Forum-Community Diskussionsforum des Kompetenznetz Schizophrenie / Forum-Community /
Short link for this topic:

Wie mir Schizophrenie mein Leben versaut hat

Page  Page 1 of 6:  1  2  3  4  5  6   
Autor HerrGerko_81
registriert
#1 | Gesendet: 25 Nov 2017 16:50 | Edited by: HerrGerko_81
Hallo zusammen,

im nachfolgenden werde ich Euch kurz schildern, wie mir Schizophrenie ordentlich mein Leben vermiest hat. Ich schreibe mir damit auch gleichzeitig ein wenig den Frust von der Seele.

Angefangen hat alles mit einem klassischen Verfolgungswahn, in dem sich religiöse Elemente mischten. Das kam alles schleichend, nacheinander. Irgendwann wurde ich so ängstlich, dass ich mich kaum mehr aus dem Haus wagte, welches zur Folge hatte, dass mein Vorrat an Medikamenten langsam zuneige ging. Die Symptomatik wurde immer ausgeprägter. Ich habe mir meine eigene kleine verrückte Welt zusammengesponnen. Details möchte ich an dieser Stelle aber nicht nennen.

So kam es schließlich, dass ich in einer Psychose meine Wohnung anzündete und anschließend wegrannte. Die Polizei konnte mich leicht auffinden, da ich psychotisch gewesen war und ein Bürger die Polizei informierte, da ich offenbar aufgefallen bin. Ich habe bei der Festnahme keinen Widerstand geleistet – war auch selbst zu verwirrt über meine Tat und das Geschehene. Es war ein wahrer Filmriss.

Nun war ich also ein gefährlicher Brandstifter wider Willen, und dazu noch psychisch krank.

Nach einer Nacht auf dem Polizeipräsidium erfolgte eine einstweilige Unterbringung in einem Psychiatrischen Krankenhaus nach §126a StPO – dort blieb ich einige Monate bis zu meiner Gerichtsverhandlung. Erwähnen möchte ich, dass so einige Psychologinnen und Ärzte dort wohl selbst einen, nicht all zu geringen, „Knacks“ haben – aber genau diese „behandeln“ dich dann. Vielleicht hinterlässt der ständige Kontakt mit Verrückten seine Spuren. Diagnostiziert wurde mir eine paranoide Schizophrenie.

Die Gefangenzeit im Maßregelvollzug ist höchst wahrscheinlich auch nicht ohne seelische Narben an mir vorrübergegangen. Verlässt man das Psychiatrische Krankenhaus, zwecks ärztlichen Untersuchen beispielsweise, wird man in Handschellen vorgeführt. Man ist tagtäglich abhängig von der Begutachtung und der Meinung der anderen (Ärzte, Pfleger,…). Man wird krank eingeliefert, wird gesund/ Zustand stabilisiert sich und dann wird man nach einiger Zeit Gefangenschaft wieder irgendwie krank, denn die Mühlen der Justiz mahlen zwar, aber langsam. Man lebt mit mehreren Insassen oder Patienten auf engsten Raum, mehrere Monate zusammen ohne Internet, Handy usw. . Therapie wird dort zwar großgeschrieben, aber es geht eher darum, die Leute wegzusperren. Nicht zu vergessen die zahlreichen Medikamente. Nimmt man diese nicht, gilt man eher als behandlungsresistent, welches eine schlechtere Zukunftsprognose nach sich zieht. Freilich hatte ich in der Zeit im Maßregelvollzug einen gesetzlichen Betreuer. Entmündigt zu werden war ebenso eine neue Erfahrung für mich.

Krankheitstechnisch bin ich kein unbeschriebenes Blatt: in meinem Leben hatte ich bereits heftige Wasch- und Kontrollzwänge, schwere Depressionen und Prüfungsängste, unter denen auch mein Studium sowie mein ganzes Privatleben extrem gelitten hatten. Mit alle dem hätte ich mich im Laufe der Zeit arrangiert. Jetzt mussten natürlich auch noch psychotische Elemente dazukommen sowie eine schwere Straftat.

