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Angehörige nach Suizid

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Autor Hazel
registriert
#106 | Gesendet: 27 Jul 2016 17:31
Ramona28:
Hazel, denkst du, derjenige der sich in einer Psychose tötet, weiß trotzdem noch was er tut, oder kann eine Psychose alles im Kopf ausschalten. Ich denke da an Mario (von MariosVater) der wohl dachte, fliegen zu können wie in Matrix...

Das weiß ich nicht.
In der Psychose wollte ich wirklich sterben. Als finales Ziel. Endgültig.
Mit so einem Gefühl der Leichtigkeit und Trauer.
Ich habe einen Engel halluziniert, die Arme über der Brust verschränkt: Tu es!
Tu wenigsten einmal, was du dir vorgenommen hast.
Ich war psychotisch überzeugt, im eiskalten Wasser sofort zu sterben. Ich wollte sterben.

Ich hatte elf Jahre Ruhe.
Dieses Frühjahr musste ich wieder auf der Psychiatrie einchecken.
Und ich wollte sterben. Hab einen Suizidversuch unternommen. So, halbherzig.

Ist ECHT GAR NICHT SO EINFACH ZU STERBEN!
Autor Hazel
registriert
#107 | Gesendet: 27 Jul 2016 19:34
Hazel:
Hazel, denkst du, derjenige der sich in einer Psychose tötet, weiß trotzdem noch was er tut, oder kann eine Psychose alles im Kopf ausschalten.

Kann mir in Bezug auf Psychose so ziemlich alles vorstellen. Totaler Realitätsverlust. Auch dass man fliegen kann, etwa. Warum nicht?
Autor Cool
registriert
#108 | Gesendet: 27 Jul 2016 19:54
Willkommen im Club, Hazel. War im Frühjahr auch in der Klinik. Hatte auch Suizidgedanken.
Die letzten Wochen waren aber wieder richtig gut zuhause, nur momentan hab ich wieder starke Spannungen -.-
Autor Hazel
registriert
#109 | Gesendet: 27 Jul 2016 20:17
Hallo Cool,

ein Kuddelmuddel bei mir.
War drei Wochen in der Klinik. Mein ambulanter Arzt sagte so ungefähr, von der Sucht loskommen, aber Sie haben halt diese Diagnose.
Dann war ich drei Wochen zusammen mit mehr oder weniger akut psychotischen Menschen. Ging eigentlich ganz gut.
Dann hatte ich Lagerkoller und habe mich entlassen lassen.

Seitdem ein hin und her. War dann noch mal dort, weil ich es zu Hause nicht schaffte. Und dann haben die mich verlegt auch eine Station mit Patienten, die noch unfitter waren.
Da war ich dann total blockiert: Bin freiwillig gekommen, und jetzt GEHE ICH!
Der Impuls beide mal: Jetzt muss ich mich erst mal abschießen...

Es wird besser.
Mein ambulanter Arzt reißt sich echt ein Bein aus; ich bin bestimmt kein ganz einfacher Patient.

Heute war ich bei einer Ergotherapie per Heilmittelverordnung vorstellig.
Die waren super.
Ich kann drei mal die Woche dort hin gehen - und die helfen mir auch bei meinr nicht ganz einfachen Lebenslage.
Und das kollidiert gar nicht mit anderen Maßnahmen.

Mein Arzt hat sich auch darum gekümmert, dass ich einen Soziotherpie bekomme. Mit dem Herrn habe ich mich auch schon getroffen.

Über die Drogenberautung war ich mit einer Tagesstätte in Kontakt.
Da hatte ich noch gefühlshaushaltstechnisch etwas ungeschickt reagiert. Mir erschien das zu langsam und betulich.
Wobei dieses RUNTERBREMSEN ganz hilfreich sein kann.
Jedenfalls gehe ich da morgen noch mal zu Drogenberatung, und kommuniziere ganz klar - und die waren bisher auch gut -, dass ich jetzt mal einen konkreten Fahrplan brauche.

Die bei der Ergo und womöglich Tagesstätte (die sprechen bestimmt noch mal mit mir) sollen mir helfen, eine Tagesstruktur zu haben, bis ich - das will ich morgen besprechen - in eine Suchtklinik kann. So echt völlig raus..., und irgendwie fällt mir die Vorstellung dauerhafter Abstinenz schwer, ABER mal halt echt nachhaltig arbeiten und wieder den Boden auf die Füße kriegen.

....und da brechen die sich halt gerade ALLE völlig einen ab. Hilfe ist da, koordinieren schon schwieriger.
Mir haben die bisherigen Gespräche - vor allem mein Arzt und eben auch die Drogenberatung, der Soziotherapeut und dann heute - geholfen, dass ich einigermaßen strukturiert sagen kann, was passt und was nicht. Und so gesehen haben die eine Engelsgeduld.

