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Angehörige nach Suizid

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Autor luis
registriert
#16 | Gesendet: 22 Jun 2016 10:32
ingo
Meine Tochter hat nicht Schlechtes erlebt. Sie ist immer behütet aufgewachsen. aus diesem Grund kann ich mir ihren Selbstmord nicht erklären. das Einzige was sie an negativen Erfahrungen gemacht hat, waren die anderen Jugendlichen in der Klinik. Manche hatten schon schlimme Schicksale.

luis
Autor luis
registriert
#17 | Gesendet: 22 Jun 2016 10:38
ingo
Meine Tochter hat nicht Schlechtes erlebt. Sie ist immer behütet aufgewachsen. aus diesem Grund kann ich mir ihren Selbstmord nicht erklären. das Einzige was sie an negativen Erfahrungen gemacht hat, waren die anderen Jugendlichen in der Klinik. Manche hatten schon schlimme Schicksale.

luisfragezeichen90
Hallo Fragezeichen, vielen Dank für Deine Antwort. Bei meiner Tochter war es ein bisschen anders. sie wollte immer allein sein. Sie sagte, so könnte sie am besten Entspannen.
Es war so schwierig ihr zu helfen. Ich wusste nicht, wie groß ihr Leidensdruck gewesen sein muß, da sie so wenig erzählt hat. Dennoch nehme ich an, dass sie leben wollte und das es ein psychotischer Schub gewesen sein muss. Woher hat sie sonst die Kraft genommen, so etwas zu tun?

Übrigens bin ich ihre Mama. Luis ist der Name ihres Chamäleons.
Autor ingo
registriert
#18 | Gesendet: 22 Jun 2016 10:44
luis:
ingo
Meine Tochter hat nicht Schlechtes erlebt. Sie ist immer behütet aufgewachsen. aus diesem Grund kann ich mir ihren Selbstmord nicht erklären. das Einzige was sie an negativen Erfahrungen gemacht hat, waren die anderen Jugendlichen in der Klinik. Manche hatten schon schlimme Schicksale.

hm, behütet aufgewachsen bin auch. ich denke deine tochter hat das nicht ertragen wie es manchmal anderen gehen kann, wie ich auch mal. weil sie sich zu sehr in andere menschen versetzen konnte.
ich hoffe das hilft dir als erklärung
Autor luis
registriert
#19 | Gesendet: 22 Jun 2016 10:46
ingo
Meine Tochter hat nicht Schlechtes erlebt. Sie ist immer behütet aufgewachsen. aus diesem Grund kann ich mir ihren Selbstmord nicht erklären. das Einzige was sie an negativen Erfahrungen gemacht hat, waren die anderen Jugendlichen in der Klinik. Manche hatten schon schlimme Schicksale.

luisfragezeichen90
Hallo Fragezeichen, vielen Dank für Deine Antwort. Bei meiner Tochter war es ein bisschen anders. sie wollte immer allein sein. Sie sagte, so könnte sie am besten Entspannen.
Es war so schwierig ihr zu helfen. Ich wusste nicht, wie groß ihr Leidensdruck gewesen sein muß, da sie so wenig erzählt hat. Dennoch nehme ich an, dass sie leben wollte und das es ein psychotischer Schub gewesen sein muss. Woher hat sie sonst die Kraft genommen, so etwas zu tun?

Übrigens bin ich ihre Mama. Luis ist der Name ihres Chamäleons.Himbeere

Hallo Himbeere,

vielen Dank für Deine Antwort. Ich hoffe, dass Du Dir nie etwas antun wirst. Glaub mir, für die Angehörigen ist es die Hölle. Das kann man auch erst verstehen, wenn man es erlebt hat. Meine Tochter hat uns ein Stück mit in den Tod genommen. Ich weiß noch nicht, wie es weitergehen soll. Das Leid, die Trauer und die seelischen Schmerzen sind grenzenlos. Vielleicht kannst Du es auch Deinem Bruder klar machen, wie schwer ein Suizid für die Angehörigen ist. Ich verstehe auch nicht, dass sie soviel Mut hatte, sich das Leben zu nehmen. Hätte sie diesen Mut nur zum Weiterleben verwendet, denn wenn sie uns jetzt in unserer Verzweiflung sehen könnte, hätte sie es nicht getan. Ihre Oma mußte bereits in die Psychatrie eingewiesen werden.

