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Hat jemand Erfahrung mit medikamenteninduzierten Psychosen bzw Schizophrenie durch NL ausgelöst???

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Autor Osiris
registriert
#16 | Gesendet: 16 Apr 2018 10:09
Bei der einen Form von Schlaf sind sehr schnelle, wiederkehrende Augenbewegungen unter den geschlossenen Augenlidern zu registrieren, daher wird er als REM-Schlaf (Rapid Eye Movement), früher auch als Traumschlaf, bezeichnet.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2008/daz-42-2008/tipps-fuer-erholsam en-schlaf


https://www.google.de/search?q=rem+neuroleptika&ei=pVnUWt6VI6qW6QSajKDwCQ&start=0&sa= N&biw=1366&bih=651
Autor LightnessIII
registriert
#17 | Gesendet: 16 Apr 2018 10:28
Ich nahm jahrelang Taxilan und es löste bei mir das Stimmenhören aus.
Autor Osiris
registriert
#18 | Gesendet: 16 Apr 2018 15:54
@LightnessIII

Ich hatte halt auch den Eindruck das ich von den Tabletten angefangen habe Stimmen zu hören. Und auch das ich erst von den Pillen psychotisch wurde.
Autor Armleuchter
registriert
#19 | Gesendet: 16 Apr 2018 16:03
Ich habe vor der ersten Tabletteneinnahme Stimmen gehört und war da psychotisch. Von daher kann ich nicht durch die Tabletten psychotisch geworden sein.

Und so nebenbei Osiris , du hast erst die Tabletten bekommen , als du die erste Psychose hattest. Von daher kannst du nicht von den Tabletten psychotisch geworden sein.
Autor Osiris
registriert
#20 | Gesendet: 16 Apr 2018 16:05
@Armleuchter

Das zwar schon, das kam aber von den Drogen.
Autor Persi
registriert
#21 | Gesendet: 16 Apr 2018 16:14
Wenn's von den Drogen kam, kanns nicht von den Tabletten sein.
Die Medikamente müssen gegen die Stimmen aber auch nicht unbedingt helfen.
War bei jemand so den ich mal kannte....
Autor Armleuchter
registriert
#22 | Gesendet: 16 Apr 2018 16:20
Bei mir schalten zum Glück die Tabletten die Stimmen aus. Ich kenne aber genug Leute , wo das nicht der Fall ist.
Autor Osiris
registriert
#23 | Gesendet: 16 Apr 2018 16:30
Also entweder ihr versteht das nicht oder ihr macht Propaganda für die Pharma Industrie.

Ich habe einen klaren und sinnvollen weg den ich gehen werde.

Ich hätte dazu eine Frage und zwar könnt ihr folgendes nachvollziehen...

Allgemein: Bupropion wirkt teilweise entgegengesetzt zu der Wirkung von Ketamin, Dxm & Co. stark agonistisch auf die NMDA-Rezeptoren. Diese Tatsache verändert den Rauschzustant auf eine interessante Weise. Es kommt dadurch zu einem Zustand in den man leichter & sensibilisierter gewisse psychische Anteile selbst positiv manipulieren/beeinflussen kann (imho). Bupropion als NMDA-Rezepor Agonist birgt allerdings auch die Gefahr die körpereigene Krampfschwelle zu senken. Krämpfe im Sinne von Epilepsie. Ich neige nicht zu Krampfanfällen und vertrage das Medikament bisher gut.

https://www.eve-rave.ch/Forum/viewtopic.php?t=26621&start=30

Cannabinoids are proposed to produce such effect by reducing the pre-synaptic release of glutamate or interfering with post-synaptic NMDAR-regulated signaling pathways. The efficacy of such control requires the endocannabinoid system to apply its negative influence in a manner that is proportional to the strength of NMDAR signaling. Thus, cannabinoids acting at the wrong time or exerting an inappropriate influence on their receptors may cause NMDAR hypofunction

Es wird vorgeschlagen, dass Cannabinoide einen solchen Effekt erzeugen, indem sie die präsynaptische Freisetzung von Glutamat reduzieren oder in postsynaptische NMDAR-regulierte Signalwege eingreifen. Die Wirksamkeit einer solchen Kontrolle erfordert, dass das Endocannabinoidsystem seinen negativen Einfluss in einer Weise ausübt, die proportional zur Stärke der NMDAR-Signalgebung ist. Daher können Cannabinoide, die zur falschen Zeit wirken oder einen unangemessenen Einfluss auf ihre Rezeptoren ausüben, eine NMDAR-Unterfunktion verursachen

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3877778/

RESULTS:
All of the neuroleptics examined caused a decrease in the expression of the NR1 subunit, and thus, one can assume that both olanzapine, clozapine and haloperidol decreased the number of NMDA receptors in the CA1 and CA2 areas of the brain.

