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Waffenproblem der USA (möglicherweise beunruhigendes Thema)

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Autor not_sure
registriert
#1 | Gesendet: 20 Dez 2017 14:16 | Edited by: not_sure
Hallo KNS-Gemeinde,

dieses Video stimmte mich doch sehr nachdenklich:

Trump: Church Shooting "Mental Health Problem" Not A Gun Problem

hier dazu der Artikel der NY Times zu diesem Statement von Trump:

Trump Says Issue Is Mental Health, Not Gun Control

Nun halte ich gar nichts von Trump, versuche trotzdem die Zustände in den USA zu verstehen, wie es sein kann, dass u.a. vollautomatische Waffen dort von ziviler Seite gekauft werden können.
Ist es nicht so, dass von vollautomatischen Waffen, wie in diesem Fall des Texas Church Massakers, eine größere Gefahr ausgeht als von halbautomatischen, -Pistolen zB.?

Und ist es wirklich ein Problem der psychischen Gesundheit, wie Trump und sicher tausende seiner Unterstützer meinen werden, oder eben doch ein Problem, dass es keine Begrenzungen für den Waffenmarkt und Waffenbesitzrechte gibt?

(Dieses Massaker wurde mit einem Ruger AR begangen, für das ja auch sogenannte Trommelmagazine verfügbar sind, die mit 100 Schuss bestückt werden können. Damit lässt sich sehr viel mehr Schaden anrichten, als mit einer Faustpistole, in die etwa 15 Schuss reinpassen.)

Habt ihr eine Meinung dazu?

Ist das Thema zu anstrengend?
Autor schizophren
registriert
#2 | Gesendet: 20 Dez 2017 14:52
Alles bis auf airsoft und paintball gehoert weg
Autor xf20
registriert
#3 | Gesendet: 20 Dez 2017 15:13
Es sterben weit mehr Menschen im Strassenverkehr und beu Haushaltsunfällen, wozu sich dann Gedanken ob durch automatische Waffen in Privat-Besitz in den USA eine Gefah rausgeht?! In der Schweiz hat jeder anständige Milizionär sein militärisches Sturmgewehr Daheim im Schrank, es gab da nie Zwischenfälle solange fachkundige Personen mit Waffen hantieren.

Kinder und psychisch Kranke sollten keine Waffen besitzen bzw in die Hände bekommen dürfen. Wer mit Waffen oder LKWs wahlos andere Menschen tötet gehört weg gesperrt.
Autor Metalhead666
registriert
#4 | Gesendet: 20 Dez 2017 15:16
xf20:
In der Schweiz hat jeder anständige Milizionär sein militärisches Sturmgewehr Daheim im Schrank, es gab da nie Zwischenfälle solange fachkundige Personen mit Waffen hantieren.

http://www.tmw-kn.com/blog/2017/12/17/in-den-thurgauer-haushalten-wird-nachgerustet/

Hierzu ein Bericht, da ich in der Grenzregion wohne.
Autor not_sure
registriert
#5 | Gesendet: 20 Dez 2017 15:39 | Edited by: not_sure
@schizophren, das wäre wohl das Beste!

@xf20, das heißt du meinst, dass wirklich nur psychische Gesundheit das Problem sei, und nicht praktisch frei verfügbare Kriegswaffen mit unbegrenzt Munition? https://de.wikipedia.org/wiki/North-Hollywood-Schie%C3%9Ferei hier waren zB. bei den 2 Tätern Trommelmagazine im Einsatz. Eine schier nicht enden wollende Schießerei (Am Ende der Schießerei hatten Phillips und Matasareanu über 1300 Schuss (nach anderen Angaben 1100 Schuss) abgefeuert.) mit einer sichtbar überforderten Polizei. Mit einfachen Pistolen wäre das garantiert nicht möglich gewesen.

@danke auch für diese Info Metalhead666!
Autor not_sure
registriert
#6 | Gesendet: 20 Dez 2017 15:48 | Edited by: not_sure
... in dem Film Bowling for Columbine wurde ja auch nach den Ursachen gefragt, warum zwar in Canada den USA ähnliche Waffengesetze herrschen, aber im Gegensatz zu den USA kaum oder gar keine Zwischenfälle dadurch passiert sind. Das betrifft gesellschaftliche Zusammenhänge, sodass Leute aus Canada meinen, in US-Amerika eine Angstkultur vorherrsche, die medial stark angefeuert werde. (in Canada seien zB. auch die Haustüren seltener verschlossen als in den USA)
Autor xf20
registriert
#7 | Gesendet: 20 Dez 2017 16:54 | Edited by: xf20
es ist eine Frage der Verfügbarkeit, wenn ich als potentieller Massenmörder (egal ob aus religiöser Überzeugung, psychischer Krankheit oder verletzten Ego) viele Menschen töten will dann nehme ich das was leicht verfügbar ist.
Wenn ich an automatische Waffen nicht rankommen, dann fahre ich mit einem LkW in eine Menschenmenge, bastle mit düngemitteln uns weiteren Zutaten eine Bombe, oder kappe eine Gasleitung, Tankstelle, Entführe ich ein Passagierflugzeug mit 300 Menschen, zünde ich ein Hiochhaus an.. ... Möglichkeiten gibts so viele dass man Lkw, gastleitungen, Tankstellen, düngemittelverkauf usw nicht so reglemeniteren könnte um die technische Umsetzbarkeit zu verhindern. .
Autor Eartha
registriert
#8 | Gesendet: 20 Dez 2017 16:59
xf20
Ich wunder mich immer wieder, dass man gar nicht schizophren sein muss, um ein wenig quer zu sein.
Autor Eartha
registriert
#9 | Gesendet: 20 Dez 2017 17:01
im kopf.
Autor xf20
registriert
#10 | Gesendet: 20 Dez 2017 17:06
Eartha:
Ich wunder mich immer wieder, dass man gar nicht schizophren sein muss, um ein wenig quer zu sein.

