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Mein Schizophrenieblog

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Autor Jessica Ataker
registriert
#1 | Gesendet: 4 Okt 2017 14:41
Hallo Leute

An alle die sich für Schizophrenie interessieren oder auch selbst betroffen sind. Schaut doch mal bei meinem Blog vorbei. Ich habe selber Schizophrenie und schreibe in dem Blog darüber. Hier ist der Link: www.troublebrain.blog Und hier ist die dazu gehörige Facebookseite: www.facebook.com/troublebrainblog Ich würde mich freuen wenn ihr meinen Blog verfolgt und kommentiert oder meinen Blog auf Facebook liked. Schön wäre es auch wenn ihr meinen Blog weiterverbreitet indem ihr ihn auf facebook teilt oder Bekannten davon erzählt

Alle drei bis vier Tage lade ich etwas neues in meinem Blog hoch.

Ich wünsche euch schonmal viel Spaß beim lesen (:
Autor Jessica Ataker
registriert
#2 | Gesendet: 4 Okt 2017 19:18
Über ein Feedback was den Blog betrifft würde ich mich auch sehr freuen
Autor DiBaDu
registriert
#3 | Gesendet: 4 Okt 2017 19:30
Sehr übersichtlich, gefällt mir Dein Blog.

Die Wahrscheinlichkeit war ja nicht gering, dass Du die Krankheit von Deinen Eltern erbst.
Nimmst Du es Ihnen übel, dass sie Kinder in die Welt gesetzt haben?

Ich frage deswegen, weil ich zwei Kinder habe, Angst habe, dass sie die Krankheit von mir erben oder sonstige Nachteile haben, da ich meine Erzieherfunktion wenig wahrnehmen kann. Meine Partnerin ist allerdings nicht erkrankt.
Als wir uns für Kinder entschieden haben, glaubte ich, die Krankheit überwunden zu haben.

lg, DiBa
Autor Jessica Ataker
registriert
#4 | Gesendet: 5 Okt 2017 15:14
Vielen Dank für dein Feedback.
Nein ich nehme es meinen Eltern nicht übel, dass sie Kinder bekommen haben. denn obwohl ich krank bin, bin ich froh geboren und am Leben zu sein. Hast du auch Schizophrenie?
Autor DiBaDu
registriert
#5 | Gesendet: 5 Okt 2017 18:35
Ja.
Autor Jessica Ataker
registriert
#6 | Gesendet: 5 Okt 2017 19:06
Wie alt bist du und wie lange hast du schon die Diagnose?
Autor DiBaDu
registriert
#7 | Gesendet: 5 Okt 2017 20:46
53, bis vor drei Jahren glaubte ich, die Krankheit überwunden zu haben. Ich hatte nach ärztlicher Anweisung die Medikamente ausgeschlichen und war daraufhin 10 Jahre ohne Medikamente und ohne psychotischen Schub.

Als mein ältester Sohn in der Schule gemobbt wurde, glitt ich wieder in einen beginnenden Schub ab und seitdem nehme ich 5mg Olanzapin.
Autor luis
registriert
#8 | Gesendet: 5 Okt 2017 23:10
Hallo Jessica!

Ich fand Deinen Block sehr interessant. So konnte ich ein wenig die Gedanken und Gefühle meiner Tochter nachvollziehen, welche mit 15 Jahren an Schizophrenie erkrankt ist.

Vielen Dank dafür!
Autor Jessica Ataker
registriert
#9 | Gesendet: 6 Okt 2017 12:39
An DiBaDu: Wie viele Psychosen hattest du bereits? Ich hatte bis jetzt insgesamt 2 und war bei beiden auch in einer Klinik gewesen, habe dort aber sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Hattest du auch schon Klinikaufenthalte und was hast du für Erfahrungen dort gemacht. zurzeit bin ich mit den Medikamenten Zelldox und fluanxol recht gut eingestellt.

An luis: Vielen Dank für dein Feedback. Wie alt ist denn deine Tochter jetzt? Ich würde mich gerne mit ihr austauschen.

Ps: Ich würde mich freuen wenn ihr beide meinen Blog verfolgt und ihn vielleicht auch etwas weiterverbreitet (:
Autor Jessica Ataker
registriert
#10 | Gesendet: 6 Okt 2017 13:23
Vielen Dank barney für dein positives Feedback (: Die Bilder suche ich zusammen mit einem Bekannten aus. Sie kommen von einer bestimmten Webseite aber ich habe den Namen vergessen. Das ist so eine Webseite die kostenlos Bilder zur Verfügung stellt. Ich würde mich feuen wenn du meinen Blog weiter verfolgst.
Autor DiBaDu
registriert
#11 | Gesendet: 7 Okt 2017 13:39
@Jessica

Ich hatte gesichert drei Psychosen im Abstand von jeweils etwa 11 Jahren.
Meine letzte Klinikerfahrung datiert vom April 2014, das war etwa ein dreiviertel Jahr nach meiner letzten Psychose wg. postpsychotischer Depression (die Psychose selbst wurde nur ambulant behandelt). Die Klinik war die reine Wohlfühloase, zudem lernte ich einen Mitpatienten kennen, der zu meinem besten Freund wurde.

An diese Klinikzeit habe ich nur gute Erinnerungen. Während meiner ersten Klinikerfahrung 1990 in Berlin habe ich traumatische Fixierungen erlebt über Tage.
Autor Jessica Ataker
registriert
#12 | Gesendet: 7 Okt 2017 14:47
An DiBaDu: Ich wurde während meiner 1. Psychose in der Klinik auch schonmal fixiert, allerdings war dies das einzigste mal. Als ich zur zeit meiner 2. Psychose in einer Klinik war habe ich sehr schlechte Erfahrungen mit den Pflegern gemacht. Ein Pfleger sagte mal zu den Patienten: "Ja und wenn einer von euch stirbt ist es mir auch egal". Das war wirklich das Letzte. Was hast du so für Erfahrungen mit den Pflegern gemacht und bist oder warst du in deinem Leben eigentlich berufstätig?
Autor DiBaDu
registriert
#13 | Gesendet: 7 Okt 2017 18:12
Ich hab bei meinem letzten Klinikaufenthalt sehr gute Erfahrungen mit den Pflegern und Schwestern gemacht. Es war allerdings auch keine Landesklinik. Ich arbeite als Architekt auf einer Behörde und versorge so meine Familie.
Autor DiBaDu
registriert
#14 | Gesendet: 7 Okt 2017 18:29
Hast Du eine Vorstellung, was sich beruflich für Dich tun kann?
Autor Jessica Ataker
registriert
#15 | Gesendet: 7 Okt 2017 18:38
Also bei mir ist es beruflich schwierig weil mich meine Krankheit kognitiv zu sehr einschränkt. Das heißt zum Beispiel dass ich mich nicht mehr konzentrieren kann oder Dinge nicht mehr verstehen kann. Deswegen musste ich auch meine angefangene Ausbildung abbrechen und zurzeit bin ich nicht berufstätig.
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