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Evangelische oder katholische Kirche?

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Autor Rolf
Gast
#1 | Gesendet: 27 Jan 2009 20:30
Hallo,

ich bin im Jahr 1988 aus der katholischen Kirche ausgetreten. Aber seit einiger Zeit fühle ich mich von der evangelischen Kirche wieder magisch angezogen.

Wie schon mal gesagt: Ich schaue vom Küchenfenster direkt auf unsere evangelische Emmauskirche.



Kann eine Gesellschaft ohne christliche Werte überhaupt existieren? Brauchen wir Gott und heimliche Gebete zum Glücklichsein?

Gruß
Rolf
Autor windlicht
registriert
#2 | Gesendet: 27 Jan 2009 21:13 | Edited by: windlicht
Hallo Rolf

da hast du dir das heikelste Thema ausgesucht das es gibt!
Bei diesem Thema scheiden sich meistens die Geister und meistens gibt es Streit. :-(


Meine Meinung: Mir ging es früher einmal sehr sehr schlecht. Habe mehrere Suizidversuche hinter mir. Zweimal wäre ich um ein Haar gestorben. Einmal als ich 13 Jahre war und einmal als ich 15 Jahre war. Ich war völlig verlohren, sah keinen Sinn im Leben und wollte nur noch sterben.
Mit 18 Jahren bekam ich die Diagnose akute Psychose, paranuide Schizophrenie.
Mit 21 Jahren fand ich zum Glauben an Gott! Durch den Glauben lernte ich nachdem Leben zu suchen und auch dann zu überleben, wenn es einem schlecht geht. Ich überlebte sozusagen 7 dunkle Jahre und 7 Hürden.
Ich bekam einen neuen Geist und wurde innerlich stark verändert!
Ich habe sozusagen durch den Glauben innerlich ein Heimat-Gefühl bekommen. Endlich von meiner langen,schweren Reise und Suche, angekommen zu sein beim Schöpfer aller Kreatur.
Mich von meinem Schöpfer angenommen zu fühlen. Und zwar nicht Mutter und Vater, sondern der UR-Schöpfer, der Künstler aller Kreatur!!
Ich habe gelernt mit diesem Künstler oder Schöpfer zu reden, sowie mit einem guten Freund. (in Gedanken=Gebet) Ich kann also mein Herz ausschütten beim Schöpfer, er versteht mich auch ohne Worte und versteht mich am besten. Besser als sonst jemand, besser als der Psychiater und besser als ich selbst!

Aber ich bin mittlerweilen auch frei im Glauben! Das heisst, ich will mich nicht mehr binden. Ich bin frei von Pflichten im Glauben!
Ich glaube nur soweit es mir zum Guten verhilft.
Und Gott will für alle Menschen das Beste, er liebt alle Menschen gleich und lässt die Sonne scheinen über die Guten wie über die Bösen!

Ich weiss auch was mir gar nicht gut tut!
Das sind sogenannte Sekten die es immer mehr gibt!
Sekten die sich als Freikirche bezeichnen. Solch moderne, amerikanische Kirchen, wo die Menschen manchmal ohnmächtig werden und rückwärts umfallen im Gottesdienst, da der Geist Gottes geweht hat!
Wo man eine Gehirnwäsche abgepasst bekommt!
Sowas will ich nicht! Nein, das brauche ich nicht!!!
Krank macht mich das!

Aber die evangelische reformierte Kirche, da gehe ich gerne mal in den Gottesdienst. Mir tut es gut, Worte des ewigen Lebens zu hören, ein altes Lied zu singen oder auch etwas in Sachen Nächstenliebe hinzuzulernen oder wieder mal zu hören, wo man Frieden für die Seele findet, gerade dann, wenn ich mich niedergeschlagen fühle!

Um deine Frage zu beantworten. Ja ich brauche es, weil es in mir sonst finster wird, weil ich sonst kein Licht sehe. Aber ich brauche es nicht aus Sonntagsplficht, sondern aus Freiheit!

