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Patient hilflos in den Tod geschickt-letzter Stand

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Autor Sanjo
registriert
#556 | Gesendet: 30 Dez 2010 11:16 | Edited by: Sanjo
@ Hallo Molly und alle , die mitlesen...,

Molly; Deine Frage:

>>Was soll ich jetzt machen?

Wenn ich das Zeug absetze, werde ich in spätestens vier bis sechs Wochen wieder total zugeschwatzt von den Stimmen. Da bin ich mir völlig sicher! So ein Leben will ich einfach nicht mehr!<<


Ich vermute, dass es auch noch andere gibt, die sich diese Frage im Stillen schon gestellt haben und sich zu Recht verunsichert fühlen.

Aber, um es noch einmal zu verdeutlichen:

Es geht speziell in diesem Tread nicht darum Medikamente und Ärzte grundsätzlich in Frage zu stellen oder zu verteufeln.

Hier geht es in aller ersten Linie um Aufklären und Informieren, speziell zum Todesfall Mario Hagemeister und um die Vertuschung bis auf höchststaatlicher Ebene, zu diesem Fall.

Ähnlich, wie es Ewigkeiten brauchte, um die schrecklichen und ebenfalls immer gründlich vertuschten Missbrauchsfälle, die in der Kirche passierten.

Wenn man mit seiner Medikamenteneinstellung, gleich welcher Medikamente, einen halbwegs gute Lebensqualität leben kann, ist das völlig in Ordnung.

Es fehlt, so meine Meinung, an ehrlicher Aufklärung über die Nebenwirkungen und eventuelle Spätfolgen! Diese Tatsache ist, so vermute ich, auch dem Umstand geschuldet, dass viele Psychiater den – nicht immer vollständigen – Produkteninformationen und den Studien der Pharmazie, vorbehaltlos vertrauen.

Ich sehe auch hier ein Defizit an ehrlicher Aufklärung.

Wenn Patienten schon so krank sind, dass sie Medikamente dieser Art einnehmen müssen, dann sollen sie wenigstens über die, möglicherweise entstehenden Folgen aufgeklärt sein – um dann für sich selbst entscheiden zu können.

Aber wie ist denn die Realität Molly?

Nicht selten werden, die von den Patienten vorgetragenen Beschwerden, die oft den Nebenwirkungen der Medikamente zuzuschreiben sind – ohne großes Federlesen und ohne tiefer zu prüfen - dem jeweiligen Krankheitsbild unterstellt ...

...und nicht nur das .... !!

Zu oft wird, ohne hinreichender Prüfung von anderen Alternativen, ein zweites und drittes Medikament verordnet.

Es muss ja auch schnell gehen! Den Ärzten fehlt es mehrheitlich auch an Zeit.

Aber - führende Psychiater – auch in anderen Ländern - beklagen immer häufiger, dass Patienten speziell mit Neuroleptika - zu schnell und zu hoch eingestellt werden.

Das ist schlichtweg unverantwortlich! Nicht zuletz auch begründet, durch fehlendes medizinsiches Bewusstesein zu diesem Thema!

Und das ist der springende Punkt, den es gilt öffentlich aufzuzeigen.

Im Web wird die Kritik dazu immer nachdrücklicher – zu Recht!!

Ein anderer Punkt, der mindestens genauso schwerwiegend ist, ist die Tatsache, dass in psychiatrischen Kliniken und Forensik, hilflose Menschen, den eigentlich geholfen werden soll –

diese – mit Medikamentencocktails regelrecht voll gepumpt werden!!

Und das hat mit Helfen und Heilen nichts zu tun!!

Das ist nichts anderes als Folter!!


Um es auf den Punkt zu bringen: Hier geht es vor allem darum, dass man verantwortlich mit Medikamentenvergabe umgeht.

Verantwortlich heißt: Soviel wie nötig – so wenig, wie möglich!

Das Maß und die Umgangsformen müssen stimmen und um in diese Richtung überhaupt erst einmal zu kommen, ist umfassende und ehrliche Aufklärung, der erste und wichtigste Schritt!

Da die Presse sich da bedeckt halten muss – Betonung liegt auf MUSS - kann zunächst nur eine umfassende Aufklärung über Internet erfolgen.

Ich möchte mal lieber nicht wissen, wie viele Patienten unwissend diese Medikamente einnehmen und weniger sensibilisiert, hinsichtlich der Gefährlichkeit dieser Medikamente sind.

