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Patient hilflos in den Tod geschickt-letzter Stand

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Autor Sanjo
registriert
#301 | Gesendet: 15 Jul 2010 22:15 | Edited by: Admin
@ Hallo Helene,

ich erlaube mir den Versuch zu erklären…

die von Günter geschilderten Umstände in Leipzig zu der Veranstaltung, die die KVPM hatte, waren u a. auch anonyme Vertreter der Psychiatrie auf den Plan gerufen, die unter einer bestimmten MASKIERUNG gegen die KVPM, demonstriert hat.

Günter H. hat diese Maskerade wieder erkannt, die mit selbigen Outfit in Berlin schon aufgetreten waren – mit selbigen, schon erwähnten Ansinnen. Mit genau diesen! hatte er ein Gespräch, bei welchen es sich herausstellte, dass sich genau!! hinter diesen Masken, Ärzte der DGPPN „befinden“.

Und nun stellt sich die Frage: Warum pflegt die DGPPN in der Öffentlichkeit und zu dem, was sie für sich vertritt, genau diese Maskerade und Anonymität?

Wenn ich als Arzt – organisiert in einer der größten Gesellschaft der Psychiatrie, wie es die DGPPN ist, bin – na, dann stehe ich doch hinter meiner!! Einstellung und Arbeit und zeige diese offen!!

Aber nö, was ist – man ist feige!! Man versteckt sich aus Angst, dass die KVPM vor Ort gegen die DGPPN erhebliche Vorwürfe öffentlich anprangern könnte.

Dazu gehört nicht zuletzt auch die Tatasche, dass es die KVPM war, die Strafanzeigen gegen die Spitze der DGPPN in Rostock gestellt hat, da es aufgrund von nicht nachvollziehbaren Behandlungen, mehrere Todesfälle von Patienten gab und in diesen KH , Ärzte des DGPPN – Vorstandes, dafür die Verantwortung tragen! Einer dieser Patienten war Mario Hagemeister!

Marios Vater hat das Justizministerium in MV vor weiteren Todesfällen gewarnt und sachlich begründet. Diese Warnung haben aber diese ignoranten und korrupten Buschgucker nicht interessiert!! – und so kam es zu weitern Todesfällen von psychiatrischen Patienten im KH Rostock, welches damals noch unter der Chefärztin von Prof. Dr. S.H... stand.

Später wurde sie „versetzt“ wieder !!als Chefärztin!! in der Psychiatrischen Klinik Heidelberg und der Vize hat sich in die Schweiz abgesetzt. Monatelang war das KH Rostock ohne Leitung, was auch die Rostocker Presse monierte!

Die Anzeigen der KVPM gegen diese Todesfälle wurden zwar v. Günter Hagemeister als Unterstützung in eigener Sache sehr gern angenommen, allerdings ohne Kontakte mit dieser Vereinigung zu vertiefen, was sich vor allem auch damit begründet, dass es sich bei den noch anstehenden Rechtstreitigkeiten, negativ auswirken könnte.

Aber unabhängig davon kann man doch für sich feststellen, dass es psychiatrische (DGPPN) und antipsychiatrische (KVPM) - Bewegungen gibt.

Die eine - KVPM - zeigt sich offen und die andere – DGPPN - VERSTECKT sich hinter Masken und auch auf einer ihrer Internetseite zeigt sie einen Menschen ohne Kopf – ohne Gesicht!

Was sind denn das für Methoden!!?? Für psychiatrisch Kranke schon etwas triggernd und so gar nicht vertraueneinflössend.

So verhalten sich doch nur Menschen, die etwas zu befürchten oder zu verbergen haben!!

Wäre dies nicht gegeben, na dann stehe ich ohne Maskierung in der Öffentlichkeit und vertrete offen und ehrlich meine Meinung und Arbeit!!


Tja und in der Presse wurden diese Sachverhalte völlig falsch / verdreht aufgezeigt.
Eine angemessen Reaktion dazu, erfolgte schon seitens G.Hagemeister.


LG
Sanjo

>>besagter Pressetext<<

>>KVPM in Berlin<<
Autor Sanjo
registriert
#302 | Gesendet: 15 Jul 2010 22:37
@ Hallo Nomi,

mach Dir nicht so viel Sorgen hmm und pass vor allem gut auf Dich auf ;-)!!

Zu der aktuellen Situation kann man derzeit noch nicht im Netz informieren, da es sich hier um ein „schwebendes“ Verfahren handelt.

G. Hagemeister wird aber auf seiner Seite und hier weiter informieren, wenn es die Lage erlaubt.

Zu dem aktuellen Stand kann man aber soviel sagen und sinngemäß mit folgendem Zitat auf den Punkt bringen … und kommentieren :

„ Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger“.

Kurt Tucholsky
Schriftsteller


Der erste Satz klappt aber nicht in jedem Falle und wenn man sich ums Verrecken dumm stellen will, obwohl die Dinge glasklar sind … kann das u.U. auch kann schön nach hinten losgehen.

Ein klar formulierter Auftrag mit klar formulierten Fragen ist mit klar formulierten und wahrheitsgetreuen Antworten zu bedienen.

Da führt kein Weg dran vorbei!

In diesmSinne ..

LG
Sanjo
Autor Helene
registriert
#303 | Gesendet: 15 Jul 2010 23:28
Hallo Sanjo,

ich wollte hier nur die Rückmeldung geben, daß ich es ungeschickt finde, die KVPM und deren Anliegen mit ins Spiel zu bringen. Auch finde ich es ungeschickt, den Fall von dieser Organisation verwerten zu lassen.

Die Argumentation: ich muss recht haben und die DGPPN nicht, weil die DGPPN sich an anderer Stelle zweifelhaft benimmt, finde ich auch ungeschickt. Das ist in meinen Augen keine seriöse Argumentation.

Etwas anderes wäre es, wenn Herr Hagemeister sich nun zum Ziel gestellt hat, die DGPPN bei jeder sich bietenden Gelegenheit schlecht darzustellen. Was aber beim Leser dann einfach nur das Gefühl hervorruft, da will einer persönliche Rache.

Gruß, Helene
Autor Sanjo
registriert
#304 | Gesendet: 16 Jul 2010 00:28 | Edited by: Sanjo
@ Hallo Helene,

ich kann Deine Gedankengänge sehr gut verstehen. Und ja – sicherlich hat diese Vorgehensweise keinen so guten Touch.

