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Initiative für psychische Gesundheit (Fortschritts- & Rückschrittsbericht)

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Autor Mowa
registriert
#46 | Gesendet: 5 Jan 2018 19:51 | Edited by: Mowa
oedipus:
Ist also konstruktiv gemeint.

Ja, also inzwischen, dass ich mehr verstehe, welche Motive Du persönlich für Deine Handlungen hattest, da muss ich echt sagen, Hut ab! Ich persönlich muss immer verstehen, warum ich jemandem vertrauen soll usw. Also eine Voraussetzung kann es für mich nicht sein. Daher ja, (edit:) religiöse Institutionen respektiere ich, aber nicht mein Weg. Und es gibt ja bekanntlich unendlich viele Wege nach Rom :-)

Meine Glücksbetreuerin z.B. ist Christin, geht auch in die Kirche usw., und ich habe ein tiefes Vertrauen zu ihr, also praktisch eine Liebe. Aber da muss ich auch sagen, ich habe sie zeitweise terrorisiert! Bis ich selbst erkannt habe, nein, ich darf sie nicht weiter terrorisieren sondern auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Es war wirklich ein langer Weg, für uns beide.

Ja, ich musste wirklich für jedes Vertrauensverhältnis hart kämpfen. Und so ein Kampf findet ja nie ein Ende. Ein ewiger Kampf ist das immer. Und es lohnt sich!
Autor blackadder
registriert
#47 | Gesendet: 5 Jan 2018 21:10
Hallo Mowa,
Deine Idee mit der Initiative für psychische Gesundheit finde ich "mega".
Wie kann ich mich da anschließen? Ich hätte da vielleicht einige Ideen.
Kennst Du das Recovery-Modell?

https://de.wikipedia.org/wiki/Recovery-Modell
Autor Mowa
registriert
#48 | Gesendet: 6 Jan 2018 05:52 | Edited by: Mowa
Guten Morgen blackadder, liebe Mitlesende,

danke für Deine Rückmeldung, finde ich super, dass Du mitmachen möchtest! Ja und danke auch für den Link, nein ich wusste nichts über das Recovery Modell als solches. Aber das deckt sich gut mit meiner Selbst-Erfahrung, passt :-D

Jeder kann natürlich mitmachen und in diesen Thread posten, der ja ein Thread wie jeder andere in diesem öffentlichen Forum auch ist! Eine Bitte hätte ich noch, liebe Mitschreibende, dass Kritiken nicht nur geäußert werden sondern möglichst auch erklärt, und dann auch vorgeschlagen, welche alternativen Ideen Ihr selber hättet. Das würde unsere Diskussionen bestimmt wesentlich erleichtern ;-)

Aber das Wie, ist eine gute Frage, denn die Initiative ist in diesem Moment eine Graswurzelbewegung im Vorstadium, und wird bestimmt auch künftig ähnlich bottom-up bleiben. Und da zähle ich alle jetzigen Teilnehmer dazu, inklusive meiner Mentoren. Denn in dieser sozialen Angelegenheit gehören sie ja genauso zur Graswurzel wie wir selbst, auch wenn sie als Wissenschaftler zur Fürhung gehören. Und die Schnittsstelle zwischen mir und meinen Mentoren ist noch sehr empfindlich, denn sie wissen ja nicht einmal genau, was ich eigentlich wie umsetzen will.

Normale Menschen ohne psychiatrischen Diagnosen können ja natürlich nicht wissen, wie groß das Leid und die Wut sind, die wir in uns beherbergen, eben auch verschlimmert durch die Zustände in unserem Gesundheitssystem usw., ob bewusst oder unbewusst. Ich weiß auch inzwischen, dass wir unser Leid und unsere Wut nicht öffentlich zur Schau stellen sollten, weil das fürhrt nur zu immer destruktiveren Stressreaktionen, z.B. Kummer & Sorgen, Ignorieren, Gegenschlag mit noch mehr Wucht usw. Ja, und leider kommt es dann in Extremfällen zu Fixierungen und Zwangsbehandlungen...

