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Wege aus der Erkankung; was kann man alles machen um sich nach der Erkrankung neu aufzustellen

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Autor zebra
registriert
#46 | Gesendet: 23 Aug 2012 03:25
Hallo Schizophrenic,
habe deinen ganzen Text gelesen .
Vielleicht hilft dir mein Tipp weiter .
Google mal
Die deutschen Berufsförderungswerke Startseite
in der rechten Spalte kannst du über Berufe Übersicht raussuchen
gib z.B. Maschinenbau ein ,du erhälst alle Standorte der BFW in Deutschland.
Sogar Studiumunterstützung wird angeboten (SRH Hochschule Heidelberg)
Menschen mit Handicap stehen dort im Vordergrund ,damit wirbt die Schule,allerdings mußt du mal recherieren wegen den Kosten.

Viel Spaß beim googeln
hoffe es hilft dir ein wenig weiter
lieben Gruß
Zebra
Autor Schizophrenic
registriert
#47 | Gesendet: 23 Aug 2012 13:50
Ein kurzer Ausschnitt der Beurteilung meiner Kognitiven Fähigkeiten von der Psychiatrischen Ambulanz für Kognitives Training Uni Heidelberg.
„Die neuropsychologische Testung bei Herrn W. ergab heterogene Ergebnisse. Relative Stärken waren in der Aufmerksamkeit/Konzentration und in Subdomäne der Exekutivfunktionen zu beobachten. Relative Schwächen zeigte der Patient in der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit und im Lernen/Gedächtnis verbaler Gedächtnisinhalte...
...Die neuropsychologische Leistung ist vor dem Hintergrund des erreichten Bildungsniveaus (Abitur, Bachelor of Engineering) und eines prämorbiden sprachgebundenen Intelligenzniveaus im Normberiech als leicht eingeschränkte kognitive Leistungsfähigkeit zu beurteilen...

Im Gespräch meinte die Zuständige Ärztin, dass alles weitgehend im Normbereich liegt mit Abweichungen nach oben als auch nach unten in speziellen Tests. Als Vergleich wurde ein ähnliches alter als auch Bildungsniveau einer gesunden Kontrollgruppe herangezogen.
Grüße Markus
@ zebra
Ich tendiere im Moment für eine Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt und eher nicht zum Berufsförderungswerk... anschauen werde ich es mir trotzdem
Autor Schizophrenic
registriert
#48 | Gesendet: 24 Aug 2012 19:59
@all

hat niemand so eine kognitive Testung durchgeführt ???
Autor Schizophrenic
registriert
#49 | Gesendet: 29 Aug 2012 00:35
Hab von Roche ne absage für Produktionstechnologe erhalten, so nen schei...

John Deer steht noch aus auch Produktionstechnologe/Mechatroniker...

Irgendwelche Tipps für Firmen im Rhein-Neckar gebiet

Schwerpunkt: Speyer/Ludwigshafen/Mannheim/Heidelberg

Hat irgendjemand eine interessante ausbildung gemacht, was könnt ihr empfehlen???
Autor Schizophrenic
registriert
#50 | Gesendet: 20 Sep 2012 01:49 | Edited by: Schizophrenic
So ich bins mal wieder...

Ich habe am Freitag Führerscheinprüfung für die Klasse BE Anhänger.
Nächste Woche dann Eignungstest bei John-Deere wegen Ausbildung...
Weiterhin habe ich mich mal beim BTZ in Mannheim gemeldet?

@zebra die Kosten für die SRH Hochschule Heidelberg sind ja schon happig bekommt man von irgendeiner Stelle Fördermittel wenn man ein psychische Erkrankung hat.

Liebe Grüße Markus

Das war so der Aktuelle stand, ach eins noch ich bin immer so faul, das war vor der Erkrankung viel Besser wird das irgendwann nochmals?
Autor Amalaswintha
registriert
#51 | Gesendet: 20 Sep 2012 09:42
Lieber Schizophrenic,

Ingenieure werden händeringend gesucht und es gibt sicherlich auch hier stellen, z. B. Halbtags, wo nicht soviel Stress und leistungsdenken im Vordergrund stehen.mein Mann z.b. Ist promovierter Physiker und arbeitet bei der deutschen Telecom, ein ruhiger Job, denn er kann auch keinen Stress verkraften. Deutschland braucht Kluge köpfe, also verschenke deine Gabe (hohe Intelligenz) nicht zu sehr!

Liebe Grüße,

Amalaswintha
Autor Neuromancer
registriert
#52 | Gesendet: 20 Sep 2012 22:57
Die verschiedenen Reha-Einrichtungen bereiten nicht ausschließlich auf eine Ausbildung im Berufsförderungswerk vor. Das kann man dort zwar auch, das eigentliche Ziel ist aber durch Praktika, in denen man psychosozial unterstützt wird in eine Firma reinzukommen die einen ausbildet. Es ist auch möglich in Bereiche einzudringen von denen man noch nicht soviel Ahnung hat bzw. kann man sich vorher in verschiedenen Berufen ausprobieren und vielleicht etwas finden was zu einem passt. Das oberste Ziel ist bei den Reha-Einrichtungen immer der 1. Arbeitsmarkt. Und wenn man z.B. nicht Vollzeit arbeiten kann hat man da die Möglichkeit Firmen zu finden, die einen auch mit weniger als 40h einstellen. Wenn man auf sich allein gestellt ist wird das sehr schwierig sowas zu finden. Dafür sind diese Reha-Einrichtungen da.
Autor Malwina
Gast
#53 | Gesendet: 21 Sep 2012 17:24
Amalaswintha:
Ingenieure werden händeringend gesucht

