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Sohn (30), droht Mutter unzubringen

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Autor soria
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#31 | Gesendet: 2 Jun 2009 15:26
@ Heidi,
das Problem dabei ist dann wohl, dass es ihr Sohn ist.....
Aber Du hast eigentlich schon Recht. Normalerweise müsste sie ihn vor die Tür setzen - und wenn er dann irgendwo auffällig wird, wird schon jemand anstatt ihrer handeln.

Soria
Autor Laura
registriert
#32 | Gesendet: 2 Jun 2009 15:27 | Edited by: Laura
Hallo Heidi!

Solaria hatte nicht um küchenpsychologische Ratschläge bezüglich der Persönlichkeit ihrer Freundin gebeten, sondern um Ratschläge, wie man den Sohn der Freundin in Behandlung bringen kann.

Viele Grüße

Laura
Autor Heidi
registriert
#33 | Gesendet: 2 Jun 2009 16:57
Hallo Laura,

ich bin aber nicht sooo konditioniert, dass ich reflexartig bei "Fremdgefährdung" "Zwangseinweisung" absondere. Insbesondere wenn der potentiell Zwangseingewiesene schon in psychiatrischer Behandlung war. Warum eine zweite Behandlung erfolgreicher sein sollte als die erste erschließt sich mir nicht. Was wird denn passieren ? Sohnemann wird zwangseingewiesen - im Zweifel randaliert er dabei - dann kommt so etwas wie eine vertrauensbildende Maßnahme: die Ladung Haldol i.m. Nach einigen Wochen wird er "gut eingestellt" und "stabilisiert" entlassen, Compliance wird bestenfalls "wechselhaft" sein und das Theater wiederholt sich.

Und nochmal: Wenn eine Frau (in unserem Kulturkreis) Gewalt gegen sich hinnimmt - egal welcher Art und vom wem - dann ist sie diejenige mit dem psychischen Problem.

Heidi
Autor Nadja
registriert
#34 | Gesendet: 2 Jun 2009 17:59 | Edited by: Nadja
Hallo Heidi,

das ist doch der eigene Sohn und nicht irgendein gewalttätiger Lover, den man einfach aussperren kann. Der ist krank, dem passiert draußen was oder er schlägt die Tür ein oder so was.

Es sieht so mancher nach der ersten Psychose noch nicht ein, dass er nicht einfach gleich die Tabletten weglassen kann, in diesem Fall ist es jedenfalls nicht gut gegangen, und dann auch noch Drogen … das ist oft ein steiniger Lernprozess.
Und es ist nicht jedes so ein Sch…krankenhaus, wie das, wo du offenbar warst und wie ich vor 10 Jahren auch kennengelernt habe, wo man gleich mit Haldol, Glianemon oder sowas vollgepumpt wird.

Meine Schwester ist im letzten Jahr der DDR krankgeworden, damals war das mit den Unterbringungen nicht so einfach, sie ist über ein Jahr lang gewalttätig gegen meine Eltern, vor allem meine Mutter, gewesen – bis zum Anschluss an die BRD, wo wir das neue PsychKG bekommen haben. Ich weiß, wie schrecklich so was ist.

Viele Grüße
Nadja
Autor Molly
registriert
#35 | Gesendet: 2 Jun 2009 18:12
Vielleicht hat Heidi ja recht!

In jedem Fachbuch kann man lesen, dass die Auswirkung der Psychose auf den Betroffenen und sein daraus resultierendes Verhalten vom sozialen Umfeld abhängig ist. Leider kann man da oft nicht viel mehr machen als die Person eben irgendwo außerhalb der Familie unterzubringen. Wenn jemand allerdings Drogen nimmt, was ja aber vielleicht auch eine Auswirkung seiner sozialen Situation (oder auch Erziehung) ist, besteht sowieso immer ein Ausnahmezustand.

LG,

Molly
Autor Helene
registriert
#36 | Gesendet: 2 Jun 2009 20:08
Tja, wenns so einfach wäre, Heidi... Mit einfach Rausschmeißen ists nicht getan, die Bedrohung bleibt ja. Die Frau kann sich ja nicht fortan in der Wohnung verbarrikadieren. Irgendwann und irgendwo kann ihr der Sohn auflauern. Und psychisch kranke Fremdgefährder werden eben bei uns nicht sicherheitsverwahrt, sondern zwangsbehandelt.

