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Patient hilflos in den Tod geschickt-letzter Stand

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Autor Nomi
registriert
#46 | Gesendet: 12 Nov 2009 15:29
Jetzt funktioniert es ohne Zwischenfälle. Kann Günter,s Seite ohne Probleme aufsuchen. Komisch das alles!
Autor Sanjo
registriert
#47 | Gesendet: 12 Nov 2009 15:34 | Edited by: Admin
@ Hallo Heidi,

Hätte es einen eingesetzten Betreuer für Gesundheitsfürsorge gegeben, dann hätten auch diese Leute versagt!! Sonst würde ja Mario noch leben!!

Marios Vater hat auf seinen Internetseiten alle Verantwortlichen für das Schicksal seines Sohnes benannt. Jetzt habe ich noch einmal nachgesehen und konnte nichts!! von einem Betreuer lesen (?!).

Damit stellt sich für mich die Frage, inwieweit die Aussage des Gutachters, auf den Du Dich beziehst, stimmig ist??

Heidi – wäre mein Kind im Wahn, so wie es Mario war.... ich würde auch in meiner Verzweiflung mit Nachdruck versuchen !!, das Kind aus diesem Wahn zu holen und die Gedankengänge auf seine !!Zukunft – sprich Studium – zu orientieren!!

So gesehen ist diese Vater - Kind - Situation mit Deiner, sicherlich nicht 1:1 übertragbar.

Was das ETK betrifft ... anhand der Unterlagen ist ersichtlich, dass es Mario geholfen hat. Und da man keine Psychotherapie, Gesprächstherapie oder dergleichen vorgenommen hat ... und eine konstante Medikamententherapie über die ganzen
Monate nicht ersichtlich war, erscheint es mir unter diesen Umständen verständlich, dass Marios Vater darauf drängte, dass dieses EKT wenigstens weiter geführt wird.

Aber sein Sohn hat abgelehnt – so stehst in den Unterlagen und ohne seine Zustimmung geht eine derartige Behandlung nicht. Diese wird ja unter Narkose durchgeführt. Wer weis, was er im Nachgang für Probleme eventuell - damit!? hatte??

Wie auch immer. Die Quintessenz bleibt dieselbe. Zu Zeitpunkten, wo es außerordentlich wichtig war, Mario zu schützen, war kein Schutz vorhanden!!

Nichts für ungut.

Sanjo ;-)
Autor admin
Admin
#48 | Gesendet: 13 Nov 2009 15:56
Hallo Heidi,

wir haben deinen Beitrag gelöscht, weil er vorwurfsvoll und destruktiv formuliert war und vor allem auch, da er belastend wirken könnte.

Wir bitten um Verständnis.

Freundliche Grüße
admin
Autor Heidi
registriert
#49 | Gesendet: 13 Nov 2009 18:49
So gesehen ist diese Vater - Kind - Situation mit Deiner, sicherlich nicht 1:1 übertragbar.

Hi Sanjo,

vielleicht nicht 100 %, in der Tendenz aber garantiert - ich habe dieses Gutachten gelesen. Niemand kann mir erzählen, dass man ein glückliches Leben führt und eines Morgens aufwacht und an Schizophrenie erkrankt ist. Es gibt ganz oft problematische Eltern-Kind-Beziehungen.

Und wenn Eltern nicht bereit sind, das in Betracht zu ziehen, dann sind sie Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.

Lieber Admin,

ich habe dafür kein Verständnis. Wenn in einer Krankenakte (nicht dieser) "chronifizierter Familienkonflikt" steht und man ignoriert das, weil es vorwurfsvoll und belastend wirken könnte, dann ist das genau das, was an der Psychiatrie zu kritisieren ist: Probleme unter den Teppich zu kehren und Pillen zu verschreiben.