Realistisch gesehen wird es auch so sein, dass sie persönlich nicht die Reserven haben werden, um sich um die Details der Initiative zu kümmern. Denn eigentlich bräuchten sie die gesamte Zeit für ihre aktiven Mitarbeiter und vor allem für die Wissenschaft. Und die bestehende Machtpolitik ist natürlich immer zermürbend für alle, aber besonders für die Führungen mit ihren Pflichten und Verantwortungen dann auch, und global gesehen sind sie immer auch eben ein Teil der endlosen Hierarchiestufen.

Ja, daher wäre mein Vorschlag, wir benutzen diese KNS-Plattform mit ihren unglaublichen Freiheiten dankbar für unseren Austausch wie eh und je. Und dann können wir auch immer versuchen unsere Gedanken in die Laiensprache zu übersetzen, die ich dann irgendwie zusammenfassen würde und meinen Mentoren dann auch präsentieren, damit sie sich ihrerseits ihre Gedanken machen können usw. usf.

In diesem Zusammenhang möchte ich hier zur Ermutigung eine weitere Mentorin von mir zitieren, aus einer enthusiastischen Antwort-Email von ihr im Juni:

[...]
Maybe if Mowa could send us some ideas those of us based in London (or willing to travel to London) could meet to discuss how to take them forward in the UK (and world-wide).
[...]

Ich vermute, dass diese Mentorin sich noch im Neujahrsurlaub befindet. Sonst hätte sie sich bestimmt schon längst gemeldet. Sie ist schon seit Jahren pensioniert, aber in der Fakultät der Statististischen WIssenschaften als ehrenamtliche Dozentin aktiv geblieben, genauso ihr Mann, weil sie beide so viel Freude daran haben, jungen Leuten beim Lernen ihrer Disziplin zu unterstützen... Übrigens damals während meiner Doktorarbeit haben sie mich in der statistisch korrekten Auswertung meiner experimentellen Daten unterstützt, trotz meines schon immer rudimentären mathematischen Könnens :-DDD

Liebe Grüße,

Mowa
Autor blackadder
registriert
#49 | Gesendet: 6 Jan 2018 07:15 | Edited by: blackadder
Hallo Mowa,
Ich bin eher so jemand, der an den offensichtlichen Dingen und an einer konkreten Umsetzung Deiner Idee interessiert ist. Ich schreibe mal ganz roh meine Gedanken dazu hier rein.

1. Wir sammeln mindestens sieben Leute zusammen, die an einer "Initiative für psychische Gesundheit" interessiert sind. Diese werden die Gründungmitglieder eines eingetragenen Vereins.

2. Von den Gründungsmitgliedern sammelt eine Person 150 € für die Gründungskosten des Vereins ein.

3. Die Gründungsmitglieder erarbeiten eine Satzung. Solange, bis wir angemeldet sind, sind wir eine informelle BGB-Gesellschaft. Diese Satzung wird von einem kommissarischen Vereinsvorstand dem Finanzamt zwecks Prüfung der Gemeinnützigkeit vorgelegt.

4. Liegt die Gemeinnützigkeit vor, führen wir eine Gründungsversammlung durch und wählen einen Vorstand, der den Verein eintragen lässt.

Damit wäre ein gemeinnütziger eingetragener Verein gegründet und kann seine Arbeit aufnehmen. Wir sollten nicht einen Schritt vor dem anderen machen. Diskussionen sollten daher an konkreten Fragestellungen orientiert sein. Also, eine erste Fragestellung wäre die -
- Zielsetzung des Vereins und die
- Erarbeitung einer Satzung, die auch vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt wird.

Ich denke, dass eine Aktivität des Vereins der Betrieb einer Website zu Gesundheitsthemen, insbesondere der psychischen Gesundheit, sein kann. Diese Website verursacht laufende Kosten, die der Verein tragen muss.

Weiterhin kann auch der Betrieb eines Internetforums Aufgabe des Vereins sein. Damit würde vielleicht eine Alternative zum KNS geschaffen. Diesmal aber von einigermaßen erfahrenen Moderatoren betreut, die möglichst Mitglieder des Vereins sein sollten.

Inhaltlich wäre nach meiner Überlegung die Öffentlichkeitsarbeit zu Gesundheitsthemen aus Patientensicht und eine Unterstützung der Mitglieder mit Informationen und Austausch zu Gesundheitsthemen das Zentrum der Aktivität des Vereins.

