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Patient hilflos in den Tod geschickt-letzter Stand

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Autor oknos
registriert
#16 | Gesendet: 4 Nov 2009 00:21 | Edited by: oknos
Entschuldigt bitte, dass ich mich auch noch mal, vielleicht unpassend, zu Wort melde.

Ich habe mir lange Gedanken gemacht über das, was ich in und mit der Psychiatrie erlebt habe, und das war nicht nur Schlechtes. Insbesondere empfinde ich die Menschen, die ich dort kennen gelernt habe, in der Mehrzahl als Menschen, die mir wirklich helfen wollten und ich möchte sie auch nicht schlecht machen.

Aber es gibt etwas, das mir im Zusammenhang mit der Psychiatrie wirklich übel aufstößt. Und zwar bin ich der Ansicht, dass Psychiatrie zu einem sehr hohen Prozentsatz lediglich gemacht wird

- um die Gesellschaft mit psychisch Kranken zu verschonen und sie aus dem Blickfeld zu nehmen
- um eine eventuelle Gefährdung durch psychisch Kranke zu verhindern
- um psychisch Kranke irgendwie wieder in das Arbeitsleben zu bringen und zwar egal wie. Dabei werden Menschen, die vorher hoch qualifizierte Tätigkeiten verrichtet haben, dann ohne ersichtlichen Grund in minderwertige Tätigkeiten verbannt, mit fadenscheinigen Argumenten.
- um die gesellschaftlichen Kosten durch psychisch Kranke möglichst gering zu halten. Und zwar egal wie. Vielfach gehört die Medikation auch nur dazu, eine möglichst kostengünstige Ruhigstellung und Beseitigung des Problems durch den psychisch Kranken zu erreichen.

Das seelisch kranke Individuum wieder zu heilen ist nach meiner Ansicht nicht die Absicht der Psychiatrie. Es geht auf das Individuum bezogen lediglich um eine Reduzierung der psychiatrischen Symptome, die gesellschaftliche Problem und Kosten machen könnten. Dabei ist dann auch egal, ob der Mensch fett wird oder ihm die Zähne ausfallen. Wichtig ist nur, dass er ruhig und klaglos irgendwo vor sich hinvegetiert und dann irgendwann möglichst unauffällig das Zeitliche segnet. Ein Suizid ist kein Unfall, sondern wird hingenommen als eine Möglichkeit der Problemlösung. Ein Unfall ist es nur, wenn der Suizid bekannt wird. Denn wenn, wie Statistiken sagen, 15% der an Schizophrenie erkrankten irgendwann Suizid begehen, dann sind das eine ganze Menge Leute. Ein "Unfall" ist es nur, wenn über den Suizid geredet wird. Wenn man das hört oder liest, dann wird betroffen geschwiegen. Mehr aber nicht. Es passiert aber oft, wirklich oft.

Wir als Patienten sind Objekte, die Kosten verursachen. Diese Kosten zu minimieren ist Aufgabe der Psychiatrie, nicht die Heilung und das Wohl des Patienten. Davon bin ich fest überzeugt. Nicht zuletzt spricht auch die Privatisierung der Landeskrankenhäuser hier bei uns in Niedersachsen da eine mehr als deutliche Sprache.

Und zusätzlich kommt dann noch dazu, dass eben der Psychiater, Psychologe oder Psychotherapeut dann auch noch verdienen will. Von der Pharmaindustrie will ich ja gar nicht erst anfangen zu reden. Das kann Heidi besser.

Aber: Uns zu helfen ist ganz sicher nicht das Problem der Psychiatrie. Davon bin ich zu 100% überzeugt.

Viele Grüße
Oknos
Autor Nomi
registriert
#17 | Gesendet: 4 Nov 2009 07:54
Dabei werden Menschen, die vorher hoch qualifizierte Tätigkeiten verrichtet haben, dann ohne ersichtlichen Grund in minderwertige Tätigkeiten verbannt, mit fadenscheinigen Argumenten.