Heidi
Autor MariosVater
registriert
#50 | Gesendet: 13 Nov 2009 19:24
Liebe Heidi und lieber Admin,

zur Klärung dieses Sachverhalts möchte ich hier antworten:
Mario zog nach seinem Abitur zunächst nach Bamberg und von da aus nach Rostock.
Regelmäßig kam er zu Besuchen in sein Elternhaus, wir besuchten ihn auch oft in Bamberg und auch in Rostock. Auch sein Verhältnis zu seinem jüngeren Bruder war o.k.
Weihnachten 2005 war übrigens das erste Weihnachtsfest, dass er nicht mit seiner Familie verbrachte, und da lebte er schon lange an anderen Wohnorten.
Lieber Admin, ich habe inzwischen begriffen, dass man hier keine Namen Dritter veröffentlichen soll, aber ich denke, durch diese Veröffentlichung wird niemand beleidigt, und es schafft Klarheit: Datum 03.04.2006 „ Herr Günther Hagemeister, geb. am 30.06.1952, hat während des stationären Aufenthaltes im St. Rochus-Hospital Telgte vom 19.02. bis zum 19.05.2004 seinen Sohn regelmäßig besucht. Diese Besuche waren therapeutisch hilfreich und haben die Reintegration seines Sohnes unterstützt. Prof. Dr. med. Schulze Mönking- Ärztlicher Direktor- Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie”
Liebe Heidi, ich lade Dich gern zu uns ein. Noch heute kommen sehr oft die alten Freunde von Mario, uns und sein Grab zu besuchen, und er hatte einige sehr gute Freunde. Mit denen kannst Du dann hier sprechen und Dir ein Bild „vor Ort „ machen.

Günter Hagemeister
Autor MariosVater
registriert
#51 | Gesendet: 13 Nov 2009 19:39
P.S.:
anders als in Rostock war Mario auch während seines Aufenthalts in Telgte,bis auf die ersten drei Wochen, jedes Wochenende von freitags bis sonntags daheim in der Familie mit Kontakt auch zu seinen Freunden.
Autor Sanjo
registriert
#52 | Gesendet: 14 Nov 2009 07:14 | Edited by: Sanjo
@ Hallo Heidi

"...vielleicht nicht 100 %, in der Tendenz aber garantiert - ich habe dieses Gutachten gelesen. Niemand kann mir erzählen, dass man ein glückliches Leben führt und eines Morgens aufwacht und an Schizophrenie erkrankt ist. Es gibt ganz oft problematische Eltern-Kind-Beziehungen. "

Also da gebe ich Dir Recht – insofern, dass es sehr häufig vorkommt, dass Kinder in Zuge des Familienlebens traumatischen Erlebnissen ausgesetzt sein können. Dabei geht es nicht immer nur im Familienverhältnisse, die man als asozial bezeichnet oder wo Gewalt, gleich welcher Form, an der Tagesordnung steht.

Vielmehr gibt es auch andere Familienstresserlebnisse, die ein Kind prägen können. Der Verlust von Marios Schwester, der ebenfalls einem nachgewiesenen Ärztepfusch zugrunde lag und gerichtlich abgeklärt werden musst, wäre z.B. so ein Erlebnis.

Der Verlust des Kindes allein!! reicht aus, ein sonst intaktes Familienleben vorübergehend bis in die Grundmauern zu erschüttern!! Ich weis wovon ich rede! Wir haben auch unseren Sohn mit 1 ½ Jahren verloren.

Dieser Ereignis allein stellt schon eine Außerordentlichkeit für die betreffenden Eltern und die im Haushalt lebenden Kinder dar!! Nachfolgend kam noch ein nicht minder starker und sehr emotionaler Stress zum Tragen, der in Verbindung mit dem Gerichtsverfahren zu diesem Ärztepfusch, zu berücksichtigen ist.

Einzelheiten dazu sind zwar auf den Seiten von G. Hagemeister nicht aufgeführt. Aber das muss es auch nicht. Das ergibt sich aus der Logik des Sachstandes an sich.

Damit sich Ähnliches nicht!! wiederholt, hat Marios Vater sich – mit Hinweis!! auf diesen! schon gewesenen Kindesverlust!! – entsprechend und angemessen mit der Rostsocker Klinik abgesprochen.

Zitat v.Marios Vater auf Seite 9 der psychiatrie.kilu.de

>>Schon Marios Schwester starb auf qualvolle Weise als Opfer von Ärztepfusch während der Geburt.

Auch aus diesem Grund bat die Ärzte in Rostock eindringlich darum, auf meinen Sohn nach den Vorkommnissen am 1.10.2005 (in den Akten) besonders zu achten, damit nicht auch er ein ähnliches Schicksal erleidet, wie seine Schwester. Auch darum hat man sich nicht gekümmert.<<


Heidi – Du beziehst Dich ausschließlich auf die Gutachten. So kann man verfahren. Bei mir läuten da aber alle Alarmglocken und es macht sich ein hohes Maß an Skepsis zu den gestellte Gutachten breit. Dies begründet sich mit der Interessengemeinschaft, die in der Gesellschaft DGPPN liegt, wo die zuständigen Ärzte und!! die beauftragten Gutachter in höheren Positionen „amtstätig“ sind ( Vorstand / erweiteter Vorstand).