Wissenschaftliche Begleitung wäre natürlich immer gern gesehen und wünschenswert. Vielleicht könnte der Verein auch ein gemeinsames Forum für Mitarbeiter der Gesundheitsberufe, Ärzte und Patienten werden. Das wäre auch ein guter Ansatz.

Du sprichst von Leitung durch Wissenschaftler. Das halte ich nicht für so gut. Wissenschaftler sollen und wollen Wissenschaft betreiben. Eine intensive Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern fände ich aber gut. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn die auch Vereinsmitglied werden könnten.

Das Modell des Vereins wäre für mich, dass Patienten, Angehörige, andere Betroffene und/oder Genesungsbegleiter diesen Verein maßgeblich tragen, aber auch andere Personengruppen gerne im Verein gesehen sind. Gerade Genesungsbegleiter, die eben auch psychiatrieerfahren sind, können eine gute Stütze des Vereins werden.
Autor poxt
registriert
#50 | Gesendet: 6 Jan 2018 07:45 | Edited by: poxt
hallo mowa
also erstmal danke und toll, dass du/ihr so ein projekt im sinne der solidarität und entstigmatisierung anreisst. es klingt auch so, als ob dir/euch jede menge unterstützungsbereitschaft von allen seiten zu hilfe eilt, das ist nicht selbstverständlich und sehr ermutigend, auch aus betroffener sicht. du scheinst auch wirklich an einer geeigneten schnittstelle zu stehen, zwischen öffentlichkeit und dem gesellschaftlichen abseits, wo sich viele kranke bewegen- insofern kannst du wirklich als scharnier oder vermittlung fungieren.

was den vorstoss angeht...noch seht unklare konturen, worum geht es...an wen ist es gerichtet, wer/was soll sich ändern, wie? so fragen wie stigma...ist eine "perspektive von aussen", die sich auf betroffene negativ auswirkt, nur, wo wird diese wahrnehmung geändert, bei denen draussen oder könnte man ansetzen bei der wirkung, die sie auf betroffene hat im sinne des direkten empowerments durch gemeinschaftliche projekte, indem die selbstwahrnehmung über bewusstheit so gestärkt wird, dass sie der etwaigen negativen fremdwahrnehmung standhalten können. dieser prozess an sich wäre schon ein heilungsvorgang. ansonsten könnte es nämlich leicht in einen widerspruch ausarten, wenn "wir" "die anderen" überzeugen wollen, dass "wir doch genau so viel wert sind wie sie" - es wirkt unglaubwürdig, wenn man von etwas überzeugen will, das eigentlich selbstverständlich sein sollte. und dieses "eigentlich" müssen wir ernst nehmen. wenn ich genausoviel wert bin wie der gesunde dr. soundso, dann mache ich nicht extra eine kampagne auf um ihn davon zu überzeugen, wahrheit ist nicht abhängig davon geglaubt zu werden. diese gelassenheit will ich mir leisten. ich kann aber wohl die gründe, warum der selbstwert für betroffene nicht immer sichtbar ist, heilen wollen. das heisst, es geht auch um heilung, sehr konkrete hilfe: den zirkel von stigma und selbststigmatisierung beim betroffenen selbst aufbrechen, könnte auch einen öffentlichkeitsaspekt haben im sinne einer entstigmatisierenden wirkung. das mal als impuls oder frage so.
lg, poxt
Autor blackadder
registriert
#51 | Gesendet: 6 Jan 2018 07:51
Ich habe hier mal einen Kurzleitfaden zur Vereinsgründung ergoogelt.

http://www.vereinsknowhow.de/kurzinfos/leitfaden.htm
Autor Mowa
registriert
#52 | Gesendet: 6 Jan 2018 10:35 | Edited by: Mowa
blackadder, danke, finde ich richtig super, Deine Anregungen!! Ich finde sie sehr gut, und sie sind bestimmt auch realistisch gut umsetzbar, nur brauchen wir natürlich ausreichend viele Mitstreiter, die an die Wirkung einer solchen Initiative auch glauben, ja, und sich einsetzen wollen.