Ob das auch so sein wird, wie es in der Bibel steht, dass man ewigs erlöst wird, wenn man glaubt und dann stirbt oder ob es so ist dass,man doch nochmals wiedergeboren wird, irgendwo auf der Welt, als Mensch oder Tier, das weiss ich nicht.
Manchmal denke ich auch, dass es Widergeburt gibt.
Also, dass man nachdem Ableben wiedergeboren wird. Dass wiederum der Schöpfer das entscheidet, wer wo wiedergeboren wird und als was.
Und davon bin ich manchmal auch halbwegs überzeugt, obschon das gegen die Bibel spricht.
Aber ich lebe JETZT und habe eine Liebe entwickelt für das Licht!
Und im Glauben ist das Licht zu finden, das einem den Weg zeigt, den man gehen soll!

Der christliche Glaube ist für mich eine Stützhilfe, dieses Leben erträglicher zu empfinden und auch um neue Kraft zu schöpfen.

Liebe Grüsse,
Windlicht
Autor Laura
registriert
#3 | Gesendet: 27 Jan 2009 21:32 | Edited by: Laura
Hallo Rolf!

Das Christentum verspricht ewiges Leben nach dem Tod und ein besseres Leben im Paradies. Das mag ich am Christentum. Weniger mag ich die Drohungen mit Hölle und Verdammnis. Die Bibel zu lesen würde mich nur triggern.

An einen gütigen Gott zu glauben, gibt mir Halt. Mir Gott infolge meiner Erkrankung manchmal als unberechenbar, ungerecht und grausam vorzustellen, kann mich in tiefste seelische Abgründe stürzen.

Meine Erkrankung hat mir zu der Erkenntnis verholfen, dass Gott es sich nicht ausgesucht haben kann, Gott zu sein und er die Macht und Verantwortung einfach so übernehmen musste und nicht, weil er das angestrebt hätte. Ein von Natur aus Machtstrebender ist er demzufolge nicht und insofern kann ich ihn mir dann ganz gut als gütigen Gott vorstellen.

Viele Grüße

Laura
Autor Lassek
registriert
#4 | Gesendet: 27 Jan 2009 21:50
Ein wirklich sehr schöner Bericht, windlicht!

Bei mir habe ich die Schwierigkeit, dass bereits meine Psychose religiös geprägt war und es mir jetzt sehr schwer fällt, wahnhafte von wahrhaften religiösen Überzeugungen zu trennen. Zumal durch die Erfahrung der Psychose mein Bewusstsein für selektive Wahrnehmung geschärft ist - ich somit skeptischer geworden bin.

Stimmen habe ich in meiner Psychose z.B. nicht gehört, aber z.B. alle möglichen Dinge als Zeichen von oben (oder von unten, aber eher von oben) gedeutet. Wenn ich jetzt bete und Gott mir antworten würde, hätte ich z.B. sofort total Schiss wieder psychotisch zu werden, weil ich ja dann eine Stimme hören würde und das ja ein Hauptsymptom von Psychosen ist (ein Psychiater konnte mir z.B. kaum glauben, dass ich wirklich keine Stimmen gehört habe). Vor dem Hintergrund ist es geradzu logisch, dass Gott gar nicht mit mir reden kann, weil es mich ja total verwirren würde. Antwortet dir Gott, windlicht? Wie gehst du damit um? Ich habe nur ein einziges Mal zwei Worte deutlich vernommen in einem Zustand des Halbschlafes, das waren die beiden Worte "Steh auf!" (sehr energisch gesprochen). Das war in so einem Dämmerschlaf, wo ich ständig kurz was geträumt habe und im nächsten Augenblick schon wieder reflektiert/gedeutet habe. Das "Steh auf" habe ich dann so verstanden, dass ich endlich aufhören soll mir ständig nur Gedanken zu machen, zu reflektieren, zu philosophieren, sondern endlich was tun muss. Zwei sehr sinnvolle Worte also, die umzusetzen mir bis jetzt kaum geglückt ist. Kann das z.B. vielleicht von Gott gekommen sein?!?