Ja oknos, diese Erfahrung habe ich auch machen müssen, als ich an einer Wiedereingliederungsmaßnahme (LVA) teilgenommen habe.
In unserer Gruppe war ein Mann (ca.55 Jahre alt) und er war mal bei der Kripo tätig. Ich habe mit ihm sehr viele Gespräche geführt. Mir ist aufgefallen, das er voll 'zugedröhnt' war und wie eine 'willenlose' Puppe sich führen lassen hat.
Später erzählte er mir: "Er habe starke Depressionen und Selbstmordgedanken" und müse deshalb die Tabletten nehmen.
In der Schule ist mir aufgefallen, das er starke Defizite im Denken hatte. Ich habe mich damals sehr darüber gewundert.
In dieser Zeit hatte ich auch starke Depressionen mit Selbstmordgedanken und, und, und (Schizophrenie),aber ich hatte noch die Kraft mich da durch zu wuseln. Zum Glück! (ich war damals in der Weiterbildung wegen meiner Arthrose)
Dieser Mann und ich sollten in der Tourismusbranche arbeiten.(Praktika) Er ist wie ein 'Clown' ständig um die Chefin getänselt. (Ich musste damals immer an: "Der brave Soldat Schwejk" denken. ;-))
Na jedenfalls wurde ich dann richtig krank und musste die Maßnahme beenden. (wegen Schmerzen in alle Gelenken)
Später traf ich ihn und er erzählte mir: "Er habe noch keine richtige Arbeit" - war für mich alles sehr traurig...
Viele Frauen hatten ihr Praktika in einer Wäscherei!?
Das ist alles eine Tragödie, ein trauriges Spiel und, und, und

Aber: Uns zu helfen ist ganz sicher nicht das Problem der Psychiatrie. Davon bin ich zu 100% überzeugt.

Stimme dir 100% ig zu! ;-)

(Höre gerade in den Nachrichten: Jetzt auch noch Opel!- vorher Quelle und, und, und Da bekommt man ja ein sch...Angst!)

LG, Nomi
Autor Sanjo
registriert
#18 | Gesendet: 4 Nov 2009 08:17
@ Hallo an alle,

"Aber: Uns zu helfen ist ganz sicher nicht das Problem der Psychiatrie. Davon bin ich zu 100% überzeugt. "

Das ist aus meiner Sicht ein gesellschaftlich - politisches Thema, für welches u.a. auch die DGPPN = Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilunde ( v. Marios Vaters schon angesprochen), die dafür auch die notwendige Kompetenz hätte.

Zusammen mit Abgeordneten, Arbeitskreisen bzw. den zuständigen Regierungsbeamten, sollte man über diese Themen mit dem ernsten Willen, psychsich Kranke nicht an den Abgrund der Gesellschaft fallen zu lassen, Lösungsansätze bzw. Lösungen, erarbeiten.

Betonung liegt auf sollte!!

In wie weit es überhaupt politische Projekte dieser Art gibt, weis ich nicht.

LG
Sanjo
Autor Nomi
registriert
#19 | Gesendet: 4 Nov 2009 09:57
Für mich müsste in erster Linie dieser Wahnsinn mit den Tabletten aufhören! Tabletten ja, aber nur in kleinster Dosis bis eine Stabilisierung eingetreten ist und dann für kürzere Zeiträume. Die dadurch erfolgten Einsparungen an Kosten dazu nutzen, sie wieder in 'normale/stabilere' Lebensverhälnisse zu führen, mit Unterstützung/ Hilfe gleich welcher Art.
Aber das fordert ja auch Asmus Finzen in seinem Buch: "Schizophrenie"
Politiker können auch keine Arbeitsplätze zaubern, wenn es keine gibt!!!