Schizophrene können 'echte' Ereignisse von 'falschen' Ereignissen nicht unterscheiden, das ist einfach nur eine Krankheit und hat mit querköpfen nicht viel zu tun.
Autor not_sure
registriert
#11 | Gesendet: 20 Dez 2017 17:33 | Edited by: not_sure
an xf20, verstehe #7. Nur haut es mich um, wenn ich sehe was in Mexico für ein bewaffneter Krieg mit Kartellen und Banden läuft, die schwer bewaffnet und organisiert sind, Völkermord zu verantworten haben (Stichwort Narcoterror), mit Waffen die sie über diverse Schmuggelrouten zum Großteil aus den USA beziehen. Eine brutale Macht der Unterwelt rechnet also ganz fest mit dieser Quelle an Schusswaffen aus den USA. Trump will eine Mauer (aus-)bauen, sieht aber die Gefahr bei mental Health, im eigenen Land. In meinen Augen widerspricht er sich hier gleich zweimal. Eine große Gefahr kommt aus den USA mit seinen frei verfügbaren Waffen. Er sollte das benennen können.
Autor xf20
registriert
#12 | Gesendet: 20 Dez 2017 18:01 | Edited by: xf20
wir können die diskussion abkürzen, die usa, insbesondere trump, sind schuld, für waffenterror und klimawandel, dafür gibt es übrigens fachforen denn so ein thema hier, ich weiss nicht, da doch lieber psychotischen quatsch
Autor chillout
registriert
#13 | Gesendet: 20 Dez 2017 19:13
xf20:
In der Schweiz hat jeder anständige Milizionär sein militärisches Sturmgewehr Daheim im Schrank, es gab da nie Zwischenfälle solange fachkundige Personen mit Waffen hantieren.

Die Selbstmordrate durch Schusswaffen in der Schweiz ist sehr hoch.
Autor LightnessII
registriert
#14 | Gesendet: 20 Dez 2017 19:38
Putin hat ein Angriffsmannöver gegen den Baltikum simuliert vom 14. - 20. September.

Und du fragst, ob Waffennarrerei, nur psychisch Labile befällt?

Ich würde sagen, einen Angriff kriegerisch zu simulieren fällt schon unter die Kathegorie Wahnsinn.

Ich befürchte, wir gehen kriegerischen Zeiten entgegen und ich habe ganz ehrlich Angst davor.
Autor xf20
registriert
#15 | Gesendet: 20 Dez 2017 19:42
chillout
ist immer noch besser sich zu erschiessen als sich vor den zug zu schmeissen und so einem komplett unebteiligten zugführer reinzuziehen. Nur weil es daheim einen Waffe gibt scheint es in der Schweiz nicht mehr Selbstmörder zu geben als im Rest Europas. Ach hier gilt die Verfügbarkeit, wer eine Waffe hat erschiesst sich, wer keine Waffe hat springt vorm Zug, ...

..So ist zum Beispiel die Sterbehilfe in der Schweiz sehr freiheitlich ausgestaltet. Entsprechend sind die Zahlen bei der Sterbehilfe nicht zu vernachlässigen, wenn es um die Berechnung der Selbstmordrate geht. Im Jahr 2009 vermeldete das BfS 300 Fälle von begleiteter Sterbehilfe [5]. Diese Fälle müssen demnach als Folge eines freiheitlichen Gesellschaftsmodells eingeordnet werden und taugen nicht als Beispiel für eine übermächtige seelische Not, an welcher die Betroffenen leiden. Werden diese Zahlen berücksichtigt, sinkt die Rate von Suiziden, welche zu Bedenken Anlass geben können, um mehr als einen Drittel. Schön, dass das Schweizer Staatsfernsehen diesen Sachverhalt berücksichtigt und folgerichtig die Schweizer Selbstmordrate im europäischen Mittelfeld einordnet (Beitrag vom 11.6.2013 [6])....#
http://www.aktion-hip.ch/blog/?p=238
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