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Was mich auch triggert... Entwicklung in Europa

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Autor Sanjo
registriert
#16 | Gesendet: 1 Aug 2010 11:30
@ Genau murski ;-)!,

Deinen Text könnte ich glatt unterschreiben.

Aber es gibt auch noch andere Gedankengänge zu Thema Nationalität.

Ich weis nicht so recht, ob die "nationale Reinheit" die Gewichtigkeit tatsächlich braucht, wie Deutsche zuweilen meinen.

Ich persönlich bin zwar auch Deutsche – ich habe mich auch schon dafür geschämt, Deutsche zu sein. Besonders dann, wenn es um Aufarbeitung der Deutschen Geschichte geht!

Nehmen wir doch mal die USA her. Die eigentlichen Wurzeln dieser Regionen sind in den
sukzessiv demontierten Indianerreservaten zu suchen.

Später haben sich weltweite Nationen in den USA niedergelassen und ihre Heimat gefunden. So gesehen gibt es in Amerika auch nicht den
100%tig „reinen" Amerikaner, wenn man sich die Stammbäume eingehend und näher betrachten würde.

Ich finde es nicht so wichtig, woher jemand kommt. Viel wichtiger ist für mich, dass man sich wohl fühlt und neben eigenen Kulturen – auch unserer Lebenskultur, einen gesunden Respekt entgegen bringt.

Ein gesundes Neben – oder wenn man so will – Miteinander.

Sicher, es gibt immer wieder Ausnahmen, wo genau diese „Anpassung" ( Integration), nicht gelingen will.

Aber verallgemeinern sollte man das auf keinen Fall! Dazu ist das Thema auch etwas zu komplex und differenziert.

Inzwischen ist Deutschland auf ausländisches Fach – und Spezialwissen angewiesen, um auf dem Weltmarkt bestehen zu können.

Kein Verständnis habe ich bei Kriminalität v. Ausländern, die sich mehrfach wiederholen. Sie kosten Unsummen unserer Steuergelder. Hier würde ich es für angemessen finden, wenn bei wiederholter Kriminalität, Betroffene in ihr Ursprungsland zurückgeschickt würden und eine künftige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland versagt bleibt – auch für kriminelle Kinder und Jugendliche.

Klinkt hart, ich weis – aber wir haben schon ausreichend mit deutscher Kriminalität zu tun! Und solange der Staat keine anderen hilfreichen Alternativen anzubieten hat, bleibt mir nichts anderes übrig, als die Dinge eben so zu denken.

LG
Sanjo
Autor fhes
registriert
#17 | Gesendet: 1 Aug 2010 14:36 | Edited by: fhes
Nein, sorry, Leute.

Wenn sich Frank solche Seiten reinzieht, in denen ausschliesslich jede Meldung von boesen boesen Muslimen handelt, sich die Seiten selbst als anti-islamisch bezeichnen, "gegen einen Linkstrend" sind, ueber die "Wahrheit von Mohammed den Paedophilen" berichten etc pp ...

dann ist es ganz einfach kein Wunder, wenn man Angst vor Einwanderern hat. Man muss sich nicht so einen scheiss Rechspopulismus reinziehen und das duerft ihr auch nicht mit "den Medien" gleichsetzen. Und ich moechte auch nicht, dass DIESE Inhalte als Diskussionsgrundlage dienen. Man sieht bei den beiden Webseiten spaetestens nach einer Minute, in welchen Kreisen man gelandet ist. Ein geuebtes Auge tut das sofort.

Dass hier im Thread die ganze Zeit ein subtiler Fremdenhass mitschwingt, und man dazu nach wie vor im ersten Beitrag die Namen von zwei "anti-islamischen" Webseiten findet, ist voellig inakzeptabel.
Autor Doris316
registriert
#18 | Gesendet: 1 Aug 2010 15:10
Hi,

es dürfen ja Meinungen hart aufeinanderprallen, aber werdet bitte nicht ausfällig und klebt dem anderen nicht gleich einen label drauf.

Finde jedenfalls ich.

LG Doris
Autor fhes
registriert
#19 | Gesendet: 1 Aug 2010 15:16 | Edited by: fhes
Na, er hat sich das Label ja selbst aufgedrueckt. Ich habe ihn nicht Nazi genannt, aber er sagt, dass er es satt hat, immer als Nazi bezeichnet zu werden (warum wohl?). Hochaggressiver Rechtspopulismus der uebelsten Art ist im Uebrigen keine Meinung. Hat auch schon seinen Grund, dass diese Seiten im Ausland gehostet werden.
Autor Frank75
registriert
#20 | Gesendet: 1 Aug 2010 16:22 | Edited by: Frank75
Ich habe nicht geschrieben, dass ich "immer" als Nazi bezeichnet werde. (Im Alltag)

Zitatfälschung.