Für einen derartigen Gutachter ( bzw. die zwei Gutachter, die es betrifft), wird es dann schon deshalb!! ein bissl schwierig, ohne!! Befangenheit ein objektives Gutachten zu erstellen (??) !!

Ungeachtet dessen – und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole!!
Fakt ist: Der Patient M. Hagemeister wurde nachweislich zwei mal!! ohne Aufsicht und ohne Rücksichtnahme seines zu bewertenden Krankenzustandes ( aufgeführt – in den KH- Unterlagen), in den „Urlaub“ ( Belastungsprobe) gelassen!!

Schon nach dem ersten Urlaub gab es erhebliche Probleme, von denen man hätte zwingend!! lernen müssen!!

Hat man aber nicht!! Man macht selbigen Fehler noch einmal und das ohne!! den Vater zu verständigen, so wie es an sich abgesprochen war und dieser zweite Fehler führte dann letztendlich zum Freitod!! – der man hätte verhindern können bzw. MÜSSEN!!
( Schließlich war er ein Kranker unter der Obhut einer Klinik mit gesetzlich auferlegter Aufsichtspflicht!!).

Nun, man versucht sicherlich die Schuld auf den Vater abzuschieben ...eine logische, wenn auch traurige Folge, um die „eigene Haut“ zu retten.

Ob das so einfach geht ... für mich nach Lage der Dinge seeehr fraglich ??!!
Bin aber kein Rechtsanwalt – ist lediglich Gefühl / Verstand / Orginalinfo Marios KH -Akte im Netz - verbunden mit persönlichem Rechtsempfinden!

LG
Sanjo
Autor Heidi
registriert
#53 | Gesendet: 16 Nov 2009 19:16
Hi Sanjo,

ich seh' das eben nicht aus Sicht der Eltern, sondern aus Marios Sicht. Und tut mir echt leid, aber wenn mein eigener Vater mich wegen EKT bearbeitet und die Einsetzung eines Betreuers für Gesundheit und Aufenthaltsbestimmungsrecht beim Vormundschaft betreibt ....

Hier wird beklagt, dass man ihm nach x Monaten Freigang gewährt hat. Ich beklage, dass er nach x Monaten nicht in einem Zustand war, entlassen zu werden - was angesichts des Medikamentencocktails auch nicht weiter verwunderlich ist.

Oknos hat hier vor einiger Zeit sehr eindringlich geschrieben, dass man in einer Klapse keine Hilfe erwarten darf. Ich war selber lange genug Gast in einer solchen Einrichtung - Oknos hat vollkommen recht.

Heidi
Autor Sanjo
registriert
#54 | Gesendet: 16 Nov 2009 21:16 | Edited by: Sanjo
@ Hallo Heidi,

„...ich seh' das eben nicht aus Sicht der Eltern, sondern aus Marios Sicht. Und tut mir echt leid, aber wenn mein eigener Vater mich wegen EKT bearbeitet...“

Ja, ich weis, was Du meinst Heidi. Es ist aber aus den Originalakten des KH deutlich ersichtlich!!, dass diese Behandlung eine Besserung für Marios Befinden nach sich zog. Und so wie ich aus dem Bericht von Günter gelesen habe, hat sein Hausarzt dieser Behandlung im Vorfeld zu gestimmt, da damit wohl auch schon einschlägige positive Erfahrungen gemacht wurden... so, wie es auch laut KH –Akten nach der EKT- Behandlung v. Mario der Fall war.

Wenn ich, als völlig unwissender!! Nichtmediziner, ein um mein Kind sorgender Vater bin!! von zwei Ärzten – dazu beraten werde, na Mensch Heidi – ich hätte auch zugestimmt!!!

Warum Mario dennoch weitere Behandlungen ablehnte, weis ich auch nicht.

Wäre eine Frage, die Marios Vater vielleicht beantworten kann (??).

„und die Einsetzung eines Betreuers für Gesundheit und Aufenthaltsbestimmungsrecht beim Vormundschaft betreibt ....“

Hmm, meine tiefe Skepsis gegen die Inhalte der Gutachter habe ich ja schon verdeutlicht.