Das gilt auch für den Umstand, dass die Führung der DGPPN immer wieder negativ ins Gespräch kommt.

Für Marios Vater – auch das kann ich gut verstehen -, ist nun nach 4 Jahren unentwegten Kampf mit nur allen erdenkliche zuständigen! Kompetenzen , die sich einen Dreck drum scheren und sich gegenseitig – sorry ihre Är***e sichern, nun nicht mehr gewillt um jeden Preis „Etikette“ zu wahren!

Warum auch ?

Sie zu wahren, hat für ihn bis jetzt auch bloß nichts gebracht!!

Rache – ich persönlich bin kein Anhänger niederer Beweggründe und daraus folgenden Denken und Handeln.

Dies ist auch in dem Fall so für mich nicht unbedingt zu erkennen.

Hier geht es nun mal um Ärzte, die Immunität genießen und bei gravierenden Fehlern vertuschen und dafür noch belohnt werden, in dem sie weitere führende Posten in anderen Arbeitsbereichen erhalten haben.

Was glaubst Du wohl warum?

Schau bitte einmal in den Link:

>>Vorstand der DGPPN<<

......................

Es geht darum - Aufzuzeigen! –

- dass derartige Missstände weiterhin erfolgreich vertuscht werden –
- schon allein den Opfern und Angehörigen wegen – die auch Opfer!! sind!
- denen gegenüber ist man eine abschließende Aufklärung schuldig Helene! Egal, was es kostet!!


Man hat Macht – besitzt Immunität – da kann man nur immer wieder aufzeigen – immer und immer wieder – in einer so schnelllebigen Zeit, wie heute! Man darf nicht vergessen!!


Man spielt auf Zeit und versucht G. Hagemeister darüber „weich zu klopfen“.

Das funktioniert nicht! Es ist schon sein zweites Kind, was er über Ärztepfusch verloren hat!!

Helene – hast Du schon einmal ein Kind verloren?

Ich habe 1982 meinen /unseren Sohn verloren. Es bleibt immer! eine unheilbare sehr schmerzliche Wunde, die einfach nicht vernarben will

Günter hat zwei!! Kinder verloren und wird dafür noch von allen verantwortlichen Kompetenzen getrampelt, verar***t und verhöhnt!!

Und da es so ist, wie es ist, sind dann aus meiner Sicht, auch mal etwas schrägere Vorgehendweisen erlaubt, wenn nicht sogar notwendig.

Ich, zumindest, kann es gut verstehen und wäre ich in seiner Lage – ich würde ebenso handeln.

Guti – es ist sehr spät. Schlaf schön – für alle eine erträglich gute Nacht.


LG
Sanjo
Autor MariosVater
registriert
#305 | Gesendet: 16 Jul 2010 02:31 | Edited by: MariosVater
Stichwort: Persönliche Rache?

Der erste Link auf meiner Seite http://psychiatrie.kilu.de/. lautet:
Schon Marios Schwester starb durch Ärztepfusch in der Geburtshilfe.

Dieses Bild, das sich beim Anklicken öffnet, fand ich per Zufall vor einiger Zeit auf unserem Dachboden.

Da ist mein Vater. Auch er hat im ersten Verfahren acht Jahre lang gekämpft.
Das und der Kummer um seine erste und einzige Enkelin, hat fraglos seine Lebenszeit deutlich verkürzt.

Meine Mutter, nicht im Bild, konnte sich danach kaum noch über irgendetwas freuen.
Sie kümmerte sich aufopfernd um ihr sehr krankes Enkelkind bis zu dessen qualvollem Tod. Sie lebte danach nur noch sehr zurückgezogen.

Meine Tochter in den Armen ihres Großvaters: Acht Jahre Dauerqualen und dann ein sehr qualvoller und lange dauernder Tod.

Eine falsche Spritze und ein zu spät erfolgter Kaiserschnitt waren die Ursache für ihren gesundheitlichen Zustand.

Meine erste Frau: Sie war in Engländerin und eine bekannte und begnadete Künstlerin. Noch heute findet man im Netz auf einer Seite in England Bilder von ihr, wenn man mit ihrem Mädchennamen „Leonie Bainbridge“ sucht.

Nichts davon blieb danach übrig. Der Stern war erloschen. Es begann ein Weg durch verschiedene Kliniken in Deutschland und in England.

Und ich stand allein mit der Frau in der einen Klinik, der Tochter in der anderen Klinik und dem kleinen Sohn, um den sich, Gott sei Dank, die Gr0ßmutter kümmerte.

Und ich selbst: Jahre später war ich jüngster Rektor einer Schule in NRW. Im zwanzigsten Jahr als Schulleiter kam dann der totale Zusammenbruch.

Nach Marios Tod habe ich nämlich kaum noch schlafen können. Der Blutdruck lag bei 185 zu 135 – trotz Medikamenten.

Inzwischen bin gesundheitlich wieder einigermaßen dabei. Das hat aber sehr lange gedauert.

Damals, nach der zweiten gewonnenen Gerichtsinstanz, bat ich den damaligen Rechtsrat des Kreises inständig, auf einen Gang zum BGH zu verzichten, um den dauernden nervlichen Druck endlich von unserer ohnehin schon sehr belasteten Familie zu nehmen.

„Es würde ohnehin zu keinem anderen Ergebnis kommen und würde nur weitere 20.000 DM Kosten verursachen“, war mein Argument.

„Na und, das sind doch eh nur Steuergelder“ Das war tatsächlich damals die Antwort, die ich erhielt.

Gut ein Jahr später war das Urteil des BGH da. Marleen lebte danach nur noch ganze vier Wochen.

Das Verhalten der Gutachter damals war genau so wie heute.

Am 1.11.2005 versuchte ich wiederholt eine Verlegung meines Sohnes in unsere Nähe zu erwirken.

Als mir das nicht gelang, bat ich den Oberarzt in Rostock mit Blick auf die Ereignisse am und nach dem 1.10.05 und dem Schicksal seiner Schwester, in Zukunft besonders und besser aufzupassen.