Ich hoffe, Ihr findet den Mut zu leben und wünsche ich viel Kraft im Umgang mit der Krankheit.

Ihre Mama
Autor Deamoncleaner
registriert
#20 | Gesendet: 22 Jun 2016 11:10
hallo luis,
mein größtes beileid!
ich wage es fast nicht dir zu schreiben....
meinen ersten psychotischen schub hatte ich mit 14
dieser einschnitt in mein leben war so enorm gigantisch das ich es nicht in worte fassen kann...
danach musste ich regelrecht erst wieder lernen mit anderen menschen zu kommunizieren. das hat 8 jahre gedauert!!!
eine psychose so jung zu haben ist schlimm, weil man noch keine "lebensroutine" aufzuweisen hat.
man ist eben nicht gefestigt. man hat keinen plan auf den man zurückgreifen könnte.
so verschiebt sich das bewusstsein. fokussiert sich auf die wenigen erinnerungen die man hat.

abhauen hat ihr immer gutgetan!
nicht reden hat ihr gutgetan!

mit wahnvorstellungen und halluzinationen zu leben ist ein kraftakt... den kein gesunder nachvollziehen kann!!! den manche eben nicht gehen können/wollen.
ich finde das legitim.

wenn wir menschen unsere wurzeln nicht aufgegeben hätten, sprich noch leben würden wie ureinwohner (z.b. amazonas indianer)
dann wäre deine tochter eine hoch angesehene seherin und schamanin geworden. eine heilerin, eine entscheiderin.
hier sperrt man uns in klinikknäste und pumpt uns voll mit "medizin"
wir sind abschaum
nicht wichtig
spinnen
sind völlig verrückt
die schulmedizin ist ein witz!!!
was ich versuche zu sagen ist das man als schizophrener "in der heutigen zeit" im grunde keine chance hat.
meinen 2. psychotischen schub habe ich mit 27 erlebt. dieser kam mir vor wie eine göttliche heilung!
ich schlage mich immernoch mit sympthomen herum
aber ich kann gut damit leben solang es keine depressionen sind.
ist wohl nichts was dir hilft. aber ich wollte dir meine erfahrung schenken.
alles liebe!!!
deine tochter ist jetzt in besserer gesellschaft. versprochen <3
Autor Onta
registriert
#21 | Gesendet: 25 Jun 2016 14:54
Als erstes möchte auch ich dir mein beileid ausdrücken, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie du, deine familie und alle die, deine tochter geliebt haben, leiden müssen.

Ich weiss nicht wie ich anfangen soll, denn auch ich befinde mich momentan in einer Krise.
Versuche mich kurz zu halten, aber auch ich ringe momentan um meinen lebenswillen.
Ich bin nicht Psychotisch im moment, nein das bestimmt nicht, zum glück schon gut 3 jahre psychosefrei (mit medis natürlich). Aber ich leider gerade an eine depressiven phase, und hatte selbst schon 2 psychotische schübe und man wollte mir die schizo-diagnose auch schon anhängen, worauf ich antwortete dass ich lieber tod wäre als schizophren zu sein.

Dieser gedanke und die vermutung meinerseits doch schizophren zu sein (obwohl ich offiziell die diagnose "noch" nicht habe) quält mich sehr.
erwähnen sollte ich vlt das ich 25 bin und meinen ersten schub mit 21/22 hatte und das mein bruder vor kurzem auch an schizophrenie erkrankt ist, er ist ein ganz anderer typ mensch wie ich und hat quasi-angst vor dem tod, da er gläubig ist.

Ich bin eigentlich aus schlechtem gewissen heraus von meinen suizid-absichten etwas distanzierter. ich mcöhte für meinen kleinen bruder einerseits ein vorbild sein und ihm zeigen, dass die krankheit zu besiegen ist (daran glaube ich an sehr guten tagen). natürlich denke ich auch an meinen anderen bruder und an meine mutter und ich bin mir sehr bewusst, dass sie unendlich leiden würden wenn ich mich töten würde.