Günters Sohn beschäftigt mich stark, da ich in seinen Schilderungen viele Gedanken gefunden habe, die auch ich habe und mich beschäftigen. (Es gibt viel Parallelen, aber ich höre keine Stimmen)
Für mich wäre die ganze Entwicklung von Günters Sohn interessant. Warum gibt es solche 'harten' Realitätsentzüge und, und, und
Autor Blaugenick
registriert
#20 | Gesendet: 4 Nov 2009 10:48
Na Oknos Du hast das wohl genau getroffen. Das hätte ich mal vorher wissen müssen, aber wo sollte ich damals hin. Na ein bißchen haben sie mir mit der Abgeschirmtheit und Ruhe dann doch wohl geholfen. ABer so sauteuer! Dass das mit der Medikation so schwierig sein soll, dass man dauernd wechselt oder immer noch mehr Sorten Medikamente gibt, das ist mir nicht so recht klar. Also ich denke mir, man beobachtet Symptome und anhand dieser sucht man sich das Medikament raus, dass diese Symptome, unter denen der Patient leidet, am wirksamsten bekämpft. Aber irgendwie scheint das in der Praxis schwierig zu sein, ich weiß auch nicht warum. Wir haben ja keine Chance, wir bekommen den Beipackzettel ja nicht.
Autor oknos
registriert
#21 | Gesendet: 4 Nov 2009 11:45
Hi Blaugenick,
klar, hätte man das vorher wissen müssen. Aber selbst dann hätte man ja gar keine Alternative gehabt. Einem werden die Menschenrechte durch Richter entzogen, man wird nach dem PsychKG eingesperrt, wegen "Selbstgefährdung", wenn man nur ein wenig aus dem Rahmen fällt. Da lässt sich immer was finden, auch wenn gar nichts da ist.
Aber wenn man dann tatsächlich monatelang im Wahn vor sich hinvegetiert und dann am Ende einen Selbstmordversuch unternimmt, dann ist keiner da, dann hilft keiner.
Man wird sogar komplett psychotisch aus dem Krankenhaus "verjagt", wenn man da nicht so ganz reinpasst.
Genau so ist es mir damals ergangen. Ich habe ja damals nur Glück gehabt, dass ich dann doch schnell gefunden worden bin.
Nein, Hilfe, dann wenn sie nötig ist, die kriegt man nicht. Nur dann, wenn man sie nicht mehr braucht, dann wird sie einem aufgezwungen. Es geht also nicht um Mich dabei, sondern um die Anderen. Ist doch klar!

Viele Grüße
Oknos
Autor Sanjo
registriert
#22 | Gesendet: 5 Nov 2009 19:27
@ Hi Nomi,

"Politiker können auch keine Arbeitsplätze zaubern, wenn es keine gibt!!! "

Mit konsequenter und gut durchdachter Politik kann man aber dafür sorgen, dass sie erhalten bleiben und auch neue schaffen!!

Aber so lange die Poitiker mehrheitlich weltweit zuschauen, wie sogenannte TOP- Manager Monopoli spielen, Megasummen kassieren und zeitgleich ganze Menschenmassen ins Aus schicken!! ...

Wenn ich die Macht hätte ... ich würde alle, die mit derartigen Machenschaften zu tun haben, zusammenfalten und in die Galaxis schießen!!

Für mich sind sie schlichtweg kriminelle Subjekte!! Menschenverachtend und rücksichtslos ...!!

Aber das gilt auch für noch ganz andere, wenn man mal beim Thema dieses Treds bleiben würde!

Ich sollte besser nicht zu viel darüber nach denken!! Tut mir echt nicht gut ;-( !!

Sanjo
( mit erhöhtem Adrenalin und grünem Blut ;-(((!!!!)
Autor MariosVater
registriert
#23 | Gesendet: 10 Nov 2009 12:45 | Edited by: Admin
An alle, die mir hier geholfen haben,
Mit Datum vom 8.10.2009 wurde mir mit einer Unterlassungsklage gedroht. Nach einer Woche sollten meine Seiten ...
aus dem Netz gelöscht sein. Meine Antwort darauf: Die Seiten sind immer noch da, inzwischen deutlich erweitert um beide Gutachten, Medikamentenprotokoll, die Medikation nach dem 1.10.2005, die Epikrise , und andere Dokumente. Mit weit über 100 Links zu Dokumenten aus der Krankenakte sind praktisch alle Aussagen belegt und bewiesen Da zu kommen noch die Links zu einigen Terminen der Chefärztin an anderen Orten während dieser Zeit.. Inzwischen sind wir einen Monat weiter. Ich gebe nicht auf.

Vor über einem Jahr formulierte ich diese Sätze. Damals war ich noch in meinem Beruf tätig.
Im Juni letzten Jahres erlebte ich einen regelrechten Zusammenbruch. Heute bin ich im so genannten vorzeitigen Ruhestand; der Grund ist wohl klar.