Ich habe geschrieben: "MIR REICHT ES IN DIESEM VERFICKTEM SCHEISSLAND ALS NAZI BEZEICHNET ZU WERDEN WEIL MIR SOWAS ANGST MACHT."

Davon abgesehen hat der Teilnehmer "fhes" von: "verpiss dich mal und sammel deine braunen juenger woanders!" geschrieben.

Wie soll man sowas wohl sonst intepretieren, außer dass das "Nazi" impliziert?

Was mich veranlasst ihn als Arschloch zu bezeichnen.

Soviel dazu.
Autor Frank75
registriert
#21 | Gesendet: 1 Aug 2010 16:24
@ Doris und Sanjo: Danke. Werde ich beherzigen.
Autor Frank75
registriert
#22 | Gesendet: 1 Aug 2010 18:26
murksi:
Mehr Krippenplätze und Kindergärten, mehr Elterngeld würde sicher auch bei uns die Geburtenrate erhöhen. Deutschland ist da im europäischen Vergleich fast Schlußlicht..es ist nunmal so, daß inzwischen Frauen gerne arbeiten, und auch oft zwei gehälter benötigt werden um über die Runden zu kommen..und daß du als Alleinerziehende mangels KITA platz schnell zur Hartz 4 Empfängerin wirst.
Ich bin vor einem multikulturellem Hintergrund aufgewachsen, daher stören mich Ausländer und andere Kulturen überhaupt nicht..schließlich haben wir die Türken ja in den 50er Jahren selbst geholt..allerdings wohl damit gerechnet, daß sie wieder zurückgehen..ungünstig sind jedoch mangelnde Sprachkenntnisse und wenn betsimmte Sitten und Traditionen von Einwanderern nicht in unser Grundgesetz passen..da würde ich auch eher dazu tendieren die Menschen wieder auszubürgern, zumal wenn keine Einsicht besteht..ich würde aber auch gerne Neonazis ausbürgern ;-) da sie sich auch nicht an das Grundgesetz halten..

Hallo murksi, um Ausländer generell geht es doch sowieso nicht. Da hat ja jeder in Deutschland oder wo anders irgendwie Vorfahren die mal irgendwann von irgendwo in den Stammbaum gekommen sind. Das mit der Religion ist eine Sache, die aber auch jetzt mit der Nationalität an sich nichts zu tun hat. Christen erziehen ihre Kinder nun mal in der Regel als Christen, Juden ihre als Juden und Moslems ihre als Molslems usw., wobei es natürlich auch Menschen gibt die einfach die Religion außen vor lassen und ihre Kinder ethisch, humanistisch erziehen.
Um Nationalität wie Neonazis das definieren geht es dabei auch nicht. (Deutsches Blut usw.)

Ich habe auch Vorfahren aus einem anderen europäischen Land und das ist noch gar nicht so lange her.
Ich möchte aber nicht in einer Welt leben, und ich würde das auch nicht für meine Kinder wollen, oder die Kinder meiner Bekannten, Verwandten, die von der Religion des Islam bestimmt wird.

Man kann auch mal festhalten: Manche Leute die aus islamischen Ländern kommen, oder aus dem Islam ausgetreten sind, die möchten das lustigerweise auch nicht.

Da brauche ich mir nur Länder die vom Islam dominiert werden ansehen oder mir die Geschichte des Islams (reden wir mal vom Mainstream des Islams) ansehen, dass ich weiß, dass ich das ablehne.

Ich bin sogar mal von einem Moslem gefragt worden, ob ich Interesse am Islam hätte, das habe ich aber abgelehnt.
Ansonsten habe ich da auch oft negative Erfahrungen gemacht.

Na ja, meinetwegen kann ich auch die Namen dieser islamkritischen oder "anti-islamischen" Webseiten (wie "fhes" das nennt) im ersten Beitrag entfernen, sofern das Editieren noch möglich ist.