Warum ich am liebsten sterben würde ist leicht zu erklären, denn jeder psychotische schub war für mich der pure horror, von folter bis hin zur massenvergewaltigung und todesängsten musste ich in der psychose alles "erleben". dann sind die nicht gerade rosigen zukunftsaussicten mit ein grund,das soziale ausgrenzen, dass automatisch geschieht wenn jemand erfährt was man denn gehabt/-hat.

An schlechten tagen melde ich mich für längere zeit nicht bei meiner familie um den abschied für mich und auch für sie leichter zu machen, wenn es denn dazu kommen sollte und ich endlich die entscheidung gefällt habe effektiv nicht mehr leben zu wollen.
man kann sagen, dass ich ein trauma durch die psychose erlitten habe und mich vor weiteren verletzungen mehr fürchte als den tod und die konsequenzen für meine mitmenschen.

ich weiss nicht ob dir das weiter hilft, aber danke fürs lesen (bin übrigen in stationären behandlung weil ich suizidabsichten geäussert habe aber ich ging von mir aus in die klinik vlt kann man mir noch helfen wer weiss, die hoffnung ist immer noch schwach vorhanden dass es irgendwann einfach besser wird mit diesen gedanken und dass dieser zustand des tiefs vorbei gehen wird.)

PS: Ich gehe ein schritt nach dem andern, suizidieren kann ich mich auch en einem anderen tag, wer weiss wer weiss vlt wach ich morgen auf und mir geht es besser, versuche nicht aufzugeben (gib wirklich alles was ich aufbieten kann )

Peace and out bis dann ;)
Autor cameron15
registriert
#22 | Gesendet: 25 Jun 2016 18:44
In diesem jugendlichen Alter wird es sich wohl um Hebephrenie gehandelt haben. Die ist ganz schwer zu behandeln.
Schuld ist gar keine Frage.
Autor DA JAGNA
registriert
#23 | Gesendet: 25 Jun 2016 18:55
Schuld hat niemand. Das Gehirn kann einen töten. Tut mir leid das deine Tochter Suizid gemacht hat. Mindestens jeder 6. Patient macht Schluss. Die Gründe dafür sind unterschiedlich
Autor Dana
registriert
#24 | Gesendet: 25 Jun 2016 18:56
Hallo Luis,

erstmal mein aufrichtiges Beileid!
Mein Mann, auch paranoid schizophren, hat schon zweimal versucht sich das Leben zu nehmen, einmal mit einer Überdosos an Schlaftabletten und einmal sah er während einer Psychose keinen anderen Ausweg mehr als gegen einen Baum zu fahren. Da war er der festen Überzeugung hinter ihm würde eine Atombombe hochgehen.
Das alles war vor unserer gemeinsamen Zeit. Seither hat erschon fast 7 Jahre lang keine Psychiatrie mehr betreten, um selbst behandelt werden zu müssen.

Hat Deine Tochter jemals mit Dir über ihre paranoiden Gedanken gesprochen? Weißt Du also mit welchen Gedanken sie sich rumgeschlagen hat?
Sicher waren es diese Gedanken oder vielleicht auch Stimmen, die sie in den Selbstmord getrieben haben.

Sowohl mein Mann als auch mein Schwiegerpapa sprechen ganz offen mit mir über ihr Handicap. Auch wenn das für Nichterkrankte nicht recht nachzuvollziehen ist, erleben unsere Lieben das als real, weshalb es grundsätzlich ernst genommen werden sollte.
Jeder Mensch funktioniert anders. Ähnlich ist es auch mit der paranoiden Schizophrenie, die aus meiner Erfahrung mit meinen beiden Lieben so unterschiedliche Ausprägungen haben kann, wie es Menschen gibt.

