Sozialfaschisten eben.

Das definiere ich wirklich als abnorm und abstoßend. Wenn man vom Idealen ausgeht, muss man aber auch hier je nach konkretem Fall eine "Berechtigung" einräumen. Es ist wohl alles ein großes Spiel, bei dem keiner richtig verliert. Aber gut ausbalanciert, das ist es nicht.
Autor Escuchar
registriert
#6 | Gesendet: 3 Jan 2016 20:28 | Edited by: Escuchar
Da fragt man sich auch, warum man über so einen Schrott überhaupt nachdenkt. Man kommt sich selbst spanisch vor. Wir alle sind wohl Egomanen. Obacht vor denen, die von sich Gegenteiliges behaupten. Sie sind meistens die größten Egomanen.

malloy:
also auch ja zu Aggression, die scheint mir wichtig zu sein, sonst "platzt-einem-da-wohl-irgendwann-sprichwörtlich-der Kragen"

Bibel hat Recht: Auge um Auge, Zahn um Zahn. So gesehen hat der Streit ja etwas Gutes, weil

malloy:
sich halt öffnen

die Kommunikation fürs Unterdrückte ist.

malloy:
...tragisch ist halt, das wir nicht oder halt nicht mehr konkreten Gefahren ausgesetzt sind oder sie auch weniger fürchten, sondern wir, die Skizogemeinde, sind ja irgendwie hellhörig für's menschliche Geschick, Schicksal..

Ja und ich glaube, dass das auch nicht unproduktiv für alle ist. Es geht einem ja nicht nur um sich selbst (Obacht vor denen, die anderes über Menschen behaupten). Die Gefahren sind echt nicht mehr konkret. Sie sind weniger sichtbar. Insofern ist es vielleicht allgemeingültig, dass jeder heutzutage nach etwas "sucht". Schizos sind also doch nicht nur unnormal und krank. Bei Allmystery wird auch über alles und jeden debattiert.
Autor Virginia Woolf
registriert
#7 | Gesendet: 5 Jan 2016 02:03
Ist Darwinismus 100 Prozent bewiesen?

Was ist Sozialdarwinismus? Für mich ist das nazihaftes Denken und Handeln.

Sehe ich das falsch?

Haben denn alle Menschen in ihrem Leben und Wirken die gleichen Startbedingungen? Nicht einmal Schwestern haben die gleichen Startbedingungen.

Hawking (Physiker) ist nicht trotz seiner Behinderungen so erfolgreich, er hat ca. 18 gesunde erste Lebensjahre hinter sich.

Die so oft erwähnte "Resilienz", die einer hat oder nicht hat, beruht meines Erachtens auf einem Vorhandensein von hoher oder geringer Sensibilität.
Autor Escuchar
registriert
#8 | Gesendet: 5 Jan 2016 07:14
Virginia Woolf:
Für mich ist das nazihaftes Denken und Handeln.

Tja, der Nazi steckt anscheinend verkappt in jedem Menschen. Deswegen will ich den Hintergründen auf den Grund gehen. Irgendwann bemerkt man anscheinend, dass das personengerichtete Zuweisen von Ideologien so nicht ganz stimmt. Es gibt selbsternannte naturalistische Sozialisten, die sich in Teilen gleich sozialdarwinistischer Faschisten benehmen.

Zur Erklärung:

Um die unlogische Unterscheidung in materiell und geistig-ideell zu umgehen (Geist-Materie-Dualismus), habe ich einen Geist-Materie-Monismus entwickelt. Gerade weil in dieser Welt des Wahnsinns dem Material "des Menschen" meist reflexartig nur Minderwertigkeit beigemessen wird, wollte ich "das Material" aufwerten. Außerdem galt es sich gegenüber dem Geist-Monismus abzugrenzen, der die Abwertung des Materials "umgehen" will, indem er das Materielle rigoros bestreitet. Das ist so nicht länger haltbar und trieft in der konkreten Argumentation meist vor Unlogik. Meistens sind es auch erst die, die sich vehement in ihre Ideologie hineinsteigern. Fast schon autistisch versponnen. Dabei entpuppen sie sich als übermäßig selektiv in der Auswahl von dem, was sie an Menschen mögen oder nicht. Man vermutet schon, wohin das führt. Deswegen zog ich heran, dass der Geist laut neurologischen Erkenntnissen aus Materie entsteht. Und wenn Materie dazu imstande ist, unseren Geist hervorzubringen, müssen Geist und Materie besonders sorgsam behandelt werden. Mit einer gedanklichen Verknüpfung beider "Bereiche" kann man die Sicht auf das Materielle aufwerten, sodass die ethische Bewertung und die Würdigung des Materiellen wieder höher liegt. Man kann auch sagen, man würdigt das Material, weil man den Geist würdigt. Das Material ist ein Mythos. Der Geist ist ein Mythos. Alles andere als der Geist-Materie-Monismus sind einspurige, ideologische Erwägungen. Das ist eine Arbeitshypothese von mir. Ich wollte in diesem Thread auch ansprechen, dass sozialdarwinistisches Handeln dort auftritt, wo übermäßig viel natürliche Selektion betrieben wird. Ich lehne dieses Nazidenken, das sich in den Köpfen manifestiert hat, eben zutiefst ab.
Autor Escuchar
registriert
#9 | Gesendet: 5 Jan 2016 07:17
Aber das ist kein Denken mehr. Das ist ein Fühlen. Das ist Missbrauch.
Autor Schienaboeller
registriert
#10 | Gesendet: 8 Feb 2016 21:31 | Edited by: Schienaboeller
Das hieße, das Material zu unterdrücken würde demnach auch bedeuten, daß der mit dem Bleischädel das vollgepisste Hirn des anderen unterdrückt?
... somit wäre der Sozialdarwinismus, den Du so definierst, eine Stärke- u. Gewichtrelation, also völlig ok und Deine Aufregung darüber wäre ungerecht dem Naturgesetz gegenüber.
Escuchar:
Durch die Forderung wird dem Hirn eine Änderung seiner Struktur befohlen. Der Appell an die Psyche ist ein Appell an den materielle Struktur des Hirns und damit ein Appell an die Natur.

Das wäre bei o.g. Interpretation demnach unmöglich.


Oder hab ich Dich im Bezug auf Material missverstanden?

Übrigens sehr kreativ von Dir, das so bildlich zu modifizieren. Ist die Ablehnung ein Akt der Bildlichkeit der Unterdrückung, oder geht Deine Ablehnung zu Deiner Zuneigung, am liebsten alle mit dem gleichen Material auszugießen?

Letzteres bleibt dann ein Wunschdenken;
daß hier Heldentaten zu Naturphänomen gehören: es gibt weder das eine noch das andere in hierarchischer Anordnung.
Autor Escuchar
registriert
#11 | Gesendet: 8 Feb 2016 23:32
Schienaboeller:
Das hieße, das Material zu unterdrücken würde demnach auch bedeuten, daß der mit dem Bleischädel das vollgepisste Hirn des anderen unterdrückt?
... somit wäre der Sozialdarwinismus, den Du so definierst, eine Stärke- u. Gewichtrelation, also völlig ok und Deine Aufregung darüber wäre ungerecht dem Naturgesetz gegenüber.

Sicher kann man da auch legitimieren, wenn man alles als ein sich selbst regulierendes System sieht, das Universum, die Natur, die Gesellschaft. Kacke erwidert sich gegenseitig und löst dabei gegenseitige Phantasie-Blasen auf. Zum Glück sehe ich mich nicht dazu gezwungen, an diesem Wahnsinn teilzunehmen.

Schienaboeller:
Das wäre bei o.g. Interpretation demnach unmöglich.

lol

Schienaboeller:
Oder hab ich Dich im Bezug auf Material missverstanden?