Anderes Thema: Ich denke, dass (die buddhistische [hinduistische] Vorstellung von) Wiedergeburt und die (christliche [/jüdische, /islamische]) Vorstellung von ewigem Leben/Erlösung sich nicht zwangsläufig widersprechen! Durch die Wiedergeburten hat man ja so etwas wie ewiges Leben und wenn es im Großen und Ganzen mit jedem Leben besser wird, hat man irgendwann (vielleicht schon in diesem Leben?) das non-plus-ultra, also das Ziel unserer monotheistischen Religionen: das Paradies erreicht.
In meiner Vorstellung kann ich z.B. auch Paradies und Nirwana ganz gut zusammenbekommen!


Wieder anderes Thema:
@ Rolf
Ja, ich glaube es kann eine Gesellschaft ohne christliche Werte existieren und vielleicht gar nicht mal eine so schlechte. Man muss nicht zwangsläufig das speziell christliche befragen. Man kann auch allgemein menschliche/humanistische Ideale haben. Und selbst ohne die: vielleicht kommt man erst zu wirklichem inneren Frieden, wenn man sich nicht mehr ständig an irgendwelche Vorbilder/Ideale/Normen festklammert, sondern nur mit sich selbst zufrieden ist - nur mal so als Gedankenanregung!
Autor May
registriert
#5 | Gesendet: 30 Jan 2009 20:17
Hallo zusammen, also mir gefallen die Zeugnisse von Windlicht und Lassek total gut, wertvolle Gedanken sind das.Beim Glauben an eine höhere Macht ist die eigene Freiheit für mich richtungsweisend, denn Gott bedeutet für mich : freiheit sebst sein zu dürfen, sich angenommen und geliebt fühlen.Wir menschen haben bestimmt den Willen den anderen uneingeschrenkt anzunehmen und zu lieben aber für mich kann nur einer dieses Wunder vollbringen nämlich Gott selbst. Er ist für mich perfekt, vollkommene Liebe habe ich nur durch ihn erfahren, und hören kann ich ihn in meinem Herzen. Selbst wenn 100 Ärtzte sagen,dass sie glauben, dass diese Stimme nicht von Gott ist.Ich weiss es, denn ich kann gut und schlecht für mich unterscheiden.Und nur weil Wahrnehmung unterschiedlich sein kann, heißt das noch lange nicht ,dass sie falsch ist. Als damals Jesus den Jüngern erschienen ist ,hat auch nicht jeder behauptet, sie hätten nicht die richtige Wahrnehmung.
Also ich habe täglich einen schweren Alltag zu bewältigen, bin aber unter regelm. Medikamenten in der Lage dazu.Doch trotzdem bin ich der Meinung, das es Menschen gibt, die wirklich sehr feinfühlig sein können um sogenannte Wunder wahrzunehmen, sicht-oder unsichtbarer Art.Deshalb muß man nicht krank sein!!!!das kann ganz natürlich sein und Gott macht es so möglich sich in die Herzen einzuladen und das ist es auch ,was wir brauchen auf unserer Erde ein bißchen mehr Liebe im Herzen.Deshalb ist mein Leben auch wieder sinnvoll geworden seit dem Absturz vor 3 1/2 Jahren.

May
Autor iguddi
Gast
#6 | Gesendet: 31 Jan 2009 07:38
hallo leutz,

hab da son film übern glauben, ACHTUNG TRIGGERGEFAHR!!!
bitte nur leute gucken die das abackta legen können, oder handfest sind.
das halte ich vom glauben:

http://www.secret.tv/artikel4600293/Zeitgeist_deutsch


lg iguddi
Autor oknos
Gast
#7 | Gesendet: 31 Jan 2009 13:44
Hi Leute,
ich bin ja auch noch evangelisch, aber ich kann mit Kirche nichts mehr richtig anfangen. Die Frage nach Gott ist keine Frage, die ich noch mit den Regeln des Katechismus beantworten kann. Auch die Maßgeblichkeit der Bibel halte ich nicht mehr für gegeben. Gott, das ist für mich der Gedanke, das alles in dieser Welt einen Sinn hat. Dieser Gedanke ist jedoch mehr eine Konstruktion unseres Gehirns als dass tatsächlich die Wirklichkeit irgendwie zielorientiert sei oder gar sinnvoll. Doch ohne die Annahme eines Sinnes und einer wie auch immer gearteten Ordnung können wir uns ja gar nicht in der Welt orientieren und sie gar nicht erkennen. Es bliebe einfach ein Rauschen wie ein Fernseher ohne Programm. Das ist für mich der Sinn des an und für sich jede Grundlage entbehrenden Glaubens an einen Gott. Für den Effekt ist dabei offensichtlich die tatsächliche Gegebenheit in der Wirklichkeit belanglos, wichtig ist da allein der Glaube. Daher sind ja auch Glaube, Hoffnung und Liebe die drei christlichen Grundtugenden. Und das macht dann schon wieder Sinn.