„Wie damals im Verfahren meiner Tochter bin ich der festen Überzeugung, dass die Justiz uns und andere ohne Unterstützung der Medien „ über den Tisch gezogen“ hätte ohne die Unterstützung der Medien, damals Bild, Stern, Monitor, Aktuelle Stunde und andere.
Jeder Mensch geht anders mit einer solchen Situation um. Mein jüngerer Sohn, der u.a. in Süddeutschland Staatsrecht studiert, vermeidet es seit dem Tode seines Bruders, über die Ereignisse überhaupt zu sprechen. Das ist aber nur äußerlich.
Mit eine gewissen Anmaßung bin ich diese Sache angegangen, in dem Glauben, aus Erfahrung zu wissen, wie es geht. Ich muss mir eingestehen, dass ich in diesem Punkt gescheitert bin. Das Schicksal von Menschen in Nervenkliniken interessiert offensichtlich niemanden oder nur sehr wenige. Ich war selbst nicht anders, als ich noch nicht betroffen war. Dennoch kämpfe ich weiter, weil ich der festen Überzeugung bin, dass ein derartig gewissenloser und rücksichtsloser Umgang mit Schutzbefohlenen nicht toleriert werden darf, und es Zeit ist, hier ein Zeichen zu setzen; vielleicht auch aus einem Schuldbewusstsein heraus, dass ich während der Erkrankung meines Sohnes mich noch mehr für ihn hätte einsetzen müssen.
In mir spüre ich in letzter Zeit ein gewisses Maß an Verbittertheit. Der Glaube an die
so genannte staatliche Ordnung ist dabei verloren gegangen; eigentlich traurig, dass
ein Schulleiter in diesem Lande sich so äußert.
Wenn nichts mehr zu gehen scheint, greift man zu Mitteln, die möglicherweise etwas zu weit gehen. Aber ohne das zu tun, erreicht man auch nichts, offensichtlich geht ohne starke Verbündete in diesem Lande absolut nichts.
Noch resigniere ich nicht.“

Deshalb danke ich allen auf diesem Forum, die mich inzwischen unterstützt haben; sei es mit Hinweisen zur Gestaltung der Homepage oder auch mit zahlreichen sehr treffenden aber auch mit mitfühlenden Kommentaren, die mit den Rücken gestärkt haben. Einiges davon habe ich auf meiner Seite veröffentlicht, ich denke, mit Eurem Einverständnis.

Günter Hagemeister


Lieber Herr Hagemeister,

da wir keine Dokumente ( z.B. Krankenakteneinträge) veröffenlichen dürfen, ohne dass sich der oder die Verfasser ausdrücklich damit einverstanden erklärt haben, haben wir Ihre Link-Adressen leider löschen müssen.
Auch private Telefonnummern dürfen hier aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht werden.
Wenn Sie möchten, können Sie gerne eine Email-Adresse angeben, unter der Sie erreichbar sind.

Wir bitte Sie um Verständnis

Freundliche Grüße und alles Gute für Sie
admin
Autor Sanjo
registriert
#24 | Gesendet: 10 Nov 2009 18:50 | Edited by: Sanjo
@ Hallo Günter,

"Wenn nichts mehr zu gehen scheint, greift man zu Mitteln, die möglicherweise etwas zu weit gehen. "

Sorry, aber das sehe ich ganz!! anders!! Verbunden mit der Frage, welche Wahl hat man Dir gelassen??!!

Es geht doch schließlich um Deinen Sohn!!- Deinem Kind!!



Sicher, nicht jeder Betroffene verfügt über Nachweise, Beweise, Unterlagen und wäre in der Lage bzw. hätten die Möglichkeit im Internet, schreiende Missstände aufzuzeigen und Schlampereien von verantwortlichen Ärzten und Staatsbeamten ( i.d.F. / Staatsanwaltschaft in R.), für jeden sichtbar offen zulegen ....

