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Iniatiative Zusatznutzen Cariprazin

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Autor Kunigunde
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#76 | Gesendet: 2 Aug 2018 18:06
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Verschiebung auf Seite 9 wird vollzogen: 
Inhalt: erfahrungen mit cariprazin.
Zensiert: Seite 7 und 8.

simipon
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#86 | Gesendet: 7 Mai 2018 10:38
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werde jetzt auf cariprazon umgestellt. Gibt es schon Erfahrungen unter euch? Würde gerne mitlesen

Goldener Reiter
registriert

#87 | Gesendet: 8 Mai 2018 20:17 | Edited by: Goldener Reiter
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@Simipon

Fein, Simipon, dann berichte uns doch bei Gelegenheit! Hast du Reagila bereits eingenommen? Wenn ja, in welcher Dosierung? 1,5 mg?

DerInsider
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#88 | Gesendet: 8 Mai 2018 22:42
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bin auch an erster HandInfos interessiert

jule71
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#89 | Gesendet: Heute 15:55
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Hier nun mein Erfahrungsbericht: 

Kurz nach der Jahrtausendwende, also vor knapp 20 Jahren wurde bei mir Schizophrenie diagnostiziert. Zuerst bekam ich Haloperidol, was mich für kurze Zeit zum „Zombie“ werden ließ. Danach wurde ich auf Amisulprid eingestellt. Da wurde es zwar besser, doch ich wurde stumpfsinnig und gefühllos. 

Ich glaube, es war 2004, als Aripiprazol auf den Markt kam. Das veränderte mein Leben total und zum Positiven hin. Obwohl ich nervöser wurde, hatte ich den Eindruck, dass ich mich wieder wie ein Mensch fühlte. Aripiprazol (10mg) vertrug ich bis vor 4 Jahren sehr gut und konnte arbeiten. 

Ich möchte mal beschreiben, wie sich für mich Aripiprazol anfühlte:

Vorteile von Aripiprazol: anfangs (die ersten 8 Jahre) klare Gedanken, normales Empfinden, danach – also nach 8 Jahren – war es vorbei mit den Vorteilen.

Nachteile: Nervosität, manchmal auch etwas zu Antriebsstark und Schwungvoll. Nach etwa 8 Jahren starke Gewichtszunahme, ständige Müdigkeit, ständig negative Gedanken. Ich fiel - man kann sagen - in ein „schwarzes Loch“. 

Die Nachteile von Aripiprazol wurden nach 8 Jahren immer heftiger. Zuletzt konnte ich nicht mehr arbeiten, weil es mir so schlecht ging.

Ich habe deshalb und über die letzten Jahre hinweg verschiedene andere Neuroleptika ausprobiert, die ich allesamt nicht vertrug (insgesamt etwa 10 verschiedene). Ich bin jedoch immer wieder zu Aripiprazol zurückgekehrt, weil ich dies am besten vertragen habe.

Kürzlich bin ich im Internet auf den neuen Wirkstoff Cariprazin gestoßen. In meiner Verzweiflung bat ich meinen Neurologen, mir dies zu verschreiben. Ich machte mir ein wenig Hoffnung, weil das Wirkprofil genau auf meine Erkrankung (also auf Schizophrenie) passte. 

Nun, nach etwa 5 Wochen möchte ich einen ersten Eindruck schildern. Klar ist, dass dies nur ein erster und mein ganz persönlicher Eindruck ist:

Das Positive an Cariprazol: Ich fühle mich wieder wie ein Mensch – und das nach etwa 4 bis 5 Jahren wieder. Ich habe wieder Lebensmut, Hoffnung und echte Gefühle. Einen klaren Kopf. Keine Müdigkeit mehr. Ich habe die Motivation Sport zu machen und will wieder abnehmen. Außerdem fühle ich mich ausgeglichen und in Harmonie mit meiner Umwelt und meinen Mitmenschen.

Negativ: Die ersten zwei Wochen hatte ich etwas Schlafprobleme, die sich jedoch wieder gelegt haben. Sonst merke ich nichts Negatives. Die Nervosität, die ich unter Aripiprazol hatte, ist weg. 

Natürlich kann sich das alles im Verlauf wieder ändern. Das weiß ich. Ich möchte mit meinem Erfahrungsbericht jedoch anderen Mut machen, dass es ein neues Medikament gibt, das für manche eine echte Alternative sein könnte.