Eines ist sicher Molly:

Du kommst mit Deiner Medikamenteneinstellung gut zurecht.

Käme es aus welchen Gründen auch immer, zu einem Vorschlag zu Medikamentenveränderung –

Du würdest nicht gleich zustimmen, sondern zunächst skeptisch hinterfragen und prüfen und Dich u.U. gegen eine nicht notwendige Umstellung wehren - stimms ;-)

Der Umstand, dass auch Du über diese Dinge aufgeklärt bist, spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Ich hoffe, dass damit Deine Frage beantwortet ist. Wenn nicht, lasse es mich bitte wissen ;-).



Liebe Grüße
Sanjo
Autor Nomi
registriert
#557 | Gesendet: 30 Dez 2010 11:57
Nebenwirkungen gibt es bei jeder Tablette und damit muss man sich abgeben, ob man will oder nicht.
Aber gerade bei Psychophamaka sollte auf die Dosierung großen Wert gelegt werden!

Mario wurde vollgepumpt und man hat sich nicht um ihn gekümmert!!!

Mein Psychiater spricht mit mir über Reduzierungen und, und, und (Bin ganz zufrieden ;-))
Meine Medis muss ich nehmen, ansonsten finde ich mich nicht zurecht...
Autor Molly
registriert
#558 | Gesendet: 30 Dez 2010 18:55 | Edited by: Molly
@ Sanjo!

Alles richtig, was Du schreibst!
Nur leider ist es so, dass sich Leute, die das erste Mal in einer Psychose stecken und keine Ahnung haben, wie das alles abläuft, durch die einseitige Aufklärung solcher Artikel wie Du sie verlinkt hast, absolut von einer Behandlung abgeschreckt werden. Und was machen die dann?

Sie quälen sich jahrelang rum und versauen sich ihr Leben endgültig. Natürlich kann man sich auch mit psychiatrischer Behandlung, die heute bei Schizophrenie eigentlich immer medikamentös erfolgt, nicht sicher sein, nach einem Jahr wieder gesund zu sein und sehr, sehr vieles liegt da im Argen. Ich weiß selbst, dass ich früher unter den Medikamenten schwer gelitten habe und deshalb und weil mein Leben nicht zur Erkrankung gepasst hat, die Behandlung überhaupt nichts gebracht hat. Trotzdem bin ich froh über diese Zeit, wei ein Ergebnis davon meine Kinder sind. Es gibt aber heute Medikamente, die verträglich sind auch wenn sie Spätfolgen oder Nebenwirkungen haben können.

Darüber muss der Patient eben aufgeklärt werden und abwägen, was ihm wichtiger ist - ein lebenswertes Leben jetzt oder zumindest dann, wenn die Medikamente auf das nötige Maß reduziert sind und man sein Leben auf die Belange der Krankheit eingestellt hat, oder ein Leben ohne Medikamente, dafür aber mit Paranoia, Stimmen, Wahn, Depressionen - und vielleicht dem Verlust des gesammten sozialen Umfeldes aufgrund des veränderten Verhaltens.

Nur finde ich es wirklich wichtig, dass die Ärzte ehrlich mit den Patienten sind, und ihnen auch sagen welche Nebenwirkungen erst mal durch die Medikamente auf sie zukommen können. Sie finden mit der Zeit doch heraus, dass einige angebliche Symptome der Erkrankung einzig und allein von den Medikamenten kommen. Man sollte ihnen ehrlich sagen, dass sie eventuell ein stressfreies Leben führen müssen, damit die Symptome nicht immer wieder angereizt werden und das bedeutet sehr oft, kleinere Brötchen backen und einiges, was man nicht wirklich braucht, hinter sich zu lassen. - Ehrlichkeit der Ärzte ist besonders in der heutigen Zeit, wo fast jeder unbeschränkten Zugriff zu Informationen hat, unheimlich wichtig bei einer Krankheit, wo der Patient sowieso das Vertrauen in seine Umwelt verloren hat.

LG,

Molly
Autor Sanjo
registriert
#559 | Gesendet: 30 Dez 2010 20:27 | Edited by: Sanjo
@ Hallo Molly,

Molly:
Alles richtig, was Du schreibst!
Nur leider ist es so, dass sich Leute, die das erste Mal in einer Psychose stecken und keine Ahnung haben, wie das alles abläuft, durch die einseitige Aufklärung solcher Artikel wie Du sie verlinkt hast, absolut von einer Behandlung abgeschreckt werden. Und was machen die dann?