Zu weit gegangen bist Du nicht!! Im Gegenteil!! Wir alle wissen um die unzähligen anonymen tragischen Fälle, die dann ungehört / ungesehen passieren, wo erfolgreich totgeschwiegen wird und sorry – kein S** weder nach den Opfern, noch nach den Angehörigen fragt!! Sie werden noch einmal!! Traumatisiert!!, in dem man seine „Mächte“!! walten lässt und mit deren Hilfe man noch mal „misshandelt!!!“ Wie sonst, sollte man das sonst bezeichnen, bei dem, was Dir hier widerfährt??!!

Es gab gesellschaftliche „Epochen“, da war das Normalität.

WO UND IN WELCHER ZEIT LEBEN WIR DENN ??!!

Du zeigst Missstände auf , kannst anhand von Unterlagen nahezu nahtlos nachweisen und hast vor allem die Kraft und den Mut, dies zu tun ...!!!!

Dafür hast Du meinen uneingeschränkten Respekt!!! Zumindest ich kenne keinen Menschen, der es bisher wagte, den „Göttern“ in weiß und Staatsbeamten so deutlich vorzuführen, wie gewissenlos und schon fast kaltblütig!!, man mit dem Schicksal eines Patienten umgeht, der sich einmal vertrauensvoll in die Hände von Ärzten begab, mit der Hoffnung auf Hilfe!!

Stattdessen wird er als Hilfsbedürftiger allein gelassen und das gleich zweimal!! Sein erstes Trauma, erlitten nach dem ( sexuellen) Missbrauch im ersten Urlaub Anfang Oktober, als er allein und ohne Info an Dich und ohne Begleitung war!! ... dann in einem logischerweise völlig aufgelösten Schockzustand auch noch tagelang!!!!! fixiert wurde, ohne im psychotherapeutisch aufzufangen... stattdessen festgeschnallt mit Medis vollgepumpt ...!!!

Schon allein das!! hat für mich persönlich nichts!! mit Behandlung, sondern Misshandlung!! eines Hilfebedürftiges zutun!! War es wirklich nötig, Deinen Sohn tagelang!! zu fixieren??!! Brauchten die intravenösen Medikamente tagelang!!, um ihn wieder halbwegs zu beruhigen??!!

Wenn ja (?), wieso wurde dann nicht mit einer vorsichtige Gesprächstherapie versucht herauszufinden, WAS Deinen Sohn derartig aus der Fassung gebracht hat?? Ist überhaupt von einem zuständigen Facharzt auf den Verdacht von sexuellen Missbrauch, untersucht wurden??
(Konnte dazu auf Deinen Seiten nichts finden.)

Am 09.01. des Folgejahres schickt man Deinen Jungen WIEDER ALLEIN und schutzlos!! in die Welt – wieder !! ohne Info an Dich!!, ohne die Unterschrift von Deinem Sohn auf dem Urlaubsschein!! und trotz seinem instabilen!! Befinden laut Krankenakte !! Mensch sage mal – geht’s noch ;-(??!!

( Die im Nachgang erstellten Unterlagen – entschuldige bitte – sind für mich nicht relevant... bin zwar kein Arzt, Gutachter oder Staatsanwalt ... aber auf der Wurschtsuppe bin ich auch nicht hergeschwommen :-(!!)

Du musst Dir keine Vorwürfe machen!! Dein Job, der Dich voll abforderte, die Klinik, von Deinem Wohnort, wie ich las – rund 500 km entfernt ... einem Klinikwechsel wurde geschickt abgeblockt – mit „Hilfe“ Deines Sohnes, der überhaupt nicht zurechnungsfähig war, dazu objektiv entscheiden zu können ...??!!

Nö Günter!! Du suchst die Schuld beim Falschen!! Aus Deinen Unterlagen im Netz geht seht gut hervor, dass Du Dich sehr wohl gekümmert hast – so gut es Dir unter diesen Umständen möglich war! Und 24 Stunden täglich dem Sohn zur Seite stehen ... das ist ja echt weit von Realität entfernt und einfach nicht umsetzbar!! Wozu auch?? Er ist doch GESCHÜTZT in ärztlicher Obhut!! – so Dein Denken, was jedem anderen auch so gegangen wäre!!