Viele Grüße
Autor Frank75
registriert
#23 | Gesendet: 1 Aug 2010 18:30 | Edited by: Frank75
Leider ist es mir nicht mehr möglich die Namen dieser beiden Seiten zu editieren.
Wenn die admins des Forums diese beiden Seiten, die ja "Hochaggressiver Rechtspopulismus" laut "fhes" beinhalten für rechtlich unzulässig hält, dann soll sie das abändern.
Autor murksi
registriert
#24 | Gesendet: 1 Aug 2010 18:38
Hallo Frank..
Ich habe noch nie den Koran gelesen..allerdings überflogen..nunja..ich kenne sehr viele Türken und die wenigsten sind davon so gläubig islamisch wie wir aktiv gläubig christlich..fast alle die ich kannte waren modern, hatten zwar noch einige Traditionen, aber haben hier durchaus reingepaßt..viele davon haben hier studiert, oder waren schon seit ihrer Kindheit hier..aber ich habe auch ihre Probleme mitbekommen..keine Autoversicherung bekommen ohne Ausländerzuschlag, böse Blicke wenn sie ne deutsche Freundin hatten, einfach für dumm und ungebildet gehalten werden., nicht in die Disko reingelassen werden ..dann die Problem von türkischen Mädchen, die hier aufgewachsen sind aber deren Familien noch sehr rückständig sind..heiraten müssen, nicht studieren sollen etc, ich halte Deutschland für nicht sehr rassistisch aber leider gibt es das hier doch noch ...extrem war es in Sachsen..zwei afrikanische Akademiker aus Sierra Leone, die wirklich gut deutsch kannten und brav arbeiteten..hatten sone Angst alleine auf die straße zu gehen, daß wir sie immer begleiten mußten..naja wie dem auch sei..wenn dich diese Thematik triggert oder dir Angst macht meide sie..mich triggern zum Beispiel Neonazis.
LG Murksi
Autor Frank75
registriert
#25 | Gesendet: 1 Aug 2010 19:05 | Edited by: Frank75
Hallo murksi,
das mit der Religion ist so ein Sache, irgendwie ist sie wohl doch im Hinterkopf und teils sind so manche Traditionen vielleicht auch nicht direkt aus der Religion hervorgegangen.

murksi:
fast alle die ich kannte waren modern, hatten zwar noch einige Traditionen, aber haben hier durchaus reingepaßt..viele davon haben hier studiert, oder waren schon seit ihrer Kindheit hier..aber ich habe auch ihre Probleme mitbekommen..keine Autoversicherung bekommen ohne Ausländerzuschlag, böse Blicke wenn sie ne deutsche Freundin hatten, einfach für dumm und ungebildet gehalten werden., nicht in die Disko reingelassen werden ..dann die Problem von türkischen Mädchen, die hier aufgewachsen sind aber deren Familien noch sehr rückständig sind..heiraten müssen, nicht studieren sollen etc

Diese Traditionen sind wohl teils unabhängig vom Islam zu sehen.
Im Koran wird ja auch kein Ehrenmord gefordert, trotzdem gibt es ihn. Aber die Traditionen und auch dieser andere Ehrbegriff, mit der Ehre der Familie, kommt wohl aus dem Raum in dem der Islam größtenteils herrscht.

Für problematisch halte ich es auch, dass es muslimischen jungen Männern erlaubt ist eine Jüdin, Christin zur Freundin, zur Frau zu nehmen, aber einem nichtmuslimischen Mann ist es nicht erlaubt seine Religion zu behalten und eine Muslimin zur Freundin, zur Frau zu haben.
Der Mann muss dann in der Regel konvertieren.
Es ist wohl auch ziemlich selten, dass ein Europäer als Christ oder Jude eine muslimische Freundin hat.

Viele Grüße
Autor murksi
registriert
#26 | Gesendet: 1 Aug 2010 19:16
"Für problematisch halte ich es auch, dass es muslimischen jungen Männern erlaubt ist eine Jüdin, Christin zur Freundin, zur Frau zu nehmen, aber einem nichtmuslimischen Mann ist es nicht erlaubt seine Religion zu behalten und eine Muslimin zur Freundin, zur Frau zu haben.
Der Mann muss dann in der Regel konvertieren."
Ja habe ich auch von gehört...das wäre dann ja nicht sonderlich tolerant..habe auch gehört, daß es unmöglich ist aus dem " Verein" wieder auszutreten.oder zu konvertieren...um ehrlich zu sein..manchmal glaube ich daß ist ein männliches Problem..und einfach noch archaisch!! Diese ganzen Ehre und Stolzverletzungsgeschichten..gabs und gibts ja auch in Sizilien..auch unsere katholische Kirche ist noch sehr patriarchal..und da ich nicht patriarchal und hoffentlich nicht zu archaisch bin habe ich zu allem ne gesunde Distanz .-)) aber trotzdem türkische Freunde, die eben nicht so drauf sind, bzw. Menschen von egal woher mit deren Einstellungen ich leben kann..Nazis sind ja auch sehr patriarchal.und größenwahnsinnig...aber besonders ekelhaft..brrr Ich habe vor kurzem 2 sehr gute Bücher über Afghanistan gelesen: Tausend Sonnen und der Drachenläufer von Kaled Hosseini..besonders das erste gibt Einblick in den Frauenalltag unter den Taliban..wenn du da nen dummen Mann hast..ein Alptraum...man kann schon recht froh sein insbesondere als Frau hier zu leben...:-))
Autor Doris316
registriert
#27 | Gesendet: 1 Aug 2010 19:27 | Edited by: Doris316
Liebe murksi,