Nein.

Schienaboeller:
Ist die Ablehnung ein Akt der Bildlichkeit der Unterdrückung, oder geht Deine Ablehnung zu Deiner Zuneigung, am liebsten alle mit dem gleichen Material auszugießen?

Wahrscheinlich letzteres. Wohl eher war es mein übergroßer Beschützerinstinkt, der darauf ausgerichtet ist, niemandem ein Leid anzutun, selbst in den vollgepissten Gehirnen und Bleischädeln noch Veränderungsfähigkeit zu sehen. Weniger Hass, mehr Zugewandtheit. Insgesamt ein illusorisches seelisches Moment, das mich oft in Teufels Küche führt. Ich kann mir nicht erklären, warum ich so bin. Ich weiß nur, dass es kommt und ich nichts dagegen tun kann.

Schienaboeller:
Letzteres bleibt dann ein Wunschdenken;
daß hier Heldentaten zu Naturphänomen gehören: es gibt weder das eine noch das andere in hierarchischer Anordnung.

Sicher. Sicher. Also Grundsätzlich. Aber du glaubst nicht an Heldentaten? Noch nie vom Hellhören oder Hellfühlen gehört?
Autor Balanced
registriert
#12 | Gesendet: 9 Feb 2016 00:34
Escuchar:
wenn man alles als ein sich selbst regulierendes System sieht

Hallo Escuchar,

was soll Gesellschaft anderes sein, als ein sich selbst regulierendes System? Selbst unsere Motivationen, welche unser Handeln bedingen, sind nur Glieder einer Kausalkette, im dynamischen System "Gesellschaft". Wir werden in der Gesellschaft konditioniert und verhalten uns entsprechend.

Natürlich haben wir als Individuen und als Gruppe einen Sinn dafür, was für ein harmonisches Miteinander notwendig ist. Deswegen ist es ja umso wichtiger, sich so zu verhalten, dass das System insgesamt in Balance bleibt. Sich aus sentimentalen Gründen aus dem Scharmützel rauszuhalten ist eine Haltung, die nicht nur für einen selbst sondern für das System als Ganzes ruinös sein kann. Wer dem Blödsinn nicht Einhalt gebietet, braucht sich nicht wundern, dass es um ihn herum blöd zugeht.

Gruß.
Autor Phoenix
Gast
#13 | Gesendet: 9 Feb 2016 00:39
Und dann kommt der Kampf um das andere Geschlecht dazu , der alles Soziale zu Nichte macht....ähm , denke zu viel wie Freud.
Autor Schienaboeller
registriert
#14 | Gesendet: 9 Feb 2016 00:40 | Edited by: Schienaboeller
Oh doch, Glaube versetzt Berge. Ich denke nur, daß es in dieser Schnellebigkeit eher unwahrscheinlich ist, das noch im gleichen Zug zu erfahren.

...