Vielleicht kann der Sohn aber für künftige Fälle mit einer Patientenverfügung festlegen, daß er in einem solchen Fall ins Gefängnis geht? Ihn einfach machen lassen - das geht nicht. Gott sei Dank.

Einen kranken Sohn/Tochter in die Obdachlosigkeit entlassen ist zudem auch etwas, was man als Mutter nur schwer fertigbringt. Jemand, der akut psychotisch ist, kann da sicher in Lebensgefahr kommen.

Was ist eigentlich deine Alternative zur Zwangseinweisung für aktut psychotische Fremdgefährder? Sicherheitsverwahrung? Wie lange?

Gruß, Helene
Autor Laura
registriert
#37 | Gesendet: 2 Jun 2009 20:12 | Edited by: Laura
Hallo Heidi!

Also, solarias Freundin soll sich nicht um den Sohn kümmern, in die Klinik soll er aber auch nicht. Würdest Du, da Du ja eine Frau ohne Probleme bist, eine Frau, die bei der Behandlung von Psychosen den vollen Durchblick hat und die stets das Übel bei der Wurzel packen kann, dem Sohn dann helfen? Deine e-mail-Adresse hinterlassen, damit solaria Dich kontaktieren kann, damit Du vorbeikommen und den Sohn heilen oder ihn zumindest soweit zur Einsicht bringen kannst, dass er freiwillig in die Klinik geht? Das bisschen Bosheit sei mir gestattet, wenn es Dir offensichtlich völlig am Ärmel vorbeigeht, was aus dem Sohn wird und auch ob er tätlich werden könnte - wenn nicht gegen die Mutter, dann vielleicht gegen jemand anderen - wenn er fallen gelassen würde, bevor er in Behandlung gebracht werden konnte.

Hast Du Dir schon mal überlegt, warum ich und andere so "konditioniert" und "reflexartig" (das waren nun Bosheiten Deinerseits, so dass mir meine erst recht gestattet seien) mit Zwangseinweisung kommen, wenn der Betroffene sich nicht freiwillig behandeln lässt? Weil wir so böse, böse Menschen sind? Oder weil wir wissen, dass wir weder die Weisheit mit Löffeln gefressen haben noch uns auf Zauberei verstehen, ABER dass dennoch im Ermessen unseres bescheidenen Urteilsvermögens in vielen Fällen ein Übel in Kauf genommen werden muss, um ein größeres zu verhindern? Denn wenn Du Dir nicht die Hände schmutzig machen möchtest, indem Du einen Angehörigen zum Einleiten einer Zwangseinweisung ermutigst, SONDERN stets dagegen anredest, dann nimmst Du in diesem Fall getrost in Kauf, dass ein Mord passieren könnte. Und wenn sich der Mörder dann nicht selbst entleibt, dann steht das Thema Zwangseinweisung immer noch an, und zwar Zwangseinweisung in die Forensik! Für JAHRE!

Eigentlich wird hier die Fremdgefährdung ja als Aufhänger genommen, um den Sohn überhaupt zwangseinweisen lassen zu können, ohne lügen zu müssen. Man kann sich ja auch einfach denken, dass man diese Chance nicht ungenutzt lassen sollte, damit der Sohn überhaupt in Behandlung kommt, wenn er nicht freiwillig geht. In vielen Fällen ist das laut den Gesetzen nicht einmal möglich, es sei denn die Angehörigen sind so couragiert, zu einer Notlüge zu greifen. Soll der Sohn verwahrlosen und auf der Straße landen, wenn ihn schließlich die Mutter rausgeworfen hat, er sonst nirgends hinkann und sich auch nicht zufällig jemand findet, der ihm genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort die richtigen Worte im richtigen Tonfall zuflüstert, damit es bei ihm endlich *klickerklicker* macht und er freudvoll geradewegs in die nächste Klinik marschiert?