„Einen zweiten derartigen Schlag kann ich wohl kaum verkraften. Und sollte es dazu kommen, dann gibt es als Ergebnis wohl nur zwei Möglichkeiten: Entweder Ihr bekommt mich auch als Patienten oder ich bekämpfe Euch für den Rest meines Lebens.“

So habe ich das bei dieser Gelegenheit deutlich gesagt, als es mir nicht gelang, eine Verlegung meines Sohnes zu erreichen.

(Bitte beim Lesen dieser Aussage die Vorkommnisse am 1.10. nicht vergessen!) Unser Hausarzt war bei diesem Gespräch anwesend.

Wenn man nach derartigen Schiksalsschlägen ganz allein ist, und es absolut keine Hilfe da, und man hat noch das Empfinden, gezielt jahrelang unfair getreten zu werden, dann greift man zu jedem Strohhalm von dem man sich eine Hilfe verspricht.

Ich habe diese Situation nunmehr zweimal durchlebt.

Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder man gibt auf und resigniert, auch das hat Folgen, oder man kämpft.

Ich habe mich für die zweite Möglichkeit entschieden. Das, denke ich, bin ich meinen Kindern schuldig.

"Der Verlust eines Kindes wird als so einschneidend erlebt, dass Eltern meinen, es wäre ein Stück von ihnen gestorben. Es ist ein Schmerz, der niemals aufhört."

Auch das steht auf meiner Seite im Netz unter dem Bild mit dem Grabstein meiner beiden Kinder.

Es ist 2.20 Uhr in der Nacht- es ist wieder eine dieser langen und wachen Nächte mit immer wiederkehrenden Erinnerungen.

Was/ wie soll ich nach diesen uns zugefügten Härten bis zum heutigen Tag überhaupt empfinden / leben können?

Diese Erinnerungen begleiten mich ununterbrochen, egal wo ich bin und wohin ich reise.

Deshalb werde ich weiterhin alles tun, um zu verhindern, dass die dafür Verantwortlichen sich so einfach mit Tricks und falschen Aussagen aus der Verantwortung herausmogeln können.
Autor Helene
registriert
#306 | Gesendet: 16 Jul 2010 07:53
Hallo Sanjo und Herr Hagemeister,

ich verstehe das alles sehr gut, finde es auch absolut richtig, hier zu kämpfen. Allerdings kann man die eigene Sache schwächen, wenn man sich dabei zu sehr von den Emotionen mitreissen lässt, wiewohl das menschlich verständlich ist. Das meinte ich mit "ungeschickt". Wenn man strategisch ungeschickt handelt, spielt man eher der anderen Seite in die Hände.

Gruß, Helene
Autor Sanjo
registriert
#307 | Gesendet: 16 Jul 2010 08:57
@ Liebe Helene,

"Wenn man strategisch ungeschickt handelt, spielt man eher der anderen Seite in die Hände. "

Ja das stimmt Helene,

Du hast völlig Recht. Ich hatte dazu zeitweilig auch meine Gedanken.

Inzwischen ist es aber so, dass Marios Geschichte im Netz eine Eigendynamik entwickelt hat und schon sehr vieles- auch an emotionalen „Informationen“ für die „Gegenseite“ , gegeben ist.

Im Nachhinein sehe ich aber persönlich keine „Gefahr“ mehr.

Alles Wichtige zu dieser traurigen Geschichte ist im Internet seit rund einem Jahr belegt und nachgewiesen.

Schon längst hätte die DGPPN gegen G. Hagemeister juristisch gehandelt, wenn das, was er veröffentlichte der Unwahrheit entsprechen würde.

Aus meiner Sicht sind die „Dinge“ nunmehr zu weit gediegen, als das man sich noch zurückhalten müsste.

Viel eher sehe ich hier einen Vorteil, dass alles – wirklich alles! im Netz der Öffentlichkeit mitgeteilt wird! (nur wenige Ausnahmen bestätigen diese Regel und diese sind strategisch begründet).


Die Presse bzw. andere Medien dürfen dazu nicht veröffentlichen!!


Frag Dich mal warum.

Dennoch – ich finde es ganz lieb von Dir, zu helfen ;-). Danke – G. Hagemeister kann jede helfende, mentale Unterstützung sehr gut gebrauchen.

Dankeschön.

Grüssli
Sanjo ;-)
Autor MariosVater
registriert
#308 | Gesendet: 18 Jul 2010 04:55 | Edited by: MariosVater
Zurück zu - der letzte Stand- zum Wesentlichen…

Immer noch, auch noch nach fast einem Jahr, entdecke ich etwas Neues im Netz:

„Bei einer nicht nur kurzfristigen Fixierung bedarf es grundsätzlich der richterlichen Genehmigung. In der Rechtssprechung ist es einhellige Auffassung, dass eine längere Fixierung bereits ab einem Zeitraum von 24 Stunden richterlich genehmigt werden muss.“

Das ist nicht die einzige gesetzliche Bestimmung, gegen die hier eindeutig verstoßen wurde.

Diese Dokumentation zu den Rechtsgrundlagen zeigt mehr als deutlich, was hätte gemacht werden müssen; die Krankenakte beweist, was nicht gemacht wurde.

Jeder Leser, der die Aussagen der Dokumentation

>>Fixierung von Patienten<< mit meiner dritten Seite

>>psychiatrie.kilu.de<< vergleicht, stellt fest, was alles nicht erfolgte und auch, dass die Einträge in der Krankenakte völlig widersprüchliche Inhalte haben und somit nachweislich nicht „echt“ sein können und auch nicht sind.

Besonders unverständlich: Während der Zeit der Fixierung hatte laut deren eigenem handschriftlichen Protokoll eine Richterin ein Gespräch mit meinem Sohn,

>>Anhörung in der Betreuugssache<<

In diesem Protokoll erscheint aber absolut kein Wort zu einer Fixierung, die laut Fixierungsprotokoll selbst davor und auch danach bestand!

Kein Wort bezüglich Fixierung taucht im Protokoll der Amtsrichterin auf, obwohl der Patient seit dem 2.10. bis zum Morgen des 7.10.2005 und auch am Morgen dieses Tages, des 6.10., fixiert war.

>>Medikamentenblatt<<

Und das, was dort steht, passt inhaltlich auch nicht zm Pflegebericht und auch nicht zum zeitgleich datierten Bericht der Ärzte. Hier passt überhaupt nichts zusammen.

Deshalb ist diese Frage berechtigt: Wann wurden diese hier vorgelegten Berichte überhaupt geschrieben- und mit welcher Absicht?