Wenn man die Texte sorgfältig liest, weis man auch, dass die Themen nicht generalisiert werden. Alternativbehandlungen wurden hier auch mit Links und Kommentierung aufgezeigt .

Lies doch bitte mal das Memorandum der DGSP, welches hier auch als Link eingesetzt wurde.

Sehr häufig wird darauf verwiesen, dass hier die Behandlungsformen aufgezeigt werden, die man kritsich betrachten muss und es werden bewusst die Ärzte davon ausgeschlossen, die angemssene Behandlungsgrundsätze - ähnlich, wie z.B. Dr. V. Aderhold, pflegen.

Ein - aus meiner Sicht vernünftiges Beispiel ist der nachfolgende Link, den ich hier schon einmal eingeblendet habe.

Neuroleptika

Du selbst hast in Deinem Text sehr gut veranschaulicht, wie es Dir ging und das Du nicht über die Medikamente von Deinem Arzt informiert wurdest ...

...und forderst im weiteren Text - richtigerweise selbiges von den Ärzten ab.

Aber wie viele Ärzte halten sich daran? Wie oft haben hier schon Foris geklagt, dass man trotz Widerspruch und Einwände zu Medikamenten,
der Arzt nicht angemessen reagierte ?!

Um dazu vernünftigere Umgangsformen unterstützend zu entwickeln, muss man die Dinge aufzeigen, wie sie sind.

Wie sonst sollen sich den Patienten und deren Angehörigen orientieren können ?

Aufklärung - Aufzeigen im Internet, ist die Alternative für die Patienten, die nicht von ihren Ärzten aufgeklärt werden.

Und es geht auch darum, Ärzte für diese Thematik mehr zu sensibilisieren.

Dabei geht es auch um Behandlungsformen in so manchen psychiatrischen Kliniken und Forensik, mit dem Hintergrund, dass in Zukunft keine dramtaische Fälle, wie Mario Hagemeister gibt. Von den anderen Strafanzeigen, wegen Todesfällen, will ich jetzt gar nicht noch einmal reden.

Molly bitte, wenn ihr mitlest, dann bitte etwas sorgfältiger - so es möglich ist.

Hier werden über Behandlungs - und Umgangsformen gesprochen, die auf jeden Fall kritsich zu sehen sind und es werden dazu auch Alternativbehandlungen aufgezeigt.

Güssle
Sanjo
Autor Sanjo
registriert
#560 | Gesendet: 5 Jan 2011 15:56
@ Ein liebes Hallo ...!! an alle Foris , Mitleser und denen, die nicht mit lesen ;-))),

wie im Tread : @ Sanjo Betreff Setoria , schon angekündigt,

Betreff Soteria,

würde ich heute einmal versuchen wollen, Alternativen zu psychiatrischen Behandlungen, die ich gefunden habe, Euch mitzuteilen.

Dabei beziehe ich mich auf psychiatrische Verbände, die im Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. und andere, gefunden habe.

Dachverband

Jeder aufgeführte Verband für sich, hat so seine Schwerpunkthemen, die aus meiner Sicht - für Betroffene und Angehörige durchaus sehr informativ sein können.

Hier gibt es jede Menge Möglichkeiten, sich über eine Medikamententherapie hinaus, zu informieren und gegebenenfalls auch in Anspruch nehmen.

Für die, die es interessiert – es lohnt sich, hier und da mal rein zu lesen!!
So, mal schauen, ob ich das einigermaßen fehlerfrei hier einblenden kann:

Dachverband ...

Auszug:

Häusliche Krankenpflege ist eine seit langem bekannte und bewährte Form gesundheitlicher Hilfe. Allerdings sind erst vor wenigen Jahren die rechtlichen Grundlagen für ambulante Pflege speziell für psychisch erkrankte Menschen geschaffen worden.
Ambulante psychiatrische Pflege ist aufsuchend tätig. In enger Zusammenarbeit mit dem/der behandelnden ÄrztIn und den beteiligten Angehörigen helfen die Mitarbeiter/-innen des Pflegedienstes bei der Bewältigung der Erkrankung zuhause sowie bei der Sicherstellung der hauswirtschaftlichen Versorgung und schaffen so Entlastung.
Das aktuelle Factsheet zur ambulanten psychiatrischen Pflege kann hier heruntergeladen werden.
Weitere Factsheets des Dachverbandes:
• Soziotherapie
• Ergotherapie
• Integrierte Versorgung
......................