Übrigens ist Cariprazin mit etwa 700 Euro für 98 Kapseln deutlich billiger, als Aripiprazol in den ersten 10 Jahren (das kostete um die 1000 Euro). Das nur zur Info, falls sich der Neurologe beim Verschreiben schwer tun sollte.

Der Nutzen von Cariprazin lässt sich für mich nicht mit Gold oder Geld aufwiegen. Ich fühle mich wieder als Mensch und kann am Leben teilhaben! :-)

Metalhead666
registriert

#90 | Gesendet: Heute 16:24
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Hey jule71,

vielen Dank für die Erfahrung die du geteilt hast. Ich möchte es auch probieren. Mal sehen was mein Neurologe im September sagt.
Autor Kunigunde
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#77 | Gesendet: 2 Aug 2018 18:08
Neuer Versuch.


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simipon
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#86 | Gesendet: 7 Mai 2018 10:38
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Goldener Reiter
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#87 | Gesendet: 8 Mai 2018 20:17 | Edited by: Goldener Reiter
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@Simipon

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#88 | Gesendet: 8 Mai 2018 22:42
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jule71
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#89 | Gesendet: Heute 15:55
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Hier nun mein Erfahrungsbericht: 

Kurz nach der Jahrtausendwende, also vor knapp 20 Jahren wurde bei mir Schizophrenie diagnostiziert. Zuerst bekam ich Haloperidol, was mich für kurze Zeit zum „Zombie“ werden ließ. Danach wurde ich auf Amisulprid eingestellt. Da wurde es zwar besser, doch ich wurde stumpfsinnig und gefühllos. 

Ich glaube, es war 2004, als Aripiprazol auf den Markt kam. Das veränderte mein Leben total und zum Positiven hin. Obwohl ich nervöser wurde, hatte ich den Eindruck, dass ich mich wieder wie ein Mensch fühlte. Aripiprazol (10mg) vertrug ich bis vor 4 Jahren sehr gut und konnte arbeiten. 

Ich möchte mal beschreiben, wie sich für mich Aripiprazol anfühlte:

Vorteile von Aripiprazol: anfangs (die ersten 8 Jahre) klare Gedanken, normales Empfinden, danach – also nach 8 Jahren – war es vorbei mit den Vorteilen.

Nachteile: Nervosität, manchmal auch etwas zu Antriebsstark und Schwungvoll. Nach etwa 8 Jahren starke Gewichtszunahme, ständige Müdigkeit, ständig negative Gedanken. Ich fiel - man kann sagen - in ein „schwarzes Loch“. 

Die Nachteile von Aripiprazol wurden nach 8 Jahren immer heftiger. Zuletzt konnte ich nicht mehr arbeiten, weil es mir so schlecht ging.

Ich habe deshalb und über die letzten Jahre hinweg verschiedene andere Neuroleptika ausprobiert, die ich allesamt nicht vertrug (insgesamt etwa 10 verschiedene). Ich bin jedoch immer wieder zu Aripiprazol zurückgekehrt, weil ich dies am besten vertragen habe.

Kürzlich bin ich im Internet auf den neuen Wirkstoff Cariprazin gestoßen. In meiner Verzweiflung bat ich meinen Neurologen, mir dies zu verschreiben. Ich machte mir ein wenig Hoffnung, weil das Wirkprofil genau auf meine Erkrankung (also auf Schizophrenie) passte. 

Nun, nach etwa 5 Wochen möchte ich einen ersten Eindruck schildern. Klar ist, dass dies nur ein erster und mein ganz persönlicher Eindruck ist:

Das Positive an Cariprazol: Ich fühle mich wieder wie ein Mensch – und das nach etwa 4 bis 5 Jahren wieder. Ich habe wieder Lebensmut, Hoffnung und echte Gefühle. Einen klaren Kopf. Keine Müdigkeit mehr. Ich habe die Motivation Sport zu machen und will wieder abnehmen. Außerdem fühle ich mich ausgeglichen und in Harmonie mit meiner Umwelt und meinen Mitmenschen.

Negativ: Die ersten zwei Wochen hatte ich etwas Schlafprobleme, die sich jedoch wieder gelegt haben. Sonst merke ich nichts Negatives. Die Nervosität, die ich unter Aripiprazol hatte, ist weg. 