Deine eigenen Reflexe funktionieren übrigens auch noch sehr gut, die da wären: Eltern, deren Kind psychotisch wird, sind die wahrhaft Kranken, bzw. Unmoralischen. Das wechselst Du ja immer mit Deinem Motiv von den Psychiatern als den "wahren" Wahnhaften ab. Nun denn, da ist ja auch was dran. Es gibt keinen Menschen, der keine Probleme hätte und keinen, der nicht auch irrationale Elemente in sich hätte. Gerade das lässt einen in seinen Ansprüchen an das menschlich Machbare bescheidener werden und nicht immer die Barrikaden hochgehen, um für Ideale zu werben, die aber immer die anderen erfüllen sollen. Für Dich sind Zwangseinweisungen ein Zeichen von Unmoral, aber wenn an der Stelle dieses Sohnes Deine Schwester wäre, und zwar genauso uneinsichtig und genauso drohend, würdest Du dann auch Grundsatzdiskussionen anfangen oder lieber Deine "Unschuld" aufs Spiel setzen und etwas unternehmen, um Deiner Schwester zu helfen?

Viele Grüße

Laura
Autor Heidi
registriert
#38 | Gesendet: 3 Jun 2009 12:39 | Edited by: Heidi
seid einiger Zeit droht er seiner Mutter damit, sie umzubringen...da sie ja an allem Schuld ist...
Er lebt in der Vorstellung, er wird bestrahlt, und er wäre ein Nazi- Experiment, daß schiefgegangen ist...das würde man an seiner Körpergröße erkennen ( er ist ca. 1,55).
Und seine Mutter hätte den Tod verdient, weil sie das zugelassen hätte..


Nun ist die Situation so, daß sie alle paar Tage aus ihrer Wohnung flieht, bei Freunden übernachtet und sich nicht mehr alleine in ihre Wohnung traut.

Meine Freundin ist so am Ende, daß sie nicht mehr arbeiten kann..


Hallo Helene,

in der Verfassung und beim jetzigen Stand der Mutter-Sohn-Beziehung kann sie ihm gar nicht helfen. Ihre erste Priorität muss sein, selbst wieder auf die Beine zu kommen.

Einen kranken Sohn/Tochter in die Obdachlosigkeit entlassen ist zudem auch etwas, was man als Mutter nur schwer fertigbringt.

Kein Mensch behauptet, dass es einfach ist.

Und was die Zwangseinweisung angeht, wenn der Sohn erstmal vor der Tür der Mutter randaliert, geht das ganz schnell.

Heidi
Autor Heidi
registriert
#39 | Gesendet: 3 Jun 2009 13:15
Hallo Laura,

wieder in Höchstform !

Aber dass meine Schwester jemals in die Situation kommt, dass sie psychiatrischer Behandlung bedarf, der Gedanke ist wirklich amüsant.

Apropos Bosheit, meine Gedanken zum Thema als küchenpsychologische Ratschläge zu bezeichnen, was war das eigentlich ?

Für Dich sind Zwangseinweisungen ein Zeichen von Unmoral

Falsch - für mich sind Zwangeinweisungen in der Regel kontraproduktiv. Und wenn die Mutter gar lügt und behauptet, Sohnemann sei mit einem Messer auf sie los gegangen, nur damit er zwangseingewiesen wird, dann fügt sie seiner Seele unkittbaren Schaden zu.

dann nimmst Du in diesem Fall getrost in Kauf, dass ein Mord passieren könnte.

Also wirklich - einerseits das Bild-Cliché als Stigmatisierung verurteilen und andererseits sich genau dieser Argumente bedienen.

Aber um mal die Kurve zum Konstruktiven zu bekommen, du hast doch einen Sozialarbeiter - Theologe, richtig ? - der einmal wöchentlich vorbeikommt. Was macht der in deinen Augen richtig ?

Heidi
Autor Laura
registriert
#40 | Gesendet: 3 Jun 2009 15:47 | Edited by: Laura
Hallo Heidi!