Es ist halt alles schwierig. So voller Missverständnisse manchmal.

Im moment habe ich keinerlei Bedrohungsgefühl. Bei allen Kommunikationsproblemen, habe ich wirklich den Eindruck, dass die Professionellen ein echtes Anliegen haben, zu helfen.

Ich bin halt etwas langsam manchmal. So ganz Allgemein würde ich fragen wollen: Habe ich schon wieder die Pointe verpasst?! Wie alt bin ich?!
Autor cameron15
registriert
#110 | Gesendet: 27 Jul 2016 20:20
Hazel:
Ich hatte elf Jahre Ruhe.

Hallo Hazel,

genauso war es bei mir - ich hatte 11 Jahre Ruhe. Und dann fing es wieder an - warst du das telepathisch? :-)
Oder ich wars... Jedenfalls konnte der Schub bei mir sehr schnell durch Erhöhung der NL abgefangen werden, die ich auch schnell wieder reduzieren kann.
Trotz Depressionen und Schizo bin ich immer weit entfernt vom Suizid.
Wie geht es Dir generell? Beruflich?
Ich seh gerade, es ist luis' Thread, will da nicht weiter eingreifen.

LG
cameron
Autor DA JAGNA
registriert
#111 | Gesendet: 27 Jul 2016 20:31
Hazel
Das hört sich für mich nach einen sehr anspruchsvollen und umfangreichen Therapieplan an, was du da planst- übernimm dich nicht Ruhe ist immer noch das heilsamste was auf dem Markt ist. Aktionismus führt auch zu nichts. Was du brauchst ist ein kompaktes und effektives Konzept das nicht zum Stress wird.
Autor Hazel
registriert
#112 | Gesendet: 27 Jul 2016 20:48
Hi cameron, hi DAJAGNA,

wenn mich jemand fragt, ob ich Gedankenausbreitung, Telepathie, Halluzinationen habe, kann ich das ganz sicher verneinen, weil ich vielleicht besser weiß als der Fragende (Arzt womöglich), was da gemeint ist.

Ich bin seit einem Jahr mit einer einmonatigen und einer dreimonatigen Erwerbsunterbrechung arbeitslos, habe also zwei Jobs verusucht und bin jetzt insgesamt ein Jahr arbeitslos und rutsche deshalb ab August in Hartz IV.
Mein Freund verdient gut und ich werde völlig abhängig von ihm sein.

Ich habe im letzten Jahr die Tagesstruktur verloren und viel zu viel konsumiert, aber, nein, so richtig klassische Schizo-Symptome hatte ich nicht.

Ich war dann sehr verzweifelt und mein Arzt hatte mir dazu geraten, in die Klinik zu gehen. Den weitern Verlauf hatte ich ja so angerissen.

Damit, was inhaltlich das ist, was die 'Psychose' nennen, will sich keiner auseinander setzen. Und ich bin immer noch alltagstauglich.

Aber, wie gesagt, von meinem Arzt fühle ich mich schon verstanden, auf Augenhöhe.
Und das ist halt jetzt der Fahrplan: Mit Ergo und Tagesstätte Tagesstruktur schaffen, dazu Schuldnerberatung und morgen abklären, dass endlich mal Nägel mit Köpfen gemacht werden, und ich, wenn meine F.20-Diagnose nicht dagegen spricht, in diese Suchtklinik zur Entwöhnungstherapie kann. Bis dahin eben: Tagesstruktur.

Ich nehme jede Hilfe an, die ich kriegen kann.
Jetzt geht da so viel durcheinander, aber mir ist es heute gut gelungen, beim Vorstellungsgespräch in der Ergotherapie, das zusammenzufassen - und ich habe absolutes Vertrauen, dass die das koordinieren. Die Dame war so superfit. Für mich scheint es anscheinend echt gar eine Art 'Steuerungskreis' zu benötigen (wo ich doch meine, eigentlich ganz pflegeleicht zu sein). Nein, aber damit endlich mal jeder weiß, was Phase ist: der Arzt, der Sozio, die Drogenberatung, meine finanziellen und Hartz-4-Angelegenheiten.
Mir fällt es ja zunehmen schwer, das selber alles zu sammeln. Aber heute war ich sehr überzeugt.

Und ich war wirklich auch weniger strukturiert, nahe der Verzweiflung, wo ich zur Akutsprechstunde war und sagte, ich brauch erst mal ein Beruhigungsmittel, bevor wir uns unterhalten können! Steif, irgendwie blockiert. Und verzweifelt.
Mein Arzt hat die meines Erachtens richtigen Fragen gestellt. Und tut war er kann.
Ich weiß das schon wertzuschätzen.

