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Zuhause wohnen?

Autor Schizophrenic
registriert
#1 | Gesendet: 29 Okt 2012 00:09
Hallo an alle Forums mitglieder?

Mich würde mal interessieren wer von den über 25 jährigen noch zuhause wohnt...

Und Gründe wieso und was eventuell dagegen spricht...

Also zu mir:

Ich wohne seit der Erkrankung wieder zuhause davor hatte ich für mehrere Jahre nach meinem Abitur entfernt von meinen Eltern gewohnt. Ich genieße die Sicherheit des zuhause wohnen sehr und möchte dies nicht missen. Das Verhältnis zu meinen Eltern ist sehr gut und wir haben ein sehr großes Haus mit schönem Garten. Ich zahle auch nur 100 Euro im Monat.
Auch arbeite ich bei meiner Mutter im Geschäft mit bzw. habe den Luxus eines eigenen Autos.
Ich würde auch niemals alleine irgendwo hinziehen never ever
Ich könnte mir höchstens ein Wohnheim oder eine WG vorstellen...
Aufgrund der Erzieher ausbildung die ich nächstes Jahr anfangen werde, werde ich wohl noch bis nahe 30 zuhause wohnen bleiben....

Liebe Grüße Markus

Ps.: Jetzt ihr
Autor Lusk
registriert
#2 | Gesendet: 29 Okt 2012 00:19
Na wenn du's okay findest, spricht nix dagegen. Hängt doch alles nur von dir ab. Was würden sie denn sagen wenn du sagen würdest du ziehst aus?
Autor Schizophrenic
registriert
#3 | Gesendet: 29 Okt 2012 01:21
Das wäre für meine Eltern ok, die würden mich auch finanziell unterstützen, da ich ja während der Erzieher Ausbildung kein Geld verdienen werde...

früher war es so das man bei uns zuhause spätesten mit 20 Ausziehen musste bzw. nach dem Abitur, durch meine Erkrankungen haben Sie die Regeln etwas gelockert und ich glaub Sie haben mich gerne um sich...
Autor Schizophrenic
registriert
#4 | Gesendet: 10 Dez 2012 02:25
was denken andere bezüglich des zuhause wohnens
Autor zentiago
registriert
#5 | Gesendet: 10 Dez 2012 02:44 | Edited by: zentiago
Also ich bin seit meinem 16 Lebensjahr raus ausm Haus (ab ins betreute Einzelwohnen und immer schön Tiefkühlessen gegessen, Lasagne und sowas, diese Nasi Goreng Tüten) XD. Ist auch besser so, sonst hätte ich dort noch die Einrichtung in Mitleidenschaft gezogen. Ich war ziemlich im Krieg mit meiner Familie, bis auf meine kleinen Brüder, die natürlich mit meiner Wut nichts zu tun hatten. Aber das wissen die Jungs auch. Brüder haben sowas wie einen heiligen Band. (Unzertrennlichkeit ungefähr) Das ist von Person zu Person anders... so habe ich noch nie darüber nachgedacht, ob es Regeln gibt, wann man auszuziehen hat. Sowas habe ich noch nie gehört. Spannende Sache :)
Autor zentiago
registriert
#6 | Gesendet: 10 Dez 2012 02:52 | Edited by: zentiago
Ergo, wenn deine Familie keine Patchwork Familie mit Todesfällen und kulturellen Unterschieden ist, dann sollte es sicher angenehm sein. Also so stelle ich es mir vor. Es wäre fast schon mein Traum eine Feste Familie ohne diese Belastungen wie ich sie erfahren musste "zu erleben". Was meine Ideale angeht, gehe ich noch weiter... ich wünschte mir, mit auch noch meiner Großmutter/Opa in einer Hacienda zu leben, vielleicht mit einer Kuh, zwei Ziegen ja und ein paar Beeten, sodass sogar die Ganze Familie auf einem Haufen lebt. Das wäre wirklich mein Traum!
Autor dorje
registriert
#7 | Gesendet: 10 Dez 2012 13:37
Ich lebe seit meinem 21.Lebensjahr nicht mehr mit meinen Eltern zusammen,weil es immer Konflikte gegeben hat.Zur Zeit lebe ich allein,habe aber eine Partnerin,die ich ab und zu sehe.Es ist o.k. so.
Jeder sollte auf seine Bedürfnisse achten und danach leben.
Grüße dorje
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