Aber mich bewegt auch die Aussage des einen Gutachters (W.), der als UNABHÄNGIGER GUTACHTER!! sich auf „Privatnotizen“!! v. Fr.Dr. H. bezieht ...konnte dazu in den KH -Unterlagen nichts finden
( vielleicht von mir übersehen ) – aber im Grunde Wurscht...

Für mich stellt sich die alles entscheidende!! Frage: Kann man als – ein von der Staatsanwaltschaft unabhängiger! Gutachter „UNABHGÄNGIG“ seine Arbeit als solcher ausführen, wenn man über ganz private!! Notizen derer verfügt, deren Arbeit zu begutachten sind (??) Und ist man sich für einen UNABHÄNGIGE BEGUTACHTUNG nicht doch etwas zu nahe!!, wenn man einer Satzung einer Gesellschaft, wie die DGPPN, unterliegt ??

Ist da nicht Befangenheit bzw. Zugzwang die Folge, die ihm ein „ Gutachten“ „abverlangt“, welches die gemeinsame, „gesellschaftliche“ Interessen stimmend bedient??!! Und die Staatsanwaltschaft hat da keinerlei!! BEDENKEN oder gar EINWÄNDE!!

WAAAAAS ??? soll man denn dazu denken??!!

Du bedankst Dich bei uns Günter ;-).

Von mir bekommst Du Dank im vollen Umfang zurück dafür, dass Du kämpfst – das Du uns und allen , die diese Geschichte kennen, Mut machst, nicht einfach hinzunehmen!! – sondern zu kämpfen und aufzuzeigen, was so hinter mancher Kulisse passiert – auch wenn es für Dich emotional sehr schwer ist !!

Soviel Rückrad sollte man als verantwortliche Kompetenz und Mensch MIT GEWISSEN!! verfügen, um zu dem zu stehen, was nicht! richtig gelaufen ist, anstatt sich hinter einer für mich nun eher – sehr fraaagwürdigen!! Gesellschaft, wie die DGPPN, zu verstecken – die scheinbar derartige Schweinereien auch noch deckt!!

Danke für Deine Info Günter.

Bleib dran!! – aber denke unbedingt auch an Dich und Dein Seelenleben!!! Versuche dies ernsthaft!

Meine Daumen bleiben gedrückt und alle Kraft, die Du brauchst, wünscht Dir aus ganzem Herzen!!

Sanjo !!
Autor Sanjo
registriert
#25 | Gesendet: 10 Nov 2009 19:16 | Edited by: Sanjo
@ Entschuldigung, Günter,

ich bin es noch mal fix...

Ich möchte doch noch mal anfragen:

Wurde Dein Sohn von einem Fachartzt nach dem sexuellen Missbrauch (Urlaub Oktober) und vor! der tagellangen Fixierunguntersucht, um 100%ig ausschließen zu können, dass ein Missbrauch erfolgte??

LG
Sanjo
Autor Nomi
registriert
#26 | Gesendet: 10 Nov 2009 19:23
Hallo Günter,

Wenn ja (?), wieso wurde dann nicht mit einer vorsichtige Gesprächstherapie versucht herauszufinden, WAS Deinen Sohn derartig aus der Fassung gebracht hat?? Ist überhaupt von einem zuständigen Facharzt auf den Verdacht von sexuellen Missbrauch, untersucht wurden??

Diese Frage wollte ich auch schon stellen und als ich das alles las, habe ich nur mit dem Kopf geschüttelt. Was für ein Irrenhaus!!!
Zustände wie in Adolfs Zeiten!
Leider nimmt mich diese ganze Sache sehr mit und ich muss auf meine Gesundheit achten, da ich auch Schizophrenie habe.
Ich drücke ganz fest beide Daumen für die Gerechtigkeit und Vernunft!
Ich weiß ja das nicht alle Krankenhäuser so sind, aber ein,s ist schon zuviel!!!
Werde öfter schauen wie sich das alles entwickelt und gib nicht auf! Aber bleib gesund! Das würde auch dein Sohn so wollen.
Alleine wegen meiner Teilrente musste ich zwei Jahre kämpfen mit einem Anwalt! Das ist doch alles echter Wahnsinn!

