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Hunger in Afrika

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Autor freier
registriert
#1 | Gesendet: 14 Feb 2017 22:03
Den gibt es schon 35 Jahre. Vermehrt haben sich die Afrikaner aber trotz Hunger auf das 10-fache. Fernsehen und Zeitungen haben per Staatsvertrag die Lizenz zum Lügen.
Autor Tanni
registriert
#2 | Gesendet: 14 Feb 2017 22:09
10fache wovon?
Autor DA JAGNA
registriert
#3 | Gesendet: 14 Feb 2017 22:23
mangelnde Geburtenkontrolle - - ansonsten tote abgetriebene Kinder hungern nicht
Autor CRANK
registriert
#4 | Gesendet: 14 Feb 2017 22:58
Und wir hier in Deutschland beschweren uns über unser "Luxus-Leben". Klar kriegen wir zuwenig Geld mit Harz 4 oder Rente. Man muss schon auf Spar-Flamme leben um über die Runden zu kommen, aber den armen Leuten in Afrika geht es noch entschieden schlechter. Man stelle sich noch vor, da herrscht Krieg, wer will Ihnen das dann verübelen, dass sie nach Deutschland kommen wollen.
Autor not_sure
registriert
#5 | Gesendet: 15 Feb 2017 04:19 | Edited by: not_sure
Die Nation die im größten Ausmaß auf dem afrikanischen Kontinent sogenanntes Landgrabbing betreibt, sind die USA. Selten wird das Land dafür genutzt um Nahrungsmittel anzubauen. In erster Linie geht es den Staaten der Nordhemisphäre darum, Öl und Edelmetalle aus dem Boden zu fördern, daher das Landgrabbing. Dafür werden mitunter brutale Rebellengruppen mit Waffen versorgt, während einige afrikanische Länder mit Industrieprodukten teilweise aus Europa "überschwemmt" werden. Das zwingt viele Bauern dort in die Arbeitslosigkeit. (Klimaerwärmung spielt da auch noch eine dramatische Rolle)
Banales Beispiel:

Tomaten aus Massenproduktion die im Süden von Spanien (Almeria) hergestellt und vertrieben werden, sind in afrikanischen Ländern billiger als in Afrika angebaute Tomaten.

Ach und Ikea hatte bei Nordkorea dem Bösewicht nachgefragt ob nicht dort produziert werden könnte. Nordkorea der Bösewicht hatte abgelehnt.

Peace!
Autor Hanseatic
registriert
#6 | Gesendet: 15 Feb 2017 09:19
Hm, die USA sind die größten Landgrabber? China, Indien und die Emirate sind da wohl weiter vorn:

aupt steht Afrika im Mittelpunkt des globalen Landgeschäfts: Dort finden die meisten Transaktionen statt. Der weit überwiegende Teil der verkauften oder verpachteten Flächen, etwa 70 Prozent, liegt in nur elf Ländern. Sieben davon sind afrikanisch: Sudan , Äthiopien, Mosambik, Tansania, Madagaskar, Sambia und die Demokratische Republik Kongo. Die wichtigsten Investoren hingegen kommen aus Indien , China , Malaysia , Südkorea , Indonesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten; sie sind staatlich oder Unternehmen in privater Hand.
Autor YasaLasa
registriert
#7 | Gesendet: 15 Feb 2017 10:47
Das landgrabbing ist ganz egal. Von alleine ist in Afrika auch keiner Unternehmer geworden. Die sind nur froh wenn es wo Arbeit gibt, weil es sonst schon nicht läuft. Geht die Chance eben nach auswärts. Wenn es überhaupt ginge würde man sicher zuerst an einheimische das Land verteilen. Aber die wollen auch gleich internationale werden und machen 500% Wachstum im Land.
Autor not_sure
registriert
#8 | Gesendet: 15 Feb 2017 10:49 | Edited by: not_sure
Hanseatic:
Hm, die USA sind die größten Landgrabber?