APK...

Auszug:

Projektbericht: Teilhabe an Arbeit und Beschäftigung für psychisch Kranke - Entwicklung regionaler, integrierter und personenzentrierter Hilfesysteme
Der Bericht bezieht sich auf ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördertes Projekt der Aktion Psychisch Kranke.

Ziel war die Qualitätsverbesserung der Hilfeleistungen für arbeitssuchende psychisch kranke Menschen durch konsequente Orientierung am individuellen Bedarf, personenzentrierte Zusammenarbeit der Leistungserbringer sowie Übernahme gemeinsamer Verantwortung in den Projektregionen, um dadurch die Chancen von psychisch kranken und behinderten Menschen zur Teilhabe an Arbeit und Beschäftigung zu verbessern.

Downloads und weitere Informationen finden Sie hier.
.........................

DGSP...

Auszug:

• Kontakt
• Geschäftsführender Vorstand
• Erweiterter Vorstand
• Landesverbände
• Fachausschüsse
• Arbeitskreise
• Geschäftsführung
Unter anderem auf dieser Seite:
Mitglied werden in der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie Link

DGSP-Kurzfortbildungen 2011 Link

Kurzbericht zur DGSP-Jahrestagung 2010 Link

Resolution der DGSP - Keine Versorgungsverträge zwischen Pharmaindustrie... Link

Diskussionspapier zur ADHS-Störung bei Kindern und Jugendlichen (Dr. C. Köttgen) Link

DGSP Vorstandsbericht 2008 - 2010 Link

Die neuen Denkanstöße 2010 Link

Memorandum der DGSP zur Anwendung von Antipsychotika Link

Soziale Psychiatrie Nr. 01/2011: Die DGSP wird 40! Link

Soltauer Initiative '09 Link

Stiftung Soziale Psychiatrie - die Stiftung der DGSP Link

Beschwerdestellen Link und... u.a.

>>Resolution der DGSP - Keine Versorgungsverträge zwischen
Pharmaindustrie und Krankenkassen


Seit dem 1. Oktober 2010 überträgt die AOK Niedersachsen die Budgetverantwortung der Versorgung von bis zu 12.000 an Schizophrenie erkrankte Menschen an eine 100%ige Tochter der Pharmafirma Janssen-Cilag. In der aktuellen Novellierung des §140b SGB V, die direkte Verträge zwischen Pharmafirmen und Krankenkassen ermöglicht, sehen wir einen gefährlichen Paradigmenwechsel in der medizinischen Versorgung.
Unterstützen Sie die Resolution mit Ihrer Stimme! Helfen Sie uns Unterschriften zu sammeln! [ mehr ]<<

.......................................

...folgend Teil 2...
Autor Sanjo
registriert
#561 | Gesendet: 5 Jan 2011 16:05
@ ...Teil 2 ...

familienselbsthilfe,

Auszug:

Jahresrückblick 2010

Auch im 25. Jahr unseres Bestehens laden wir Sie herzlich ein, mit uns gemeinsam das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und zu erleben, was neu, wichtig und vielleicht auch interessant war.
Damit verbinden wir ein herzliches Dankeschön an alle unsere Mitglieder, Partner, Mitstreiter und Förderer. [ mehr ]

Online-Fragebogen für Eltern: Familien unterstützen!
Perspektive der Familien ist nicht nur Teil des Problems, sondern Teil der Lösung!

Eine gute Versorgung von psychisch auffälligen Kindern und Jugendlichen wird nur gelingen, wenn die Familien von Anfang an einbezogen und mit ihrem spezifischen Unterstützungs- und Informationsbedarf wahrgenommen werden. Und obwohl "Elternarbeit" vielfach Bestandteil therapeutischer Angebote ist, gibt es hier aus Sicht der Angehörigen Defizite, vor allem auch in der Phase vor dem Stellen einer Diagnose. Deshalb haben wir dieses Thema im Rahmen eines vom Bundesgesundheitsministerium und vom BKK Bundesverband geförderten Projektes aufgegriffen.