Ja, an die Gründung eines gemeinnützigen Vereins habe ich auch schon gedacht, allerdings damals im Juni, als meine Gedanken noch vage und nicht so zielgerichtet waren wie jetzt. Jetzt weiß ich genau, was ich will, wie Du ja offenbar auch, und da gibt es sicher viele viele Möglichkeiten, was wir alles ausprobieren könnten. Zielgerichtet ja, aber mir scheinen unendlich viele Möglichkeiten zu geben.

Für mich persönlich wäre der naheliegendste Weg, mein ehemaliges Mentorennetzwerk zu recyceln und die bestehende Infrastruktur umzufunktionieren, also für soziale Angelegenheiten und nicht in erster Linie wissenschaftlich. Aber in unserer Organisation sind natürlich auch viele namenhafte Psychiater, die in der Forschung & Lehre arbeiten. Früher oder später werde ich bestimmt mit ihnen in Dialog treten wollen, aber erstmal bottom-up.

Was mir auch einfällt, ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Psychotherapeut, der selbst in der Forschung (im Bereich PTBS) tätig war und sich (wohl wegen machtpolitischer Kämpfe) von dort verabschiedet hat, um seelisch leidende Menschen direkter zu helfen, auch uns unterstützen würde. Ich weiß, dass er mich sofort versteht. Ein kameradenhafter Graswurzelrevolutionär. Ich werde ihn mal beim nächsten Termin in knapp 3 Wochen mal so nennen, mal schauen, ob er das auch lustig findet :-D

Ich habe heute Morgen schon 2 Stunden oder so mit meiner Mutter geskypet, und zum ersten Mal habe ich meine Absicht kundgetan, ein Buch über meine Genesungsgeschichte veröffentlichen zu wollen. Das ist als eine Danksagung und Liebeserklärung gedacht, an all die Menschen, denen ich in meinem Leben begegnet bin. Es ist wirklich eine endlose Kette an Begegnungen gewesen, getrieben durch das Zusammenspiel von Liebe und Hass, von Freude und Leid. Meine Mutter hält das auch für eine schöne Idee. Ich werde am Montag meinen Chef fragen, ob ich einen Teil meiner Arbeitszeit für das Manuskript verwenden darf.

blackadder:
Du sprichst von Leitung durch Wissenschaftler. Das halte ich nicht für so gut.

Da möchte ich mich noch umformulieren, nein, keine Leitung durch Wissenschaftler. Ich hatte schreiben wollen, dass meine Mentoren als Wissenschaftler zur Führung gehören, aber als soziale Aktivisten sozusagen zur Graswurzel, in ihrer vertrauten Welt der Wissenschaft und der Forschung & Lehre :-)
Autor Mowa
registriert
#53 | Gesendet: 6 Jan 2018 10:47 | Edited by: Mowa
poxt:
was den vorstoss angeht...noch seht unklare konturen, worum geht es...an wen ist es gerichtet, wer/was soll sich ändern, wie?

Liebe/r poxt, danke für Deine persönliche Anfrage. Ich habe mich sehr darüber gefreut! Das ist eine schöne Frage, an wen ist es gerichtet? Ich habe spontan den Gedanken, an all diejenigen, die schon mal seelisch gelitten haben :-D

Ich möchte nur sagen, dass medizinische Diagnosen menschengemachte Grenzen sind, so unnatürlich wie die Grenzen im afrikanischen Kontinent vielleicht, (edit:) besonders wenn es um so etwas Komplexes geht wie die menschliche Seele. Der allgemein anerkannte Diagnosenkatalog der Schulmedizin gibt diese Grenzen eben vor. Daher können sie nur wertend, subjektiv und unreif sein, genauso wie meine persönlichen Einsichten! Ich bestehe auf die Erfahrungen, die ich in meinem Leben gesammelt habe. Und lasse mir von keinem Mediziner oder sonstigen Bewohnern dieser Erde einreden, dass ich mir mein eigenes Leben nur erträume usw.
Autor blackadder
registriert
#54 | Gesendet: 6 Jan 2018 11:12 | Edited by: blackadder
Hallo Mowa,
es werden sich sicherlich leichter Mitstreiter finden lassen, wenn man für den Verein eine klare Zieldefinition und Satzung aufgeschrieben hat und ihn als gemeinnützig eingetragen hat.
Dann braucht ein Mitstreiter nämlich nur die Satzung durchzulesen und kann sich ein Bild machen. Ist viel einfacher als wenn Du das immer nur als eine Möglichkeit vorstellst, die Du Dir so ausdenkst. Gerade als Psycho. Ich bin von Natur aus immer schon sehr skeptisch gegenüber Wolkenschlössern gewesen. So manch ein Wolkenschloss ist in Wirklichkeit ein Gefängnis.
Autor Mowa
registriert
#55 | Gesendet: 6 Jan 2018 11:17
blackadder:
So manch ein Wolkenschloss ist in Wirklichkeit ein Gefängnis.