zum Zitieren das, was Du zitieren möchtest markieren und dann in dem Beitrag rechts obern "Zitat" anklicken. Das landet dann mit einem [/quote] versehen unten im Texteingabefeld.

LG Doris
Autor admin
Admin
#28 | Gesendet: 1 Aug 2010 21:52
Hallo Frank und Fhes,

es gibt Missverstädnisse und auch Missverständnisse, die zu unangenehmen Reaktionen führen. Und es gibt exrem unterschiedliche Meinungen zu bestimmten Themen. Das kommt im Leben vor und wird sich nicht vermeiden lassen.

Was man aber vermeiden kann und aus unserer Sicht auch unbedingt vermeiden sollte, ist, in der Diskussion "unter die Gürtellinie zu gehen".

Freundliche Grüße an Euch beide
admin
Autor fhes
registriert
#29 | Gesendet: 2 Aug 2010 19:01 | Edited by: fhes
Und es gibt exrem unterschiedliche Meinungen zu bestimmten Themen.
Schon wieder der gleiche Fehler.
Hier kommt jemand daher, schuert Angst vor Einwanderern, laesst die Namen von zwei hochaggressiven, extrem rechtspopulistischen Webseiten fallen (habt ihr dort z.B. das Bild von Mohammed(!) gesehen, wie er mit einem Ar***tritt aus Europa verbannt wird?), und darf hier unter dem Vorwand eines "Meinungsaustausches" daherpalabern.
Und statt das Ganze mal zu loeschen oder auch nur annaehernd skeptisch zu sein, meint ihr noch, tolerant zu sein. Ihr braucht dringend einen Reality-Check.

Die Inhalte der Webseiten gelten hierzulande definitiv nicht als Meinung, sondern als Straftat!
Es ist wie gesagt auch kein Zufall, dass die Webseiten nicht in Deutschland stehen. Waere es so, waeren sie im Handumdrehen geloescht.

Basierend auf solchen hirnverbrannten Weltanschauungen hier eine Diskussion ueber Einwanderer und Kriminalitaet anzufangen, ist das Allerletzte. Wobei ich nicht weiss, ob ich das gar schlimmer finde, dass es seitens der Admins auch noch geduldet/erwuenscht ist.
Autor Amethyst
registriert
#30 | Gesendet: 2 Aug 2010 19:43 | Edited by: Amethyst
Hallo

Ich finde es billig unter dem Titel "was mich auch triggert" eine Diskussion über den Islam zu beginnen. Ich war während meiner Psychose in verschiedenen islamischen Ländern unterwegs und selbstverständlich hat die ganze exotische Umgebung mich "getriggert". Allerdings lagen die Wurzeln meiner Probleme in Europa und nicht in diesen Ländern. Ich finde solche Diskussionen gehören nicht ein Schizophrenieforum. Wegen den paar Prozenten, die in in Deutschland muslimisch sind, wird niemand psychotisch. Das ist natürlich völliger Unsinn. Die meisten Muslime in Deutschland sind zudem nicht besonders traditionell und gläubig. In den meisten kleineren Städte in Deutschland gibt übrigens fast keine Muslime (ist natürlich subjektiv). Selbstverständlich gibt es im Islam auch viel Untoleranz und Gewalt leider auch. Deutschland ist da aber mit seiner Vergangenheit (zwei Weltkriege mit über 70 Millionen Toten und dem Massenzivilmord an 6 Millionen Juden) kein gutes Beispiel. Dies ist zwar nicht mehr aktuell. Allerdings wurden nur sehr wenige Täter durch deutsche Gerichte in der Nachkriegszeit für Ihre Taten bestraft. Es gibt dutzende von Massenmördern (Vernichtungslagerpersonal, das am gemeinschaftlichen Mord von Hunderttausenden von Menschen beteiligt war, die gar nicht bestraft wurden oder nur symbolische Strafen erhielten. Das ist ein Skandal. Auch wenn das bereits 65 Jahre her ist. Man hätte wenigstens in den 7oer und 8oer Jahren diese grausamen Mörder verurteilen müssen.

Gruss, Amethyst
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