Laien und Betroffene Diskussionsforum des Kompetenznetz Schizophrenie / Laien und Betroffene /

Krisenbegleitung

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Autor Wolf
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#16 | Gesendet: 27 Jul 2010 22:55
Hallo Eischa,

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Gruß vom Wolf
Autor eischa
registriert
#17 | Gesendet: 27 Jul 2010 23:02
hab ich soeben versucht,klappt nicht,schade!liebe Grüße
Autor eischa
registriert
#18 | Gesendet: 27 Jul 2010 23:07
Ich hatte so einen sehr guten Kontakt zu Euch,das kann und darf doch nicht zu Ende ein?Ich finde Euch nicht mehr wie immer.Hat sich irgendetwas geändert?
Autor eischa
registriert
#19 | Gesendet: 27 Jul 2010 23:19
lieber Wolf ,bevor ich ins Bett gehe,möchte ich noch tausende junge Menschen sagen,daß sie lieber (auch das ist nicht gut) Alkohol zu sich nehmen sollen,als Drogen.Leider merkt es jeder zu spät,was Drogen anrichten.
Autor Doris316
registriert
#20 | Gesendet: 28 Jul 2010 05:50
Hi Wolf,

Wolf:
mir ist das ganze noch sehr unverständlich. Einerseits spricht du von eurer Gruppe, anderseits von Therapieterminen von ihr in einer Klinik.

das ist ganz einfach erklärt: die Gruppe von der ich spreche ist eine Selbsthilfegruppe bei einer psychoseerfahrenenen Psychologin. Die Themenbreite geht von Patientienverfügung übers Medikamentenabesetzen über wie man einen geeigneten Psychiater, etc.

Darüber hinaus ist jede (wir sind nur Frauen) von uns noch irgendwie ins psychiatrische System involviert. Bei mir sind es die quartalsweisen Besuche beim Facharzt und seit neuestem die Psychotherapie und bei den anderen schaut es halt z.T. anders aus. Die Freunding hat noch an zwei Tagen in der Woche so eine Art Beschäftigungstherapie im Klinikum.

Melde mich heute abend wieder

Wolf:
Dissimmulation (guter Ausdruck) kenne ich von mir.

Ich von mir auch. Das ist auch das einzige, was einen schnell aus der Geschlossenen rausbringt - nach meiner Erfahrung.

Ich werfe mich jetzt in einen neuen Tag...

Lieber Gruß
Doris
Autor Paulina
registriert
#21 | Gesendet: 28 Jul 2010 06:07 | Edited by: Paulina
Morgen

Ich würde mich zuhause niemandem psychotisch zumuten wollen. Das würde meiner Familie zu sehr weh tun. Bin zwar auch nicht aggressiv und sehr umgänglich gewesen in der Psychose aber der Realitätsverlust ist so beschämend, dass ich niemanden
damit unnötig konfrontieren möchte. Aber es sind ja bei deiner Freundin keine Kinder involviert.
LG Paulina
Autor oknos
registriert
#22 | Gesendet: 28 Jul 2010 11:43
eischa:
bevor ich ins Bett gehe,möchte ich noch tausende junge Menschen sagen,daß sie lieber (auch das ist nicht gut) Alkohol zu sich nehmen sollen,als Drogen.Leider merkt es jeder zu spät,was Drogen anrichten.

Alkohol ist das Ekligste, was es gibt. Ich kenne Alkoholiker. Die stinken aus allen Poren nach dem Zeug. Widerlich!!!!
Autor Wolf
registriert
#23 | Gesendet: 28 Jul 2010 20:35 | Edited by: Wolf
Hallo Paulina,

genau, so bist du. Das macht dich ja so sympatisch. Deiene umgängliche Art. Die kommt mir so unheimlich gut rüber. :-)
Aber bedenke bitte auch, dass du Anderen schon mal etwas zumuten kannst. Es kann nur ein gegenseitiges Geben und Nehmen sein.

Lieben Gruß vom Wolf
Autor Wolf
registriert
#24 | Gesendet: 28 Jul 2010 20:43 | Edited by: Wolf
Hallo Eischa,

warscheinlich hinten noch habe ich das nicht zu Ende gebracht. Du mußt zum Schluß nach meiner Anleitung noch den Knopf "Eintellungen ändern drücken"
Schade für Onkos,
er hat nur über den Alkohol schimpfen können, als dir zu helfen. Er ist eigentlich der Computerexperte. Ich kann nur laienhaft versuchen, dass du wieder an deinen Beitrag rankommst.

Lieben Gruß vom Wolf
Autor Wolf
registriert
#25 | Gesendet: 28 Jul 2010 20:52
Hallo Doris,

danke für deine Erklärungen. Ja, jetzt kann ich das verstehen. Psychose muß nicht immer Psychiatrie bedeuten. Du kennst ja meine Auffassung über die Tagesklinik. Es war für mich das selbe, als wenn ich zur Arbeit gehe. Nur interessanter. :-)
Aber: Auf kompetente Menschen kommt es eben an. Kann da die psychoseerfahrene Psychologin nicht den nötigen Beitrag leisten?

Lieben Gruß vom Wolf
Autor Doris316
registriert
#26 | Gesendet: 28 Jul 2010 21:55 | Edited by: Doris316
Hallo,

so, bin jetzt wieder daheim.

Wolf:
Psychose muß nicht immer Psychiatrie bedeuten. Du kennst ja meine Auffassung über die Tagesklinik.

Tagesklinik ist aber gleich Psychiatrie. Sie ist de facto ein Teil der Psychiatrie. Und wenn die merken, was wirklich abgeht, ist man ganz schnell auf die Geschlossene verlegt. Das ist mir 1999 passiert.