Denken findet immer "Jetzt" statt.
Auch das Denken über Vergangenes und Zukünftiges fußt auf dem Denken, das Jetzt stattfindet.
Es gibt Dinge, die sind nie gewesen, da es keiner wirklich beweisen kann. Selbstverständlich gibt es scheinbar materialisierte Dinge, die sich anscheinend aufgebaut haben, aber wenn man genau hinhorcht, sind die Dinge selber konstruiert und minimal prozentual vom Umfeld mitgeprägt. Kaum ein anderer (scheinbarer) "Mitdenker" oder "Denker" kann dieses "Konstrukt" für einen selbst beweisen. Entweder er kann es nicht oder er hat keinen Platz, sich um mein Konstrukt zu sorgen, denn er hat sein eigenes.
Falls ein Dritter danach fragen sollte, bleibt Aussage gegen/mit Aussage, und da meist keiner nach fragt, bleibt mir als Einer zumindest die Freiheit meines Gedankenkonstruktes; denn wer jemanden anderes braucht, um seinen Gedanken zu konstruieren, hat meinem Materialverständnis nach kein "Jetzt" oder Zeitgefüge, um das Konstrukt leben zu lassen...also ein klarer Objektivismus, mit dem man das Konstrukt nicht teilen kann, höchstens zurechtweisen lassen kann.
Es gibt scheinbare Symbiosen, die sich gegenseitig ergänzen oder Vervollständigen und das zeigt eine von jedem liebesfähigen Wesen wärmende Nähe, die, weil die Tatsache daß das Gedankenkonstrukt (welches ein qualitatives Leben scheinbar bildet) doch nur einseitig subjektives Gebilde ist und ich deshalb wahrscheinlich an dieser Tatsache scheitere; wie mans dreht und wendet bleibt die Wahrheit fließend und Aussage gg. Aussage (wenn sich drum geschert werden soll; die Objekte Seite lässt sich am wenigsten davon beeinflussen).
Wenn 2Subjektivitäten sich nah zu sein scheinen, kann bei Gedankenleere eine Symbiose entstehen oder die Materialien passen so gut zueinander daß diese Symbiose ihren Frieden findet. Das ist natürlich auch eine Wunschvorstellung denn Objektiv sind alle Vorlagen, die das Denken in dieser Struktur erst ermöglichen. Also Vorlagen wie: Name, Vorname, Adresse, Geschlecht, Familienstand etc. Feinheiten zum einordnen.

Betont bleibt Scheinbar. Gibt es eine Eindeutigkeit, die das scheinbare unkenntlich macht, also eindeutig das bewiesene Konstrukt einer Denke, die anders zu beweisen sei, als niedergeschrieben?

Wo ist der Held zu finden übrigens (er muss ja niedergeschrieben worden sein und wieder auffindbar, da beweisbar)?
Im Objektiven unerschütterlichen oder in welchem Subjekt jetze?
Autor Escuchar
registriert
#15 | Gesendet: 9 Feb 2016 00:42 | Edited by: Escuchar
Balanced:
Hallo Escuchar,

was soll Gesellschaft anderes sein, als ein sich selbst regulierendes System? Selbst unsere Motivationen, welche unser Handeln bedingen, sind nur Glieder einer Kausalkette, im dynamischen System "Gesellschaft". Wir werden in der Gesellschaft konditioniert und verhalten uns entsprechend.

Hallo!

Und das Denk- und Fühlraster wird vom Establishment, von den Medien und der Sozialität untereinander geformt, wobei es sich bald in Teilen als primitiv herausstellt. Hier ist doch nichts wirklich in Balance. Die Menschen verhalten sich nicht "entsprechend". Alle brechen mehr oder weniger aus dem Raster aus, weil sie so viel Leid in sich tragen und nicht mehr mit diesem Leben können.

Balanced:
Sich aus sentimentalen Gründen aus dem Scharmützel rauszuhalten ist eine Haltung, die nicht nur für einen selbst sondern für das System als Ganzes ruinös sein kann. Wer dem Blödsinn nicht Einhalt gebietet, braucht sich nicht wundern, dass es um ihn herum blöd zugeht.

Ich habe gemerkt, dass wenn man dem "Blödsinn" Einhalt gebietet, man selbst zum Blödsinn wird. Und das ist etwas, was emotional und kognitiv nachhallt. Das gefällt mir gar nicht.

Ich gebe nur langsam einen Kampf für etwas auf, den für Gerechtigkeit, den ich schon lange hätte aufgeben sollen. Helfersyndrom kann man das nennen. Bin insgesamt ziemlich müde geworden. Für die eigene Genesung ist es auch nicht unbedingt dienlich, wenn man sich zu viel an Psychotiker hält. Wenngleich sie ganz besondere Menschen sind, sind sie doch auch manchmal nur schlichtweg prekär. Und dann lebe wieder die Normalität, denn dort fühle ich mich dann besser aufgehoben.
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