@ Hallo Heidi,
„...ich seh' das eben nicht aus Sicht der Eltern, sondern aus Marios Sicht. Und tut mir echt leid, aber wenn mein eigener Vater mich wegen EKT bearbeitet...“
Ja, ich weis, was Du meinst Heidi. Es ist aber aus den Originalakten des KH deutlich ersichtlich!!, dass diese Behandlung eine Besserung für Marios Befinden nach sich zog. Und so wie ich aus dem Bericht von Günter gelesen habe, hat sein Hausarzt dieser Behandlung im Vorfeld zu gestimmt, da damit wohl auch schon einschlägige positive Erfahrungen gemacht wurden... so, wie es auch laut KH –Akten nach der EKT- Behandlung v. Mario der Fall war.
Wenn ich, als völlig unwissender!! Nichtmediziner, ein um mein Kind sorgender Vater bin!! von zwei Ärzten – dazu beraten werde, na Mensch Heidi – ich hätte auch zugestimmt!!!
Warum Mario dennoch weitere Behandlungen ablehnte, weis ich auch nicht.
Wäre eine Frage, die Marios Vater vielleicht beantworten kann (??).
„und die Einsetzung eines Betreuers für Gesundheit und Aufenthaltsbestimmungsrecht beim Vormundschaft betreibt ....“
Hmm, meine tiefe Skepsis gegen die Inhalte der Gutachter habe ich ja schon verdeutlicht.
Inhalte wurden nicht!! wahrheitsgemäß – bzw. KH-Unterlagen getreu – „begutachtet“. Vielmehr bezogen sich die Gutachten, auch nach eigenen!! Angaben der Gutachter, auf private ! und im nachhinein!! erstellte „ Unterlagen“ der behandelnden Ärzte.
Seeehr misstrauisch macht mich auch, dass mit keiner Silbe!!! die medizinisch relevanten Eckdaten – nämlich der 1.10. und 08.01.2006 - unbeaufsichtigter Urlaub, trotz instabilen Zustand, ohne! unterschriebenen Urlaubsschein! und ohne!! Betreuer!! in Urlaub bzw. Belastungsprobe geschickt wurde! - ohne!! zu begutachten!!
UND WO WAREN DENN DA DIESE ANGEBLICH EINGESTZTEN BETREUER ??!!
Aus dem Bericht von Marios Vater ist sehr deutlich heraus zu lesen, dass der nachdrückliche!! Versuch, Mario aus dem Rostsocker KH heraus zuholen, gescheitert ist!! Der Vater wollte Mario in einem KH in Wohnortnähe unterbringen – auch!! , damit der damals noch voll!! berufstätige Vater als Rektor einer Schule!!!, mehr Möglichkeit hat, bei seinem Sohn zu sein.
So viel ich weis, wohnt Günter in der Nähe von Hannover und hatte damit einen sehr großen Anfahrtsweg, um persönlichen Kontakt mit seinem Sohn zeitnah wahr zu nehmen zu können.
Laut Bericht v. Günter, befand das KH Rostock keine!! Notwendigkeit , Mario in Familiennähe unterzubringen, obwohl man mit eigenen Studien – auch im Rahmen der GGPPN dafür plädiert, dass das soziale Umfeld eine wesentliche!! Rolle für die Heilung der Patienten, einnimmt!
Aber, man meinte sinngemäß: „Man bekommt das schon in den Griff“ – na sicher und vor allem!! hält man sich damit auch einen finanzstarken PRIVATPATIENTEN!!
Wollen wir doch mal ehrlich sein Heidi! Ist doch auch alles Geldgebunden und Kostenfrage!!
Das Mario, im wahnhaftkranken Zustand und mit unterschiedlichen Medies zu gedröhnt, das dann auch so „gesehen“ hat, wundert mich nicht im mindesten!!
So und was jetzt. Rund 500 km entfernt – der Junge schwer krank und anhand der Unterlagen bis zum Schluss szuizid gefährdet .... und territorial weit weg ..., wenn der Einsatz eines Betreuers stimmen sollte (??) ... ich hätte es unter diesen!! Umständen auch gemacht!!
Aber ich habe eben immer noch meine Zweifel, da in den Originalunterlagen keinerlei „ Betreuung“ erwähnt wurde und daher die auch !! diesbezügliche Aussage des Gutachters für mich! offen bleibt!
"Hier wird beklagt, dass man ihm nach x Monaten Freigang gewährt hat. Ich beklage, dass er nach x Monaten nicht in einem Zustand war, entlassen zu werden - was angesichts des Medikamentencocktails auch nicht weiter verwunderlich ist. "
Stimt 100%!! Mehr noch... aus den Unterlagen ist deutlich zu erkennen, dass sich sein Zustand - besonders nach dem 01.10.20058 ( allein! in einer Stad wie Rostock!) tramatisch verschlecherte!
"Oknos hat hier vor einiger Zeit sehr eindringlich geschrieben, dass man in einer Klapse keine Hilfe erwarten darf. Ich war selber lange genug Gast in einer solchen Einrichtung - Oknos hat vollkommen recht. "
Ich habe den Bericht von Oknos gelesen und weis auch in etwa um
Deine Geschichte. Schrecklich!! und ich möchte mal lieber nicht!! wissen, was da noch für unmenschliche Dinge in so manchem KH ablaufen!!
Aber ab einer besonderen Schwere der Krankheit, würde ich sehr große Bedenken haben, wäre ein Angehöriger in einem nicht kontrollierbarem Wahn und szuizidgefährdet.
Ich vefüge weder über Kennnisse noch über Möglichkeiten, ihm so zu helfen, dass er außer "Gefahr" währe. Die Verantwortung wäre mir perönlich einfach zu groß und wenn es dann schief geht, müsste ich mir vorwerfen, dass ich nicht wenigstens versucht hätte Fachleute - also Ärzte, einzuschalten.
Ich kann doch nicht Gott spielen!!
Abgesehen davon: Deine und die Erfahrungen von Oknos ... diese - meschenverachtende Behandlungen oder unterlassene Hilfe!! ...Sind die eine Seite .... !!
Andererseits haben auch Foris über KHs berichtet, wo man ihnen geholfen hat aus akkuten Zuständen wieder herauszufinden und sie haben im wesentlichen gute Erfahrungen gemacht haben.
Es gibt - wie in allen!! Bereichen Gute und weniger Gute! , um das mal vorsichtig!! auszudrücken.
Aus dem weniger! guten! KH! wollte Günter seinen Sohn in eine vertrautes! gutes! KH! in seiner Wohnortnähe haben!
Aber sein dringendes Anliegen ist leider gescheitert!
Ja! Und das KH Rostock bzw. die behandelnden Ärzte, hatten die Dinge "ganz "GUT??!!!" in den Griff bekommen ;-((??!!
Was ich aber auch grundsätzlich meine ist, dass nicht alles schlecht ist!! - auch wenn "Teile"!! davon genau dieses Prätikat in sich hat!!
Dies gilt auch für den Verband der DGPPN!
Ich bin überzeugt davon, dass es auch eine Mehrheit von Ärzten gibt, die ihren Job verantwortungsbewusst durchführen!!
Sorry wegen Megatext ;-).
LG
Sanjo |