Ziel ist, die Bedürfnisse der betroffenen Familien zu ermitteln, Informationsmaterialien zu erstellen sowie entsprechende Hilfsangebote zu identifizieren und einzufordern. Dazu wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Marburg ein Elternfragebogen entwickelt, den Sie direkt hier aufrufen und ausfüllen können. Das Ausfüllen dauert ca. 15 Minuten und ist selbstverständlich anonym.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich möglichst viele betroffene Eltern an der Umfrage beteiligen.

Für Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Beate Lisofsky, Tel: 030 91208863, Mail: bapk-berlin@psychiatrie.de oder an Marlies Hommelsen, Tel: 0228 9659757, Mail: hommelsen.bapk@psychiatrie.de
.............................................

Literatur ...

Auszug:

Ulrich Wöhler, Björn Menkhaus, Ali Türk und Jessica Bussler geben eine Situationsbeschreibung, Hintergrundinformationen und Tipps für die rechtliche Betreuung von Migranten. Der Beitrag "Die chirurgische Kastration von in Freiheitsentzug befindlichen Sexualstraftätern kommt einer erniedrigenden Behandlung gleich" von Friedemann Pfäfflin steht als PDF-Datei zur Verfügung. [ mehr ]

Lieferbar: "Arbeitshilfe Individuelle Hilfeplanung"

..........................................

bpe ...

Auszug:

Psychopharmaka, Elektroschocks & Gesundheit

Selbsthilfe & Alternativen zur Psychiatrie

Psychiatrie, Politik, Recht & Unrecht

Gemeindepsychiatrie & Trialog, Reform & Antipsychiatrie, Prävention & Rehabilitation

Biographisches & Psychiatrie-Erfahrung

Psychiatrie & Geschichte / Kunst

Schreiben & Belletristisches

Psychotherapie, Psychologie & Psychoanalyse

Psychiatrie, Normalität, psychische Krankheit & Gesellschaft

Psychiatrie & Kinder / Jugendliche, alte Menschen, Frauen & Männer

Erziehungsheime, Heime & Werkstätten für psychisch Kranke

....................................

Die Themen sind, wie man unschwer erkennen kann, vielfältig und spezifisch und ich bedauere es sehr, dass ich Tranlampe erst jetzt dazu fündig geworden bin ;-((.

Na gut besser jetzt, als nie.

LG
Sanjo
Autor MariosVater
registriert
#562 | Gesendet: 7 Jan 2011 15:16 | Edited by: MariosVater
Noch zwei Tage

und mein Sohn ist seit fünf Jahren tot.

Nomi schrieb vor einigen Tagen:

Mario wurde vollgepumpt und man hat sich nicht um ihn gekümmert!!!

Damit hat sie eigentlich alles erkannt und alles ausgesagt.

Erstaunlich, dass die angeblichen „Fachleute" die Dinge so anders sehen, besser gesagt, gezielt nichts sehen wollen..

Nachträglich hat man dann versucht, mit gefälschten und nachträglich erstellten Dokumenten den Eindruck herzustellen, dass man sich optimal um den Patienten gekümmert hatte.

Selbst noch in einem Schreiben, eingegangen bei Gericht am 25.Sep. 2009, wird von der Universität Rostock dreist und wider besseren Wissens behauptet:

"Herr Hagemeister befand sich zum einen aufgrund freiwilliger Selbsteinweisung in der Klinik der Klägerin und wollte sie nach mehrmonatigen Aufenthalt verlassen."

Dabei hat man sich aber insgesamt derartig saudämlich angestellt, dass jedermann diese unehrlichen und unwürdigen Machenschaften leicht erkennen kann.

Man wurde beim Pfuschen erwischt!

Auch dabei ging man mehr als diletantisch vor.

Besondert pikant: Es betrifft auch / gerade Spitzenkräfte der deutschen Psychiatrie!

Diese Schande steht dazu noch seit einem Jahr veröffentlicht und unwidersprochen im Netz, und jedermann kann diese unehrlichen und perfiden Machenschaften klar erkennen.

Da gibt es nichts mehr zu diskutieren und für unterschiedliche Meinungen überhaupt kein Raum, kein Platz mehr.

Jedermann mit gesundem Menschenverstand kann das in recht kurzer Zeit erkennen, wenn er denn will.


Ungleich größer als der Skandal der Vorkommnisse in Rostock, damals vor fünf Jahren, ist meiner Meinung nach die Tatsache, dass die dafür Verantwortlichen und auch die von der Staatsanwaltschaft Rostock eingesetzten Gutachter systematisch auch unter Umgehung/Missachtung geltender Gesetze diese ungeheuren Vorgänge vertuschen wollten.

