Hallo Eischa,
ich habe mir die Mühe gemacht und deinen anderen Thread gelesen um dich eventuell besser zu verstehen.
Es wird dir nicht gefallen, was ich schreibe da ich in solchen Fällen meist keine Samthandschuhe anhabe .....aber das ist meine persönliche Meinung.
Lass endlich los!
Er muss seine eigenen Erfahrungen machen und wenn er dafür nach ganz nach unten fallen muss......dann hat das einen Sinn.
Mutterliebe kann auch erdrücken.
Reicht es nicht, dass du nun selber krank bist?
Kümmere dich jetzt um dich....damit du wieder gesund wirst. Bringe dein Leben wieder in die richtigen Bahnen und akzeptiere.
Eines würde ich aber genauso machen wie du.
Mich um seine Gesundheit zu kümmern. Wenn er dort in der Forensik ist oder jetzt im Gefängnis (wenn ich das richtig verstanden habe) dann braucht er den Kontakt nach draussen zu seiner Familie.
Aber da er sich dort befindet hast du genug Zeit sich um dich selbst zu kümmern.
Es kann nicht sein, dass dein Sohn von dir, Zuckerpuder in den A*** geblasen bekommt und er dann sagt die Körnung ist zu groß.
Ich hätte deinem Sohn schon lange den finanzellen Hahn zugedreht.
Klingt hart......soll es auch.
Denn ich habe kein Verständnis für etwas, was man sich selbst antut und dann lauthals nach Hilfe schreit.
Mein Opa war Alkoholiker über 40 Jahre und ich habe erlebt wie Alkohol die Familie kaputt macht. Wie sehr meine Oma gelitten hat und Tablettensüchtig wurde, weil sie es nicht mehr ausgehalten hat. Ich habe in den Entzugskliniken, in denen mein Opa war, durch erklärende Ärzte verucht es zu verstehen. Bin zu AA's gegangen und anderen Selbsthilfegruppen für Angehörige.
Keine Chance......ich habe es nicht verstanden und kann auch kein Verständnis dafür aufbringen.....bis heute nicht.
In meinem Umfeld (Berlin Kreuzberg, SO 36) in dem ich aufgewachsen bin spielten damals Drogen eine große Rolle. Jeder um mich rum nahm irgendwas. War gerade so Mode wegen Christiane F. wir Kinder vom Bahnhof Zoo.
Es blieb aber nicht bei den Einstiegsdrogen.....es wurde härter und sie brauchten mehr.
Eltern wurden durch ihre Kinder bedroht, belogen, beklaut, erpresst usw.
Sie wurden kriminel und einige Mädels gingen dafür auf den Strich. Ich habe verzweifelte Eltern gesehen, die sich fragten.....was haben wir verkehrt gemacht?
Es dauerte lange bis sie verstanden hatten, dass sie garnichts verkehrt gemacht hatten.
Unterstelle mir jetzt nicht.....das ich meinen Sohn nicht lieben würde...denn das mache ich, unzwar von ganzem Herzen.
Oder ich wäre eine schlechte Mutter.....das ich eine gute Mutter bin habe ich sogar schriftlich.
Aber ich bin keine ÜBERMUTTER o. Glucke.
Denn ich habe auch ein Leben und das dreht sich nicht ein
Lebenlang um mein Kind.
So, nun könnt ihr mich in der Luft zerreissen.
Grüssle Jöre |