Während bei meinem Mann genügt, sich hinzulegen und bei Stimmen ihn positiv zu bestärken, müssen bei meinem Schwiegerpapa schlagkräftige Argumente her, um das tiefere Abrutschen auf die paranoide Schine zu verhindern. Wenn er Stimmen hört, tut es auch ihm gut, wenn er bei all dem negativen Zeug etwas Positives über seine Person hört und zwar von einer Person, die ihn ganz doll lieb hat.
Meinem Schwiegerpapa hat früher oft eine Person an seiner Seite gefehlt, die ihm sagt "Mensch, Du bist auf der falschen Spur!" Sowie ich feststelle, dass er droht abzurutschen, spreche ich mit ihm darüber und bislang hat das immer geklappt, seit wir uns persönlich kennen. Muss aber auch dazu sagen, dass wir zwei eine ganz besondere Bindung zueinander haben und ich es dadurch auch schon in der Vergangenheit geschafft habe wieder an ihn ranzukommen, wenn es alle Anderen bereits aufgegeben hatten.

Das soziale Umfeld ist von enormer Bedeutung. Je besser es ausgeprägt ist mit Familie und Freunden, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines Suizids. Wie das bei Deiner Tochter ausgesehen hat, weißt nur Du.

Liebe Grüße
Dana
Autor luis
registriert
#25 | Gesendet: 29 Jun 2016 13:27
Onta
Hallo Onto,

ich hoffe es ist noch nicht zu spät für meine Antwort. Versuche Dir nichts anzutun! Hänge am Leben und genieße die schönen Augenblicke. Auch für Dich wird es sie geben. Ich weiß nicht, wie schlimm eine Psychose ist, aber ich kann Deine Angst davor verstehen. Ich glaube, dass meine Tochter auch vor lauter Angst ausgerissen ist. Lass Dir in der Klinik helfen und vor allem erzähle Deine Gefühle und Gedanken. Meine Tochter hat es nicht getan und viel verheimlicht. Man kann aber nur helfen, wenn man Bescheid weiß. Und glaub mir, als Angehöriger von jemanden, der Suizid begangen hat, sind die grenzenlosen Gefühle des Leids, der Schuld und der Scham nichts gegen einen bösartigen Tumor. Das Schlimme ist, dass man sein ganzes Leben damit weiterleben soll. Ihr schleicht aus aus dem Leben und habt Eure Ruhe und Euer Glück gefunden. Und wir? Es ist so ungerecht, wenn Ihr uns diese Last aufbürdet. Mit den Kranken zu leben erscheint mir auch nicht leicht, aber immer noch machbar. Bei dem Tod eines Kindes ist alles vorbei. Es nimmt einen die Freude am Leben und ein Stück weit die Zukunft.
Sieh auch die kleinen Dinge im Leben als Glück an, auch wenn es nur ein vorbeifliegender Schmetterling oder die Sterne sind. Suche Die Dinge, die Dich ablenken und erfreuen. Meine Tochter hat zum Beispiel gern Musik gehört.
Ich wünsche Dir all die Kraft und den Mut zum Weiterleben. Gib niemals auf!

Katrin
Autor luis
registriert
#26 | Gesendet: 29 Jun 2016 13:41
Dana
Liebe Dana,

vielen Dank für Deine Antwort. Meine Tochter hat manchmal Stimmen gehört und auch Menschen gesehen. Die waren jedoch nicht böse, sondern haben meist gar nichts gesagt. Als sie jedoch ihren toten Opa gesehen hat, hat es ihr furchtbare Angst eingejagt.
Das soziale Umfeld war eigentlich positiv. Wir leben mit den Großeltern zusammen und sie war super integriert. Bis zu ihrer Erkrankung hat sie auch immer alles mit uns besprochen. Dann kam das Misstrauen. Wir durften nicht mehr in ihr Zimmer und sie hat sich von ihren Freunden isoliert. Das machte sie einsam. Aber was wir auch angestellt haben, sie wollte nichts- keine Freunde besuchen, keinen Urlaub, kein einkaufen, Kino etc. Es war ungeheuer schwierig und wir waren über jede Kleinigkeit froh, die sie wollte. Sie hat es dann auch bekommen. Nur zögerlich haben wir raus bekommen, was mit ihr los war, da sie nichts erzählen wollte. Auch die Ärzte in der Klinik hatten da große Probleme. Sie hat gesagt, dass die Medikamente gut wirken und ist entlassen worden. 3 Wochen später war sie wegen Suizidgedanken wieder drin und sagte, dass ich die Medikamente nicht helfen würden. Sie wollte nur nach Hause. Da sie zusätzlich auch noch in Pubertät war, wollte sie nicht, dass wir erfahren, wie es in ihr aussieht und zeigte manchmal auch Trotzreaktionen. Wäre sie älter gewesen, so wäre ihr Suizid vielleicht nicht passiert. Wir haben immer versucht mit ihr zu reden, obwohl es unheimlich schwierig war. Sie hat gesagt, es gehe ihr gut. Aber so war es nicht. Sie ist von uns gegangen und hat uns mit all dem Leid zurückgelassen.