Ich werde mich an dieser Stelle aus der Diskussion ausklinken. Das würde nur in einer Endlosdiskussion ausarten und wäre gerade in diesem thread völlig deplatziert. Wenn Du nur durch Deine Naivität bisher so stabil geblieben bist, dann sei Dir das gegönnt. Aber wenn Du keine Gefahren ernst nehmen kannst, warum sollte ich Dich dann ernst nehmen? Die ganzen Argumente, die Du in Deinem letzten Posting angeführt hast, betreffen in Bezug auf die Brisanz des Problems, um das es in diesem thread geht, nur nebensächliche Dinge und Du willst nur mal wieder mit allen Mitteln Deine Position zementieren, falls man da überhaupt von Position sprechen kann. Krakel in diesem thread ohne mich weiter und zu der Bosheit des Ausdrucks "küchenpsychologisieren" stehe ich nach wie vor, da ich es auch nicht gerade nett finde, jemandem, den man nicht kennt und der in einer schlimmen Lage ist, zu unterstellen, er habe "ein Problem". Was soll das, die Mutter nach Fantasie zu analysieren, wenn es hier nur darum geht, den Sohn in Behandlung zu bringen?

Viele Grüße

Laura

P.S.: Eins muss ich doch noch nachtragen. Was hat das mit Klischees und Stimatisierung zu tun, wenn hier mit Gewalt gedroht wurde? Oder warum hast Du Dich so vehement dafür ausgesprochen, dass die Mutter den Sohn rauswerfen soll? Da kam bei Dir doch das Argument, keine Frau habe es nötig, sich Gewalt auszusetzen. Man hat bei Androhung von Gewalt IMMER das Recht, die Polizei einzuschalten und wir als Betroffene können ja nicht leugnen, dass es auch gewaltbereitere Betroffene gibt. Nicht mehr als in anderen Bevölkerungsgruppen, aber ich gehe davon aus, dass die Forensiken nicht auch nur eine BILD-Zeitungsente sind, da ich mit einem Betroffenen befreundet bin, der mal in der Forensik war. Nicht wegen Angriffen auf Personen, sondern wegen massiven Sachschadens und rat mal, wie der zu Zwangseinweisungen steht? Er hat sie auch schon für seinen Bruder und für den ein oder anderen Freund veranlasst und für sich selbst eine Patientenverfügung erstellt, ihn im Fall der Fälle wieder zwangseinweisen zu lassen. Dem geht es heute übrigens recht gut, trotz seiner Erfahrungen in der Forensik und auch in normalen Psychiatrien.
Autor solaria
registriert
#41 | Gesendet: 12 Jun 2009 14:42
hallöchen,

also...die Situation ist immer noch die Gleiche...

@Heidi

meine Freundin ist Pädagogin und stets eine liebevolle Mutter gewesen...da hat es in der Kindheut nicht mal nen Klaps auf den Po gegeben..

und ja...das Problem hat natürlich meine Freundin...sie muß ja stets sehen, wo sie übernachtet...übrigens ist sie momentan nach seiner Meinung nicht mal mehr seine Mutter...
Wohnung kündigen und ausziehn geht auch nicht...es ist eine Eigentumswohnung...
Meine Freundin macht es sich bestimmt nicht leicht...nur hat sie zusätzlich auch noch Angst um ihre Tochter...die ist etwas jünger..auch sie wird von ihrem Bruder bedroht..
PDS war vor ein paar Tagen wieder da...mit ner Ärztin...die hat mit ihm geredet und ihn gebeten, sich behandeln zu lassen..ohne Erfolg...sind sie wieder gegangen...

Wa meinst Du denn mit Denken und Handeln überprüfen?

Ich weiß nicht wie alt Du bist, aber stell Dir mal vor, Du müßtest mit knapp 60 Jahren Dir jeden Tag eine neue Bleibe suchen...
Da der Sohn ohne festen Wohnsitz ist, kann man ihn auch nicht einfach vor die Tür setzen..dann wäre er obdachlos...zudem hat sie Angst, er lauert ihr, oder der Tochter dann auf...


gruß solaria
Autor Heidi
registriert
#42 | Gesendet: 12 Jun 2009 16:02
Wa meinst Du denn mit Denken und Handeln überprüfen?

Wie es kommt, dass sie sich aus ihrer eigenen Wohnung vertreiben läßt ? Und ob es dem Sohn letztendlich hilft, wenn er lernt, dass er mit dem Verhalten durchkommt - als Pädagogin sollte sie eigentlich etwas über Lernen wissen.