Die Verantwortlichen in der Beschäftigungstherapie in der Klinik heute haben übrigens nichts geschnallt.

Ich habe heute ihren Freund quasi dazu gezwungen Urlaub zu nehmen und sich morgen um sie zu kümmern, da ich mich für einen Tag ausklinken muss. Ich muss echt aufpassen, habe heute schon wegen einer Nichtigkeit geheult. Zum Glück hat sie es nicht mitbekommen.

Ihr Freund ist gar nicht ihr Partner - nur ein guter Freund. Aber ein echter Schatz, er hat sie aufgegabelt als sie vor fünf Jahren psychotisch herum geschossen ist und seitdem schon mehrere Krisen mit ihr durchgestanden. Da ist sie echt gesegnet.

Wolf:
Aber: Auf kompetente Menschen kommt es eben an. Kann da die psychoseerfahrene Psychologin nicht den nötigen Beitrag leisten?

Wir waren schon zweimal bei ihr. Ich denke, dass im Moment keiner außer mir weiß, wie tief sie in der Psychose drin steckt - noch gut genug, um gewisse Zeitstrecken Menschen sehr gut zu täuschen, aber schon tief genug, um sich in Probleme zu verstricken, die eigentlich keine sind, um vor einfachsten Entscheidungen (will ich ein Stück Erdbeerrolle oder einen Nusstaler?) völlig entscheidungsunfähig zu verharren, Kleinigkeiten weitreichende Bedeutungen zuzumessen etc. Wenn ich von sieben bis einundzwanzig Uhr mit ihr zusammen bin, dann heißt das halt auch, dass ich mehr mit kriege und vor allem, dass sie einfach nicht so lange dissimulieren kann. Der Freund ist wie gesagt ein sehr netter (wiso kriegen eigentlich immer die anderen Frauen die tollen Männer ab???), aber seine betont positive Sichtweise führt halt auch dazu, dass er die Lage verkennt (vekennen will?).

Zumindest sind wir drei uns einig, dass wir da jetzt gemeinsam durch gehen und dass wir einen Tag nach dem anderen angehen.

Paulina:
Ich würde mich zuhause niemandem psychotisch zumuten wollen.

Ich auch nicht. Falls ich noch checke, was Sache ist, gehe ich freiwillig in die Psychiatrie. Da greift dann aber auch meine Patientenverfügung - und in der steht: Erst mal drei Wochen keine NL.

Von meiner Seite aus ist die ganze Aktion von der Hoffnung getragen, dass es eine andere Möglichkeit aus der Krise geben muss, als sich in der Psychiatrie Gewalt antun lassen zu müssen.

In diesem Sinne eine gute Nachtruhe - zopiclon macht's möglich
Doris
Autor oknos
registriert
#27 | Gesendet: 28 Jul 2010 22:31 | Edited by: oknos
Wolf:
Schade für Onkos,
er hat nur über den Alkohol schimpfen können, als dir zu helfen. Er ist eigentlich der Computerexperte. Ich kann nur laienhaft versuchen, dass du wieder an deinen Beitrag rankommst.

Alkoholiker sind ekelhafte Leute, mit denen ich nichts zu tun haben will. Sehe ich so. Habe ich auch nichts anderes zu zu sagen.
Und mit diesem Forum komme ich selber nicht klar. Bin ich auch nicht zuständig für. Und was das jetzt hier mit Computerexperte zu tun hat und worüber Du redest, verstehe ich überhaupt nicht. Ehrlich, da fehlt mir wohl irgendwas.

Viele Grüße
Oknos
Autor Wolf
registriert
#28 | Gesendet: 28 Jul 2010 22:32
Hallo liebe Doris,

Tagesklinik mag ein Teil einer Psychiatrie sein. Kommt genau darauf an, wie deine Klientin das sieht. Ich sehe nicht diese Horrorszenarien
Das Grundproblem ist aus meiner Sicht ihre Angst. Wo diese steckt, kannst momentan nur du heraus finden. Leider.
Anstrengender wird es allemal. Aber du bist ja noch ein größerer Kämpfer, als ich.

Ich drücke dir die Daumen, mit der Btte, dich nicht selbst Krank zu machen

Lieben Gruß vom Wolf
Autor Paulina
registriert
#29 | Gesendet: 29 Jul 2010 08:24
Morgen

Oh, Doris du mutest dir eine Menge zu. Pass bitte auf dich auf!

LG Paulina
Autor Doris316
registriert
#30 | Gesendet: 30 Jul 2010 23:26
Hallo,

puh, Hausarbeit ist abgegeben.

Dass ich jetzt ziemlich hoch drehe schreibe ich aber mehr den Termindruck (Abgabetermin heute und ich war sehr hinterhergehangen durch die Ereignisse der letzten Woche) zu als der Krisenbegleitung. Aber es stimmt schon, was im Psychose - Intelligenz Thread beschrieben ist, man wird recht kreativ und ist richtig gut dabei. Jetzt ist aber Runterkommen von diesem schönen Zustand angesagt...

Ihr ging es heute etwas besser, das ist auch toll.

Wolf, bitte schreib nie wieder etwas von Klientin. Dieser Begriff beinhaltet eine Bezahlung, das ist nicht der Fall und er gefällt mir daher gar nicht, auch der Beigeschmack von Professionalität ist unangebracht, weil die ja nun wahrlich nicht gegeben ist.

Natürlich habe ich aber dennoch irgendwo einen Nutzen, sonst würde ich nicht mitmachen bei der Sache. Ich weiß noch nicht genau, worin er liegt :-)

LG Doris
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