Inhalte wurden nicht!! wahrheitsgemäß – bzw. KH-Unterlagen getreu – „begutachtet“. Vielmehr bezogen sich die Gutachten, auch nach eigenen!! Angaben der Gutachter, auf private ! und im nachhinein!! erstellte „ Unterlagen“ der behandelnden Ärzte.

Seeehr misstrauisch macht mich auch, dass mit keiner Silbe!!! die medizinisch relevanten Eckdaten – nämlich der 1.10. und 08.01.2006 - unbeaufsichtigter Urlaub, trotz instabilen Zustand, ohne! unterschriebenen Urlaubsschein! und ohne!! Betreuer!! in Urlaub bzw. Belastungsprobe geschickt wurde! - ohne!! zu begutachten!!

UND WO WAREN DENN DA DIESE ANGEBLICH EINGESTZTEN BETREUER ??!!

Aus dem Bericht von Marios Vater ist sehr deutlich heraus zu lesen, dass der nachdrückliche!! Versuch, Mario aus dem Rostsocker KH heraus zuholen, gescheitert ist!! Der Vater wollte Mario in einem KH in Wohnortnähe unterbringen – auch!! , damit der damals noch voll!! berufstätige Vater als Rektor einer Schule!!!, mehr Möglichkeit hat, bei seinem Sohn zu sein.

So viel ich weis, wohnt Günter in der Nähe von Hannover und hatte damit einen sehr großen Anfahrtsweg, um persönlichen Kontakt mit seinem Sohn zeitnah wahr zu nehmen zu können.

Laut Bericht v. Günter, befand das KH Rostock keine!! Notwendigkeit , Mario in Familiennähe unterzubringen, obwohl man mit eigenen Studien – auch im Rahmen der GGPPN dafür plädiert, dass das soziale Umfeld eine wesentliche!! Rolle für die Heilung der Patienten, einnimmt!

Aber, man meinte sinngemäß: „Man bekommt das schon in den Griff“ – na sicher und vor allem!! hält man sich damit auch einen finanzstarken PRIVATPATIENTEN!!

Wollen wir doch mal ehrlich sein Heidi! Ist doch auch alles Geldgebunden und Kostenfrage!!

Das Mario, im wahnhaftkranken Zustand und mit unterschiedlichen Medies zu gedröhnt, das dann auch so „gesehen“ hat, wundert mich nicht im mindesten!!

So und was jetzt. Rund 500 km entfernt – der Junge schwer krank und anhand der Unterlagen bis zum Schluss szuizid gefährdet .... und territorial weit weg ..., wenn der Einsatz eines Betreuers stimmen sollte (??) ... ich hätte es unter diesen!! Umständen auch gemacht!!

Aber ich habe eben immer noch meine Zweifel, da in den Originalunterlagen keinerlei „ Betreuung“ erwähnt wurde und daher die auch !! diesbezügliche Aussage des Gutachters für mich! offen bleibt!

"Hier wird beklagt, dass man ihm nach x Monaten Freigang gewährt hat. Ich beklage, dass er nach x Monaten nicht in einem Zustand war, entlassen zu werden - was angesichts des Medikamentencocktails auch nicht weiter verwunderlich ist. "

Stimt 100%!! Mehr noch... aus den Unterlagen ist deutlich zu erkennen, dass sich sein Zustand - besonders nach dem 01.10.20058 ( allein! in einer Stad wie Rostock!) tramatisch verschlecherte!

"Oknos hat hier vor einiger Zeit sehr eindringlich geschrieben, dass man in einer Klapse keine Hilfe erwarten darf. Ich war selber lange genug Gast in einer solchen Einrichtung - Oknos hat vollkommen recht. "

Ich habe den Bericht von Oknos gelesen und weis auch in etwa um
Deine Geschichte. Schrecklich!! und ich möchte mal lieber nicht!! wissen, was da noch für unmenschliche Dinge in so manchem KH ablaufen!!

Aber ab einer besonderen Schwere der Krankheit, würde ich sehr große Bedenken haben, wäre ein Angehöriger in einem nicht kontrollierbarem Wahn und szuizidgefährdet.

Ich vefüge weder über Kennnisse noch über Möglichkeiten, ihm so zu helfen, dass er außer "Gefahr" währe. Die Verantwortung wäre mir perönlich einfach zu groß und wenn es dann schief geht, müsste ich mir vorwerfen, dass ich nicht wenigstens versucht hätte Fachleute - also Ärzte, einzuschalten.