Natürlich kann sich das alles im Verlauf wieder ändern. Das weiß ich. Ich möchte mit meinem Erfahrungsbericht jedoch anderen Mut machen, dass es ein neues Medikament gibt, das für manche eine echte Alternative sein könnte.

Übrigens ist Cariprazin mit etwa 700 Euro für 98 Kapseln deutlich billiger, als Aripiprazol in den ersten 10 Jahren (das kostete um die 1000 Euro). Das nur zur Info, falls sich der Neurologe beim Verschreiben schwer tun sollte.

Der Nutzen von Cariprazin lässt sich für mich nicht mit Gold oder Geld aufwiegen. Ich fühle mich wieder als Mensch und kann am Leben teilhaben! :-)

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#78 | Gesendet: 2 Aug 2018 18:09
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Entschuldigung

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Ich glaube, es war 2004, als Aripiprazol auf den Markt kam. Das veränderte mein Leben total und zum Positiven hin. Obwohl ich nervöser wurde, hatte ich den Eindruck, dass ich mich wieder wie ein Mensch fühlte. Aripiprazol (10mg) vertrug ich bis vor 4 Jahren sehr gut und konnte arbeiten. 

Ich möchte mal beschreiben, wie sich für mich Aripiprazol anfühlte:

Vorteile von Aripiprazol: anfangs (die ersten 8 Jahre) klare Gedanken, normales Empfinden, danach – also nach 8 Jahren – war es vorbei mit den Vorteilen.

Nachteile: Nervosität, manchmal auch etwas zu Antriebsstark und Schwungvoll. Nach etwa 8 Jahren starke Gewichtszunahme, ständige Müdigkeit, ständig negative Gedanken. Ich fiel - man kann sagen - in ein „schwarzes Loch“. 

Die Nachteile von Aripiprazol wurden nach 8 Jahren immer heftiger. Zuletzt konnte ich nicht mehr arbeiten, weil es mir so schlecht ging.

Ich habe deshalb und über die letzten Jahre hinweg verschiedene andere Neuroleptika ausprobiert, die ich allesamt nicht vertrug (insgesamt etwa 10 verschiedene). Ich bin jedoch immer wieder zu Aripiprazol zurückgekehrt, weil ich dies am besten vertragen habe.

Kürzlich bin ich im Internet auf den neuen Wirkstoff Cariprazin gestoßen. In meiner Verzweiflung bat ich meinen Neurologen, mir dies zu verschreiben. Ich machte mir ein wenig Hoffnung, weil das Wirkprofil genau auf meine Erkrankung (also auf Schizophrenie) passte. 

Nun, nach etwa 5 Wochen möchte ich einen ersten Eindruck schildern. Klar ist, dass dies nur ein erster und mein ganz persönlicher Eindruck ist:

Das Positive an Cariprazol: Ich fühle mich wieder wie ein Mensch – und das nach etwa 4 bis 5 Jahren wieder. Ich habe wieder Lebensmut, Hoffnung und echte Gefühle. Einen klaren Kopf. Keine Müdigkeit mehr. Ich habe die Motivation Sport zu machen und will wieder abnehmen. Außerdem fühle ich mich ausgeglichen und in Harmonie mit meiner Umwelt und meinen Mitmenschen.

Negativ: Die ersten zwei Wochen hatte ich etwas Schlafprobleme, die sich jedoch wieder gelegt haben. Sonst merke ich nichts Negatives. Die Nervosität, die ich unter Aripiprazol hatte, ist weg. 

Natürlich kann sich das alles im Verlauf wieder ändern. Das weiß ich. Ich möchte mit meinem Erfahrungsbericht jedoch anderen Mut machen, dass es ein neues Medikament gibt, das für manche eine echte Alternative sein könnte.

Übrigens ist Cariprazin mit etwa 700 Euro für 98 Kapseln deutlich billiger, als Aripiprazol in den ersten 10 Jahren (das kostete um die 1000 Euro). Das nur zur Info, falls sich der Neurologe beim Verschreiben schwer tun sollte.

