Morgen Wolf
Wir fallen nicht über dich her ;-).
In jeder Gemeinschaft findet soziales Lernen statt (schlechtes z.B. in Gewaltbeherrschten Familien oder einer kriminellen Clique) sicher. Einfluss von Cliquen ist mit zunehmendem Alter auch maßgebend. Eine Persönlichkeit ist aber da schon zumindest angedeutet, Werte (welcher Art auch immer) vermittelt.
Wolf:
Und nun stellt euch einmal vor: Es GIEBT soziale Spannungen in Schulen.
Das streitet niemand ab. Die meisten Lehrer sind neben Lehren auch pädagogisch engagiert, aber wie ich schon geschrieben habe, haben sie ihre Grenzen. Das was manchmal nötig wäre um auszugleichen, können Lehrer allein nicht leisten. (haben auch nicht die dazu nötige Ausbildung) Da braucht es mehr. Wenn zuhause z.B. gelernt wurde seine Interessen mit Gewalt durchzusetzen, sind Lehrer sicher schon mehr als genug gefordert, sie weisen in solchen Fällen oft auf zusätzliche Hilfen hin oder schreiten in der Regel ein. Wenn das nötige Rüstzeug aber nicht gegeben ist, Kooperation verweigert oder Desinteresse besteht bauen auch Lehrer auf Sand. In selbigen stecken auch manche Eltern ihren Kopf statt frühzeitig zu intervenieren oder sie sind schlichtweg mit ihrer Aufgabe überfordert.
Ein Beispiel: Von 30 Schülern sind am Elternabend vllt. 10 /15 Leutchen da (Gymnasium) wie es auf anderen Schulen aussieht, weiß ich nicht. Da gehts meistens um organisatorische Dinge und Anlaufstellen (!) die man bei Problemen hat. Manchmal gibt der Lehrer sogar noch die Privatnummer heraus und ist jederzeit (!) erreichbar. Mehr als er müßte aber erreicht er jede/ n? Ist das Kind in den Brunnen gefallen soll er dann Schuld sein, nö. Würden alle Lehrer nur Dienst nach Vorschrift machen, würde man aus dem Staunen nicht herauskommen. Würden alle Eltern wenigstens Dienst nach Vorschrift machen, wäre vieles sicher einfacher. Wer das nicht kann braucht Hilfe und die muss auch angenommen und umgesetzt werden sonst ist das nur heiße Luft.
LG Paulina