Ich kann doch nicht Gott spielen!!

Abgesehen davon: Deine und die Erfahrungen von Oknos ... diese - meschenverachtende Behandlungen oder unterlassene Hilfe!! ...Sind die eine Seite .... !!

Andererseits haben auch Foris über KHs berichtet, wo man ihnen geholfen hat aus akkuten Zuständen wieder herauszufinden und sie haben im wesentlichen gute Erfahrungen gemacht haben.

Es gibt - wie in allen!! Bereichen Gute und weniger Gute! , um das mal vorsichtig!! auszudrücken.

Aus dem weniger! guten! KH! wollte Günter seinen Sohn in eine vertrautes! gutes! KH! in seiner Wohnortnähe haben!

Aber sein dringendes Anliegen ist leider gescheitert!

Ja! Und das KH Rostock bzw. die behandelnden Ärzte, hatten die Dinge "ganz "GUT??!!!" in den Griff bekommen ;-((??!!

Was ich aber auch grundsätzlich meine ist, dass nicht alles schlecht ist!! - auch wenn "Teile"!! davon genau dieses Prätikat in sich hat!!

Dies gilt auch für den Verband der DGPPN!

Ich bin überzeugt davon, dass es auch eine Mehrheit von Ärzten gibt, die ihren Job verantwortungsbewusst durchführen!!

Sorry wegen Megatext ;-).

LG
Sanjo
Autor Sanjo
registriert
#55 | Gesendet: 17 Nov 2009 10:43 | Edited by: Sanjo
@

Hallo an alle,

oh! ich sehe gerade die unzähligen!! Rechtschreibe und Ausdrucksfehler meines letzten Postings ;-(( !!

Tschuldigung bitte und Bitte um Verständnis dafür, dass ich es so belasse. Ich denke der Inhalt ist dennoch ersichtlich und verständlich.

Bin in Eile. Bis später.

LG
Sanjo ;-)
Autor Sanjo
registriert
#56 | Gesendet: 20 Nov 2009 11:22 | Edited by: Sanjo
@ Hallo an alle,

ich bitte schon im Vorfeld für eventuelle orthographische Fehler ;-).

Zuweilen passiert es mir, dass ich zu bestimmten Themen im Forum eine Art „Verbindung“ aufbaue, die mir stets erst hinterher so richtig bewusst wurde / wird ;-). Ähnlich wie die Geschichte von Nati – Nickname MariaT , habe ich auch zu der Geschichte zu Mario Hagemeister bzw. dem Kampf, den sein Vater führt, mich irgendwie „festgebissen“.

Bei Beiden erkenne / fühle ich Parallelen dahingehend, als dass sie sich sehr!! offen!!! über ihre private Geschichte und damit einhergehenden Emotion, öffentlich bzw. Internet äußern! Es liegt an sich in der Natur der deutschen Veranlagung, dieses nicht! zu können!

Bei Beiden Geschichten habe ich eine Assoziation zu einem chinesischen Sprichwort das in etwas so lautet: Die sicherste Tür ist immer die, die man offen stehen lassen kann!“ :-)!

Dieses Sprichwort kann man aus meiner persönlichen Sicht, nahezu komplett auf die im Netz veröffentlichten Seiten zu Marios Geschichte, übertragen.

Da Günter Kontaktaufnahme hier im Forum und auf seinen Internetseiten anbietet habe ich mich überwunden und mich zunächst über Email bei ihm gemeldet und inzwischen fanden mehrere Telefonate statt.

Auch über diese Kommunikation trifft man auf einen sehr offenen Menschen – bereit, all die Fragen zu beantworten, die sich hier und da doch ergeben. Bei den Gesprächen stellte sich für mich heraus, dass Günter nur einen! Teil von dem, was noch!! passiert ist, im Netz veröffentlichen konnte. Alles kann man unmöglich auf diese Weise veröffentlichen.

Genau so, wie ich die Gespräche in allen Einzelheiten leider nicht in diesem Forum weder im Umfang noch in unzähligen Details, mitteilen kann.

Inzwischen wurden mir auch Unterlagen von Günter zugesendet, die BÄNDE!! sprechen und im Prinzip meinen persönlichen Standpunkt untermauern, den ich hier im Forum – vor allem auf Grundlagen aller Informationen und Originalunterlagen im Netz dazu!! - schon zu dieser Sache gegeben habe.