Die Medikamente konnte ich in der Vergangenheit nie ganz absetzen. Ich weiß nicht, ob es bei der Dosis dann nur Placebo-Effekt ist, aber eine Nulldosis vertrage ich nicht. Da werde ich gereizt und depressiv.
Im Moment nehme ich 400 mg Amisulprid morgens und 200 abends. Das Medikament wirkt, und zwar insofern, dass ich entschleungigt werde.
Der Inhalt meines vermeintlichen Wahnsystems ändert sich nicht maßgeblich, aber ich bin ruhiger, koordinierter und strukturierter. Zum Glück habe ich keine nennenswerten Nebenwirkungen.

Gruß

Hazel
Autor luis
registriert
#113 | Gesendet: 27 Jul 2016 22:38
Emmy
Liebe Emmy,

ich glaube nicht wirklich, dass meine Tochter in Ruhe und Frieden gestorben ist, auch wenn mich dieses Gefühl beruhigen würde. Aber die Art, welche sie für ihren Tod gewählt hat lässt dies nicht vermuten. Sie hat Schienensuizid begangen. Wer wählt so einen Tod, um Frieden zu finden. Kannst Du Dir die unsagbaren Schmerzen vorstellen? Somit tröstet mich die Vorstellung, dass sie nun endlich ihren Frieden gefunden hat nicht wirklich, da ich glaube, dass sie ihren Tod nicht wirklich wollte. Sie hat am Leben gehangen und Zukunftspläne gemacht. Es kann also nur eine Psychose gewesen sein, obwohl sie an ein glückliches Leben nach dem Tod geglaubt hat.
Leider bringen mich all diese Gedanken nicht weiter, da ich im Augenblick mit mir zu tun habe. Jeder Tag ist für mich ein Überlebenskampf. Anders, als all die Erkrankten hier im Forum, aber gewiss viel Schmerzvoller.
Autor luis
registriert
#114 | Gesendet: 27 Jul 2016 22:48
Ramona28
Liebe Ramona,

Du sprichst mir aus der Seele.Man merkt, dass auch Du einen großen Verlust erlitten hast. Es ist traurig, dass Du schon so lange kämpfen musst und noch nicht wirklich ins Leben zurückgefunden hast. Ich stehe noch am Anfang der Trauer und wie Du weißt, muss ich darum kämpfen am Leben zu bleiben, um nicht meiner Tochter zu folgen.
Ich kann nicht einschätzen, inwieweit man in einer Psychose noch in der Lage ist, realitätsnah zu denken. Es ist nicht nachvollziehbar, dass ein junges Mädchen freiwillig solch einen Tod wählt. Also kann es nur in einer Psychose passiert sein.
Vielleicht können mir das auch Betroffene sagen, ob man weiß was man in einer Psychose macht oder schwebt man völlig in einer anderen Welt? Wieviel von der Realität bekommt man noch mit?
Autor not_sure
registriert
#115 | Gesendet: 28 Jul 2016 00:31 | Edited by: not_sure
luis:
Vielleicht können mir das auch Betroffene sagen, ob man weiß was man in einer Psychose macht oder schwebt man völlig in einer anderen Welt? Wieviel von der Realität bekommt man noch mit?

Wenn das in Worte reinpasst, die bei dir ankommen...

Bei mir war es so, dass ich sehr viele Details wahrgenommen habe. Jede Kleinigkeit hat neue Schübe ausgelöst, von Sekunde zu Sekunde. Jeder Gesichtsausdruck von Passanten und Leuten war voller Welten, jede leuchtende Ampel waren Zeichen, Zahlen bezog ich auf mich und ich war wie dressiert auf bestimmte Zahlenkombinationen... sah sie blitzschnell überall, hab Nächte durchgemacht, spürte einen "heiligen Auftrag"... Es war ruhelos, gruselig und euphorisch gleichzeitig, geprägt davon, dass die Welt voller Mafia ist und Schande... und ich war 18 Jahre alt. Heute bin ich 30. Ich hatte mehrere Psychosen über die Jahre, bis ich begriffen habe, wie das funktioniert.

(luis, ich habe sehr früh, als Kleinkind (3) den Vater verloren, war dabei als er starb, kann mich an den Tag erinnern. Und was ich weiß ist, dass man niemals aufhört an Verstorbene zu denken. Nicht nur man selbst, sondern das Leben erinnert einen ständig, ob man will oder nicht)
Autor DA JAGNA
registriert
#116 | Gesendet: 28 Jul 2016 00:34
Luis ich bin seit 18 Jahren in der Psychose auch jetzt- lies meine Beiträge dann weiß du wie Psychose bei mir ist
Autor Himbeere
registriert
#117 | Gesendet: 28 Jul 2016 07:02
Ich war wie in einem Rausch, aufgedreht, konnte nachts nicht schlafen und interpretierte Dinge anders als sie in Wirklichkeit waren. Meine Aufmerksamkeit war erhöht und die Dinge um mich rum hatten mehr Bedeutung. Auch hatte ich Gedankendrängen mit vielen verschiedenen Ideen und mir fehlte der rote Faden. Da alles so wichtig war, habe ich viele Gedanken auf Zetteln notiert und in der ganzen Wohnung verteilt.