Viele Grüße
Oknos
Autor Nomi
registriert
#8 | Gesendet: 9 Feb 2009 18:15
Hallo,

Ich bin Atheistin und Nietzschanerin, das reicht aus! ;-)
Autor Rolf
Gast
#9 | Gesendet: 12 Feb 2009 22:14
Hallo,

von Friedrich Nietzsche kann man wirklich wertvolle Zitate finden, aber sein Ende in geistiger Umnachtung, möchte ich nicht teilen.

Und wenn es keinen Gott geben sollte, dann sind wir nur seelenlose Maschinen?! Es gibt wahrscheinlich viele Menschen, die Gottes Schöpfung erst im Pflegeheim oder Krankenhaus erkennen. Geburt und Tod kann man nicht durch einen wissenschaftlichen Urknall erklären.



Marc Chagall - Die Schöpfung des Menschen

Gruß
Rolf :-)
Autor Nomi
registriert
#10 | Gesendet: 13 Feb 2009 08:11
Also ich sehe 'nur' ein unbekanntes X als Kraft und wenn dies Gott sein soll, na dann ist es halt eben so! Du meine Güte! Was wurde nicht alles mit dem Wort: Gott so angestellt... (Schönes Bild Rolf ;-) )
Autor Nomi
registriert
#11 | Gesendet: 13 Feb 2009 08:41
Ich hatte einen Traum:

Ich ritt auf einem Schwein durch Rom zum Papst. In der einen Hand hielt ich eine Laterne und schrie: »Ich suche Gott! Ich suche Gott!« Ein großes Gelächter ging durch die Runde und einige fragten: »Ist er denn verloren gegangen? Hat er sich verlaufen wie ein Kind? Oder hält er sich versteckt? Fürchtet er sich vor uns? Ist er zu Schiff gegangen? Ausgewandert? – so riefen und lachten sie durcheinander. Ich sah sie mit einem bohrendem Blick an und sagte: »Wohin ist Gott?« ich will es euch sagen: »Ihr habt ihn getötet! – Ihr seid seine Mörder!« Plötzlich wurde es still und alle sahen mich mit zornigen Blicken an. Ich aber ritt weiter, zum Palast und man öffnete mir das Tor bereitwillig! Auf seinem Thron saß der Papst und las gerade sein Buch „Jesus von Nazareth“ und er sah mich verwundert an. Ich stieg vom Schwein herunter und begann zu erzählen: »Jesus war ein Mensch!« Dies gefiel ihm gar nicht und er schrie auf: »Das ist Gotteslästerung! - Ich erkenne dich wer du bist!« Doch im leisen Ton begann ich über ein Buch zu erzählen und er hörte aufmerksam zu. Plötzlich unterbrach er mich und sagte:»Das Buch kenne ich! – Nihilismus! – Totalitarismus! – dummes Geschwätz!« Ich aber sammelte meinen ganzen Mut zusammen und erzählte weiter. Als ich fertig war mit meinem Erzählen, war lange Ruhe im Raum. Plötzlich wie von einem Blitz getroffen, sprang er auf und zog sich aus. Er tanzte und hüpfte wie wild im Saal und dann rannte er auf mein Schwein zu, sprang rauf und ritt fort...
Als ich wieder im Freien stand, schauten die Menschen mich verwundert an, denn ich hielt immer noch eine Laterne in der Hand und schrie: »Wo ist Gott!« Da kamen plötzlich ein paar Menschen auf mich zu und erzählten von ihrer Bibel. Mit müdem Blick erkannte ich ihr Buch und sprach:»Auch die Bibel habe ich gelesen! Und dieses Buch gefällt mir sehr gut und eure Wahrheit ist auch meine Wahrheit, aber eine absolute Wahrheit gibt es nicht!« Ich sah in ihre Augen und sah ihren Hass! Plötzlich kam wie aus dem Nichts mein Mann auf einem Pferd zu uns geritten. Ich sprang auf und ritt mit ihm nach Hause.