Dieser Personenkreis hat immer noch die Möglichkeiten und die Kompetenzen über Schutzbefohlene zu entscheiden!

Niemand kann mir dazu weismachen, dass u.a. die eingesetzten Gutachter nicht erkannt hatten, was tatsächlich abgelaufen war!

Deshalb habe ich schon vor einigen Monaten eine entsprechende sehr umfassende Strafanzeige bei der Generalstaatsanwaltschaft in Karlsruhe gestellt unter der Überschrift:

„Wehret den Anfängen!"

Derartige Vorgänge darf es in Deutschland nie wieder geben!
Autor Nomi
registriert
#563 | Gesendet: 7 Jan 2011 16:58
„Wehret den Anfängen!"-Derartige Vorgänge darf es in Deutschland nie wieder geben!

Stimmt! Und deswegen bleib am Ball und kämpfe weiter, sofern du die Kraft noch dazu hast! Ich bin in allen Dingen deiner Meinung und bin deswegen in Gedanken immer an deiner Seite.
Alles Liebe und ganz viel Kraft!


LG, Karin (Nomi)
Autor MariosVater
registriert
#564 | Gesendet: 7 Jan 2011 17:19 | Edited by: MariosVater
Hallo Karin,

diese Kraft habe ich zum Jahreswechsel wieder einmal erheblich ergänzt.

Ich war wieder einmal für einige Tage in der Sonne am Meer ( meiner Meinung nach ist das für mich die beste Medizin) und habe dort die nächsten Schritte geplant.

Ich werde nicht nachlassen, diese Vorgänge weiterhin massiv anzuprangern, zusätzlich verstärke ich meine Aktivitäten demnächst auch im Ausland.

Das ist und bleibt meine Lebensaufgabe.

Das habe ich diesen Herrschaften nach der ersten Aussetzung meines Sohnes in hilflosem Zustand und dem Vorfall des Missbrauchs am 1.11.2005 in Rostock vor Zeugen so vorhergesagt.

Und was ich verspreche, das halte ich auch. Das war schon immer so.

Ich danke Dir sehr für Deine Unterstützung hier in diesem Forum.
Autor Nomi
registriert
#565 | Gesendet: 7 Jan 2011 23:22 | Edited by: Nomi
Ich liebe auch das Meer und fahre deswegen öfter in die Türkei! Die Wellen und ihr Spiel und das Meeresrauschen beruhigen mich immer ;-)
Am schönsten ist ein Sonnenuntergang am Meer. Alles so friedlich...
Autor MariosVater
registriert
#566 | Gesendet: 8 Jan 2011 00:21
Sehr interessante Zusammenhänge im Netz gefunden:

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=2999

Hier nur ein kleiner Ausschnitt daraus:

„Schlussfolgerungen

Die seit langem vermutete und intensiv diskutierte Steigerung der Suizidalität durch neuere Antidepressiva lässt sich nun nicht mehr als "womöglich krankheitsbedingt" (10) abtun.

Im Gegenteil: Die SSRI- und SNRI-Hersteller stehen jetzt in der Pflicht nachzuweisen, dass ihre jeweiligen Präparate keine Zunahme der Suizidalität verursachen, nachdem GlaxoSmithKline diese Störwirkung seines SSRI Paroxetin mit eigenen Daten (!) belegt hat.

Bis zum Beweis des Gegenteils muss angenommen werden, dass sämtliche neueren Antidepressiva vom SSRI-/SNRI-Typ die Suizidneigung erhöhen. Zum Wohle der Patienten ist auf Neuverordnungen solcher Wirkstoffe an depressive Menschen möglichst zu verzichten. Das gilt insbesondere im ambulanten Bereich.

Die von interessierter Seite bislang behauptete Suizidprävention durch Antidepressiva - das Hauptargument der Disease Mongerer vom Typ des "Kompetenznetzes Depression" (11) - ist als hinfällig anzusehen."
Autor jan13284
registriert
#567 | Gesendet: 8 Jan 2011 09:02
moin günter!!!

lang nichts mehr von dir gehört...