Der Nutzen von Cariprazin lässt sich für mich nicht mit Gold oder Geld aufwiegen. Ich fühle mich wieder als Mensch und kann am Leben teilhaben! :-)

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#79 | Gesendet: 2 Aug 2018 18:10
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simipon
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#86 | Gesendet: 7 Mai 2018 10:38
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#87 | Gesendet: 8 Mai 2018 20:17 | Edited by: Goldener Reiter
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Kurz nach der Jahrtausendwende, also vor knapp 20 Jahren wurde bei mir Schizophrenie diagnostiziert. Zuerst bekam ich Haloperidol, was mich für kurze Zeit zum „Zombie“ werden ließ. Danach wurde ich auf Amisulprid eingestellt. Da wurde es zwar besser, doch ich wurde stumpfsinnig und gefühllos. 

Ich glaube, es war 2004, als Aripiprazol auf den Markt kam. Das veränderte mein Leben total und zum Positiven hin. Obwohl ich nervöser wurde, hatte ich den Eindruck, dass ich mich wieder wie ein Mensch fühlte. Aripiprazol (10mg) vertrug ich bis vor 4 Jahren sehr gut und konnte arbeiten. 

Ich möchte mal beschreiben, wie sich für mich Aripiprazol anfühlte:

Vorteile von Aripiprazol: anfangs (die ersten 8 Jahre) klare Gedanken, normales Empfinden, danach – also nach 8 Jahren – war es vorbei mit den Vorteilen.

Nachteile: Nervosität, manchmal auch etwas zu Antriebsstark und Schwungvoll. Nach etwa 8 Jahren starke Gewichtszunahme, ständige Müdigkeit, ständig negative Gedanken. Ich fiel - man kann sagen - in ein „schwarzes Loch“. 

Die Nachteile von Aripiprazol wurden nach 8 Jahren immer heftiger. Zuletzt konnte ich nicht mehr arbeiten, weil es mir so schlecht ging.

Ich habe deshalb und über die letzten Jahre hinweg verschiedene andere Neuroleptika ausprobiert, die ich allesamt nicht vertrug (insgesamt etwa 10 verschiedene). Ich bin jedoch immer wieder zu Aripiprazol zurückgekehrt, weil ich dies am besten vertragen habe.

Kürzlich bin ich im Internet auf den neuen Wirkstoff Cariprazin gestoßen. In meiner Verzweiflung bat ich meinen Neurologen, mir dies zu verschreiben. Ich machte mir ein wenig Hoffnung, weil das Wirkprofil genau auf meine Erkrankung (also auf Schizophrenie) passte. 

Nun, nach etwa 5 Wochen möchte ich einen ersten Eindruck schildern. Klar ist, dass dies nur ein erster und mein ganz persönlicher Eindruck ist:

Das Positive an Cariprazol: Ich fühle mich wieder wie ein Mensch – und das nach etwa 4 bis 5 Jahren wieder. Ich habe wieder Lebensmut, Hoffnung und echte Gefühle. Einen klaren Kopf. Keine Müdigkeit mehr. Ich habe die Motivation Sport zu machen und will wieder abnehmen. Außerdem fühle ich mich ausgeglichen und in Harmonie mit meiner Umwelt und meinen Mitmenschen.

Negativ: Die ersten zwei Wochen hatte ich etwas Schlafprobleme, die sich jedoch wieder gelegt haben. Sonst merke ich nichts Negatives. Die Nervosität, die ich unter Aripiprazol hatte, ist weg. 

Natürlich kann sich das alles im Verlauf wieder ändern. Das weiß ich. Ich möchte mit meinem Erfahrungsbericht jedoch anderen Mut machen, dass es ein neues Medikament gibt, das für manche eine echte Alternative sein könnte.

Übrigens ist Cariprazin mit etwa 700 Euro für 98 Kapseln deutlich billiger, als Aripiprazol in den ersten 10 Jahren (das kostete um die 1000 Euro). Das nur zur Info, falls sich der Neurologe beim Verschreiben schwer tun sollte.

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#80 | Gesendet: 2 Aug 2018 18:12 | Edited by: Kunigunde
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simipon
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#86 | Gesendet: 7 Mai 2018 10:38
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#87 | Gesendet: 8 Mai 2018 20:17 | Edited by: Goldener Reiter
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#88 | Gesendet: 8 Mai 2018 22:42
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Kurz nach der Jahrtausendwende, also vor knapp 20 Jahren wurde bei mir Schizophrenie diagnostiziert. Zuerst bekam ich Haloperidol, was mich für kurze Zeit zum „Zombie“ werden ließ. Danach wurde ich auf Amisulprid eingestellt. Da wurde es zwar besser, doch ich wurde stumpfsinnig und gefühllos. 