ERGEBNISSE:
Alle untersuchten Neuroleptika verursachten eine Abnahme der Expression der NR1-Untereinheit, und somit kann man annehmen, dass sowohl Olanzapin als auch Clozapin und Haloperidol die Anzahl der NMDA-Rezeptoren in den CA1- und CA2-Bereichen des Gehirns verringerten.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26398392

Aus der perspektive macht Bupropion durchaus Sinn, aber wenn man von Cannabis und Neuroleptika eine Unterfunktion bekommt, habe ich kein bock das mein Körper sich auf eine Überfunktion einstellt.

Die Sache ist ja die, das sich mein Körper mit einer Unterfunktion arrangiert hat und alle Systeme daran angepasst sind und wenn ich wieder gesund werden will, dann müsste ich warten, bis sich das von selbst reguliert hat oder ich nehme natürlich Bupropion.

NMDA Receptor and Schizophrenia: A Brief History

Although glutamate was first hypothesized to be involved in the pathophysiology of schizophrenia in the 1980s, it was the demonstration that N-methyl-D-aspartate (NMDA) receptor antagonists, the dissociative anesthetics, could replicate the full range of psychotic, negative, cognitive, and physiologic features of schizophrenia in normal subjects that placed the “NMDA receptor hypofunction hypothesis” on firm footing.

Obwohl angenommen wurde, dass Glutamat in den 1980er Jahren an der Pathophysiologie von Schizophrenie beteiligt war, war es der Nachweis, dass N-Methyl-D-Aspartat (NMDA) -Rezeptor-Antagonisten, die dissoziativen Anästhetika, die gesamte Bandbreite psychotischer, negativer, kognitiver Fähigkeiten replizieren konnten und physiologische Merkmale der Schizophrenie bei gesunden Probanden, die die Hypothese des Hypothesens des NMDA-Rezeptors fest aufstellten.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3446237/


Cannabis mindert Dopamin-Synthese im Gehirn
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/55012/Cannabis-mindert-Dopamin-Synthese-im-Geh irn

Kontrolle der Angst entschlüsselt
Molekulare Faktoren der Stressreaktion regulieren emotionale Balance

Nachweislich lösen diese Nervenzellen direkt die Ausschüttung von Dopamin in Regionen des Vorderhirns aus und bewirken dadurch ein Angst lösendes Verhalten.

https://www.mpg.de/4408376/Angst_Nerven_Stress

Die Vermutung das Schizophrenie nur eine starke Depression ist entspringt wohl diesen Tatsachen...

Schizophrenie und Depressionen waren bisher nicht klinisch unterscheidbar. Nun gelang Forschern der Durchbruch: Sie entwickelten den ersten Test, der die beiden Krankheiten klar identifizieren kann.

Bei einer schizophrenen Störung und Depressionen läuft im Kopf etwas falsch. Das soll an einer bestimmten Genvariante liegen. Die sorgt dafür, dass einige Gehirnregionen nicht mehr korrekt zusammenarbeiten können. Darunter leiden das Gedächtnis und die Handlungsfähigkeit.

Dabei sehen die beiden Krankheiten oft ähnlich aus, vor allem im Frühstadium. Dann zeigen Betroffene fast die gleichen Symptome: Nervosität, Reizbarkeit, Schlafstörungen, schlechte Laune. Eine genaue Unterscheidung ist erst bei akuten Zuständen wie Verfolgungswahn möglich. Und selbst dann nicht zweifelsfrei.

https://www.galileo.tv/health/schizophrenie-und-depressionen-koennen-jetzt-durch-eine n-test-unterschieden-werden/

Das sind halt Drogen die Tabletten, das kann man auch am Haldol und seroquel sehen und anscheinend wirken die auch so falls ihr das nachvollziehen könnte, dazu braucht man nur noch Infos zu Ketamin und NMDA.

Haloperidol wurde am 11. Februar 1958 durch Bert Hermans – einen Mitarbeiter Paul Janssens in Beerse – bei der Suche nach einem neuen Opioid-Analgetikum als R1625 synthetisiert

https://de.wikipedia.org/wiki/Haloperidol

Und in dem folgenden Link, kann man sehen das Seroquel bei Methadon Tests anschlägt...