Auch die beiden von der Staatsanwaltschaft in Rostock gezielt eingesetzten „hochprofessionellen“ Gutachter übersehen all diese ungeheuren Tatsachen - offensichtlich auch gezielt.

Das Warum, brauche ich wohl nicht mehr näher zu erklären.

Auf der ersten Seite steht bei mir im Netz der Satz:

Die Staatsanwaltschaft Rostock hat am 09.02.2010 unter dem Aktenzeichen 418 Js 3218/10 ein gesondertes Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche des Universitätsklinikums Rostock u.a. wegen Aussetzung und Freiheitsberaubung eingeleitet.

>>Gesondertes Ermittlungsverfahren<<

Bis zum heutigen Datum ist auch nicht einer der von mir seit langem benannten Zeugen befragt worden – wohl auch gezielt.

Täterschutz vor Opferschutz. Diese ungeheuerlichen Zusammenhänge sind sei langem bekannt und auch veröffentlicht.

Gefangen/verfangen in einem Netz von Unwahrheiten – eindeutig belegt und mehrfach bewiesen, aber die Strafverfolgungsbehörden in MV schweigen weiter.

Dennoch, oder gerade deshalb, werde ich tun, was ich kann, um weiterhin zu verhindern, dass derartige Vorkommnisse totgeschwiegen werden können.
Autor Sanjo
registriert
#309 | Gesendet: 20 Jul 2010 16:16
@ Hallo Ihrs …

immer wenn Marios Geschichte zur Sprache kommt, frage ich mich, wie es den Ärzten geht, die ihn auf den Gewissen haben?

Ich frage mich auch, wie es den Gutachtern geht, die mit Gefälligkeitsgutachten derartige Fehler decken? Selbiges gilt auch für alle Justizbehörden in Mecklenburg Vorpommern.

Hat man überhaupt ein schlechtes Gewissen?

Gibt es eigentlich unterschiedliches GEWISSEN?

Oder ist es so, dass man eines hat oder man hat es eben nicht?

Rein gefühlsmäßig glaube ich eher nicht, dass man ein schlechtes Gewissen hat. Eine gewisse Angst, vor den Konsequenzen zu gemachten und dann vertuschten Fehlern, könnte vielleicht da eher zutreffen.

Aber vielleicht irre ich mich auch (?).

Vielleicht hat man ganz andere Sichtweiten als ranghoher Arzt, der ständig auch repräsentiert und in Forschungsarbeiten integriert ist. Das hat fraglos Stellenwert! Und dies gilt auch für die gesamte Pharmazie mit! Das eine bedingt das andere.

Ist das dann gar nicht so sehr „tragisch“, wenn dann Patienten tierisch leiden und dann den Freitod suchen, wie es mehrere Patienten in der Psychiatrischen Klinik in Rostock taten?

Ein Preis den man hinnimmt ? Immerhin – es geht um ja um medizinische Weiterentwicklung!

Lebt man mit dieser Art von „Bewusstseinsentwicklung“?

Oder verdrängt man das?

Oder nimmt man das so hin?

Ist man sich eigentlich tief drinnen bewusst, welche menschliche Tragweite ALLEIN „bloß“ der Fall Mario Hagemeister hat??

Ich bin ein großer Verehrer von Albert Schweizer. Er war Theologe und vor allem auch! Arzt!

Er lebte die Ehrfurcht vor dem Leben. und zentral für diese Ethik galt für ihn der Satz:

„Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“

Das gilt für alle Menschen!!

Aber eben ganz besonders für Ärzte!

In dem Bereich Gewissenstypologie und Straftäterbehandlung zum Beispiel, unterscheidet man u.a. zwischen :

1.Gewissens-Minderung: zu wenig oder keine Gewissensbildung.
2. Gewissens-Abweichung: andere Gewissensbildung:
3. Gewissens-Abwehr durch Abwehr- bzw. Neutralisationsmechanismen
4. Abwehr-Sonderfall Motiv-Abspaltung: Motivverleugnung durch Abspaltung.

Welche Variante würde denn für den Fall Mario zutreffen?
Vielleicht diese ??? …

2. Gewissens-Abweichung oder andere Gewissensbildung.


Hier gibt es ein ausgeprägtes Gewissen, aber die Normen, Ge- und Verbote des Gewissens stimmen nicht mit den gesellschaftlichen Normen, Regeln und dem Recht überein. Z. B. kann mehr oder minder streng zwischen Freund und Feind, bekannt oder fremd, unterschieden und die Einhaltung der persönlichen Normen davon abhängig gemacht werden. In gewissen Umfang ist das sogar in bestimmten normativen Angelegenheiten gesellschaftsstatistisch gesehen normal. Bei der Gewissens- Abweichung kann es zu mehr oder minder großen Überschneidungen kommen. Beispiele: Subkultur, Banden, Mafia; "Amigos" und "Seilschaften", radikal-ideologische Gruppen, Freund- Fremd- Feind- Ideologien, Auserwähl-Syndrome.

Quelle:
>>Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie <<

Ich weis es nicht.
Ich weis nur, dass spätestens jetzt das greifen sollte, was Albert Schweizer zu Ehrfurcht vor Leben zu sagen hatte und dieses als eigene gute Vorsätze verinnerlicht und sich zu einer tief empfundenen Selbstverpflichtung, entwickeln sollte.

In diesem Sinne …

nachdenklich ...
Sanjo
Autor MariosVater
registriert
#310 | Gesendet: 22 Jul 2010 08:01 | Edited by: MariosVater
Gibt es eigentlich unterschiedliches GEWISSEN?

Die verantwortlichen Ärzte wussten, dass schon Marios Schwester durch Schuld anderer Ärzte qualvoll ums Leben kam.

Sie wussten um den Missbrauch, den Mario am 1.10.05 in hilflosem Zustand, total verwirrt, unter dem Einfluss hoch dosierte Medikamente erleben musste.