Zunächst erst einmal „nur“ soviel:

Eine angedrohte Unterlassungsklage gegen die Veröffentlichung zu Marios Schicksals, ist nicht erfolgt. Das geht aus meiner! Sicht auch deshalb nicht, da man ja schlecht gegen Originalunterlagen! des KH und deren Ärzte klagen kann ??!! Das würde ja im Umkehrschluss logischerweise bedeuten, dass man gegen„sich selbst“ und „seine / ihre“, in den KH – Unterlagen aufgezeigte tatsächliche Dokumentation der Krankengeschichte v. Mario, klagen würde ?!??

Korrektor ( nochmalig)

Im Gespräch mit Marios Vater habe ich hinsichtlich der Kostenforderung des KH – Rostock, den Inhalt nicht ganz richtig erfasst!

Kosten werden in Größenordnungen von mehrern Tausend Euro vom KH Rostock gefordert.

In Anbetracht der katsprophalen Behandlungen v.Marios und seinem tragischen Ende, wurden bisher lediglich für Transporte und Laboruntersuchungen, Geld gezahlt.

Alle anderen Kostenzahlungen werden von Marios Vater - mit Recht!! - verweigert!!

Diese Kosten werden jetzt von Marios Vater über den Gerichtsweg eingefordert!

Hallo Heidi ! Einen von den Gutachten erwähnten Cousin, gibt es nicht! Günter Hagemeister war und ist ein „Einzelkind“!!

Die EKT – Behandlung, die laut KH – Unterlagen einer erstmalige!! Besserung v. Mario nachweist!!, wurde durch ihn selbst , abgelehnt. Die Gründe dafür sind sehr privat / intim und daher im Netz vom Vater nicht aufgeführt wurden. Aber ich erlaube mir mal vorsichtig zu umschreiben, dass derartige Behandlungen auch zu vorübergehenden!! Muskel – und Schließmuskelproblemen führen und diese besonders für junge – vor allem auch männliche Patienten!!, als extrem schlimm erfahren werden können.

Unter dem Gesichtspunkt, dass es Mario aber nachweislich nach dieser Behandlung erstmalig!! wieder besser ging (KH –Akte) , befand Marios Vater das Empfinden seines Sohnes dazu, logischerweise!! – als das „kleinere“ Übel und hätte sich eine weiterführende Behandlung gewünscht! Dies um so mehr !!, als dass – außer Medikation, keine weiteren helfenden Behandlungsformen oder Therapien mit Mario, durchgeführt wurden.

An Marios Vater! VORBEI!! und ohne!! ihn zu informieren, wurde vom KH Rostock eine Richterin beauftragt. Die entsprechenden Unterlagen liegen mir vor. Daraus ist zu ersehen, dass in Anwesenheit von einer Stationsarzt des KH und einem vom Gericht eingesetzten Verfahrenspfleger – EINE RECHTSANWÄLTIN! - über die weitere Unterbringung v. Mario entschieden wurde! Man bezieht sich dabei auf eine Aussage v. Mario, der zu diesem Zeitpunkt nach den KH- Unterlagen in einer Verfassung war, die eine für ihn objektive Entscheidung DAZU!!, gar nicht ermöglichte!!

Das mehrmalige Ersuchen von Marios Vater, seinen Sohn in ein schon bewährtes KH in seiner!! Wohnortnähe zu verlegen, wurde von der Richterin!! strikt abgelehnt.

Seeehr fraglich diese Entscheidung, da sie dem im tiefsten Grunde widerspricht!!, was die GELEHRTEN auch!! im Rahmen der DGPPN dazu! vermitteln!! Nämlich die Wichtigkeit!! des vertrauten!! , familiären und sozialen Umfeldes, für psychisch Erkrankte!!

Nun, die Mehrheit meiner Fragen sind damit hinreichend beantwortet und wer für sich noch offene Fragen haben sollte, kann jederzeit Marios Vater anrufen. Seine Telefonnummer und Emailadresse sind auf den Seiten von psychiatrie.kilu.de, zu finden, die auch weiterhin ergänzt werden.

LG
Sanjo
Autor admin
Admin
#57 | Gesendet: 23 Nov 2009 19:05
Hallo Sanjo,

wir haben die eingestellte Seite gelöscht, weil sie im Zusammenhang mit dem Fall "Mario H." diffamierend wirken könnte.

