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Autor Malwina
Gast
#46 | Gesendet: 15 Sep 2012 11:53
sei gegrüßt, Gotenkönigin

deine Geschichte, auch die Kindheit, ist fast wie meine eigene.
das ist voll unheimlich.


Auch ich war mal Nachwuchspolitikerin,
meine kindheit lief gleich,
meine Jugend auch

und bin schizoaffektiv diagnostiziert.

liebe grüße Malwina

( sogar unser nick ist ähnlich)
Autor Amalaswintha
registriert
#47 | Gesendet: 15 Sep 2012 12:22
Liebe Malwina,

Es ist schon faszinierend, wie sich Lebenswege oft gleichen.
Spielst du auch Klavier und liebst italienische Opern?

Liebe Grüße,Amalaswintha
Autor Malwina
Gast
#48 | Gesendet: 15 Sep 2012 22:00
Liebe Amalaswintha,

nein, da sind wir uns nicht ähnlich.

mit dem Instrument - leider. Früher war in der Lehrerausbildung Pflicht, dass man ein Instrument spielen konnte. Als ich anfing zu studieren, wurde das gerade abgeschafft.
Schade, es hätte mir viel genützt.
Es ist schön, mit Kindern zu singen und Klavier spielen zu können.

liebe Grüße Malwina
Autor Melly
registriert
#49 | Gesendet: 16 Sep 2012 14:52
Hallo zusammen,

dann will ich mich auch mal vorstellen.

Ich bin weiblich, 32 Jahre alt, glücklich verheiratet und seit 2007 unbefristet in Rente.

Erkrankt bin 2004 , obwohl ich schon (rückblickend gesehen), als Kind Halluzinationen hatte.
meine Diagnose ist paranoide Schizophrenie.

Ich habe erst Fachabitur gemacht, dann ein Ausbildung zur Kauffrau, habe aber bei Marktführenden Herstellern im Bereich Elektrotechnik gearbeitet. Berufsbegleitend hab ich 4 Semester Wirtschaftsrecht studiert.

Als ich erkrankte, war der Tag , als mein Chef mir mitteilte das ich Unternehmensführung in München bei vollem Gehalt studieren sollte. ( Hab damals schon sehr gut verdient) Inklusive Luxus Firmenwagen und finanzierter Wohnung.

Da hab ich wohl einen Höhenflug bekommen.

Ich war acht tage und 7500 km quer durch Europa unterwegs, weil meine Stimmen es so wollten.
Meine gesamte Akkutphase dauerte etwas über 5 Monate.
Ich war in diversen Kliniken, bis ich die passende gefunden hatte.

An Neuroleptikern habe ich ausser den alten fast alle durch.
Momentan habe ich Amisulprid, Risperdal und das Ad venlaxfaxin abgesetzt und bekomme nun Xeplin 100 mg.
damit habe ich eine ganz neue Lebensqualität erreicht.

Ich hoffe, Euch mal Live kennenzulernen und wünsche Euch einen schönen Sonntag.
lg
Melly
Autor Jonny
registriert
#50 | Gesendet: 16 Sep 2012 18:13
Melly:
Ich hoffe, Euch mal Live kennenzulernen und wünsche Euch einen schönen Sonntag.

Hallo Melly,

kennst du diesen Thread:
Forentreffen im südlichen Raum?

Vielleicht wäre das ja etwas für dich!?

Liebe Grüße

Jonny
Autor Molly
registriert
#51 | Gesendet: 16 Sep 2012 22:54
Da Helene, die alles vorbereiten wollte, nicht mehr unter uns weilt, wird das Treffen wohl leider ausfallen.

LG,
Autor Doris4319a
registriert
#52 | Gesendet: 17 Sep 2012 01:15
Molly:
Da Helene, die alles vorbereiten wollte, nicht mehr unter uns weilt,

Ergänzung: Helene hat sich hier abgemeldet. Sie ist aber weiterhin lebendig :-)

(Bitte nicht übel nehmen Molly: das "nicht mehr unter uns weilen" ist oft eine Formulierung für "verstorben").

Lieber Gruß
Doris
Autor Jonny
registriert
#53 | Gesendet: 17 Sep 2012 10:09
Ach, das hatte ich ganz vergessen... Schade.