Sie wussten um seine Suizidabsichten;Beweis, ihre eigenen Einträge in der Akte:

13.10. „möchte sich am liebsten von einem Hochhaus stürzen und nichts mehr merken"
>>KH –Akte<<

1.11. Angehörigengespräch mit Vater/Hausarzt Angehörige auf Suizidrisiko hingewiesen
>>KH-Akte<<

20.12. ...bei wohl akuter Suizidalität, die nur iR wahnh. Erlebens nicht umgesetzt wird
>>KH-Akte<<

4.1. ... könne nur schlecht unterscheiden, was reell (al) ist und was nicht
>>KH- Pflegeblatt<<

Nur vier Tage danach war er tot. Die für ihren Privatpatienten verantwortliche Ärztin wusste selbst am Tag danach noch nichts vom Tod ihres Privatpatienten!

All das und noch viel mehr haben die Gutachter geflissentlich komplett übersehen!
Stattdessen wird sogar im Gutachten von deutlichen Zeichen der Besserung gesprochen.
Da ich davon ausgehe, dass sie, die Gutachter, lesen können, bleibt nur übrig, dass auch hier gezielt manipuliert wurde.

Wen wundert esnoch?

Kurz nach Erscheinen meiner Internetseite, erreichte mich dieser Kommentar:

„Ein Gutachter sollte wirklich ganz neutral sein und nicht möglicherweise
künftig an anderer Stelle in einem Forschungsprojekt mit der betr. Klinik
zusammenarbeiten."

„....offensichtlich auch jemand mit Insiderkenntnissen!",

das war mein Kommentar damals. Weitere Hintergründe waren mir zu dem Zeitpunkt nicht bekannt.

Vor einigen Tagen entdeckte ich zufällig im Internet diesen Zusammenhang

„Die Rostockerinnen arbeiten dabei eng mit dem Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth zusammen."
>>neuro-online.de<<

Die Rostockerinnen sind Klinikdirektorin Prof. S. H. und Dr. F. v. K. .
Der zweite Gutachter, Prof. Dr. Dr. h.c. W., kommt aus Bayreuth. Wieder einmal - welch ein Zufall.

War es das, was diese Nachricht eine Insiders damals andeutete oder gibt es noch mehr gemeinsame Abhängigkeiten? Davon muss man ausgehen.

Ein anderer Kommentar in voller Länge:

"Die Fachgesellschaft, in der sowohl die verantwortliche ChÄ als auch der Gutachter im Vorstand sind, ist nicht die dgppn, sondern eine Vereinigung auf Landesebene: www.gesellschaft-nervenheilkunde-mv.de/vorstand.html- was aber natürlich nicht ausschließt, dass beide auch der dgppn angehören...
>>Der Vorstand DGPPN<<

Die Wahl des Gutachters ist jedenfalls ein sehr schlechter Witz.
>>pschiatrie.kilu.de<<

Die Forderung nach einem unabhängigen Gutachter ist mehr als recht und billig - kaum zu verstehen, dass F.(nachtr. gekürzt) den Gutachtenauftrag kommentarlos angenommen hat.

Mir scheint das Problem inzwischen auf der juristischen Ebene zu liegen - Nachlässigkeit / Untätigkeit / Parteilichkeit der Staatsanwaltschaft. Denkbar in der Ostdeutschen Provinz, dass der klagende Vater (Lehrer / Rektor "aus dem Westen") nicht ernst genommen oder als Querulant abgestempelt wird... Neben der Ermittlung wg. Verdachts auf fahrlässige Tötung kommt ja wohl auch die Untersuchung betr. Urkundenfälschung und/oder Strafvereitelung in Betracht, falls die Akte nachträglich gesäubert / geschönt wurde.

Da wäre dann auch weniger ein Arzt als Gutachter gefragt, sondern ein Jurist, der die Vorwürfe betr. der tatsächlichen Anwesenheit / Abwesenheit der Chefärztin prüft."
Das war auch ein Kommentar eines Arztes- offenbar eines Arztes mit Gewissen und Anstand, der sich auch nicht scheut, seine Beurteilung der Sachlage offen zu äußern, was beweist, dass es hinsichtlich des Gewissens offensichtlich doch sehr große Unterschiede gibt.
Das nennt man auch Zivilcourage.

Chorgeist und Ganovenehre sind doch auch nicht das Gleiche.

Wie der gezielte Einsatz von gezinkten Karten in einem Glücksspiel, so ist dieses Vorgehen moralisch zu bewerten; und das erfolgt hie von so genannten Kapazitäten, die an anderer Stelle hehre ethische und moralische Ziele lauthals verkünden, aber hier selbst das Gegenteil vorführen.

Sie sollten sich eigentlich vorbildhaft verhalten und auch den von ihnen geleisteten Eid des Hippokrates nicht ganz vergessen.

Ehrlichkeit, Anstand und Zivilcourage sind Begriffe, deren inhaltliche Bedeutung durchaus diesem Eid zugeordnet werden können/müssen.

Offensichtlich setzen nicht alle Mediziner den von ihnen geleisteten Eid in der Praxis und im Umgang mit ihren Patienten auch um.
Autor Sanjo
registriert
#311 | Gesendet: 23 Jul 2010 14:58 | Edited by: Sanjo
@ Hallo Ihrs ...

ich bins ;-) und halte den Tread mit eigenen Gedanken mit am Laufen.

Wie schon einmal erwähnt, ist das inzwischen ein Bedürfnis, welches ich solange pflegen werde, wie es Marios Vater erlaubt und hat das einzige Ziel - Gegen das Vergessen - in einer so schnelllebigen Zeit, wie heute zu agieren ;-).

Inzwischen hat Marios Vater wieder Post erhalten, wo man die Strafanzeige gegen die Staatsanwaltschaft in Rostock – wegen Strafvereitelung im Amt / Rechtsbeugung - ablehnend und mit juristischen Winkelzügen, reagiert hat.

Na klar! Was denn sonst??!!

[Unter anderem beruft man sich auf das Schreiben der Justizministerin, die selbstverständlich das auch nur so sehen kann, wie man es sehen will ... oder auch muss?? /b]

Oder ist das nicht so wichtig, weil es sich hier um einen Toden handelt der psychisch krank war? Wäre ja mal interessant zu wissen, wie weit die Ermittlungsverfahren in den anderen Todesfällen in der Klinik Rostock, gediegen sind?

Eine Rolle spielt vor allem auch, dass es sich hier um Ärzte handelt, die im Vorstand der DGPPN organisiert sind – auf höchst deutscher Ebene – immerhin!! Diese kann man nicht einfach, wie einen Ottonormalverbraucher „behandeln". Das verbietet sich und wenn das Grundgesetzt Artikel 3 – zehnmal behauptet, dass vor dem Gesetz alle gleich sind!!