Heidi
Autor stoerer
Gast
#43 | Gesendet: 12 Jun 2009 16:53 | Edited by: Admin
hi solaria,
wann kommt die mutter endlich auf die idee ihren sohn raus zu schmeissen zur not mit polizei.
extremes verhalten muss extrem bestraft werden. soll sie ihm von mir aus ne adresse in die hand drücken von nem obdachlosenhaus. und vorbei ist die sch****.
wenn er danach drohen sollte, immer polizei einschalten!!!
ich finde wie heidi auch erstaunlich das ihr ihm alles durchgehen lasst.
von alleine bessert sich jedenfalls nichts.
das es diesen thread immernoch gibt, ojee.
wann klatscht ihr in die hände und sagt schluss?
aus manchen leuten werd ich nicht schlau.
iguddi
Autor Nadja
registriert
#44 | Gesendet: 12 Jun 2009 17:46 | Edited by: Nadja
Hallo Solaria,

Habt ihr auf dem zuständigen Bezirksamt nachgefragt, wer dort für Unterbringungen zuständig ist? Es kann sein, dass der SPD sich nur als eine Art friedliches, vermittelndes Kriseninterventionsteam fühlt. Vielleicht ist in Berlin die Situation wirklich so beknackt, dass Unterbringungen nur bei Einrichtung einer Betreuung durchzukriegen sind, so wie es Alextess beschrieben hat.

Vielleicht meinen die Behörden auch, dass der Sohn deiner Freundin erst jemanden krankenhausreif schlagen muss, ehe er als „fremdgefährdend“ im Sinne des PsychKG eingestuft wird.
So was mussten sich vor vielen Jahren meine Eltern auch anhören, als meine Schwester krank und gewalttätig war, ein paar blaue Flecken und Kratzer im Gesicht meiner Mutter genügten da nicht. Das war allerdings noch in DDR-Zeiten (Was ist mit der rot-roten Berliner Regierung los??)

Wenn’s nicht anders funktioniert, finde ich auch, dass der Sohn aus der Wohnung gewiesen werden muss und, wenn er die Wohnung nicht freiwillig verlässt, muss wegen Hausfriedensbruch die Polizei geholt werden. Da fühlen die sich eher zuständig, als wenn es um so was „Fremdartiges“ wie Psychosen geht. Wenn jemand erst mal von der Polizei aufgegriffen wird wegen etwas, wofür sie sich auch zuständig fühlt (Hausfriedensbruch = kriminelles Vergehen), sind sie normalerweise schnell dabei, jemanden in die Psychiatrie zu bringen, wenn sie den Eindruck haben, der hat „einen an der Waffel“, oder jemanden vom Amt wegen einer Unterbringung herbeizukommandieren (da geht’s dann handfest mit Dienstaufsichtsbeschwerden zur Sache, wenn sich ein Part vor seiner Pflicht drücken sollte).

So wie die Situation jetzt ist, wird der Sohn deiner Freundin ja wirklich in seinem abnormen Verhalten noch bestärkt. Auch Morddrohungen sind ja keinesfalls legal. Vielleicht geht’s auch nur durch den Umweg übers Strafrecht in psychiatrische Behandlung.

Viele Grüße
Nadja
Autor solaria
registriert
#45 | Gesendet: 12 Jun 2009 18:43
hallo,

nun...unsere Männer...also meiner und 2 weitere Freunde, haben ja schon beschlossen, ihn kurzerhand vor die Tür zu setzten...Schlüssel abnehmen......Sie warten da nur auf das ok der Mutter...
müssen wir wohl irgendwann ohne ihr ok machen...ich hab Schlüssel zur Wohnung...aber dann wird er sie anrufen und von der Gräueltat berichten...will doch auch meine Freundin nicht verlieren und sowas hinter ihrem Rücken machen...es ist ein Elend und ich hab schon Alpträume davon...

@Nadja...was den Umweg über strafrechtl. Verhalten betrifft:

Da haben wir schon die abenteuerlichsten Tips bekommen...
Kokain unterschieben...Körperverletzung vortäuschen...und:
Ihm Alkohol einflößen, dann die Pulsadern aufschneiden..aber so, daß er daran nicht stirbt und dann die Polizei rufen, weil man ihn zufällig, weil man Katzen füttern wollte, gefunden hat...mein Gott...auf welche Ideen die Leute kommen...

gruß solaria
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