Mit freundlichem Gruß
admin
Autor Nomi
registriert
#58 | Gesendet: 23 Nov 2009 20:07
diffamierend wirken könnte

So so, die 'Gerüchteküche' brodelt und schwupp wird der Deckel auf die Suppe gelegt. Basta, Ruhe aus! Auch eine Lösung admin!
Gefressen wird die Suppe immer und wer darf sie auslöffeln...?!
Immer der Dumme!!! Und wer ist in diesem Fall der Dumme?

LG, Nomi die dampft vor Wut!
Autor MariosVater
registriert
#59 | Gesendet: 25 Nov 2009 08:16 | Edited by: Admin
an alle, die sich für diesen Vorgang interessieren,

heute, am Eröffnungstag des Kongresses der DGPPN in Berlin, habe ich das folgende Schreiben an das Justizministerium Mecklenburg- Vorpommern geschickt. Seit einer Eingangsbestätigung vom Juli dieses Jahres gibt es von dort keine weitere Rückmeldung.

Günter Hagemeister
Reelkirchener Str. 1
32805 Horn-Bad Meinberg
per E-mail , den 25.11.2009

An das
Justizministerium Mecklenburg- Vorpommern
III 330/3133E-28/08

Sehr geehrte Damen und Herren,

unabhängig von der von Ihnen erwarteten Entscheidung, werde ich den nächsten Wochen, also noch in diesem Jahr, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anrufen, um zu verhindern, dass die unwürdigen Umstände des Todes meines Sohnes in Obhut der Universitätsklinik in Rostock weiter vertuscht werden.
Nicht nur beide Staatsanwaltschaften, die Anwälte des Staates sein und somit berechtigte Interessen der Bürger schützen sollen, haben ihre Aufgaben meiner Ansicht nach nicht annähernd pflichtgemäß ausgeführt. Nach Aktenlage ist auch das Verhalten der Richterin, Frau B., vom Vormundschaftsgericht in Rostock kritisch zu sehen. Mit Datum 6.10.2005 unterschreibt Frau B. das Protokoll einer Anhörung in dem Betreuungs- und Unterbringungsverfahren vom Betroffenen Mario Hagemeister, meinem verstorbenen Sohn.
Abgesehen davon, dass die in diesem Schreiben genannte Rechtspflegerin R. erst am Folgetag, dem 7.10.2005 ernannt werden wird, ist festzustellen, dass der Patient Mario Hagemeister schon seit dem 2.10.2005 fixiert war, am Tag dieser Anhörung am 6.10.2005 fixiert war, und danach wieder eine 5 Punkte Fixierung durchgeführt wurde bis zum Morgen des 7.10.2005. In diesem Schreiben wird nicht einmal angesprochen, dass eine Fixierung stattgefunden hat; noch weniger wird hier eine dafür erforderliche Genehmigung erteilt.
Es ist auch zu prüfen, in wie weit auch hier rechtswidriges Verhalten vorliegt.
Die Vorgänge um den 1.10. 2005 und danach werden auf Seite zwei meiner Dokumentation im Internet umfassend dargestellt; auf Seite drei, unten, werden die Zusammenhänge anhand der Aktenlage umfassend erklärt. [url=http://psychiatrie.kilu.de/
]http://psychiatrie.kilu.de/
[/url]

Mit freundlichen Grüßen

Günter Hagemeister

(2 Namen nachträglich gekürzt) (danke; gez.admin)
Autor Sanjo
registriert
#60 | Gesendet: 26 Nov 2009 10:05
@ Hallo Günter,

es versteht sich von selbst, dass ich jeden Weg, der dazu führen könnte, Dein Anliegen angemessen abzuklären, gut zu finden ist!!

Ich drücke Dir beide Daumen und hoffe auf eine Entscheidung, die die Würde für Mario wieder herstellt und Deinen zusätzlichen Schmerz - ausgelöst durch nicht nachvollziehbaren Rechstvorgängen und Verhalten der Verantwortlichen, irgendwie - wenigstens - ansatzweise "geheilt" wird.

Dieser Wunsch ist auch verbunden mit der Hoffnung, dass sich für alle Betroffenen - einschließlich der DGPPN - andere Prioitäten zu Patienten und deren Behandlungen, entwickeln!!

In diesem Sinne... Bleib dran!!

LG
Sanjo
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