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Psychose wielange medikamente nach erstem schub

Autor Schizophrenic
registriert
#1 | Gesendet: 15 Dez 2012 03:01
Wie lange habt ihr Medikamente nach eurem ersten Schub genommen?

Ich nehme 125 mg Amisulprid und überlege Auszugleichen dieses Frühjahr in der Soteria Zwiefalten...

Liebe Grüße Markus

Ps.: Der beginn meiner akuten Phase ist fast 2 Jahre her, die dauer war etwa 4 Monate Positivsymtomatik und anschließend geprägt durch negativsymtomatik
Autor Rhythm
registriert
#2 | Gesendet: 15 Dez 2012 10:59
Der Arzt sagt 5 Jahre.
Autor psybomb
registriert
#3 | Gesendet: 15 Dez 2012 12:17
125mg Amisulprid is ja nix. Warum willst du es ausschleichen? Nimm es lieber weiter.
Autor Hotte
registriert
#4 | Gesendet: 15 Dez 2012 17:04
Hallo Markus,
ich hatte ein paar Stunden Positivsymptomatik und wurde zwangseingewiesen. Die Medikamente nahm ich nur, solange ich in der Klinik war (4 Tage).
Danach bekam ich drei Wochen später einen Rückfall mit 10 Tage Positivsymtomatik.
Seitdem nehme ich die Medikamente und das ist jetzt ein halbes Jahr her. Ich werde die auch noch ein halbes bis anderthalb Jahre nehmen, je nachdem wie es mir geht. Ausschleichen werde ich meine 10mg Abilify nur in Absprache mit dem Arzt.
Autor Malwina
Gast
#5 | Gesendet: 15 Dez 2012 17:35
Schizophrenic:
Ich nehme 125 mg Amisulprid und überlege Auszugleichen dieses Frühjahr in der Soteria Zwiefalten...

Viel Glück dabei. Amisulprid ist recht heimtückisch und schwierig, auszuschleichen. Ich bin bei meinem Absetzversuch von 100 mg auf 0 runter und dieser Sprung war viel zu schnell,
bekam heftige Absetzsymptome und eine neue Psychose. Wenn du die Möglichkeit hast, in eine Soteria zu gehen, ist das ja schon eine große Hilfe.

liebe grüße Malwina
Autor TheQ
registriert
#6 | Gesendet: 15 Dez 2012 20:40 | Edited by: TheQ
Nach den ersten Schub zwei Jahre. Nach den zweiten Schub 5 Jahre. Frag lieber deinen Arzt, bevor du Eigeninitiative ergreifst
Autor lania
registriert
#7 | Gesendet: 16 Dez 2012 02:29
Es geht hier nicht um eigen Initiative, sondern um ein Ausschleichen in ärztlicher, stationärer Begleitung und dass sollte man auf keinen Fall kritisch sehen. Diese Richtlinien sind ja schön und gut, aber ob das Wort Richtlinien und impliziert dass es wirklich richtig und sinnvolle ist ist ein anderes Kapital, da die gefährlichsten Drogen von allen, also Neuroleptika doch recht unkritisch von den Pharmavertetern mit Doktortitel vertrieben werden.
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