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Warum die Deutschen so viel Schweinefleisch essen?

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Autor Blade Runner
registriert
#1 | Gesendet: 4 Jan 2018 02:08


Keine Ahnung, mir ist seit längerer Zeit die Lust auf Schweinefleisch vergangen. Eine vegetarische Ernährung schaffe ich allerdings nicht, weil ich
gerne Fisch und Geflügel esse.
Autor h1ght
registriert
#2 | Gesendet: 4 Jan 2018 03:32
pff

wir können auch Bilder von Geflügel oder Fischfarmen reinstellen, sieht genau so aus.
Autor Mowa
registriert
#3 | Gesendet: 4 Jan 2018 08:18 | Edited by: Mowa
Stimmt, die Zustände für unsere Futtertiere sind oft katastrophal. Ich esse Fleisch gerne, schmeckt mir einfach, auch Schweinefleisch. Ich würde aber auch gerne, dass die ökologische Nahrungsmittelerzeugung zu unserem Selbstverständnis wird, d.h. also auch bezahlbar.

Daher frage ich mich, welche Probleme gelten eigentlich zu lösen, um das Wohl der Vertreiber, der Erzeuger, der Verbraucher, der Tiere, des Futters der Futtertiere usw. usf., also insgesamt, schrittweise zu stärken?

Was wäre für mich der erste Schritt, damit ich ökologischer verbrauchen kann? Am offensichtlichsten also übermäßigen Konsum reduzieren, falls der Geldbeutel es erlaubt auch mal Bio-Fleisch kaufen, usw. Dann auch einfach mal Informationen sammeln, wie landen die Nahrungsmittel auf unsere Teller, usw.
Autor blackadder
registriert
#4 | Gesendet: 4 Jan 2018 08:59 | Edited by: blackadder
Und ich dachte, jetzt klärt mich jemand über den Schweinefleischkonsum der Deutschen auf.
Warum werden immer so irreführende Thread-Titel genommen?

Ich kann auch ganz eklige Pflanzenbilder, oder Fisch-Bilder...

In Biobetrieben ist übrigens die Mortalität der Ferkel höher als in konventionellen Betrieben. Wenn die Mortalität höher ist, dann ist das ein eindeutiges Zeichen für eine weniger artgerechte Tierhaltung und mehr kranke Tiere in Biobetrieben. Außerdem hat kein Landwirt ein Interesse daran, dass seine Tiere erkranken oder sterben, da das seinen Gewinn schmälert. Ein maximaler Gewinn wird nur erreicht, wenn möglichst viele Tiere gesund den Schlachthof erreichen.

Im Grunde ist die Massentierhaltung ein ökologisches Problem, das durch den massenhaften Import von Futtermitteln erst ermöglicht wird. Würde man den Tierbesatz daran koppeln, dass das Futter für die Tiere selbst erzeugt wird, und würde man den Import von Futtermitteln verbieten, dann würden die Nutztierbestände enorm sinken. Weiterhin müsste der Import von Fleisch verboten werden. Dann wären alle ökologischen Probleme der Tierproduktion beseitigt.

Fleisch würde dadurch auch knapper und damit teurer werden und der Fleischkonsum auf ein gesundes Maß sinken. Damit wären auch die Ernährungsprobleme des Fleischkonsums gelöst.

Erst die quasi industrielle Massentierhaltung macht die wirklichen Probleme.

Vegetarische Ernährung löst keines dieser Probleme und auch die moralische Überlegenheit ist zweifelhaft. Weiterhin führt diese Ernährungsweise zu neuen Problemen.
Autor Mowa
registriert
#5 | Gesendet: 4 Jan 2018 09:06 | Edited by: Mowa
Ich habe auch schon über Food Assembly und Solidarische Landwirtschaft gehört, aber. Leider mit unserem Einkommen nicht bezahlbar, und auch wenn, würde das ein zu radikaler Wandel unseres bisherigen Lebensstils bedeuten, der uns zu Hause nur schaden kann, weil für uns ganz andere Probleme wichtiger sind.

Einerseits hoffe ich, dass die Engagiertesten dieser Angelegenheit es irgendwie schaffen Öko-Produkte noch mehr in den Mainstream zu rücken. Und ich als Verbraucher dann durch den Verbrauch von Öko-Produkten meine Stimme dafür abgeben.