...wie war denn dein letzter ägypten trip konntest nen bischen entspannen ohne jetzt auf das fünfjährige dilemma was ja nun echt krass lang ist...
hat sich da denn schon rechtlich wenigstens was bewegt oder kämpfst immer noch knall hart gegen die mühlen unserem ach so tollen justiz staates wo die macht gewisser leute über den tot hinaus geht...
muss man sich wirklich mal auf der zunge zergehen lassen "5jahre"der kampf um gerechtigkeit!!!
und meiner meinung nach um so mehr zeit vergeht um so mehr fühlen sich die hr.und in marios fr.immer mehr in sicherheit...
...is das wahnsinn oder is das wahnsinn...
naja wenn du mir mal ne antwort schreibst oder mal wieder anrufst und mich mal auf den neusten stand der dinge bringst würd ich mich freuen...

..also...



lg jan
Autor MariosVater
registriert
#568 | Gesendet: 8 Jan 2011 12:58 | Edited by: MariosVater
Am 8.1.2006 sprang Mario Hagemeister vom Hotel Neptun in den Tod – es war in der Nacht von Sonntag auf Montag.

Niemand hatte sich vor dem Ausgang am Morgen des 8.1.06 oder davor Gedanken gemacht, ob der Patient überhaupt stabil genug war.
Warnhinweise, dass eine extreme Gefährdungssituation vorlag, waren in den Tagen zuhauf festgestellt worden, siehe Aktenlage und Zeugenaussagen.

Und dennoch schickte man ihn wiederholt – und das macht diesen Fall so bemerkenswert und fragwürdig (wehret den Anfängen) - in eindeutig völlig hilflosem Zustand ohne jede Begleitung aus der Klinik .

Jetzt, beim zweiten Mal, trat das ein, was beim ersten Mal, am 1.10.05 durch das Einschreiten beherzter Passanten in Rostock gerade noch im letzten Moment verhindert wurde;

Diagnose damals: Psych. Krampfanfall und Wachkoma, siehe Krankenakte.

Jetzt, beim zweiten Ansatz/Versuch, war der Patient tot.

Schon am Todestag wurde Anzeige wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung angekündigt.

In Rostock war die Krankenakte des Patienten noch mehrere Tage bei der Chefärztin daheim in Pflege, bevor sie von der Polizei beschlagnahmt werden konnte.


In dieser Zeit entstanden nachweislich schnell noch einige Dokumente mit der heißen Nadel angefertigt.

Leider - oder Gott sei Dank - je nach Sichtweise, machte man auch hier jede Menge klar erkennbare dumme Fehler, wie bei der Behandlung des Patienten auch.

An zahlreichen Stellen lassen sich heute diese Mogeleien in den Unterlagen nachweisen, siehe http://psychiatrie.kilu.de/ im Internet.

In der Folgezeit wurde gezielt auf Zeit gespielt.

Das Ergebnis des Einsatzes der zwei DGPPN – Gutachter durch die Staatsanwaltschaft in Rostock ist zu bewerten, als wolle jemand behaupten, in Deutschland sei in den letzten zwei Monaten kein Schnee gefallen!

Dieser Verein hat durch sein Verhalten in dieser Angelegenheit doch wohl jede Glaubwürdigkeit komplett verspielt und sich als reiner Interessenverband geoutet.

"Wir sind wieder wer" ?

Damals, als meine Tochter durch Ärztepfusch schwerstbehindert zur Welt kam, sagte der verantwortliche Chefarzt zu mir:

„Und lassen Sie es nicht auf einen Prozess gegen mich ankommen, den können Sie allein schon aus finanziellen Gründen nicht durchhalten."

Herr Professor hatte sich geirrt. Ich habe durchgehalten.

Er aber konnte danach nur noch Krankheitsvertretungen machen. Sein Ruf war dahin.

Die risikoreiche Paracervikalblockade gab es nicht mehr in der Geburtshilfe und die Aufklärung der Patienten fand endlich einen angemessenen Platz.

Damals hat es acht Jahre gedauert. Jetzt sind erst fünf Jahre um.

All das, was ich in diesen Jahren entdeckt habe und auch zum Teil in diesem Forum veröffentlicht habe, wäre verschwiegen und vertuscht worden.

So aber ist schon eine Menge ans Licht gekommen – und das ist lange nicht das Ende des Tunnels.

Je länger es dauert, umso mehr Dreck tritt zutage.

All das verarbeite ich zu einem Buch, derzeitiger Arbeitstitel: "Halbgötzen in Weiß"

Vor fast einem Jahr im Januar wurde der nächste Gutachter beauftragt.