Katrin
Autor Gabi73
registriert
#27 | Gesendet: 29 Jun 2016 20:55
Hallo Luis,
Tut mir leid was deiner Tochter und dir passiert ist. Durfte sie oft nicht raus zu Freunden in ihrer Jugend oder wollte sie selbst nicht raus eine Zeit? Manche sagen im Wald wird man gesund. Vielleicht fühlte sie sich dort gesünder fragt sich nur wie lange bis die Krankheit wieder durchbricht. Stimmen sind die Hölle. Wünsche dir viel Beistand. Grüße
Autor luis
registriert
#28 | Gesendet: 6 Jul 2016 23:10
Gabi73
Hallo Gabi73,

ich wäre froh gewesen, wenn meine Tochter freiwillig zu Freunden gegangen wäre. Aber sie wollte immer nur allein sein. Die Ärztin sagte mir, das der Wald ihr gut getan hat, weil sie da ihre Ruhe hatte. Die Außenwelt wurde ihr zuviel.

Viele Grüße

Luis
Autor pia Braun
registriert
#29 | Gesendet: 7 Jul 2016 06:09 | Edited by: pia Braun
Guten Morgen Luis,
Es ist wahrscheinlich schon falsch das zu
Schreiben.
Es tut mir sehr leid was geschehen ist.
Mein Stiefvater hat sich auch umgebracht und
Für meine Mutter, war das der blanke Horror.

Er hatte eine andere psychische Krankheit,
Darum werde ich da nicht weiter drauf eingehen.

Ein Freund meines Mannes, den ich auch sehr möchte..ist im schub gestorben.
Er ist nur in Unterwäsche in
Eisiger Kälte spazieren gegangen.
Die folgende Lungenentzündung
Hat er nicht überlebt.
So die Vermutung.
Ein Jahr zuvor hat sich eine Freundin,
Von ihm..
In seiner Wohnung das leben genommen,
Auf sehr grausame weiße.
Beide waren liebe Menschen.. Zu lieb ich weiß niCht.

Bei Deiner Tochter ist es besonders traurig,
Wegen ihres Alters.
Ich selbst habe in
Diesem Alter auch versucht
Mir das Leben zu nehmen.
Mit Tabletten.
Danach kam ich zum ersten Mal in
Die Psychiatrie.

Das war kein angenehmer Ort.
Ich weiß nicht was genau in
Deiner Tochter vorging.
Ich wollte damals meine Familie entlassen!
Glaubte alle sind glücklich wenn ich endlich tot bin.

Jetzt bin ich 38!

Mein Stiefvater nahm sich das Leben,
Als ich in der Klinik war.
Nicht wegen. Mir
.?!?
Kann ich nur hoffen.
Autor pia Braun
registriert
#30 | Gesendet: 7 Jul 2016 06:16
Wir standen uns nicht nahe,
Er hat getrunken und war depressiv,
Hat aber auch meine Mutter
Tyrannisiert und meinen
Bruder misshandelt,
Mich missbraucht..
Okay gibt schlimmeres!

Trotzdem.. Eine Chance
Hätte er absolut verdient.
Behandlung usw.

Meine Mutter und
Ich können nicht mit einander und
Lassen uns komplett in ruhe.
Mein tot wäre.. Unpraktisch
Aber nicht wirklich schlecht für
Meine Mutter.
Sie ist anders gestrickt!

Es ist sehr schade mit
Deiner Lieben Tochter..
Ein Kind zu verlieren ist
Schon sehr grausam und dann noch auf diese Weise.

Es war die Krankheit und niemand hat schuld!
Es ist leider eine mögliche Todesursachen Todesursache
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