Ja, also ich bin überzeugt, dass ich selber noch viel mehr da machen kann. Aber ja, leider komme ich nicht dazu, und Inkonsequenz ist eben auch nur menschlich :-D
Autor blackzebra
registriert
#6 | Gesendet: 4 Jan 2018 11:07
Mowa:
Ja, also ich bin überzeugt, dass ich selber noch viel mehr da machen kann. Aber ja, leider komme ich nicht dazu, und Inkonsequenz ist eben auch nur menschlich :-D

Was wird das denn hier ?

Da dreht sich mir irgendwie alles.

Musste ich auch nur loswerden.

Danke.
Autor Lumbascha
registriert
#7 | Gesendet: 4 Jan 2018 21:49
ich bin ja auch seit 2 jahren bei greenpeace. Und die machen ständig aufmerksam das die tiere nicht artgerecht gehalten werden. aber ich seh das anders als greenpeace. Für mich sind tiere die nachher in der pfanne laden WARE die gut gemeßtet werden und später verspeißt werden. Das ist halt so wenn 1000 schweine im stall sind das da auch mal 50 verenden. Klar für so ein kleines püppchen das noch jung ist das das vielleicht grauenhaft und tendiert zur tierlosem essen. Das ist doch gestört. fleisch hat der mensch schon immer gegessen und wer hat schon die möglichkeit , tiere zuhause zu halten wie es früher war.
Autor not_sure
registriert
#8 | Gesendet: 4 Jan 2018 21:58 | Edited by: not_sure
Blade Runner:
seit längerer Zeit die Lust auf Schweinefleisch vergangen.

Das iberische Schwein (5 min. Youtube Iberico Herdenschweineschinkenwerbungsdoku)
Autor Eartha
registriert
#9 | Gesendet: 4 Jan 2018 22:16
Ich hatte neulich bei niedlichen Tierbabyfotos das Gefühl, dass die eher helfen könnten, den Fleischkonsum zu senken. Die Bilder vom Elend und leergefischten Meeren verdrängen wir, aber was unsere Liebe berührt vllt nicht so sehr.
Autor not_sure
registriert
#10 | Gesendet: 5 Jan 2018 00:18 | Edited by: not_sure
zwischendurch ein Artikel von 2016:

Am stärksten war das bei Schweinefleisch mit einem Ausfuhrplus von rund 772 000 t oder fast 23 % auf 4,14 Mio t der Fall (AgE 9/17, Markt + Meinung 1). Vor allem der höhere Bedarf in Asien sorgte hier für einen regelrechten Exportboom; allein nach China stiegen die Lieferungen im Vorjahresvergleich um 718 000 t oder fast zwei Drittel auf 1,86 Mio t. Den Exporteuren von Schweinefleisch spülte das florierende Absatzgeschäft 7,84 Mrd Euro in die Kassen; das waren 1,64 Mrd Euro oder gut ein Viertel mehr als 2015. Im Rinderbereich profitierten die EU-Anbieter besonders von der starken Nachfrage nach lebenden Tieren, beispielsweise der Türkei.

Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Markt-Marktnews-EU-Fleischexport-2016-auf-Rekordniveau- 8023888.html

Angebot bestimmt die Nachfrage, wurde mir mal gesagt in einem Kurs. Das heißt, für mich selbst entscheide ich deswegen und deswegen weniger vom Schwein zu essen... und währenddessen machen sie Rekordzahlen bei Exporten.
Autor blackadder
registriert
#11 | Gesendet: 5 Jan 2018 00:38
not_sure:
währenddessen machen sie Rekordzahlen bei Exporten.

Genau, was ich auch sagte... Es ist voll vorbei an der Realität, wenn hier jetzt Vegetarier und Veganer wegen der niedlichen Tiere oder Schockbildern auf Fleischkonsum verzichten.
Das juckt wirklich keinen...
Autor Blade Runner
registriert
#12 | Gesendet: 5 Jan 2018 03:25
h1ght:
pff

Was bedeutet diese Abkürzung?
Autor Blade Runner
registriert
#13 | Gesendet: 23 Jan 2018 00:04
Autor Blade Runner
registriert
#14 | Gesendet: 23 Jan 2018 00:22 | Edited by: Blade Runner


Wenn Schweinefleisch so gut ist, dann können wir doch auch Hundefleisch essen. Schmeckt bestimmt gut und lecker.
Autor 123Tulpe
registriert
#15 | Gesendet: 23 Jan 2018 09:03
Ich esse wenn überhaupt nur schweinefilet das schön zart ist,ansonsten kommt bei mir nur rind und geflügel auf den teller
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