Die Staatsanwaltschaft bestellte einen Gutachter. Dieser kam ein paar Monate nach Einlieferung zu mir. Man erklärte mich schließlich für schuldunfähig (zur Tatzeit). Weggesperrt wird man trotzdem. Die Gesellschaft verlangt einfach einen Tribut, also die gesunden Menschen „da draußen vor der Tür“. Bitte nicht falsch verstehen, natürlich kann man mich in akuter Psychose nicht frei herumlaufen lassen, aber… na ja, mir selbst gehen an dieser Stelle die Argumente aus, obwohl ich das, was ich tat, nicht absichtlich machte. Ich war einfach verrückt, leider.

In der Anklageschrift wurde schließlich Paragraph §63 gefordert. Tatsächlich kam es bei mir dazu, dass dieser Paragraph zur Bewährung ausgesetzt worden ist. Gerechnet hätte ich damit fast schon nicht mehr, zumal mir immer vorgehalten wurde, dass ich eine sehr schweres Delikt begangen habe.

Es werden vielleicht hier Leute mitlesen, die der Meinung sind, dass so jemand wie ich längere Zeit weggeschlossen gehört, ja, vielleicht nie wieder aus der Psychiatrie rauskommen sollte. Ich möchte hierzu nicht viel sagen, außer, dass ich genau diese Kleingeister verstehen kann. Ich hatte sicherlich einen sehr fairen Richter, die Kehrseite der Medaille wäre wohl gewesen, dass ich ca. vier bis fünf Jahre im Maßregelvollzug absitzen hätte müssen und zahlreiche Lockerungsstufen durchlaufen hätte müssen. In Anbetracht meiner Tat wäre dieses vielleicht nicht das strengste Urteil gewesen, doch möchte ich noch einmal erwähnen, dass ich nicht wirklich wusste, was ich tat. In meiner psychotischen Welt damals nahm ich leider auch in Kauf, dass ich Menschenleben gefährdete. Aber gesünder kommt man aus der Psychiatrie nicht unbedingt raus, man erhält eher einen „Knacks“ fürs ganze Leben, je nachdem wie robust man mental gebaut ist.

Die Krankheit habe ich, dank „freiwilliger“ Depot (sonst winkt der Maßregelvollzug bis zum St. Nimmerleins-Tag), im Griff. Das ist zwar gut, allerdings „kastrieren“ diese Medikamente extrem: Sexualtrieb ist, Verzeihung, „im Arsch“ (man wird impotent) und, mich würde es nicht wundern, wenn die Medikamente auf Dauer auch zeugungsunfähig machen würden. Verdonnert zur Zwangsbehandlung! Würde ich keine Medikamente nehmen, würde die Bewährung widerrufen, weil ich dann automatisch wieder eine Gefahr für die Gesellschaft werde. Das scheint schon irgendwie sicher zu sein?
Nebenbei: ich frage mich, ob die Pharma-Konzerne mit Absicht Neuroleptika produzieren, die „chemisch kastrieren“, so dass Schizophrenie-Patienten (…) nicht allzu viel Spaß am Sexleben mehr haben… Sie könnten ja zu viel Nachwuchs in die Welt setzen?

Wie gesagt: ich bin nach dem Paragraphen §63 StGB rechtskräftig auf Bewährung verurteilt worden. Die Bewährungszeit dauert fünf Jahre; diese Schuld ist noch nicht getilgt. Stelle ich in dieser Zeit etwas an, wandere ich für einen sehr langen Zeitraum zurück in die Psychiatrie (ca. sieben bis acht Jahre).
Der Paragraph §63 wird umgangssprachlich auch als „Gummi-Paragraph“ bezeichnet, soll heißen, dass man auch verhältnismäßig zur Tat länger in der Forensik verweilen kann, sollten Psychiater dieses für notwendig erachten (…).

Momentan ist es so, dass ich mich mindestens einmal in der Woche bei der Forensischen Ambulanz zum Arztgespräch melden muss, einmal im Monat mich mit der Bewährungshilfe treffe und regelmäßig im Abstand von vier Wochen meine Depot-Medikation zu mir nehmen muss. Das sind Einschränkungen, mit denen man leben kann, solange man kein geregeltes Erwerbsleben führen muss. Des Weiteren lebe ich in einer Therapeutischen Wohngemeinschaft – zum Schutz der Allgemeinheit selbstverständlich. Insgesamt muss ich sagen, dass Freiheit doch anders aussieht, wobei es jedoch viel schlimmer sein könnte (eben „Knast“).