Lieber Gruß

Jonny
Autor Malwina
Gast
#54 | Gesendet: 3 Okt 2012 19:00
ich bin mittlerweile schizophren diagnostiziert worden.
Autor Rhythm
registriert
#55 | Gesendet: 3 Okt 2012 20:46
@ Malwina ? Wie oft bekommst du denn eine Diagnose? Mir haben die in der Klinik eine paranoide Schizophrenie angedichtet.

Bei einem Gutachten für das Amtsgericht hieß es dann Psychose aus dem Schizophrenen Formenkreis.

Die sollten mal lieber auch Gewaltverbrecher oder ähnliches behandeln die aus arg listigen Motiven handeln.
Autor rumer
Gast
#56 | Gesendet: 3 Okt 2012 21:04
@Rhythm, sollte man sich die Gutachten zeigen lassen, kann es einem passieren, dass die Gutachten tatsächlich verändert werden, deswegen glaube ich Malwina auch, dass sie ständig veränderte Diagnosen bekommt.

lg
rumer
Autor Malwina
Gast
#57 | Gesendet: 3 Okt 2012 21:34
silent:
@malwina: was hattest du denn vorher für eine diagnose?

Rhythm:
@ Malwina ? Wie oft bekommst du denn eine Diagnose? Mir haben die in der Klinik eine paranoide Schizophrenie angedichtet.

Erst depression mit psychotischen symptomen, dann bipolar ( ich bekam durch SSRI eine Manie) , dann schizoaffektiv und das letzte mal paranoide Schizophrenie.
die ärzte sagen mir, das ist egal, weil die Behandlung die gleiche wäre, aber mir ist es nicht egal.
Viele meiner Symptome sind durch Medikamente erst entstanden;
stimmenhören durch das Schmerzmittel targin.

liebe Grüße malwina
Autor Neuromancer
registriert
#58 | Gesendet: 5 Okt 2012 19:38
Weil Malwina den Link gepostet hat im anderen Thread stelle ich mich auch mal vor.

Ich komme aus Dresden, bin männlich und 33 Jahre alt. Mein Nickname kommt von einem weltberühmten Roman der ein neues Genre begründete und in mir den Wunsch weckte, mich mit dem Gehirn direkt in Maschinen und Datenströme einklinken zu können.

Meine Psychose brach in der Zeit um meinen 25. Geburtstag aus, in einer Lebenssituation die für mich neu war, da ich zum ersten Mal unter Beweis stellte, dass ich Profi bin der professionell arbeiten kann. Die Psychose sollte insgesamt 17 Monate dauern bis ich zur richtigen Behandlung geriet und dann weitere fast 5 Monate bis ich nicht mehr psychotisch war. Ich hatte das Glück dass das damals ohne Zwangseinweisung und dergleichen funktioniert hat, weiß aber auch dass das was ich an Erfahrung gesammelt habe selten ist und lange nicht jeder das Glück hat was ich damals hatte.

Ich hatte während meiner Psychose noch ein Semester studiert und sogar eine mustergültige Seminararbeit abgeliefert, aber danach ging es nicht weiter. Ich suchte Hilfe bei verschiedenen Stellen, Psychologen und Sozialarbeiter, aber das mit mir selbst was nicht stimmte war mir nie klar. Nur aus reinem Vertrauen zu meiner damaligen Psychiaterin, bei der ich zum Glück gelandet war nachdem ich auf Rat vieler der Psychologen an eine reine Neurologin geraten war, nahm ich damals ein NL, welches viele der Symptome der Psychose nahm, was ich selber aber nicht bewusst bemerken konnte.

Ich hatte während der Psychose an der Uni dann später Urlaubssemester und schaffte trotz Psychose z.B. 3 Semester erweitertes Russisch, aber an Diplomarbeiten war nicht zu denken, da verrannte ich mich, das ging einfach nicht. In der Zeit mit dem NL war ich glücklich, trotzdem ich natürlich psychotisch war und hatte in der Zeit sogar eine Freundin (aus Polen). Erst als die Psychose später vorbei war durch eine höhere Dosis Zeldox war ich zum ersten Mal teilstationär in einer Tagesklinik, erst Psychosomatik 3 Wochen, dann 1 Woche zu Hause wo am Donnerstag die Psychose vorbei war, dann 10 Wochen TK für Psychiatrie.