Ich glaube, es war 2004, als Aripiprazol auf den Markt kam. Das veränderte mein Leben total und zum Positiven hin. Obwohl ich nervöser wurde, hatte ich den Eindruck, dass ich mich wieder wie ein Mensch fühlte. Aripiprazol (10mg) vertrug ich bis vor 4 Jahren sehr gut und konnte arbeiten. 

Ich möchte mal beschreiben, wie sich für mich Aripiprazol anfühlte:

Vorteile von Aripiprazol: anfangs (die ersten 8 Jahre) klare Gedanken, normales Empfinden, danach – also nach 8 Jahren – war es vorbei mit den Vorteilen.

Nachteile: Nervosität, manchmal auch etwas zu Antriebsstark und Schwungvoll. Nach etwa 8 Jahren starke Gewichtszunahme, ständige Müdigkeit, ständig negative Gedanken. Ich fiel - man kann sagen - in ein „schwarzes Loch“. 

Die Nachteile von Aripiprazol wurden nach 8 Jahren immer heftiger. Zuletzt konnte ich nicht mehr arbeiten, weil es mir so schlecht ging.

Ich habe deshalb und über die letzten Jahre hinweg verschiedene andere Neuroleptika ausprobiert, die ich allesamt nicht vertrug (insgesamt etwa 10 verschiedene). Ich bin jedoch immer wieder zu Aripiprazol zurückgekehrt, weil ich dies am besten vertragen habe.

Kürzlich bin ich im Internet auf den neuen Wirkstoff Cariprazin gestoßen. In meiner Verzweiflung bat ich meinen Neurologen, mir dies zu verschreiben. Ich machte mir ein wenig Hoffnung, weil das Wirkprofil genau auf meine Erkrankung (also auf Schizophrenie) passte. 

Nun, nach etwa 5 Wochen möchte ich einen ersten Eindruck schildern. Klar ist, dass dies nur ein erster und mein ganz persönlicher Eindruck ist:

Das Positive an Cariprazol: Ich fühle mich wieder wie ein Mensch – und das nach etwa 4 bis 5 Jahren wieder. Ich habe wieder Lebensmut, Hoffnung und echte Gefühle. Einen klaren Kopf. Keine Müdigkeit mehr. Ich habe die Motivation Sport zu machen und will wieder abnehmen. Außerdem fühle ich mich ausgeglichen und in Harmonie mit meiner Umwelt und meinen Mitmenschen.

Negativ: Die ersten zwei Wochen hatte ich etwas Schlafprobleme, die sich jedoch wieder gelegt haben. Sonst merke ich nichts Negatives. Die Nervosität, die ich unter Aripiprazol hatte, ist weg. 

Natürlich kann sich das alles im Verlauf wieder ändern. Das weiß ich. Ich möchte mit meinem Erfahrungsbericht jedoch anderen Mut machen, dass es ein neues Medikament gibt, das für manche eine echte Alternative sein könnte.

Übrigens ist Cariprazin mit etwa 700 Euro für 98 Kapseln deutlich billiger, als Aripiprazol in den ersten 10 Jahren (das kostete um die 1000 Euro). Das nur zur Info, falls sich der Neurologe beim Verschreiben schwer tun sollte.

Der Nutzen von Cariprazin lässt sich für mich nicht mit Gold oder Geld aufwiegen. Ich fühle mich wieder als Mensch und kann am Leben teilhaben! :-)

Metalhead666
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#90 | Gesendet: Heute 16:24
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Hey jule71,

vielen Dank für die Erfahrung die du geteilt hast. Ich möchte es auch probieren. Mal sehen was mein Neurologe im September sagt.
Autor Gammelfleisch
registriert
#81 | Gesendet: 2 Aug 2018 19:04 | Edited by: Gammelfleisch
Turtel:
Das Cariprazin ist eben auch nur ein Neuroleptikum das ist zwar Interessant aber ersetzt keine Kombination wie ich sie einnehme

Du phantasierst wieder.
Deine Kombination ersetzt kein Neuroleptikum da die nicht antipsychotisch wirkt.