Ich fühle, nein ich bin nun ein Außenseiter dieser Gesellschaft. Weiter ist das Problem, dass ich dadurch auch selbst nichts mehr von mir halte, sprich mein Selbstwertgefühl ist im Keller. Die für mich entwürdige Prozedur bei der Polizei bei der Erkennungsdienstlichen Behandlung hat auch nicht zur Stärkung meines Selbstvertrauens beigetragen (selbst schuld?). Und weil ich so eine gute Sozialprognose habe, durfte ich auch gleich eine Speichelprobe mitabgeben… Ich will nicht wissen, was die Ärzte mir in der Forensik hinter meinem Rücken noch aufgedichtet haben bzw. mir unterstellen. Man bedenke, ich bin vorher nie kriminalistisch in Erscheinung getreten. Man möchte meinen, die liebe Polizei weiß jetzt schon, dass ich rückfällig werde und Straftaten begehen könnte oder krankheitstechnisch nicht rückfällig werde und trotzdem weitere Polizeieinsätze verursache. Aber was heißt das dann? Warum sollte ich mit offener Bewährung wieder das Gesetz brechen wollen? Kann man als psychisch Kranker vielleicht gar nicht mehr anders? Hat man eine bestimmte Schwelle überschritten, die einen ewig brandmarkt als Gesetzesbrecher?

Mein gesamtes Gefühlsleben besteht aus Wut, Trauer und Verzweiflung – zu einem guten Jedi werde ich damit sicherlich nicht. Ich habe mich durch diese Krankheit selbst hassen gelernt, denn ich bin ja kein „normaler“ Mensch mehr. Ob dies schlau ist, sei momentan dahingestellt. Immer zu frage ich mich: „Wie konnte dir das alles nur passieren?“. Ich meine, diese Fragen stammen von jemandem, der Depressionen und Zwangserkrankungen durchleben musste.

Mit all dem oben gesagten sind abschließend folgende Punkte zu erwähnen:
- Keine „normale“ Frau da draußen wird jemals, wenn Sie all das wüsste, eine Beziehung mit mir anstreben wollen
- Keiner der „coolen Typen“ möchte mit mir befreundet sein
- Die Medikamente „zerlegen“ meinen Körper durch Nebenwirkungen – Zwangsbehandlung nicht vergessen, sonst „Knast“
- Man wird als Verrückter abgestempelt, auch wenn es andere niemals zugeben würden; zumindest als „psychisch Kranker“
- Einschränkungen in der Job-Suche; vielleicht soll man auch gar nicht mehr wie die „Normalos“ zur Arbeit gehen
- Wo ist der Status als „Mensch“
- Ich muss mich selbst fragen, ob ich es verantworten könnte, Kinder in die Welt zu setzen

Alles in allem muss ich sagen, dass mir mein Leben nicht nur Steine in den Weg gelegt hat, nein vielmehr mit Steinen nach mir geworfen hat. Lichtblicke sind momentan rar und überschattet von noch mehr Unheil, Arbeitslosigkeit, Einsamkeit und und und. Vor allem durch die Erkrankung(en) friste ich ein Dasein als Versager, der nichts auf die Reihe kriegt.

Ich bedanke mich bei allen recht herzlich für das Lesen meines Artikels. Vielen Dank.
Autor DiBaDu
registriert
#2 | Gesendet: 25 Nov 2017 16:58
Gib die Hoffnung nicht auf.
Autor HerrGerko_81
registriert
#3 | Gesendet: 25 Nov 2017 17:02
Danke DiBaDu ;)
Autor Glueckauf
registriert
#4 | Gesendet: 25 Nov 2017 17:11
HerrGerko_81

Hi, versuch mal diese Alternative :
https://psychose-forum.com/forum/thread/2928-alternativ-behandlung-mit-reduzierten-ne benwirkungen/

Also das wäre eine Medikamentöse Alterntive zu den üblichen Behandlungen die schon übel sind.