Vielleicht spielt vieles eine Rolle?

Die Kernfrage ist:

[b]Wie weit ist man denn bereit, noch zu gehen??


Über Leichen ist man ja schon problemlos gegangen.

Hat man noch Spielräume? Ja sicher – oder (??).
Für mich ist es immer wieder nicht zu fassen, zu welchen Leistungen Frauen fähig sind! Aus eigener Erfahrung weis ich, was es bedeutet den Mehrfachbelastungen einer Frau mit Haushalt, eventuell Kind, Mann ect. – Job und gesellschaftlicher Tätigkeit gerecht zu werden.

Ein Kraftakt, der nicht immer so gewürdigt wird, wie man ihn würdigen sollte!

Schau wir uns mal die Ministerin an: Mal sehen, obs geht?

>>Justizministerin in Mecklenburg Vorpommern>>

Respekt!!!

Aber um so mehr enttäuscht das Verhalten der Ministerin zum Fall Mario Hagmeister!!


Ja und diesen Eid muss man ablegen, beim Antritt des Ministeramtes:
..................................................................................... ........................

Grundgesetz
VI. Die Bundesregierung (Art. 62 - 69)


Artikel 64
(1) Die Bundesminister werden auf Vorschlag des Bundeskanzlers vom Bundespräsidenten ernannt und entlassen.
(2) Der Bundeskanzler und die Bundesminister leisten bei der Amtsübernahme vor dem Bundestage den in Artikel 56 vorgesehenen Eid.

*********


Grundgesetz
V. Der Bundespräsident (Art. 54 - 61)

Artikel 56
Der Bundespräsident leistet bei seinem Amtsantritt vor den versammelten Mitgliedern des Bundestages und des Bundesrates folgenden Eid:
"Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."
Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden.

.........................

Aha.

(Ist auch einmal interessant zu wissen.)

Geschworen, „dass die Kraft dem Wohle des deutschen Volkes gewidmet wird ..."

Gehörte Mario Hagemeister nicht zu deutschem Volk?

Was ist mit seinem Vater? Als betroffener Angehöriger des Todes seines Sohnes und damit auch Opfer!

Gehört Günter Hagemeister zum deutschen Volk?

Getürkte Gutachten, Unterschlagung von Beweismaterial in Form von Zeugenaussagen – unzählige Fehlverhalten auf der Seite psychiatrie.kilu.de., nachgewiesen mit Originalunterlagen!!

Auf mich persönlich wirkt es korrupt ohne Ende!!

Wie vereinbart sich das Handeln dieser Ministerin mit ihren katholischen Glauben?
Hmm – im Beichtstuhl gibt es die Absolution und weiter geht's ...

Nun, mich tröstet, dass das kosmische Gericht eine andere Dynamik pflegt, wenn man u.a. hart aufgebaute Chancen leichtfertig zum Nachteil von anderen – vor allem Schwächeren, vertut bzw. einsetzt.

Was mich auch bewegt ist die Frage, in wie weit ihre Parteigenossen Kenntnis zu diesem Fall haben und wenn ja, ob man ihre Vorgehensweise einstimmig toleriert?

Ist das überhaupt politisch tragbar?

Nebenbei, das wäre ja auch nicht so dolle, wenn man mal ganz kurz auf die gesamtpolitische Lage schaut.

Was ist aus dieser sehr starken Frau Ministerin geworden, die nicht zuletzt auch für Jugendliche ihre ehrenamtliche Zeit opfert? Wissen die Jugendlichen was mit Mario Hagemeister passierte und seinem Vater jetzt noch passiert?

Naja, hat halt alles Methode. Was soll man dazu noch sagen?

>>Könnte das die Antwort sein?<<@

Da bleibt ja nur der Weg, mit eigenen Methoden zu reagieren. Aber ich möchte da nicht vorgreifen.

Das überlasse ich Maoris Vater, Euch das mitzuteilen.

LG
Sanjo
Autor MariosVater
registriert
#312 | Gesendet: 24 Jul 2010 05:15
Die lange so erwartete Antwort aus Rostock, Link, Seite 1 und Seite2

Zeugenaussagen bis heute unterdrückt:

Die Zeugenaussage F. lag der Staatsanwaltschaft Rostock bereits wenige Tage nachdem sie geschrieben worden war vor.
Dieses ist belegbar! Sie hätte also durchaus noch rechtzeitig von Prof. W. berücksichtigt werden können.
Wenn sie also erst am 02.07.2009 in den Akten erscheint, stellt sich die Frage, was mit der Zeugenaussage passiert ist, die der Staatsanwaltschaft Rostock zeitnah zum Aussagedatum vorgelegen hat.
Wenn eine Behörde wie die Staatsanwaltschaft wichtige Unterlagen nicht weitergibt (oder ...), und sich daraus ein Vorteil für den Beklagten ergibt, so nennt man das doch wohl:

„Strafvereitelung im Amt"!

Eben dieser Vorwurf sollte vom Justizministerium in Mecklenburg- Vorpommern untersucht und nicht vertuscht werden. Das Landgericht in Detmold und der EuGH in Straßburg werden die Angelegenheit sicherlich korrekter angehen.
Was in Mecklenburg- Vorpommern in dieser Angelegenheit geschah, ist wohl kaum mit dem Begriff Rechtsstaatlichkeit in Einklang zu bringen. Wer schützt die Bürger sonst vor solcher systematischer und einseitiger Willkür?
Die Staatsanwaltschaft Rostock, mit Schreiben vom 15.07.2010,
>>Staatsanwaltschaft S.1
und >>Staatsanwaltschaft S.2

Genau diese Antwort war zu erwarten und wurde hier schon vorangekündigt. Seit einem halben Jahr steht das auf dieser Seite unterhalb des Satzes: "Das ist eindeutig und belegbar eine Lüge."

"Gestatten Sie mir aber meine erheblichen Zweifel an einer korrekten und gerechten Vorgehensweise, nicht nur der Staatsanwaltschaften in MV, anzumelden." (siehe Schreiben an den Petitionsausschuss, weiter unten auf dieser Seite)

Der Sachverhalt ist auf dieser Seite hinreichend beschrieben. Keiner der genannten Zeugen ist bisher angeschrieben oder gar gehört worden, obwohl angeblich gilt:

"Die Staatsanwaltschaft Rostock hat am 09.02.2010 unter dem Aktenzeichen 418 Js 3218/10 ein gesondertes Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche des Universitätsklinikums Rostock u.a. wegen Aussetzung und Freiheitsberaubung eingeleitet."