Sei ganz lieb gedrückt und einen ganz lieben Gruß, Karin + Familie
Autor stoerer
Gast
#27 | Gesendet: 10 Nov 2009 19:52
hallo MariosVater,
falls es zu einer klage kommt, musste dich auf eines vorbereiten.
niemals ist es feststellbar, wie krank wer ist, auch für ärzte nicht, und das müssen dann ärzte in deinem fall eh zugeben.
ich hoffe du bastelst dir ne superantwort drauf.
einiges haste davon ja schon auf lager.
viel erfolg.
iguddi
Autor MariosVater
registriert
#28 | Gesendet: 11 Nov 2009 09:14
Antworten auf Eure Fragen:

Zum 1.- bis 3.10.2005, Samstag bis Montag. Der 3.10. war Tag der Deutschen Einheit.
Da ich meinen Sohn am Vortag nicht telefonisch erreichen konnte, rief ich in der Klinik am Morgen des 3. an, um mich zu erkundigen. Ich erhielt die Auskunft, es sei am Vortag zu einem Zwischenfall gekommen, und mein Sohn sei von einer anderen Klinik wieder zurück in die Psychiatrie gebracht worden. Sofort fuhren wir nach Rostock in die Klinik, wo wir am Nachmittag des 3.10. ankamen. Dort fanden wir unseren Sohn, mit Monitor verbunden und fixiert vor. Angeblich sprach er nicht mit dem Personal, er berichtete uns aber, dass schon zu Beginn seines Ausgangs alle Beschriftungen, selbst die Nummernschilder der Autos, geheime Botschaften der Außerirdischen für ihn enthielten. Dann berichtete er über einen „alten Mann“ und den Missbrauch und darüber, dass er sich danach totlaufen wollte. Er sei getestet worden in Extremsituationen
Nach zwei, drei Tagen gelang es mir, die Chefärztin ans Telefon zu bekommen. Sie war der Meinung, dass dieses möglicherweise nur Phantasien seien, so wie alles andere auch.
Als wir Einsicht in die Krankenakte erhielten, wurde bestätigt, dass ein prägendes Ereignis stattgefunden haben musste. In der nächsten Zeit unternahm ich mehrere Versuche, in aus der Klinik in Heimatnähe zu verlegen. Ich scheiterte aber an der Haltung der Klink (siehe Bericht des Oberarztes vom 1.11.05), auch an der Haltung des Vormundschaftsgerichts in Rostock und nicht zuletzt an der Haltung meines Sohnes, der die Klinik in Rostock als Unterabteilung der Klinik in Telgte sah, und ohnehin würde alles von den Außerirdischen gesteuert. Selbst im Bericht der Chefärztin vom 10.1.06 steht zum Datum 23.12.06: „ auch ich `( die Chefärztin)` sei nicht wirklich sondern eingesetzt.“ Einige Tage danach, am 27.12., war ich bei meinem Sohn in Rostock in der Klinik in Begleitung des ehemaligen Kinderarztes. Bei einem Essen außerhalb sagte Mario zu uns: „Es ist schön, dass Ihr gekommen seid, wenn Ihr auch nur virtuell seid.“ Als wir Mario wieder in die Klinik gebracht hatten, machte sein ehem, Kinderarzt mir erhebliche Vorhaltungen. Er würde seinen Sohn nicht dort zurücklassen.
Ich wies auf das immer wieder geschilderte Suizidrisiko hin und auf mögliche rechtliche Folgen, hätte ich ihn gegen den Willen der Ärzte auf eigenes Risiko aus der Klinik genommen. Vom Autobahnring um Rostock rief ich meinen Sohn noch einmal an mit dem Vorschlag, ihn sofort dort abzuholen und wieder nach Telgte zu bringen. Er erwiderte, das mache keinen Sinn, da Rostock eh eine Unterabteilung....... Ich konnte nur noch ohne ihn nach Hause fahren.
Und dieser Patient soll wenige Tage darauf allein auf sich gestellt in einer Großstadt zurechtkommen und in absehbarer Zeit – als wäre nichts gewesen- mit seinem Studium weitermachen?