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2016/daz-21-2016/urin-drogentests-vo rsichtig-interpretieren
Autor Osiris
registriert
#24 | Gesendet: 16 Apr 2018 16:31
Also versteht ihr was ich mit den obigen Texten und Links Aussagen will?

Wenn nicht, dann macht es keinen Sinn und ich hör damit auf.
Autor Armleuchter
registriert
#25 | Gesendet: 16 Apr 2018 16:35
Na dann setz halt deine Medis ab. Viel Glück und Erfolg dabei. Aber dann nicht wieder jammern , wenn du deine Wohnung demolierst und du wieder in der Klinik landest.

Ich nehme weiter meine Medis. Ich habe im Gegensatz zu dir aus meinen etlichen Absetzversuchen gelernt.

Und wie gesagt , es lag da nicht immer am Cannabis. Wo ich das erste mal abgesetzt habe , war ich 1/2 Jahr clean und bei einem Dauerkiffer ist nach 1 Monat auch das THC aus dem Körper.
Autor Osiris
registriert
#26 | Gesendet: 16 Apr 2018 16:40
Nikotin schadet dem Gehirn länger als erwartet

Wer es geschafft hat, mit dem Rauchen aufzuhören, ist erst einmal sehr stolz auf sich. Doch eine Schweizer Studie zeigt nun, dass das Gehirn von Ex-Rauchern noch lange mit den Folgen zu kämpfen hat.

Glutamatsystem dauerhaft verändert
Für die Untersuchung wurde ein Protein des Glutamat-Systems unter die Lupe genommen: der Glutamat-Rezeptor 5 (mGluR5). Die Menge dieses Proteins im Gehirn von Rauchern war im Durchschnitt um 20 Prozent verringert, in einzelnen Hirnregionen sogar um bis zu 30 Prozent.

Auch Ex-Raucher, die im Durchschnitt 25 Wochen abstinent waren, zeigten eine mGluR5-Reduktion um 10 bis 20 Prozent.

https://www.welt.de/gesundheit/article112175849/Nikotin-schadet-dem-Gehirn-laenger-al s-erwartet.html

Schon mal drüber nachgedacht, das es die Hirn Chemie verändert und das unter Umständen mehrere Jahre dauert bis das wieder normal ist?

Nikotin hat eine Halbwertszeit im Körper von 30 Minuten und trotzdem verändert es das Gehirn sehr lange, wenn nicht ewig.

Ich hab halt auch schon gelesen das diese Veränderungen nie wieder weg gehen.

Und das kann dir ganz sicher auch mit Cannabis passieren, dann ist es immer noch eine Drogen induzierte Psychose, wo die Symptome halt bestehen bleiben.
Autor Armleuchter
registriert
#27 | Gesendet: 16 Apr 2018 16:45
Osiris:
Ich hab halt auch schon gelesen das diese Veränderungen nie wieder weg gehen.

Na dann bringt es erst recht nicht deine Medis abzusetzen. Nur warum können drogeninduzierte Psychosen dann nur einmalig vorkommen und sind nach Abstinenz der Droge für immer weg ?
Autor Osiris
registriert
#28 | Gesendet: 16 Apr 2018 16:53
@Armleuchter

Wenn du dir mehrfach Psychosen zufügst verändert sich dein Gehirn vielleicht immer stärker und passt sich den Drogen an, also es wird ein Gleichgewicht zu dieser Substanz hergestellt.

Genau deswegen gibt es auch den Spruch, irgendwann musst du kiffen, um wieder normal zu werden.

Ja, eventuell bleibt sowas ein Leben lang, das könnte sein, dann ist das kein Gen Fehler sondern eine Drogen induzierte Psychose, wo du dir einen "chemischen Schaden" zugefügt hast.

Ich kämpfe halt wieder normal zu werden und versuche ein normales chemisches Gleichgewicht herzustellen.
Autor Osiris
registriert
#29 | Gesendet: 16 Apr 2018 16:54
Substanzinduzierte Psychosen können unter Umständen irreversibel (unheilbar), aber auch vorübergehend sein.[1] Psychiatrisch sind sie unter exogenen Psychosen klassifiziert.
Inhaltsverzeichnis [Verbergen]


https://de.wikipedia.org/wiki/Substanzinduzierte_Psychose
Autor IchBinDerIchBin
registriert
#30 | Gesendet: 16 Apr 2018 16:56
Ist zwar ein wenig lang aber auch eine interessante info für den zugedrönten hinterkopf
https://www.heise.de/tp/features/Bei-rund-90-wirken-Antidepressiva-nicht-besser-als-P lacebo-4005704.html?seite=all
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