>>Landtag Petitionsausschuss><

Der wichtige Zeuge Peter S. aus Johannesburg wurde der Polizei in Rostock wenige Tage nach dem Tod des Patienten in einem handschriftlichen Gedächtnisprotokoll benannt. Auch die Staatsanwaltschaft wurde mehrfach auf diesen Zeugen hingewiesen.
Seit Monaten stehen diese Aussagen veröffentlicht im Internet. Eine Aussage erfolgte sogar unter Eid. Man muss den Eindruck haben, dass immer noch so getan wird, als gäbe es diese Zeugenaussagen nicht. Ganz offensichtlich werden diese Zeugen systematisch ausgegrenzt.

Was ist dann überhaupt eine Begünstigung im Amt, wenn nicht das?
Es hat sich an der Art des Umgangs mit der Wahrheit und den Fakten nichts geändert.
Autor Sanjo
registriert
#313 | Gesendet: 27 Jul 2010 18:14 | Edited by: Sanjo
@ Hallo Ihrs,

die Staatsanwaltschaft beantwortet auch unter Berufung auf das Justizministerium / Justizministerin Frau Uta-Maria Kuder die Anträge von Marios Vater so, dass sie für den ersten! Blick der Anschein erweckt, dass sich alles in den so genannten „grünen Bereich" befindet.

Wenn man aber in der Chronologie der Geschichte von Mario und seiner Familie steckt bzw. diese näher einer konzentrierten Betrachtungsweise unterzieht, stellt man sehr schnell fest, dass man sich die Antwort „passend gestrickt" und wesentliche Faktoren, schlichtweg ignoriert hat.

Mich persönlich macht besonders betroffen, mit welcher Kaltschnäuzigkeit Menschenschicksale behandelt werden!


Und obwohl man es irgendwo auch weis, dass man mit allen Mitteln versuchen wird, seinen A*sch zu retten ...hält man aber die vielseitigen Schreiben in der Hand und liest sie, ringt man dennoch um Fassung!

Gegen diese Entscheidungen hat nun G. Hagemeister umfassende Beschwerde eingelegt.

Andere Gerichtsverfahren sind noch nicht entschieden. Das letzte Wort also noch lange nicht gesprochen.

Darüber hinaus hat Marios Vater seine Informationen zu diesem Fall - im Internet sehr umfangreich verbreitet und diese auch international zugängig gemacht.

Eine andere Wahl lässt man ihm ja nicht!

Egal, wie man sich versucht herauszuwinden, die Wahrheit steht in Form von Originalakten und Kommentierungen unwiderruflich im Internet – eine Plattform die nun auch in englischer Sprache weltweit zugängig ist!!

Link blende ich ein.

Man spielt nach wie vor auf Zeit und darauf, dass er aufgibt. Nun, darauf würde ich mich nicht verlassen.

Mag sein, dass Marios Schicksal für die Verantwortlichen „nur" ein! Fall unter vielen anderen Schicksalen ist ... und man auch deshalb diesem nicht die Gewichtigkeit widmet, die angemessen wäre....übliche, schlampige und menschenverachtende Umgangsformen eben ... !!

... Für ihn und seine Angehörigen fühlt es sich – verständlicherweise anders an.

Der Rechtsstaat bleibt angesichts solcher Staatsbediensteter auf der Strecke!!

Aber wir bestimmen mit, in wie weit man damit dauerhaft Erfolg hat!


>>psychu.kilu.de<<

In diesem Sinne...

LG
Sanjo
Autor MariosVater
registriert
#314 | Gesendet: 28 Jul 2010 12:08 | Edited by: MariosVater
Der bisherige Höhepunkt der Manipulationen:

Die Staatsanwaltschaft Rostock hat am 09.02.2010 unter dem Aktenzeichen 418 Js 3218/10 ein gesondertes Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche des Universitätsklinikums Rostock u.a. wegen Aussetzung und Freiheitsberaubung eingeleitet.
>>psychiatrie.kilu.de<<

Wie nicht anders zu erwarten, war auch das nur ein weiteres Manöver zur Vertuschung und zur weiteren Verschleppung der skandalösen Vorgänge.

Weiterhin werden die Zeugenaussagen unterschlagen und ganz offensichtliche Manipulationen und vorwerfbare Fehler in der Krankenakte weiterhin gezielt nicht zur Kenntnis genommen.

Ist das nicht offensichtliche Strafvereitelung und Begünstigung im Amt?

Was muss man davon halten, wie muss man das beurteilen,wenn die Staatsanwaltschaft in Rostock statt die vorliegende Beweislage zu prüfen, ausschließlich seitenlang aus den Ausführungen des Verteidigers einer der Angeklagten ohne jede Kritik und Überprüfung 1:1 abschreibt, dabei die veröffentlichte und bewiesene tatsächliche Sachlage komplett unterschlägt und dann zu einer mehr als einseitigen Entscheidung kommt? Eine ordnungsgemäße Ermittlung ist das jedenfalls nicht.

Patient hilflos in den Tod geschickt-letzter Stand

>>aerztepfusch-psychiatrie.de<<

Besonders pikant: Wer das Schreiben der Staatsanwaltschaft R. intensiv liest, erkennt, dass hier der Versuch gemacht wird,

den Schwarzen Peter an das Pflegepersonal weiterzureichen.

Da steht zwar auf der zweiten Seite (alles aus einer Stellungnahme des Verteidigers einer Angeklagten): "Nach der festen Überzeugung....
ist es undenkbar...."

Es wird aber auch der entsprechende Eintrag in der Krankenake zitiert, also ist es doch denkbar und sogar unauslöschlich dokumentiert.

Damit wird selbst von der Seite der verantortlichen Chefärztin einermeiner lange erhobenen Vorwürfe bestätigt.
Auch sie hält das für undenkbar, einen Patienten in der Situation allein zu lassen. Es hat aber genau so stattgefunden.

Die Krankenakte und die Zeugenaussagen belegen das: Aussetzen einer hilflosen Person.