Ja, verstehe, Du hast auch Recht. Hauptsache, wir versuchen unser Gefängnis schrittweise größer zu machen :-D
Autor poxt
registriert
#56 | Gesendet: 6 Jan 2018 11:19
mowa, finde ich gut dass du deine erfahrungen versus diagnose erwähnst, da könnte man ansetzen, gerade vom wissenschaftlichen aus, das gesellschaftlich sehr betont wird, wird die subjektive einzelne erfahrung relativiert - man wird kategorisiert - frage wie kann die erfahrung und damit die einzelne mehr gewicht bekommen ohne ins antiintellektuelle zu rutschen.
poxt(me woman:)
Autor Mowa
registriert
#57 | Gesendet: 6 Jan 2018 11:24 | Edited by: Mowa
poxt:
frage wie kann die erfahrung und damit die einzelne mehr gewicht bekommen ohne ins antiintellektuelle zu rutschen.

Liebe! poxt :-)
Verstehe, ja. Aber dann frage ich mich, was bedeutet intelektuell? Kann ein Mensch mit einem Hauptschulabschluss und ohne abgeschlossene Ausbildung auch intellektuell sein? Ich sage da eindeutig: ja, aber sicher doch!
Autor blackadder
registriert
#58 | Gesendet: 6 Jan 2018 11:30
Mowa:
Hauptsache, wir versuchen unser Gefängnis schrittweise größer zu machen :-D

Ohne eine Vereinskonstruktion ist man handlungsunfähig.
Autor Mowa
registriert
#59 | Gesendet: 6 Jan 2018 11:36
blackadder:
Ohne eine Vereinskonstruktion ist man handlungsunfähig.

Ja, richtg, Ziele hoch zu setzen ist immer gut, wir könnten bestimmt auch die allgemeinen Menschenrechte zitieren, gemünzt dann spezifisch auf uns Psychos, und eben bei der Umsetzung dann streng sachlich & realistisch bleiben.

Aber ich habe keinerlei Erfahrungen da, aber die notwendigen Schritte hast Du ja oben schon skizziert.

Ich muss mich jetzt um den Haushalt usw. kümmern. Ich schaue aber später nochmal vorbei :-)
Autor Mowa
registriert
#60 | Gesendet: 6 Jan 2018 12:03 | Edited by: Mowa
Mowa:
und zum ersten Mal habe ich meine Absicht kundgetan, ein Buch über meine Genesungsgeschichte veröffentlichen zu wollen.

Liebe Leute!!

eben hatte ich einen viiiiel besseren Einfall!! Ich finde, wir sind alle irgendwie durch unsere Verrücktheiten eigenartig und kreativ. Ich finde da keine Ausnahme unter uns.

Wollen wir also nicht versuchen, alle zusammen ein Buch zu veröffentlichen?? Also natürlich nur diejenigen, die Lust darauf hätten. Essays, Gedichte, Malereien, oder einfach frühere Posts von Euch im Forum, die Euch selber gefallen. Sogar Musiker unter uns könnten auch mitmachen, da es ja inzwischen auch teil-akustische Bücher gibt :-D

Ja, jedenfalls will ich ab jetzt langsam meine Biographie aufschreiben, und die Kurzversion würde ich dann als ein Essay von mir für unser Buch beisteuern.

Was hält Ihr davon? Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen!

GLG,

Mowa
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