Günter Hagemeister
Autor Sanjo
registriert
#29 | Gesendet: 11 Nov 2009 17:25 | Edited by: Sanjo
@ Lieber admin,

"Lieber Herr Hagemeister,

wir mussten die von Ihnen angegebenen Links aus Sicherheitsgründen leider unkenntlich machen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
admin"


Folgender Link > ... s.u....< ist für jedermann über googel.de problemlos zu finden, ohne das die Sicherheit für irgend jemanden gefährdet wäre - oder ?

Herr Hagemeister hat hier die tragische Geschichte seines Sohnes aufgezeigt. Eine wahre Geschichte, die er beweisen kann und sich nicht!! wiederholen sollte!!

Ich weis nicht, wie es den anderen Usern geht - aber ich möchte schon die Möglichkeit haben, auf die Info v. G. Hagemeister zurückgreifen zu können, die er in das Internet mit Unterlagen, die sein perönliches Eigentum darstellen, jederzeit zugreifen zu können.

"Tod eines Patienten in der Psychiatrie Rostock "

Um Ihr freundliches Verständnis bittet Sie

Sanjo ;-)
Autor Sanjo
registriert
#30 | Gesendet: 11 Nov 2009 17:53
@ Hallo Günter,

„...dass ein prägendes Ereignis stattgefunden haben musste.“

So PRÄGEND!!, dass Mario nicht in der Lage war, sich zu dem von ihm Erlebten zu äußern und dann fünf!! Tage lang fixiert werden musste??!!

Obliegt es da nicht der Aufsichtspflicht des KH und den behandelten Ärzten ZWINGEND!! Mario von Ärzten – auch !! in jeder Hinsicht!! organisch!! auf körperliche Unversehrtheit, untersuchen zulassen??!! ... Allein schon um so gut es eben geht, feststellen zu können, was mit ihm passiert ist?!

Und wenn ich jetzt mal Deine Schilderung hernehme und die KH – Protokolle - Mario hat sich von diesem ZEITPUNKT!! an, nie wieder richtig erholt!! Im Gegenteil!! Sein gesamtes Umfeld, selbst Du!! als Vater unterlagen einem/ seinem!! Wahngebäude , wenn man die Berichte liest.

Sicher hatte er auch mal etwas klarere Momente, wo er seine persönliche Situation für sich klar erkannte und daraus ausbrechen wollte, in dem er für sich Zukunftspläne – sprich Studium – festlegte und auch versuchte umzusetzen.

Aber aus diesen KUZWEILIGEN MOMENTEN kann man doch nicht automatisch ableiten, dass Mario gesundet und STABIL ist!! ... so „stabil“ , dass man ihn WIEDER allein!! und WIEDER ohne!! Euch zu informieren aus der Obhut der Klinik lässt!!
............

Ja, das Du ihn in ein KH in Deiner Nähe haben wolltest, ist mehr als nachvollziehbar. Das dieses nicht umsetzbar war ist aus meiner Sicht auch eventuell gesetzlich fraglichen (?) Regelungen, geschuldet.

Sein Wunsch dazu, nämlich in Rostock zu bleiben, wurde mit (.. ) berücksichtigt.

Ist gut und richtig – aber ist es das im jeden Fall??!!

Immerhin war Mario in einem Zustand der Unzurechnungsfähigkeit und Wahnerleben!!!
( So sagen es die ärztlichen Unterlagen!)

Egal von welcher Seite ich das alles betrachte ... und wenn ich es noch dreimal hin und her drehe und wende...
Ich!! persönlich komme immer wieder zu dem Schluss :

Hier wurde das höchste Gut eines Menschen – nämlich die Gesundheit!, durch fahrlässiges Handeln im WIEDERHOLUNGSFALL !! zusätzlich so gefährdet, dass es letztendlich zum Freitod desselbigen führte!!

Und die Staatsanwaltschaft deckt diese Schweinereien auch noch!!

Gottes Mühlen mahlen langsam – aber SIE MAHLEN!!

Danke für Deine Antwort und bleib stark!!

Liebe Grüße
Sanjo

PS.: Ich hoffe, Du bekommst keine kalten Füsse und hälst uns auch weiter auf den aktuellen Stand ;-) ?!
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