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Trump- Protektionismus

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Autor DA JAGNA
registriert
#1 | Gesendet: 21 Jan 2017 23:17 | Edited by: DA JAGNA
Trump- Protektionismus

Ich denke das Trump erkannt hat das der Weltmarkt und der Freihandel das nationale Lohnniveu senkt. Ich persönlich denke das wenn die Dritte Welt in die Qualifizierung der Bevölkerung investiert JOBS aus der USA und EU abgezogen werden, weil man dann woanders das gleiche billiger produzieren kann. Ich denke das Protektionismus insgesamt JOBS vernichtet. Ansonsten halte ich Populismus und auch Trump für ein Problem. Ich denke insgesamt das Trump mit seinen Ideen und seinem Weltbild an der Realität scheitern wird. Wir brauchen eine wissenschaftlich fundierte Politik und keine Meinungsmache durch populistische politische Akteure. Jagna
Autor YasaLasa
registriert
#2 | Gesendet: 21 Jan 2017 23:29
trump ist noch garnicht politisch in erscheinung getreten, das wird ein großes aha erlebnis, wenn die ganzen meinungen die er vertritt mal zu lösen werden sollen. bin ja enthusiastisch, weil ich seine ansätze nicht falsch finde, doch in real bleibt abzuwarten, wie gut es umgesetzt wird. war bisher nur stimmungsmache damit man die ausrichtung versteht. konkret wurde noch niemand. sehe am dollar kursanstieg, dass viele aufgeschlossen und überzeugt von nun stärkerer us wirtschaft sind.
Autor YasaLasa
registriert
#3 | Gesendet: 21 Jan 2017 23:35
YasaLasa:
Bisher hätten die Eliten sich immer nur selbst gefeiert, sagte er: „Ihre Siege waren nicht eure Siege, ihre Triumphe waren nicht eure Triumphe". Diesmal werde die Macht nicht von einer Partei an die nächste, sondern von Washington direkt an das Volk übergeben. In dessen Auftrag will er seine Amerika-First-Politik durchsetzen, das heißt Fabriken „zurückholen“, den Islamismus „ausrotten“, das von Drogengangs angerichtete „Blutbad“ in den Städten beenden, und die Nato-Partner sollen für ihre Sicherheit künftig selbst zahlen. Die Trump-Agenda klingt nach Bürgerkrieg im Innern und Eiszeit in den auswärtigen Beziehungen. Nicht, dass er beides kaltblütig plant, aber er nimmt es in Kauf. Der neue Präsident liebt Streit, nicht Konsens. Er will nicht umarmen, er will zudrücken. Handelsblatt

durchweg überzeugend :-)
Autor ixel
registriert
#4 | Gesendet: 21 Jan 2017 23:38 | Edited by: ixel
Das Ganze ist hier recht durchsichtig erklärt, falls es Dich wirklich interessiert:

Weltwirtschaft und internationale Arbeitsteilung

Eigentlich müsste es sogar ein Trumpeltier verstehen, aber er guckt ja nur Fernsehen.
Autor YasaLasa
registriert
#5 | Gesendet: 21 Jan 2017 23:51
es ist ja nun nicht sodass die arbeitsteilung funktioniert mit den profiteuren am outsourcing. sonst würden im westen garnicht soviele gegner von outsourcing zusammen kommen, die ihre jobs lieber in der heimat sehen.

sehe das wie jagna, dass so entwicklungsländer noch chance zur innovation haben und nicht nur outsourcing profiteure hervorbringen. im westen funktioniert die industrie auch ohne ausländische neugründungen.
Autor DA JAGNA
registriert
#6 | Gesendet: 22 Jan 2017 00:17
Trump wird JOBs vernichten und gefährdet mit seinem Populismus den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der USA und anderswo weil er bereits kopiert wird. ER polarisiert und das ist gefährlicher Unsinn.
Autor ixel
registriert
#7 | Gesendet: 22 Jan 2017 00:18 | Edited by: ixel
YasaLasa
Ich glaube nicht, dass Du Dir meine Quelle durchgelesen hast und erst recht nicht, dass Du verstanden hast, was da steht. Das ist in der kurzen Zeit, die Du für Deine Antwort gebraucht hast, nicht möglich gewesen. Dir ging es also nicht darum, Argumente auszutauschen, sondern nur darum, hier irgendein nicht begründetes Statement zu posten. Auf diese Art der Auseinandersetzung habe ich keine Lust.
Im Übrigen ist das mit dem Outsourcing so wie mit dem Wetter. Da kann ich auch gegen sein und es beschissen finden. Es passiert trotzdem. So ist das auch mit der internationalen Arbeitsteilung. Die kann ich beschissen finden. Sie sorgt dafür, dass hier und auch in den USA die Eigentümer von Kapital ganz besonders gut verdienen, im Übrigen auch Trump und die in seinem Kabinett versammelte Truppe. Auf der anderen Seite sorgt sie dafür, dass die, die in den traditionellen Industrien beschäftigten Arbeitnehmer immer weniger verdienen und arbeitslos werden. Dafür entwickelt sich eine bescheidener Wohlstand in den Entwicklungsländern, die jetzt die schlecht bezahlten Jobs machen, die aus den Industrieländern abgewandert sind.Ein Beispiel dafür ist die deutsche Textilindustrie, die komplett abgewickelt wurde. Die früheren Näherinnen sind jetzt zum großen Teil arbeitslos. Jetzt werden die Sachen in Bangladesch genäht. Und die kommen hier her zurück und werden dann bei KiK und Primark und H&M und wie sie alle heißen verkauft. Das ist Globalisierung. Jetzt gönnen also die reichen Länder den Leuten in Bangladesh nicht einmal mehr die schlechten Jobs? Was sollen die denn sonst machen? Hat sich das überhaupt mal einer überlegt? Ein anderes Land wo in Europa viel hingegangen ist, das ist Rumänien. Ja, was ist dabei, so frage ich mich, wenn die Leute in diesen Ländern jetzt auch etwas verdienen? In Rumänien sind die Löhne noch geringer als in China. Wie würden unsere Preise in den Läden aussehen, wenn die Sachen zu deutschen Löhnen gefertigt würden?