Aber auch das scheint die Staatsanwaltschaft nicht erkennen zu können oder nicht erkennen zu wollen.


Der Kampf für Gerechtigkeit und gegen das Vergessen und gegen diese Willkür geht weiter.
Autor Sanjo
registriert
#315 | Gesendet: 31 Jul 2010 23:36 | Edited by: Sanjo
@ Hallo Ihrs...,

Nachfolgende Gedanken beziehen sich auf den eingeblendeten Link, verbunden mit der Frage, was es NOCH alles gibt??!!

>>Staatanwaltschaft Rostock - Einstellung des Ermittlungsverfahrens <<

Das Schreiben der Staatsanwaltschaft Rostock ist eine wörtliche Übernahme von dem, was die anwaltliche Vertretung v. Frau Dr. H***, offensichtlich der Staatsanwaltschaft mitgeteilt hat.

Und diese ist die staatsanwaltliche Antwort aus Rostock zu der gestellten Strafanzeige v. Marios Vater gegen Frau. Prof. Dr. H***

Günter Hagemeister hat diese Ungeheuerlichkeit schon in seinen vorherigen Text angesprochen und auf seiner Internetseite belegt!!

Abgesehen davon, dass sicherlich diese Vorgehensweise eine strafrechtlich relevante Prüfung für die Staatanwaltschaft noch nach sich ziehen wird, stellt sich mir die Frage, wie man so – sorry – leichtfertig blöd - sein kann – da man doch genau weis, dass Günter Hagemsieter alle relevanten Texte zu diesem Fall im Internet veröffentlichen wird.

Zusätzlich ist zu unterstellen und festzustellen, dass man trotz jahrlanger, ständiger, schriftlicher Hinweise durch Marios Vater an die Staatsanwalt Rostsock - WIEDERUM nicht! zu den Tatvorwürfen ermittelt hat!

Warum auch?
Hat doch der Rechtsanwalt von Frau S. H*** alles so schön, überzeugend und klar formuliert! Das kann man doch dies als Staatsanwaltschaft gleich komplett übernehmen und verwenden!

Was muss eigentlich noch passieren, damit mit dieser korrupten Justitz aufgeräumt wird??!!

Allein schon die nachfolgende Behauptung, die die Staatsanwaltschaft auch von dem Schreiben des Rechtsanwaltes v. Fr.Dr. H*** übernommen hat, ist in sich schon ein! Megahammer!!

Da liest man u.a. nämlich, wie folgt: Zitat:

"Die dargestellten, in Psychiatrischen Kliniken im Übrigen üblichen Strukturen für eine Entscheidungsfindung über eine Wochenendbeurlaubungwaren tauglich und ausreichend , um zu verhindern, dass ein Patient , der überlastet oder nicht bereit für eine Beurlaubung war, dennoch beurlaubt wird."

Zitatende:

Für die Staatsanwaltschaft Rostock gilt es also gesetzlich legitim, was angeblich >> ... in Psychiatrischen Kliniken an Strukturen zur Entscheidungsfindung über einen Wochenendurlaub „ÜBLICH" ist.<<

Ja, wo leben wir denn??!!

Das heißt doch nichts anderes, als dass das Psychischkrankengesetz - PsychKG M-V, nur auf dem Papier steht und in der Praxis keine Anwendung findet, WEIL DAS EBEN in psychiatrischen Kliniken SO ÜBLICH IST ??!!

Und weil das ebenso üblich ist, sieht man als Staatsanwaltschaft darüber hinweg, dass vorgeschriebene zwingend einzuhaltende gesetzliche Regelungen zum Schutz von schutzbedürftigen Kranken, nicht eingehalten werden!!

Und das Darüber - Hinwegsehen gilt!! selbstredend auch dann!!, wenn es zum Ableben eines Patienten ( oder mehreren Patienten) führt, weil man das – in anderen Psychiatrischen Kliniken ÜBLICHE (...) ?? , eingehalten hat!!

Kriminelle! Korrupte! Staatsdiener – was sonst, soll man dazu denken?? Getragen und ebenfalls abgedeckt von der Justizministerin Mecklenburg-Vorpommern: ***!!
..................


Sehr auffällig sind im o.g. Schreiben Äußerungen, wo man plötzlich die Kompetenz des Pflegepersonals in Rostock in Frage stellt.

Ja, das macht sich gut. „Man" ist ja nicht mehr vor Ort, sondern in der Uniklinik Heidelberg und in der Schweiz!! Vom Weiten bellt sichs besser!

Besonders aufhorchen lassen mich auch, die aus dem genannten Schreiben „Hinweise", dass man das „eine" oder „andere" nach so langer Zeit
(nunmehr 4 Jahre), nicht mehr so weis.


Verständlich – aber ja doch!! Das Leben geht schließlich weiter!! – Als wäre nichts! geschehen!!

Für Marios Vater und seinen Angehörigen ging nichts mehr weiter!! Für sie ist die Zeit gefühlsmäßig stehen geblieben!

Das zweite Kind durch Ärztepfusch verloren!

Mit Mitte der Fünfziger Jahre wurde G.Hagemeister – vorher Rektor einer Schule - gesundheitlich als unbefristet erwerbsunfähig in Rente geschrieben!!

Seine berufliche Laufbahn abrupt beendet!

Nicht ist mehr, wie es vorher war!!

Und weiter geht's ...! Nicht nur das ist für Marios Vater auszuhalten!

Nein!!

Da wird durch die Verantwortlichen geleugnet, versucht Fehler auf Teufel komm raus, zu vertuschen, spielt auf Zeit...

... die Justiz in Mecklenburg – Vorpommern, spielt dieses miese Spiel mit, beugt und bricht deutsche festgeschriebene Gesetze und Recht und

versucht Marios Vater mit diesen Vorgehensweisen ebenfalls zu brechen ... !!



Man ist nicht bereit Verantwortung zu übernehmen – ähnlich, wie im aktuellen Fall der Loveparade!!

Ich für meinen Teil kann dazu nur folgendes feststellen:


Die Verantwortlichen können erst dann moralischen und inneren Frieden finden, wenn die Opfer und deren Angehörigen es erlauben!! und jeder

für sich selbst auch bereit ist, für gemachte Fehler die Verantwortung zu übernehmen!

LG
Sanjo

Anmerkung admin
Wir haben einige Namen unkenntlich gemacht.
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