Turtel:
Probier mal diese Kombi mit Aripiprazol. Ich komme mit 2,5mg täglich sehr gut klar und habe dazu 450mg Bupropion und 30mg Citalopram. Keine Unruhe oder solche Probleme auch keine Negativsymptome, also viel besser als vorher als ich Aripiprazol alleine hatte.
https://psychose-forum.com/forum/thread/2928-pers%C3%B6nlicher-behandlungsvorschlag/

Diese Behandlung ist für Psychotiker kompletter Unsinn.
Autor Kunigunde
registriert
#82 | Gesendet: 2 Aug 2018 19:11
Soo viele möglichkeiten!
Autor Metalhead666
registriert
#83 | Gesendet: 2 Aug 2018 23:25
Können wir uns einigen, dass dieser Thread nur den Nutzen von Cariprazin und der Erfahrungen mit den Anwendern einhergeht? Bitte macht Euern Fight irgendwo anders. Normal ist hier sowieso schwer. Also macht was dagegen!
Autor LightnessIII
registriert
#84 | Gesendet: 2 Aug 2018 23:51
Top *Daumen hoch* Metalhead666
Autor Kunigunde
registriert
#85 | Gesendet: 3 Aug 2018 07:45
Observation eingeleitet.
Warte auf spamfreigabe...
Autor Gammelfleisch
registriert
#86 | Gesendet: 3 Aug 2018 09:52 | Edited by: Gammelfleisch
Turtel:
tut mir leid aber ist immer das Gleiche mit dir.. nervt langsam.

Soll es auch.
Du verzapfst nur Unsinn.
Deine Medikation ist zur Behandlung von Psychosen komplett ungeeignet.

Turtel:
Probier mal diese Kombi mit Aripiprazol. Ich komme mit 2,5mg täglich sehr gut klar und habe dazu 450mg Bupropion und 30mg Citalopram. Keine Unruhe oder solche Probleme auch keine Negativsymptome, also viel besser als vorher als ich Aripiprazol alleine hatte.
https://psychose-forum.com/forum/thread/2928-pers%C3%B6nlicher-behandlungsvorschlag/

Allles Quatsch. Das hilft nicht gg. Psychosen.
Und Turtel hat keine Psychose.
Autor oedipus
registriert
#87 | Gesendet: 3 Aug 2018 10:03 | Edited by: oedipus
Turtel:
eine bedingungslose Teilnahme

Nee, also das ist ja niedlich. Du darfst quasi folgenlos, grenzenlos alles, egal was?
Sogar was du dir an anderen verbittest?

ed. das ist doch genau so, wie es gerade ist. Du machst sowieso jeden Blödsinn, der dir einfällt. Jetzt willst du noch eine Legitimation dafür? Die hatte ich dir doch neulich extra aufgeschrieben, die Ernennungsurkunde zum Unter- und Oberteufel, gültig im KNS (bitte nicht außerhalb), und da hast du immer noch rumgequengelt. Hast du die etwa schon verschlampt? Jetzt gibt es keine neue, musst du selbst gucken.

*Lach*
Autor oedipus
registriert
#88 | Gesendet: 3 Aug 2018 10:38
Metalhead666:
Also macht was dagegen!

Aye aye captain, Ruder liegt mittschiffs -

on topic
Autor not_sure
registriert
#89 | Gesendet: 3 Aug 2018 11:03 | Edited by: not_sure
Turtel:
Kunigunde
Was bist du? Krank.

Jemand der ständig mit solchen wertlosen Beiträgen kommt, dem würde ich nie vertrauen wenn er irgendwelche Pillen andrehen will.
Autor not_sure
registriert
#90 | Gesendet: 3 Aug 2018 11:07 | Edited by: not_sure
Aber auch sonst.. wenn Turtel nicht bemerkt, dass Pillenandreherei keinen Sinn hat, dann mag es daran liegen, dass er nie wirklichen Kontakt mit psychisch Kranken hat, sondern wenn dann immer nur Online über Foren. Und ich habe ja gesehen dass er selbst bei Gutefrage.net vertreten ist und dort seinen Abilify-Glauben auslebt :-D

(oder war es Bupropion? Naja, eins von beiden)
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