Und jetzt Trump mit Mexiko. Was ist das für eine Logik? Mexikaner sollen in Mexiko bleiben, nicht in die USA kommen. Und auf der anderen Seite will er den Mexikanern ihre bescheidene Einkommensquelle mit den Autofabriken entziehen. Irgendwo fehlt mir da jede Logik. Wie teuer wollen die Amerikaner eigentlich in Zukunft ihre Autos kaufen? Das ginge nur mit vollautomatischen Fabriken. Und da arbeitet auch keiner mehr, außer irgendwelche Roboter.

Und was glaubt der Trump eigentlich? Dass sich die Leute seine protektionistische Politik einfach so gefallen lassen, ohne darauf ihrerseits mit protektionistischen Maßnahmen zu reagieren? Sie werden auf jeden Fall auf protektionistische Maßnahmen ihrerseits mit protektionistischen Maßnahmen reagieren. Das gab es in der Geschichte schon oft genug. Wer den größten Nachteil von protektionistischer Politik hat, das sind die Amerikaner selbst. Deshalb wird Trump ganz sicher scheitern. Da braucht man nur Eins und eins zusammen zählen. Er soll mal ruhig anfangen mit seinen Maßnahmen und nicht nur aufgeblasene Reden schwingen. Dann wird er ganz schnell merken wo der Hammer hängt. Wer einen Deal will, der muss ein Angebot machen.
Autor YasaLasa
registriert
#8 | Gesendet: 22 Jan 2017 00:20
noch hat er nichts getan. am ende werden auch seine gegner übereinkommen. weil er die stimmung in der bevölkerung als triebkraft für seine taten nimmt, ist es nicht falsch. also sehr wohl gegen das establishment
Autor DA JAGNA
registriert
#9 | Gesendet: 22 Jan 2017 00:21
ER manipuliert gezielt die Bevölkerung
Autor ixel
registriert
#10 | Gesendet: 22 Jan 2017 00:25 | Edited by: ixel
Das Establishment ist Trump selbst. Mehr Establishment geht gar nicht.
Der Kerl ist von vor-vorgestern.
Autor YasaLasa
registriert
#11 | Gesendet: 22 Jan 2017 00:29
ixel
ixel poste doch nicht so lange artikel, sondern schreibe einfach worauf du hinaus willst. in deinem artikel ist die globalisierungsfalle beschrieben, dass unternehmen ganz ins ausland abwandern weil es günstiger ist und darum geht ist.

eine nähfabrik in deutschland wäre modern genug und hätte genügend roboter damit ist die ganze men power der entwicklungsländer nicht notwendig und die preise würden kaum steigen. also wo jetzt alle gewinnmaximierung ins ausland übergeht, kann man ganz klar stop sagen und wieder im eigenen land an ein höheres wohlstandsniveau gehen.
auch dann findet sich sicher noch genug unterstützung für entwicklungsländer.
Autor ixel
registriert
#12 | Gesendet: 22 Jan 2017 00:30 | Edited by: ixel
Da ist keine Globalisierungsfalle beschrieben. Ich weiß noch nicht mal, was das ist. Da ist keine Falle.

Und für vollautomatische Fabriken, da braucht man keinen Trump. Sondern nur einen Unternehmer, der sie baut.

Man braucht einen Trump nur, um die Verelendung der breiten Masse abzusichern und die zu erwartenden Aufstände nieder zu schlagen.
Autor YasaLasa
registriert
#13 | Gesendet: 22 Jan 2017 00:31
dann poste bitte keine links wenn du nicht mal gelesen hattest was drin steht
Autor ixel
registriert
#14 | Gesendet: 22 Jan 2017 00:33 | Edited by: ixel
Ich habe das gelesen. Die Globalisierung ist keine Falle. Das, was die Falle nennen plus die Roboterfabriken, das ist der Grund für ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Autor YasaLasa
registriert
#15 | Gesendet: 22 Jan 2017 00:37
die jobs die die autoindustrie weil es günstiger ist nach mexiko bringen wollte hätten eine ganze region in den usa, die beispielsweise wegen eingestelltem kohlebergbau brach liegt, wieder beleben können. das sind bestimmt keine jobs gewesen die man getrost in die dritte welt gibt, sondern jobs die genau an der stelle in amerika gebraucht werden.

daher die ganzen trump wähler
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