Werde mir später mal deinen kompletten Beitrag anschauen. Ist ja doch einiges..
Autor Eartha
registriert
#5 | Gesendet: 25 Nov 2017 17:21
HerrGerko_81
Hallo Gerko,
tut mir leid, ich lese so lange Berichte nicht.
Wenn Du Fragen zu Medikamenten hast, kannst Du sie gerne stellen. Wir hier haben oft die Erfahrung, dass man nach einer gewissen Stabilisierungszeit mit relativ wenig klarkommt. Es ist immer interessant, da Erfahrungsberichte zu bekommen, aber verlass Dich nicht auf die Erfahrung eines einzelnen.
LG
Autor Bazifischer
registriert
#6 | Gesendet: 25 Nov 2017 17:21
Hallo HerrGerko,
ich wünsch Dir auch alles Gute! Unglaublich harte Geschichte! Es gibt sicherlich viel schlimmere Straftaten als sein eigenes Heim anzuzünden. Naja, wie man es nimmt. Ich persönlich finde es schlecht, wenn man anderen etwas antut.
Deinen lebendigen Geist vernebeln die Medikamente offensichtlich gar nicht. Du kannst das wirklich gut beschreiben und wirkst nicht gebrochen.
Diese Forensik ist so ein Mist irgendwie. Die Insassen haben null Lobby.
Hier kannst Du bestimmt ein paar angenehme Gesprächspartner finden, weil Du wirklich sympathisch wirkst.
Viel Glück erst mal!
Autor Eartha
registriert
#7 | Gesendet: 25 Nov 2017 17:40
Hallo Gerko, nachdem ich bei Bazifischers Antwort gelesen habe, dass Du viel mitmachst, habe ich es jetzt doch auch gelesen.

Ich glaube, Du musst es nicht so persönlich nehmen, dass die Polizei Deine DNA aufgenommen hat. Seit es diese Möglichkeit gibt, machen die das bestimmt einfach bei allen, die sie mal erfassen.

Du stehst ja jetzt wahnsinnig unter Druck, dass Du ja nicht aus der Reihe tanzt. Ich wünsche Dir, dass Du wege findest, diesen Druck loszuwerden. Da ist sicher Selbsthass kein probates Mittel.

Drei Sachen kann ich Dir versichern: Es ist möglich, dass Du eine liebe Partnerin aus dem sog. normalen Leben findest.
Es gibt viele tolerante Menschen, die eher gucken, wie Du heute auf sie wirkst, als wie Du in der Psychose durchgedreht bist - sprich, auch Freundschaften unter Normalen sind Dir nicht versperrt.
Und es gibt viele Geschichten von Menschen, die trotz sehr merkwürdiger Lebensläufe einen normalen Job gefunden haben.

Diese drei Normalitäten sind Dir bestimmt nicht verschlossen.

Ich habe in meinen Psychosen einmal mein Aquarium gekillt und einmal meinen Vater geschlagen als er schlief. Ich glaube der Schock, den Du hast, ist weniger die Psychiatrie, sondern zu was Du selbst fähig warst. Jedenfalls ergeht es mir so. Bei mir sind die Vorfälle 10 Jahre her und ich erschrecke immer noch. Was mir wirklich hilft, ist mir regelmäßig Zeit zu nehmen, liebend meine Lieben zu denken und auch an mich.

Und lesen hilft mir.

Gibt es bei Dir offene Treffpunkte, wo Du unter normale Menschen kommen kannst? Vielleicht sind die Normalen so normal auch nicht und dann siehst Du Dich wieder auf einen Höhe mit ihnen.
Autor Bazifischer
registriert
#8 | Gesendet: 25 Nov 2017 17:42
HerrGerko_81
Ja, ich hab auch schon mal meinen Bruder gewürgt.
Autor fragezeichenn
registriert
#9 | Gesendet: 25 Nov 2017 18:23
Hey,