Es wurde ein Zeitfenster von drei Monaten eingesetzt zur Erstellung eines Gutachtens. Wir haben inzwischen wieder Januar.

Vergleichen wir die Situation im vorliegenden Fall mit der Wetterlage.

Kein ernst zu nehmender Gutachter kann bei der derzeit herrschenden Wetterlage behaupten, in Deutschland läge kein Schnee.

Kein ernst zu nehmender Gutachter kann bei der vorliegenden und veröffentlichten Aktenlage behaupten, der Patient sei lege artis behandelt worden, die Aktenlage sei in sich korrekt und schlüssig, und es sei nicht gepfuscht und gemogelt worden.

Eine auch nur annähernd gerechte und korrekte Wertung der hier erfolgten berechtigten Vorwürfe wird sehr weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen müssen, wie nach dem BGH - Urteil im Falle meiner Tochter damals auch, siehe

http://psychiatrie.kilu.de/index14.htm

Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Es ist wie mit dem immer wieder hinausgeschobenen unangenehmen Zahnarztbesuch:

Den Besuch beim Zahnarzt kann man eine Weile hinausschieben.

Der faule Zahn aber macht weiterhin Probleme und von selbst wird die Situation nicht besser. Irgendwann muss er raus. Es kann sein, das er bis dahin seine Fäule aber auch noch auf seine Nachbarn übertragen hat.

Dann mussen nicht nur er, sondern auch die anderen entfernt werden!

Bei dieser Beweislage aber und den nachgewiesenen Manipulationen und Fehlern kann niemand mehr aus schwarz weiß machen oder weiter den Kopf in den Sand stecken.

Und da stehen wir heute und da passt auch der Vergleich mit dem Zahnarzt!
Autor maramaus
registriert
#569 | Gesendet: 9 Jan 2011 14:47 | Edited by: maramaus
MariosVater:
und mein Sohn ist seit fünf Jahren tot.

Ich möchte Dir gegenüber nochmal mein Beileid aussprechen .. ich hoffe diese Tage sind einigermaßen erträglich für Dich. :-(

http://www.habiger.net/fotoalbum/Allerlei/kerze_01.jpg


Lg, Mara
Autor Sanjo
registriert
#570 | Gesendet: 9 Jan 2011 20:40
@ Liebe Mara,

unser Sohn ist seid 28 Jahren tot. Das Leben geht weiter und Neues „überlagert" systematisch die tiefe Kerbe, die sich in einem einschlägt, wenn man ein Kind verliert.

Niemals sollte ein Kind eher gehen, als die Eltern.

Aber das kann man sich nicht immer aussuchen. Das Schicksal hat da auch ein „Wörtchen" mitzureden.

Im Falle von Mario, war es aber eben nicht nur Schicksal, sondern grobe Fahrlässigkeit von Ärzten, die bis zum heutigen Tage verweigern, Verantwortung dafür zu übernehmen.

Dieser Umstand sorgt dafür, dass der Tod von Mario bzw. seine Eltern einfach keinen „Frieden" finden können. Es bleibt eine offene – mit Worten nicht zu bezeichnete Wunde.

Die im deutschen Grundgesetz geschützte menschliche Würde, gilt über den Tod hinaus und genau dieser Umstand ist diesem Falle nicht gegeben.

Wie sollen die Eltern Frieden finden und mit diesem schrecklichen Ereignis abschließen, wenn die Todesumstände nicht korrekt aufgeklärt werden??

Sie haben schließlich Anspruch darauf, wie jeder andere in ähnlicher Situation!

Es ist das ewige Salz in einer Wunde, was eben nicht erlaubt, endlich dieses Thema – wenigstens halbwegs abzuschließen.

Du hast ein sehr schönes Zeichen gesetzt ;-) – welches ich sehr oft selber praktiziere – ein Licht anzünden, verbunden mit persönlicher Anteilnahme und den besten Wünschen.

Weltweit wird dieses Licht anzünden praktiziert und steht auch für Liebe und tiefes Mitgefühl, die man vermag zu vermitteln.

Danke ... mit meiner Kerze sind es schon zwei, die für Mario und seine Eltern brennen – zuzüglich der Kerzen, von denen wir nichts wissen. Aber auch diese sind da und bewegen etwas.

Liebe Grüße
Sanjo
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