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Es sich gutgehen lassen?

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Autor lalelu
registriert
#1 | Gesendet: 13 Aug 2017 13:19
1. Sachen machen, die man immer schon und noch konnte/kann.
2. Mutig sein und Sachen machen, die man lange nicht gemacht hat.
3. Noch mutiger sein und was Neues anfangen, was man noch nie gemacht hat.
4. Gute Nachbarschaft schaffen und fördern.
5. Seine eigene Familie so gestalten, dass sie nicht belastend ist.
6. Bekanntschaften und Freundschaften pflegen.
7. Ein eigenes Leben führen neben/mit der Psychodiagnose.

Wer weiß noch mehr ab 8.?

Positive Gefühle stellen sich dann von Alleine ein?
Autor try_my_best
registriert
#2 | Gesendet: 13 Aug 2017 14:37
8. Nach Möglichkeit immer zur selben Zeit Schlafen gehen und zur selben Zeit Aufstehen, unabhängig davon, was man vor hat.
Das ist sozusagen der Anker, der Position 1. bis 7. erst ermöglicht
Autor King kong
registriert
#3 | Gesendet: 13 Aug 2017 14:40 | Edited by: King kong
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Autor King kong
registriert
#4 | Gesendet: 13 Aug 2017 14:43 | Edited by: King kong
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Autor Yves
registriert
#5 | Gesendet: 13 Aug 2017 16:01
9. Die Glücksmomente zählen und nicht nur die negativen.
10. Sich etwas Gutes Tun, ein schönes Bad, Kräutertee, ein Buch lesen.
11. Es soll dir egal sein, was die Leute reden.
12. Einfach in die Natur, den Bäumen und Vögeln zusehen.
13. Etwas Leckeres Kochen.
14. schöne Zitate lesen
15. sich bewusst werden was man alles kann, und nicht was man nicht kann.
16. sich von negativen Menschen fernhalten.
17. ein Gedicht schreiben, ein Bild malen ... es müssen keine Kunstwerke werden.
18. den Computer und den Fernseher ausschalten!


;)

lg
Yves
Autor King kong
registriert
#6 | Gesendet: 13 Aug 2017 16:31 | Edited by: King kong
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Autor lalelu
registriert
#7 | Gesendet: 13 Aug 2017 19:29
19. Sich in das reale Leben um einen herum einbinden, einmischen und einbinden lassen.
Autor try_my_best
registriert
#8 | Gesendet: 13 Aug 2017 19:45
20. Körperkontakt und sei es nur ein Händeschütteln oder auf die Schulterklopfen...wie schön es doch sein kann, jemanden zu umarmen
Autor lalelu
registriert
#9 | Gesendet: 13 Aug 2017 20:16
zu 20. Habe ich im realen Leben in der Nachbarschaft. "Lass dich mal drücken" und ein älterer Muslim mit Gebetskettchen liebt es, mich mit Bruderkuss zu begrüßen. Aber auch eine italienische Nachbarin umarmt mich jedesmal, wenn sie mich sieht. Also, im realen Leben finden mich die Männer vielleicht attraktiv, können sich aber beherrschen, weil ich Grenzen aufzeige.
Autor try_my_best
registriert
#10 | Gesendet: 13 Aug 2017 20:23 | Edited by: try_my_best
Sehr gut, lalelu, du machst das prima!

21. Lob aussprechen (Experte: Bazifischer ;-) erhöht Fähigkeit zur Empathie
Autor DiBaDu
registriert
#11 | Gesendet: 13 Aug 2017 20:26
Gegen Depression hilft mir jeden Abend vor dem Schlafengehen, sich noch einmal 10 schöne Erlebnisse des aktuellen Tages vor Augen zu führen bzw. vor dem inneren Auge zu visualisieren.
Autor Glueckbringer
registriert
#12 | Gesendet: 13 Aug 2017 20:34
22. Seine Lieblingsserie schauen.
23. Ins Kino gehen.
24. mit Anderen zu scherzen / lachen.
25. Freunde treffen und dabei Musik hören, Bier trinken, Spaß haben.
25. Sich die neueste Technik anschauen.
26. Shoppen und Einkaufen.
27. Angeln.
28. Nette Gespräche führen andere Umarmen, Begrüßen, miteinander Tanzen.
29. Gut essen gehen oder Pizza bestellen, Fastfood, Grillen etc.
30. Etwas arbeiten und hinterher die Leistung bewundern(Sich selbst auf die Schulter klopfen)
31. Anderen wie Kindern den Umgang mit PC / Technik / Spielen zeigen oder Arbeiten wie zum Beispiel streichen und einfachere Tätigkeiten.
32. Selbst zocken, etwa an der Xbox.
33. In Foren über Gesundheitsthemen/Politik und andere Dinge austauschen.
34. Komplimente machen und selbst welche bekommen.
Autor lalelu
registriert
#13 | Gesendet: 13 Aug 2017 20:35
"NEIN"-sagen, wenn einem etwas nicht passt.

Z.B. wollte mich mal eine Sozialarbeiterin nach einem Krankenhausaufenthalt mit einer ambulanten Reha "anbinden" - wirke ich wie eine Hündin, die eine Leine braucht? Meiner Meinung nach brauche ich eher viel Freilauf.
Autor Glueckbringer
registriert
#14 | Gesendet: 13 Aug 2017 20:45
Ging mir auch so bei meiner letzten Reha ds mir eine berufliche Reha die lange gegangen wäre empfohlen wurde. Habe dankend abgelehnt.

Ambulante Reha ist mir neu. So kann Reha über ein paar Wochen (4-6) auch richtig gut tun und man kann da auch Dinge wie Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderungsrente beantragen / klären. Das würde ich jeden Schizo der Rentenansprüche hat raten und es wird auch wenn man nur ein paar Jahre arbeiten war bei der Erkrankung auf 67 Jahre hinausgerechnet, also ist zwar trotzdem weniger aber verhältnismäßig viel was einen eventuell zusteht.

Finde Reha sollte Sinn machen und ob wir je wieder richtig arbeiten können ist eher eine Medikamentefrage.
Autor lalelu
registriert
#15 | Gesendet: 13 Aug 2017 20:56
Neinsagen zu sexualisierter Gewalt, auch wenn sie nur verbal ist. Flirten charmant unter Erwachsenen ist eine Sache, aber sexuelle Beleidigungen eine ganz andere.

Entschuldigung an Glücksbringer, dass ich reaktiv mich dazu hinreißen ließ, zu behaupten, "er wäre nur wert, mein Klopapier abzulecken".
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