Damals galt das offiziell als drogeninduzierte Psychose. Zum Abschied aus der TK schenkte eine Frau mir und einem anderen mit selber Diagnose wie mir etwas Gras, was ich sehr nett fand ;-)

Jedenfalls wurde mir später klar, dass ich auch sowas wie eine Prodomalphase hatte, und laut ICD-10-Definition konnte es definitiv keine drogeninduzierte Psychose gewesen sein, sondern Schizophrenie. Da ich nach der Psychose angefangen hatte mit trinken war ich auch stationär zur Entgiftung, meine einzigen Erfahrungen mit stationärer Psychiatrie. Je nach Krankenhaus und je nach Arzt habe/hatte ich entweder F12.51 oder F20 was jetzt Jahre später F20.3 ist oder eben immer noch F12.51, je nachdem.

Ich hatte mich damals 2005 sehr für Neuroleptika und Psychosen interessiert, wobei die Welt damals, sowohl online als auch offline sehr viel öder aussah und es vergleichweise wenig brauchbare Informationen gab. Im Prinzip ist das mit der Schizophrenie zur Besessenheit geworden bei mir, weil sich das auch thematisch und philosophisch sehr gut deckt mit der Fusion von Technologie und Lebewesen im Cyberpunk. So nach und nach habe ich mir das Thema erschlossen und dazu viel gelernt was so dazugehört. Das wichtigste sind aber auch Kontakte zu anderen Betroffenen und da habe ich real auch viele Erfahrungen zusammensammeln können.

Ich habe dazu eine kombinierte Persönlichkeitsstörung. Ich habe das alles nur für mich gemacht. Jeder Betroffene weiß dass man mit sowas meist alleine dasteht, und zumindest habe ich mir das Wissensfundament geschaffen, um über meine Erkrankung und alles was damit direkt und indirekt zusammenhängt informiert zu sein
Autor pleromat
registriert
#59 | Gesendet: 5 Okt 2012 20:20
Ich habe mich schon einmal vor 3 Jahren hier vorgestellt. Da aber inzwischen die "Mannschaft" eine komplett neue ist, stelle ich aus Faulheit mal den link zu meiner Vorstellung hier ein. Ich kann seit meiner letzten Psychose 2010/11 noch nicht wieder so lange Texte schreiben. Damals, 2009, war ich dabei meine Medikamente gaaanz langsam auszuschleichen, was dann eben zu der Psychose Ende 2010 führte, und was mir im Nachhinein eine Lehre war und wodurch mir bewusst wurde, wie sehr ich auf Neuroleptika angewiesen bin bzw. wie abhängig ich von ihnen bin. Leider.
Ich lese seit einem halben bis dreiviertel Jahr hier wieder jeden Tag mit, kann aber, wie gesagt, noch nicht wieder soviel schreiben. Ein wenig hatte das auch mit meiner Paranoia zu tun, dass meine "Feinde", also die Leute, von denen ich mich verfolgt und überwacht fühlte, hier mitlesen könnten und das dann für ihre fiesen Pläne zu mißbrauchen. Darüber bin ich allerdings mittlerweile hinweg.

Im folgenden also meine (unvollendete) Vorstellung, die ich mit schon beginnenden Symptomen geschrieben habe:

http://www.kompetenznetz-schizophrenie.info/forum/index.php?action=vthread&forum=3&to pic=3139

Gruß, pleromat
Autor karaog
registriert
#60 | Gesendet: 6 Okt 2012 01:33
Hi

Ich bin männlich 34 jahre alt hatte bis jetzt 3 psychosen die erste mit 19 die letzte vor 2 Jahren bin Student.Die letzten zwei Psychosen hatte ich während der Studiumzeit von der letzten habe ich mich noch nicht so richtig erholt.

Momentan weiss ich leider nicht wie es weitergehen soll, sowohl beruflich wie auch privat bin single, habe immer wieder mit depressionen zu tun. Auch wenn ich nicht mitteilsam bin hilft es hofft hier im forum mitzulesen.

Liebe grüsse
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