Mein Mann ist 52, Elektroingenieuer und seit Jahren arbeitslos. Das händeringende Suchen ist nur schein, um den deutschen arbeitsmarkt für osteuropäische billige Fachkräfte zu öffnen.
mein Mann hat keinerlei behinderung.

liebe Grüße Malwina
Autor Neuromancer
registriert
#54 | Gesendet: 21 Sep 2012 19:29
Ab 50 wird es schwer was zu finden, auch für Ings. Händeringend gesucht werden Ings die die Arbeit machen für ein Gehalt eines Hilfsarbeiters. Ansonsten ist es doch so, dass es mehr Bewerber als Angebote gibt. Höchstens dann im obersten Bereich bei sehr Erfahrenen Chefkonstrukteuren etc. gibt es einen leichten Nachfrageüberhang.

Eine Möglichkeit wäre, über ein unbezahltes Praktikum in eine Firma reinzukommen, das kann man aber älteren Menschen mit Berufserfahrung auch nicht zumuten da die Gefahr besteht, tatsächlich ausgenutzt zu werden
Autor Malwina
Gast
#55 | Gesendet: 21 Sep 2012 21:13
Neuromancer:
Eine Möglichkeit wäre, über ein unbezahltes Praktikum in eine Firma reinzukommen, das kann man aber älteren Menschen mit Berufserfahrung auch nicht zumuten da die Gefahr besteht, tatsächlich ausgenutzt zu werden

Das versucht mein mann gerade. Das problem ist, dass er seinen Beruf liebt und wohl auch gratis arbeiten würde. So liegen seine Kenntnisse brach.

Neuromancer:
Ab 50 wird es schwer was zu finden, auch für Ings. Händeringend gesucht werden Ings die die Arbeit machen für ein Gehalt eines Hilfsarbeiters.

ja, das kann ich so bestätigen.

liebe grüße malwina
Autor Neuromancer
registriert
#56 | Gesendet: 22 Sep 2012 00:42
http://www.hannovermesse.de/de/ueber-die-messe/programm/aussteller-produkte/ausstelle rlisten

Vielleicht hilft das etwas, sind fast 2000 Firmen aus dem deutschprachigen Raum, vielleicht 1500 aus Deutschland. Gelbe Seiten und sowas helfen nicht weiter weil man nur wenige Firmen mit den Suchbegriffen findet. Jobcenter ist inkompetent und bevor man für eine Zeitarbeitsfirma arbeitet ist man doch lieber Hartz4.

Es sind Firmen aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik, vielleicht findet er was. Da sind bestimmt viele Firmen drin von denen dein Mann noch nie was gehört hat. Auch neue Technologie, Bionik, regenerative Energien.
Autor Schizophrenic
registriert
#57 | Gesendet: 22 Sep 2012 14:58
Hat noch jemand dieses Verunsicherungssyndrom nach der Psychose?
Wie geht ihr damit um?
Autor Will
registriert
#58 | Gesendet: 22 Sep 2012 15:11
Hallo Schizophrenic,

bei mir ist auch eine gewisse Verunsicherung nach der Psychose entstanden. Ich erledige und stürze mich nicht mehr wie selbstverständlich auf Unternehmungen und Arbeiten. Denke mehr darüber nach, was ich mache. Früher war ich einfach unbekümmert was meinen Beruf und meine Freizeit angeht.
Aber was soll man da sagen?! Ich betrachte die Erkrankung einfach als eine Erschütterung meiner Grundfesten und deshalb ist diese Verunsicherung einfach da.
Früher habe ich meine Gesundheit, Familie, Freunde, Arbeit usw. selbstverständlicher hingenommen als ich es heute tue.
Ich hoffe mit der Zeit gewisse Mechanismen zu entwickeln, die mir manche Dinge einfach wieder erleichtern.

Viele Grüße
Will
Autor Malwina
Gast
#59 | Gesendet: 22 Sep 2012 17:36
Schizophrenic:
Hat noch jemand dieses Verunsicherungssyndrom nach der Psychose?
Wie geht ihr damit um?

Ich habe das auch und fühle mich doof und unbeholfen. leider habe ich noch keinen weg gefunden, dieses syndrom wieder loszuwerden. besonders meiner schriftstellerischen Kreativität traure ich nach. :(

liebe grüße Malwina
Autor Schizophrenic
registriert
#60 | Gesendet: 23 Sep 2012 03:49
Hab mir den festen Vorsatz gemacht unter der Woche nicht mehr nach 23.00 Uhr schlafen zu gehen und spätesten um 7.00 Aufzustehen um nicht mehr ein paar Minuten zuspät zu Arbeit zu kommen und morgens alles in Ruhe machen zu können... Irgendjemand bereit das mitzumachen und mir von seinen Erfahrungen zu schildern, erster Tag ist nächsten Montag ab dann soll das gelten!!!
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