ich habe deinen Beitrag gelesen und wollte mich auch melden, da es mir recht nahe geht. Vor etwa drei Jahren habe ich eine für mich und mein Umfeld komplett unerwartete Psychose erlebt. Ich glaube , ich hatte einfach Glück, dass niemand zu Schaden kam. Ich habe nur mein Zimmer verwüstet und bin durch das Wohnheim gerannt. Ich hatte so wie du mein Lebenlang schon mit zwangsgedanken und depressiven schueben zu kämpfen. Leider hat es in einer Psychose geendet. Ich sage dir nur eins, du wirst in einigen Monaten oder vielleicht Jahren alles komplett ueberdacht haben und das positive sehen. Ich koennte jetzt schon einige positive Dinge aufzaehlen die ich an deiner Situation sehe:
1. kein Mensch ist zu schaden gekommen
2. du bist in der Freiheit
3. du bist (mit medikamenten) gesund
ich glaube, dass wenn du anfängst zu kämpfen du alles packen kannst. was frauen angeht, ich glaube es kommt nicht darauf was du erlebt oder getan hast , sondern wie du damit umgehst und umzugehen lernst.

mfg und alles gute dir
Autor ingo
registriert
#10 | Gesendet: 25 Nov 2017 18:58
HerrGerko_81
versuche nicht Glueckauf sein palaber zu folgen, der typ ist psychotisch und merkt nichts mehr, auch die seite die er dir vorgeschlagen hat, hat er im psychotischen zustand geschrieben.
mit anderen worten, höre nicht auf Glueckauf!
Autor Gammelfleisch
registriert
#11 | Gesendet: 25 Nov 2017 19:14 | Edited by: Gammelfleisch
HerrGerko_81, nimm Glueckaufs Stuss nicht ernst. Der meint hier jedem seine Wundermedikation gg. Psychosen andrehen zu müssen die angeblich sogar Psychosen heilt. Dabei sind die zwei wesentlichen Medikamente die er empfiehlt anregend und somit nicht für Psychosen geeignet. Glueckauf hat schon lange keine Psychose mehr, kann also nicht mitreden.
Glueckauf ist hier bekannt wie ein bunter Hund und wird von den Stammgästen nicht mehr ernstgenommen. Seine IP wurde mehrfach durch den Administrator gesperrt, aber er kam dann über Anonymisierungs-Dienste wieder.

Und bzgl. dir möcht ich sagen: Kein Gutachter geht halt ein Risiko ein. Da behält man Leute lieber länger in der Forensik bevor irgendwas passiert was dem Gutachter einen Karriere-Knick bedeuten könnte.
Autor Apollo
registriert
#12 | Gesendet: 25 Nov 2017 19:28
@gerko

Und was hast du dir alles reingepumpt? Selbst schuld halt.
Autor Glueckauf
registriert
#13 | Gesendet: 25 Nov 2017 19:37
HerrGerko_81
Also kannste ruhig ernst nehmen.

Ich war vor ein paar Tagen in der Klinik.

Nebendiagnose:
...
gut kompensierte schizophrene Psychose.


Davon können andere Betroffene nur träumen und ist den Medikamenten zu verdanken. Also Hauptsächlich, klar gehört da einiges mehr dazu aber die Medis sind so sehr angenehm und verträglich das Aripiprazol braucht es nur gelegentlich Bedarf.

Also alles so Sachen was die echten Psychiater wohl als Hexenwerk abtun, da es für Schizophrene ja angeblich keine Heilung gibt.
Autor psypha2
registriert
#14 | Gesendet: 25 Nov 2017 19:44
HerrGerko_81
Ich bin auch begutachtet und als schizophren eingestuft worden, aber bei mir war das auch so geplant und beabsichtigt.
Anstatt dich so über die Krankheit aufzuregen sei doch froh, dass du immernoch in Freiheit bist und nicht für Jahre in der Forensik. Danach bist du dann echt Matsch im Kopf.
Autor psypha2
registriert
#15 | Gesendet: 25 Nov 2017 19:46
Glueckauf
Was war denn die Hauptdiagnose? Wahrscheinlich hast du denen wieder nur was vorgespielt und nix von deinem ständigen Stalking z.B. erzählt.
Page  Page 1 of 6:  1  2  3  4  5  6   
Forum-Community Diskussionsforum des Kompetenznetz Schizophrenie / Forum-Community / Wie mir Schizophrenie mein Leben versaut hat Top
Ihre Antwort Click this icon to move up to the quoted message

» Name  » Passwort 
Nur registrierte Benutzer können hier schreiben. Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein bevor Sie eine Nachricht schreiben, oder registrieren Sie sich zuerst.
 