Ich weiß nicht liebe luis, ob dir diese Kurzfassung hilft, zu verstehen, wie es jemandem geht, der psychotisch ist, weil die Symptome sehr vielfältig und somit unterschiedlich bei jedem Betroffenen sein können. Was deine Tochter gedacht oder empfunden hat bleibt somit Spekulation.
Autor luis
registriert
#118 | Gesendet: 29 Jul 2016 23:04
Hallo,

hat jemand von Euch schon mal einen Verstorbenen gesehen? Meine Tochter sah ihren toten Opa. Gesagt hat er nichts, aber sie hat sich mächtig erschrocken. Irgenwie denke ich jetzt immer,er hat sie zu sich gerufen. Langsam glaube ich, ich spinne und werde irgendwie esoterisch.
Autor Herzi88
registriert
#119 | Gesendet: 3 Jan 2017 05:00
0Mein Beileid wünsch ich dir. Es war die Krankheit.
Ich hatte zwei psychosen. Bei beiden habe ich einen suizidversuch gehabt. Es war alles nicht real es war als würde ich träumen ich dachte die Welt geht unter und meiner Familie würde etwas schlimmes passieren. Ich musste sie retten in dem ich ein Engel werde. Ich habe vorher noch nie an Suizid gedacht. Dann nach einem Jahr haben wir die Medikamente reduziert und es folgte eine zweite psychose. Meine Gedanken waren ich muss so schnell fahren wie es geht um in VW vertrauen zu gewinnen und bin ins staunende gefahren. Ich habe fünf Monate nicht geredet weil die stimmen sagten ich würde mein Auto wieder kriegen und ich bin immer weggelaufen von der Klinik von der Polizei. Ich war in einer ganz anderen Welt. Erst 6 monate später konnte ich klar denken und wusste was ich gemacht habe.

Ich hatte eine Stimme in der Klinik in die ich mich verliebt habe sie war so ruhig und lieb und sie hat mir verspochen das Auto wieder zu geben wenn ich nicht rede. Und ich hab das geglaubt.
Autor luis
registriert
#120 | Gesendet: 3 Jan 2017 11:07
Hallo Herz88,

danke, dass Du mir geschrieben hast. Meine Tochter ist auch immer in der Klinik und vor der Polizei weggelaufen. Ich denke auch, dass sie ihren Suizid in einer Psychose begangen hat. Sonst wäre sie niemals dazu fähig gewesen. Sie hatte eine starke Todessehnsucht, aber auch ungeheure Angst vor dem Sterben. Was letztendlich dazu geführt hat, dass sie es doch getan hat, werden wir nie nachvollziehen können. Schlimm ist nur, dass wir sie nicht gefunden haben und auch die Polizei keine Hilfe war. Mein Vertrauen in die Polizei ist vollkommen hinüber und ich bin gerade dabei, über den Anwalt eine Dienstaufsichtsbeschwerde einzureichen.
Heute Nacht hatte ich wieder einmal einen Alptraum. Ich wurde verfolgt und hatte wahnsinnige Angst. Wenn es meiner Tochter auch so gegangen ist, dann kann ich ein bisschen verstehen, warum sie es getan hat. Die Angst ist so schlimm, dass man sie einfach nur los sein möchte. Man kann es irgendwann nicht mehr ertragen. Bei mir war es nur ein Traum, aber für sie war es Realität und ich denke, sie konnte es nicht mehr unterscheiden. Oder ist man sich in der Psychose auch der tatsächlichen Realität bewusst? Weiß man immer, was man macht? Niemand hat uns je eine Psychose erklärt. Sie wusste ja selbst nicht, was eigentlich mit ihr los war. Ich habe jetzt Akteneinsicht in die Klinikunterlagen beantragt, um genauer zu erfahren, was die Ärzte aus ihr herausbekommen haben und wie die Hilfe außer Medikamente aussah. Man hat uns nicht wirklich viel erzählt und sich immer auf das Schweigegebot berufen, welches auch über den Tod hinaus gelten soll.
Für uns ist das alles sehr schwierig und ich kämpfe immer noch jeden Tag um mein eigenes Überleben. Man baut so viele Aggressionen auf, dass es schwer ist, diese unter Kontrolle zu halten. Ich hoffe nur, dass es irgendwann wieder besser wird.

Viele Grüße

Luis
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