Kein anderes Land hat soviele Deals am Wickel (Oxfam erwähnt große Dunkelziffer) wie die USA. Das bezieht dann aber auch Südamerika mit ein, wo Land aufgekauft wird. An zweiter Stelle weltweit ist China, wo sich die Deals aber eher auf die Phillippinen zB. konzentrieren.

siehe Landmatrix.org, wo man sich so durch die Weltkarte klicken kann.
Autor not_sure
registriert
#9 | Gesendet: 15 Feb 2017 11:16 | Edited by: not_sure
YasaLasa:
Das landgrabbing ist ganz egal.

Nein ist es nicht. Denn wenn Landgrabbing betrieben wird in sehr großem Stil, dann sollte vermehrt darauf geachtet werden, dass für lokale Bedarfe Nahrung angebaut wird, mal abgesehen von diesem Neokolonialismus.
Autor Hanseatic
registriert
#10 | Gesendet: 15 Feb 2017 11:34
Die afrikanischen Staaten sollten sich vor landgrabbing schützen. Aber da ist wohl viel Korruption im Spiel. Und die einheimische Feudalherrschaft würde das Land wohl auch nicht effektiv Nutzen.
Autor xf20
registriert
#11 | Gesendet: 15 Feb 2017 12:15 | Edited by: xf20
hahaha,


also lassen wir weiter china, indien, araber als grössten landräuber in afriak weiter machen und wir nehemn die dutzenden millionen afrikanischen flüchtlinge auf. das wird aber nicht helfen denn die chinesen, inder und araber greifen weiter land in afrika ab, d.h. wir ignorieren die echten ursachen für landgrabbing, wirtschaftsflüchlinge und hunger.
Autor not_sure
registriert
#12 | Gesendet: 15 Feb 2017 12:45 | Edited by: not_sure
xf20:
wir ignorieren die echten ursachen

https://www.welt.de/wirtschaft/article151170043/Ruecksichtslose-Jagd-auf-den-neuen-al ten-Bodenschatz.html

Die Gründe für den Run auf Land sind vielschichtig. Weltweit wächst sowohl die Zahl der Nahrungsmittelkonsumenten als auch der Fleischkonsum. Beides führt dazu, dass mehr Ackerflächen benötigt werden. Länder wie die arabischen Staaten oder China kaufen inzwischen Flächen im Ausland zu, um die eigene Bevölkerung zu versorgen. Industriestaaten wie die USA und Deutschland fördern den Verbrauch von Biotreibstoffen, was zusätzliche Flächen beansprucht.

weiter oben steht noch:
Die britische Entwicklungshilfeorganisation Oxfam geht von einer sehr hohen Dunkelziffer aus. Sie spricht gar von mehr als 200 Millionen Hektar Land, die in den vergangenen Jahren in Entwicklungsländern verkauft oder langfristig verpachtet worden sind. Die meisten Stücke waren dabei zwischen 10.000 und 200.000 Hektar groß. Zum Vergleich: Die landwirtschaftliche Nutzfläche aller 27 EU-Staaten zusammen beträgt rund 185 Millionen Hektar.

Es wird also insgesamt und recht zügig mehr Fläche gepachtet als die EU Staaten insgesamt an Nutzfläche haben. Das ist Neokolonialismus.
Autor not_sure
registriert
#13 | Gesendet: 15 Feb 2017 13:57
Genug ist halt nicht genug.
Autor not_sure
registriert
#14 | Gesendet: 15 Feb 2017 14:12
Autor Hanseatic
registriert
#15 | Gesendet: 15 Feb 2017 20:01
Tja, erobert wird da aber nichts mehr wie zu Kolonialzeiten. Es gibt zwei Parteien. Käufer und Verkäufer. Pächter und Verpächter. Vielleicht liegt es auch ein klein bisschen daran, dass die afrikanische Oberschicht den Hals nicht vollbekommt. Die interessiert nicht, ob es gut für die Bevölkerung ist. Die afrikanischen Staaten müssen selbst zusehen, dass sie ihr Völker gut regieren. Nur immer alles auf die USA und die EU zu schieben, ist etwas einfach gedacht.
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