Als ich aus meinem Traum erwachte, staunte ich über meinen Mut und meine Kraft. Stellte sich Nietzsche so seinen Übermenschen vor?
Autor Rolf
Gast
#12 | Gesendet: 13 Feb 2009 20:53
Seltsames Los des Menschen! Er lebt 70 Jahr und meint, etwas Neues und nie da Gewesenes während dieser Zeit zu sein - und doch ist er nur eine Welle, in der die Vergangenheit der Menschen sich fortbewegt, und er arbeitet immer an einem Werke von ungeheurer Zeitdauer, so sehr er sich auch als Tagesfliege fühlen mag. Denn: er hält sich für frei, und ist doch nur ein aufgezogenes Uhrwerk, ohne Kraft, dieses Werk auch nur deutlich zu sehen, geschweige denn, es zu ändern, wie und worin er wollte.

Friedrich Nietzsche


Hallo, dieses Zitat gefällt mir sehr gut. Aber mit dem Begriff "Übermensch" kann und will ich nichts anfangen, weil er ebenso den Begriff "Untermensch" assoziiert. Tut mir leid, aber so kann ich die Diskussion nicht fortsetzen.

Ich habe mal den Roman "Und Nietzsche weinte" von Irvin D. Yalom gelesen. Der war sehr gut. Irgendwie tut mir Nietzsche seit dem nur leid. Er war einsam und konnte nie eine Frau richtig lieben.

Es gibt andere berühmte Persönlichkeiten, die interessanter sind als Friedrich Nietzsche. Zum Beispiel Vincent van Gogh.

Linktipp: Berühmte psychisch kranke Persönlichkeiten

Gruß
Rolf
Autor Rolf
Gast
#13 | Gesendet: 13 Feb 2009 21:15


"Starlight over the Rhone" von Vincent van Gogh ... ein altes Ehepaar unter einem nächtlichen Sternenhimmel ... für mich tausendmal schöner (und göttlicher) als Publikationen von Friedrich Nietzsche.
Autor Nomi
registriert
#14 | Gesendet: 13 Feb 2009 21:19
Diesen Roman habe ich auch gelesen. ;-) (Eine wahre Nietzschanerin kennt viele Bücher Rolf ;-) )
Der Roman hat mir nicht so gefallen, da ich denke, das Nietzsche nie geredet hätte. Aber lesenswert ist das Buch schon. ;-)
Kant war schizoid? Ohje, das ist mir neu. Mit Jesus und den wahren Zarathustra auch schon auseinander gesetzt. (ein schönes Forum - Zarathustra Forum, da bin ich Astarte ;-) ) Die geben sich da wirklich sehr viel Mühe! (Übermensch finde ich schon interessant, weil ich ohne Vorurteile da ran gehe. Aber ich verurteile den Faschismus ebenso! Nur der arme Herr Nietzsche konnte nicht wissen was man daraus alles gemacht hat. Das ist fakt!
Ich wollte einmal über alle Persönlichkeiten lesen, die über Nietzsche geschrieben haben, aber das wurde dann doch zuviel. ;-) Ach und Chopin höre ich auch sehr gerne. Ich werde aber jetzt mit Nietzsche aufhören, ich habe nur so viel erlebt in meinen Psychosen (Schlüsselerlebnisse) und deswegen werde ich immer Nietzschanerin bleiben, komme was da wolle! ;-) Es gibt ja auch andere Literatur.

LG, Nomi
Autor Molly
registriert
#15 | Gesendet: 15 Feb 2009 20:10
Rolf schrieb:

Kann eine Gesellschaft ohne christliche Werte überhaupt existieren? Brauchen wir Gott und heimliche Gebete zum Glücklichsein?


Ich denke, wir brauchen zum Glücklichsein vor allem andere Menschen und dass wir uns gegenseitig helfen. Nach Gott verlangt es uns, wenn wir ehrlich sind, vor allem in dem Moment, in dem es uns schlecht geht.

Molly
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