Diskussionsforum
Möchten Sie Gespräche mit Angehörigen, Patienten und interessierten Laien führen oder zu einzelnen Themen Stellung beziehen, Ihre Ansichten und Erfahrungen mitteilen? Das Diskussionsforum für Betroffene bietet Ihnen hierzu Gelegenheit. Selbstverständlich können Sie auch die Diskussion zu neuen Themenfeldern eröffnen. Das Forum ist offen für alle und anonym. Es ist jedoch erforderlich, dass Sie sich zuvor ein Log-In mit frei wählbarem Benutzernamen und Kennwort anlegen.
Das Diskussionsforum versteht sich als Plattform, die Laien und Experten gleichermaßen zugänglich ist, um so den Austausch zwischen und innerhalb der Gruppen zu fördern. Darüber hinaus sind engagierte Kooperationspartner im Kompetenznetz-Schizophrenie bemüht, die Beiträge im Diskussionsforum aus medizinisch-fachlicher Sicht regelmäßig zu sichten und im Rahmen allgemeiner Nutzungsbedingungen zu beantworten. Hierbei bleiben u.a. eine individuelle medizinische Beratung und Diagnostik ebenso wie die Gewährleistung eines Anspruchs auf Antwort ausgeschlossen.
Für die einzelnen Beiträge sind die jeweiligen Autoren verantwortlich. Dem freien Meinungsaustausch sind jedoch Grenzen gesetzt, wo diese gegen ethische, moralische und rechtliche Normen verstoßen. Sofern Beiträge dieser Art bekannt werden, behalten sich die Administratoren des Forums vor, diese zu löschen und ggf. rechtliche Schritte gegen den Verfasser einzuleiten. Machen Sie bitte die Netzwerkzentrale hierauf aufmerksam. Danke.
Kontakt: info@kompetenznetz-schizophrenie.de

Nutzungsbedingungen
Die Beiträge im Diskussionsforum obliegen der Verantwortung der jeweiligen Autoren. Es besteht kein Anspruch auf nachträgliche Löschung von einmal veröffentlichten Beiträgen, es sei denn, es handelt sich um personenbezogene Daten bzw. solche, die zur Identifizierung einer Person führen können.
  • Medizinisch-fachliche Antworten aus dem Kompetenznetz Schizophrenie sind als solche durch das Kürzel KNS gekennzeichnet.
  • Das Kompetenznetz Schizophrenie übernimmt keine Gewähr, dass jede medizinische Anfrage im Diskussionsforum von Kooperationspartnern im Netz beantwortet wird.
  • Medizinisch-fachliche Beiträge im Diskussionsforum ersetzen keine honorarpflichtige Beratung und Diagnostik durch einen Arzt / eine Ärztin oder einen Therapeuten / eine Therapeutin. Zur Abklärung von Symptomen, therapeutischer Behandlungsweisen etc. bleibt die honorarpflichtige Konsultation eines Arztes / einer Ärztin oder Therapeuten / Therapeutin erforderlich.
  • Das Kompetenznetz Schizophrenie übernimmt keine Haftung für Beiträge, wenn Auskünfte entgegen ihrer Zweckbestimmung zur Selbstdiagnostik und Selbstbehandlung verwandt werden.
  • Das Kompetenznetz Schizophrenie übernimmt keine Haftung für Beiträge, die gegen ethische, moralische und rechtliche Normen verstoßen, wird jedoch bei Bekanntwerden jeden Beitrag dieser Art löschen und behält sich vor, bei grober Fahrlässigkeit rechtliche Schritte gegen den Urheber des Beitrags einzuleiten.
  • Das Kompetenznetz Schizophrenie übernimmt keine Verantwortung für von seinem Diskussionsforum aus verlinkte Seiten.